DE615159C - Verfahren zum Betriebe von Gaskraftmaschinen und hiermit thermisch gekuppelten Dampfkraftanlagen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Gaskraftmaschinen und hiermit thermisch gekuppelten Dampfkraftanlagen

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DE615159C
DE615159C DE1930615159D DE615159DD DE615159C DE 615159 C DE615159 C DE 615159C DE 1930615159 D DE1930615159 D DE 1930615159D DE 615159D D DE615159D D DE 615159DD DE 615159 C DE615159 C DE 615159C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G5/00Profiting from waste heat of combustion engines, not otherwise provided for
    • F02G5/02Profiting from waste heat of exhaust gases
    • F02G5/04Profiting from waste heat of exhaust gases in combination with other waste heat from combustion engines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Gaskrafttnaschinen und hiermit thermisch gekuppelten Dampfkraftanlagen Um den Wirkungsgrad von Kraftanlagen zu erhöhen, ist bereits der Vorschlag gemacht worden, beim Betriebe von Gaskraftmaschinen diese mit Dampfkraftanlagen thermisch zu kuppeln. Hierbei wurde bereits zwischen den zur Verbrennung des Brennstoffes bestimmten Verbrennungskammern und der Gaskraftmaschine für die verbrannten Gase ein S ammelraum angeordnet, der in Verbindung mit einem wasserführenden Mantel oder einer wasserführenden Rohrschlange zur Erzeugung von Dampf für eine Dampfkraftanlage diente. Bei diesen Verfahren wurde die mit Rücksicht auf den Werkstoff der Ga-skraftmaschine erforderliche Kühlung der Verbrennungsgase vor ihrem Eintritt in die Gaskraftmaschine durch Erzeugung einer verhältnismäßig großen Dampfmenge erreicht. Bei anderen Verfahren wurde die notwendige Kühlung durch Wärmeübertragung an ein anderes, vorher komprimiertes Gas erzielt, das durch den Wärmeübergang erhitzt wurde und danach in einer zweiten Gaskraftmaschine Arbeit leistete. Bei jedem dieser bekannten Verfahren ist aber mit der Kühlung der Verbrennungsgase eine wesentliche Verminderung ihrer im ungekühlten Zustande vorhandenen Arbeitsenergie verbunden. Diese für die erste Gaskraftmaschine verlorene Arbeitsenergie wird durch den bei den bekannten Verfahren angewendeten Wärmeaustausch nur zu einem geringen Teil zurückgewonnen, so daß die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage keineswegs günstig ist.
  • Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, die Wirtschaftlichkeit durch Anwendung hoher Anfangsdrücke in den Kraftmaschinen zu verbessern. Dieser Weg führte jedoch weder auf der Seite der Gaskraftmaschine noch der Dampfkraftmaschine zu einem besonderen Erfolg.
  • .Auf der Seite der Gaskraftmaschine trat die Verbesserung deswegen nicht ein, weil mit zunehmendem Anfangsdruck in der Gaskraftmaschine -auch die zur Kompression der Verbrennungsluft bzw. des Brennstoffes notwendige Arbeit zunimmt, und zwar hat sich gezeigt, daß selbst bei Anwendung stufenweiser Kompression der Betrag, um den die Kompressionsarbeit zunimmt, den Betrag der Mehrleistung der Gaskraftmaschine immer mehr übertrifft, je höher der Anfangsdruck gewählt wird. Die tatsächliche Nutzarbeit der Anlage nimmt daher bei Anwendung höherer Drücke immer mehr ab, so daß die Wirtschaftlichkeit der Anlage statt einer Verbesserung eine Verschlechterung erfährt.
  • Zwar ist es grundsätzlich bekannt, daß die Anwendung hoher Drücke bei reinen Dampfkraftanlagen eine Verbesserung des thermischen Wirkungsgrades mit sich bringt. Bei den bisher bekannten Dampfkraftanlagen, die mit einer Gaskraftmaschine thermisch gekuppelt sind, ist diese Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades durch Anwendung hoher Drücke nicht möglich gewesen, weil bei den bekannten Verfahren das ausnutzbare Wärmegefälle durch die mit Rücksicht auf den Werkstoff höchste zulässige Anfangstemperatur bei Beginn der -Expansion des Dampfes festliegt und dieses Wärmegefälle während der Arbeitsleistung des Dampfes nicht erhöht wird.
  • Bei Dampfkraftrnaschinen der genannten Art, die mit Gaskraftmaschinen thermisch gekuppelt sind, beträgt das Wärmegefälle nach dem Mollierschen I-S-Diagramm für Wasserdampf beispielsweise bei einer Eintrittstemperatur von 4500 C und 30° CKondensationstemperatur 8o5 - 6o5 . = Zoo kcalikg. Dem entspricht ein höchster Anfangsdruck von 5,o at abs. und ein thermischer Wirkungsgrad .der Maschine von Bei Anwendung eines höheren Antangsdruckes als 5 at abs. geht das ausnutzbare Wärmegefälle zurück, da die Kondensation bei einem höheren Drucke eintritt. Beispielsweise steht bei So at abs. und q.50° C bis zum Eintritte der Kondensation nur noch ein Wärmegefälle von 793 - 646 -1q.7 kcal/kg zur Verfügung. Dabei geht der thermische Wirkungsgrad der Maschine auf zurück. Die Anwendung höherer Drücke bringt also auch hier eine Verschlechterung.
  • Die Erfindung stellt es sich zur Aufgabe, trotz der erforderlichen starken Kühlung .der Verbrennungsgase vor ihrem Eintritt in die Gaskraftmaschine eine bedeutende Erhöhung der Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Ferner soll bei Anwendung höherer Drücke noch eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erreicht werden.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Ziel in erster Linie dadurch erreicht, daß die erforderliche Kühlung der Verbrennungsgase durch Wärmeabgabe in den Sammelräumen an die sowohl auf der Seite der Gaskraftmaschine als auf der Seite der Dampfkraftmaschine verwendeten Arbeitsstoffe vor und während oder nur während der Arbeitsleistung derselben in den Kraftmaschinen erfolgt. Die Verbesserung gegenüber den bekannten Verfahren beruht darin, daß durch die Art der Kühlung der Verbrennungsgase ein großer Teil der übergehenden Wärme unmittelbar in Arbeit umgesetzt wird und dadurch die erzeugte Dampfmenge entsprechend abnimmt. Die Verringerung der Dampfmenge bedingt aber einen geringeren Wärmeverlust bei der Kondensation des Dampfes, so daß der Wirkungsgrad der Anlage in erheblichem Maße zunimmt.
  • Vorteilhafterweise erfolgt die Kühlung der Gase vor der Arbeitsleistung am Umfang des Sammelraumes und während der Arbeitsleistung im Innern dieses Sammelraumes.
  • In Verbindung mit der neuen Art der Kühlung der Verbrennungsgase bringt die Anwendung höherer Drücke sowohl auf der Seite der Gaskraftmaschine als auch auf der Seite der Dampfkraftmaschine eine weitere Verbesserung des Wirkungsgrades. Auf der Seite der Gaskraftmaschine ist dies darin begründet, daß die Arbeitsleistung der Gaskraftmaschine die zur Kompression der Luft bzw. des Brennstoffes notwendige Arbeit immer mehr übertrifft, während auf der Seite der Dampfkraftmaschine das ausnutzbare Wärmegefälle bis zum Eintritt, der Kondensation des Dampfes mit zunehmendem Drucke immer größer wird. Die Durchführung einer Rechnung ergibt, daß bei Anwendung der bisher bekannten Verfahren der Wirkungsgrad der Anlage von 18% auf 16,9°/o abnimmt, wenn der Anfangsdruck in der Gaskraftmaschine von 8,18 at abs. auf 23,6 at abs. zunimmt, während der Wirkungsgrad nach dem neuen Verfahren unter denselben Bedingungen von 2,5,70/0 auf ?,7,9'1, zunimmt. Dabei ist noch zu beachten, daß eine wesentliche Steigerung des Druckes über 23,6 at abs. hinaus bei den bekannten Verfahren nicht zweckmäßig ist, weil die Temperatur am Ende der Expansion in der Gaskraftmaschine unter o° C abfallen würde. Dabei würde das in den Verbrennungsgasen enthaltene Wasser infolge Eisbildung nach verhältnismäßig kurzer Betriebszeit eine vollständige Verstopfung der Auspuffkanäle der Gaskraftmaschine herbeiführen, so daß die Maschine zum Stillstand käme. In dieser Hinsicht ist die Anwendung hoher Drücke bei dem neuen Verfahren nach oben hin unbegrenzt. Eine Grenze ist lediglich durch die Festigkeit des zur Verfügung stehenden Materials festgelegt. Die Vorteile hoher Drücke können also bei dem neuen Verfahren gut ausgenutzt werden, bei dem die Anwendbarkeit hoher Drücke nicht mehr von der Höhe der Eintrittstemperatur der Verbrennungsgase in die Kraftmaschine abhängig ist. Vorteilhaft ist weiterhin, daß die Kühlung der Verbrennungserzeugnisse im Sammelraum, welche durch Wärmeabgabe an die in den Kraftmaschinen Arbeit leistenden Arbeitsstoffe erfolgt, bei höheren Drücken größer gewählt werden kann, so daß im Gegensatz zu den bisher bekannten Verfahren eine höhere Verbrennungstemperatur zulässig ist und damit der erforderliche Luftüberschuß bei der Verbrennung des Brennstoffes geringer wird. Zur Erzeugung derselben Kraftleistung aus der gleichen Brennstoffmenge ist also bei hohem Druck im Sammelraum eine kleinere Verbrennungsluftmenge, bezogen auf denselben Anfangszustand, zu komprimieren als bei niedrigem Druck im Sammelraum. Andererseits entsteht aber auch eine geringere Menge an Verbrennungserzeugnissen. Beides hat zur Folge, daß sowohl der Kompressor als auch die Brennkraftmaschine geringere Abmessungen bekommen.
  • Mit Rücksicht auf die Festigkeit werden die Sammelräume als Druckspeicher, z. B. in Form nahtlos gezogener Körper ausgebildet. Zweckmäßig werden mehrere Druckspeicher ausgeführt, die untereinander in Verbindung stehen. Ferner werden die Druckspeicher wegen der neuen Art der Kühlung der Verbrennungsgase mit Vorteil in unmittelbarer Nähe der Kraftmaschinen angeordnet, so daß sie mit diesen Maschinen eine Baueinheit bilden.
  • Die Speicherung der Verbrennungserzeugnisse kann nach .dem Verpuffungs- oder dem Gleichdruckverfahren erfolgen. Irr beiden Fällen wird auf eine Konstanthaltung des Druckes im Speicher besonderer Wert gelegt, auch bei wechselnder Belastung der Maschine. Eine Konstanthaltung des Speicherdruckes wird im ersten Fall dadurch erreicht, daß die jedem Speicher vorgeschaltete Verbrennungskammer, in welcher der Brennstoff periodisch verpufft, am Eintritt und Austritt mit Absperrorganen versehen ist, die abhängig von der Belastung der Maschine zwangsläufig gesteuert werden.
  • Durch die Nacherhitzung der Arbeitsstoffe, welche diese durch die neue Art der Kühlung der Verbrennungsgase erfahren, bleibt die Temperatur des Kraftmaschinengehäuses auf nahezu gleichmäßiger Höhe. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß keine Wärmespannungen im Gehäuse auftreten und insbesondere in der Gaskraftmaschine keine Abscheidung von Teerkondensaten während des Betriebes stattfindet. Zweckmäßig werden die Arbeitsstoffe nach erfolgter Expansion in einer Arbeitsstufe möglichst hoch, im Grenzfalle auf die Eintrittstemperatur in die Kraftmaschine, wieder aufgeheizt Für die Wirkung hinsichtlich der Kühlung der Verbrennungsgase kommt es auf dasselbe hinaus, wenn die Rufheizung in der Maschine selbst oder in einer Rohrschlange, die im Druckspeicher angeordnet ist und außerhalb der Gaskraftmaschine zwei Druckstufen miteinander verbindet, erfolgt.
  • Um die Wirtschaftlichkeit der Kraftanlage noch weiter zu verbessern, wird ein Teil des expandierenden Dampfes an geeigneter Stelle aus dem Dampfkraftmaschinenaggregat abgezapft und in einen Heißkondensator geleitet. Dieser ist als Vorwärmer für die in mehreren Stufen komprimierte Luft- und Brennstoffmenge ausgebildet. Die Kondensation erfolgt also bei Vorwärmungstemperatur und dem zugehörigen Dampfdrucke. Hierdurch wird erreicht, daß der Wärmeverlust des Dampfkraftmaschinenprozesses, der nach erfolgter Expansion bei der Kondensation des Dampfes entsteht, noch weiter vermindert wird.
  • In der beiliegenden schematischen Zeichnung ist beispielsweise das neue Verfahren auf eine Gasdampfturbine angewendet worden.
  • Die zur Verbrennung erforderliche. Luft-und Gasmenge wird in einem Kompressor a isothermisch komprimiert, wird dann in dem Vorwärmer b, der als Heißkondensator ausgebildet ist, vorgewärmt und verteilt sich dann auf je drei zusammenarbeitende Verbrennungskammern c, die durch mechanisch oder hydraulisch betätigte Ein- und Auslaßventile gesteuert werden. Das in den Verbrennungskammern erzeugte Arbeitsgas strömt dann in zwei Druckspeicher d und gelangt nach Abkühlung auf eine für den zur Verfügung stehenden Werkstoff zulässige Temperatur in die Gasturbine e. Während der Expansion in der Turbine werden die Gase in den Überhitzerschlangen f, die in dem daneben befindlichen Druckspeicher d eingebaut sind, wieder auf die Eintrittstemperatur der Gase in die Turbine aufgeheizt. An der Stelle A wird das aus den Verbrennungskammern expandierende Gas in die Turbine eingeleitet. Nach Verlassen der Turbine durchströmen die Gase die beiden Speisewasservorwärmer g und h und geben hier den Rest ihrer Wärme ab.
  • Der in den Kühlmänteln i der Druckspeicher d :erzeugte Dampf wird zunächst in den überhitzerschlangen k, welche in den Druckspeichern eingebaut sind, auf die mit Rücksicht auf die Werkstoffbeanspruchung höchstzulässige Temperatur überhitzt und gelangt dann in ein Dampfturbinenaggregat 1. An geeigneter Stelle B wird aus diesem Aggregat so viel Dampf abgezapft, als in dem Vorwärmer b, der als Heißkondensator ausgebildet ist, bei einem Kondensationsdruck, welcher der Vorwärmungstemperatur entspricht, kondensieren kann. Der übrige Dampf expandiert bis auf den geringstmöglichen Kondensationsdruck. Dabei wird zur Erhöhung der Arbeitsleistung eine angenähert isothermische Expansion des Dampfes in der Turbine dadurch erreicht, daß in möglichst vielen Druckstufen der Dampf in den Überhitzerschlangen m, welche in den daneben befindlichen Druckspeicher eingebaut sind, wieder auf die Eintrittstemperatur des Dampfes in die Turbine erhitzt wird. Die Kondensation am Ende- des Dampfturbinenprozesses erfolgt im Kondensator n in bekannter Weise durch Fortführung der Kondensationswärme. Das Kondenswasser wird zunächst in einen Niederdruckvorwärmer h und von da in einen Hochdruckvorwärmer g gepumpt, wo es sich mit dem 'aus dem Heißkondensator b zufließenden Wasser vereinigt. Aus dem Hochdruckvorwärmer g wird das Kondenswasser als Speisewasser den Kühlmänteln i der Druckspeicher d zugeführt, und der Kreislauf beginnt von neuem.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Gaskraftmaschinen und hiermit thermisch gekuppelten Dampfkraftanlagen, bei denen die Verbrennung des Brennstoffes in besonueru Verbrennungskammern- erfolgt und bei denen zwischen den Verbrennungskammern und der Gaskraftmaschine gekühlte Sammelräume für das bei der Verbrennung entstandene Gemisch zwischengeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in, dem oder den Sammelräumen das Gas durch Wärmeabgabe an die in der Gaskraftanlage und in der Dampfkraftanlage verwendeten Kraftstoffe vor und während oder lediglich während der Arbeitsleistung derselben in den Kraftmaschinen gekühlt.wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung des Gases vor der Arbeitsleistung am Umfange des Sammelraumes und die Kühlung während der Arbeitsleistung im Innern des Sammelraumes erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verbrennungsgase im Sammelraum bzw. Druckspeicher die in der Gaskraftmaschine expandierenden Verbrennungsgase sooft wie möglich auf die Eintrittstemperatur der Gase erhitzt werden, so daß eine angenähert isothermische Expansion der Verbrennungsgase erreicht wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Sammelraum bzw. Druckspeicher die Abkühlung der Verbrennungsgase durch möglichst wiederholte Übertragung ihrer Wärme auf Dampf erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des expandierenden Dampfes aus der Dampfkraftmaschine abgezapft wird und in einem Heißkondensator, der als Vorwärmer für das zu verbrennende Gemisch ausgebildet ist, bei Vorwärmungstemperatur kondensiert wird.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe sowohl der Dampfkraft- als auch der Gaskraftmaschine der oder die Sammelräume bzw. Druckspeicher angeordnet sind.
DE1930615159D 1930-10-19 1930-10-19 Verfahren zum Betriebe von Gaskraftmaschinen und hiermit thermisch gekuppelten Dampfkraftanlagen Expired DE615159C (de)

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