DE804149C - Arbeitsverfahren fuer Waermekraftanlagen und Waermekraftanlage - Google Patents

Arbeitsverfahren fuer Waermekraftanlagen und Waermekraftanlage

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DE804149C
DE804149C DES364A DES0000364A DE804149C DE 804149 C DE804149 C DE 804149C DE S364 A DES364 A DE S364A DE S0000364 A DES0000364 A DE S0000364A DE 804149 C DE804149 C DE 804149C
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pressure
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DE1621317U (de
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Marcel Ehlinger
Ernest Mercier
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Const Mecano Thermiques C O M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/003Gas-turbine plants with heaters between turbine stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Arbeitsverfahren für Wärmekraftanlagen und Wärmekraftanlage Die Erfindung betrifft ein Arbeitsverfahren für Wärmekraftanlagen, bei welchem eine durch Entspannung der Gase arbeitende Kraftmaschine, z. B. eine Turbine, mit einem Eintrittsdruck mittleren Wertes von etwa 2o Atm. betrieben wird.
  • Dieses Arbeitsverfahren kennzeichnet sich dadurch, daß eine Hauptkraftmaschine, die mit Entspannung der Gase arbeitet, unter einem Druck mittleren Wertes von etwa 2o Atm. zum Teil mit zunächst hochverdichteten (etwa auf ioo Atm.) und dann in einer Hilfskraftmaschine auf den genannten mittleren Wert entspannten Gasen und zum Teil mit weiteren Gasen betrieben wird, die unmittelbar auf den genannten mittleren Wert verdichtet werden, wobei die Hilfskraftmaschine dazu dient, mindestens einen Teil der Verdichter anzutreiben, die zum Verdichten der genannten Gase auf den mittleren und auf den hohen Druck erforderlich sind.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Wärmekraftanlage für die Ausübung des vorgenannten Verfahrens.
  • Brennkraftmaschinen, insbesondere Freiflugkolbenmaschinen mit Schwingkolben, können zum Antreiben eines Teiles der Verdichter benutzt werden, wobei letztere ebenfalls durch Schwingkolbenmaschinen mit Freiflugkolben gebildet sein können.
  • Die auf hohen Druck, etwa auf ioo Atm., verdichtete Luft kann zunächst auf eine verhältnismäßig hohe Temperatur von etwa 700° C gebracht werden, und zwar mit Hilfe von Brennkammern, in denen sie als Brennluft dient. Sie wird alsdann in der Gasmaschine entspannt und erneut auf eine verhältnismäßig hohe Temperatur von etwa 700° C gebracht, und zwar wieder in Brennern, in denen die Brennluft aus dieser Luft und gegebenenfalls aus Zusatzluft mittleren Druckes zusammengesetzt ist.
  • Die auf hohen und mittleren Druck verdichtete Luft kann vor dem Eintreten in die entsprechenden Brennkammern in den Mänteln der Brennkraft- und Gasmaschinen zur Kühlung dieser letzteren erwärmt werden, gegebenenfalls auch in einem Wärmeaustauscher, und zwar dann durch die Auspuffgase der Brennkraftmaschinen, die selbgt hinter dem Wärmeaustauscher in die entsprechende Stufe der Gasturbine geleitet werden können, um in dieser Wärmekraft und kinetische Energie abzugeben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i ist ein Strömungsschema; Fig.2 ist das Entropiediagramm der verschiedenen den Kreisprozeß kennzeichnenden Vorgänge; Fig.3 veranschaulicht schematisch eine praktische Lösung zur Anwendung des Kreisprozesses; Fig. 4 ist ein schematischer Querschnitt in größerem Maßstab, rechtwinklig zur Achse eines Mehrkolbenverdichters mit Schwingkolben.
  • Die Brennkraftmaschine 2 und die Gasmaschine 3 treiben die Verdichter 4, 5 und 5, 4, welche hochverdichtete Luft von etwa ioo Atm. liefern, die in einer Brennkammer 14 auf eine hohe Temperatur von etwa 700° C gebracht wird. Diese Gase werden in der Gasmaschine 3 entspannt. Die auf diese Weise auf einen mittleren Druck von etwa 2o Atm. entspannten C#ase werden in einer Brennkammer 17 erwärmt, bevor sie in die Gasturbine i9 eingelassen werden.
  • Fig.2 verdeutlicht die Wirkungsweise des Prozesses. In diesem Fall sind in Wirklichkeit drei Prozesse übereinandergelagert, und zwar: Der mit vollen Strichen dargestellte Prozeß a b c d e f g h e' a, der das Verhalten der auf ioo Atm. verdichteten Luft darstellt, der gestrichelt angedeutete Prozeß a k j 1 m n a, der das Verhalten der auf 2o Atm. verdichteten Luft darstellt, wenn diese nicht durch die hochverdichtete Luft gekühlt würde, der punktiert angedeutete Prozeß a c r s p a, der den Arbeitsprozeß der Brennkraftmaschinen darstellt.
  • Der Klarheit halber sind in das Diagramm die isobaren Linien eingezeichnet, und für jede ist der entsprechende Druck von etwa ioo Atm., 8o Atm. usw. angegeben. Aus diesem Diagramm ist ersichtlich, daß im ersten mit vollen Strichen gezeichneten Prozeß die Verdichtung der Luft in zwei Stufen geschieht, und zwar in einer ersten von i auf io Atm., die durch das Kurvenstück a b dargestellt ist und einer polytropischen Verdichtung entspricht, die sich der isothermen Verdichtung durch eine Zerstäubung von Wasser in den Körper der Verdichter während der Verdichtung nähert (an sich bekanntes Verfahren). Nach dieser ersten Verdichtung wird die auf io Atm. gebrachte Luft unter den üblichen Verhältnissen zusätzlich gekühlt. Diese Abkühlung ist durch die Kurve b c der Isobaren dargestellt. Die zweite Stufe verläuft gemäß der polytropischen Verdichtung c d, und zwar wieder durch Zerstäubung einer gewissen Wassermenge im Verdichter. Bei dieser zweiten Verdichtung nähert man sich aber mehr der Adiabate, so daß die Endtemperatur der auf ioo Atm. verdichteten Luft z. B. 15o° C erreicht. Die Kurve d e der Isobaren entspricht der Erwärmung der Luft, zunächst gegebenenfalls durch die Kühlmäntel der Kraftmaschinen und des von den Auspuffgasen der Motoren geheizten Wärmeaustauschers, sodann durch die Brennkammern bei einem Druck von ioo Atm. Die Adiabate e f entspricht der Entspannung des aus Luft und Gasen bestehenden Gemisches in den Gasmaschinen, die einen Teil der Verdichter antreiben. Von dem Punkt f an beginnt die zweite Erwärmung, und der Prozeß verläuft gemäß den Linien f g h a.
  • Beim zweiten, gestrichelt dargestellten Prozeß erkennt man wieder eine zweistufige Verdichtung, zunächst von i bis 4,4 Atm., a k, sodann von 4,4 auf 2o Atm., j 1, mit Zwischenkühlung, K j. Von l nach m ist die Erwärmufig der Luft von 2o Atm. als Beispiel nicht auf 700° C getrieben worden (Endtemperatur nach dem Mischen mit dem zu erwärmenden Mittel, Punkt g), sondern bis zu dem Wert, der ohne dieses Mischen erreicht würde, d. h. etwa 120o° C.
  • Bei dem dritten, punktiert angedeuteten Prozeß findet man bei a p den Ladedruck von 3,5 Atm., der adiabatisch in einem besonderen Verdichter erzeugt wird. Ebenso findet man bei p q die adiabatische Verdichtung bis zu etwa 8o Atm. im Innern der Brennkraftmaschine. Von q nach r findet die Erwärmung der Luft und der Verbrennungsgase durch Einspritzen von Brennstoff in die Kraftmaschine statt. Von r nach s erfolgt die adiabatische Entspannung mit Krafterzeugung. Diese Kraft dient zum Antreiben eines Teiles der Verdichter. Von s nach p erfolgt der Auspuff durch den Wärmeaustauscher hindurch. Schließlich findet von p nach a die Entspannung der Auspuffgase in der Gasturbine statt.
  • Aus dem Entropiediagramm kann man leicht mit den üblichen Adiabaten den Wert der eingesetzten Energien sowie den Endwirkungsgrad der Vorgänge entnehmen. Es muß jedoch daran erinnert werden, daß für jeden der drei vorgenannten Prozesse nicht eine gleiche Luftmasse in Betracht kommt. Die Luftmasse von 2o Atm. hängt nämlich von der Endtemperatur dieser Luft nach der Erwärmung ab. Je höher die Temperatur, desto kleiner ist die Luftmasse. Ebenso ist die Luftmasse von 3,5 Atm. unmittelbar abhängig von der Leistung, die für die Brennkraftmaschinen gewählt wurde. Durch eine angepaßte Wahl dieser verschiedenen Werte kann man leicht einen Betriebszustand erreichen, bei welchem die Massen der Zusatzluft von 2o Atm. und der Speiseluft von 3,5 Atm. jeweils einen Wert haben, der sich im wesentlichen der Hälfte der Luftmasse von ioo Atm. nähert.
  • Vom Standpunkt des Endwirkungsgrades und der Einfachheit der Anlage aus betrachtet ist es ganz besonders angebracht, Verdichter mit Freiflugkolben und noch besser mit Schwingkolben anzuwenden. Für den Wirkungsgrad ist es zweckmäßig, einen Teil der Wärme zurückzugewinnen, die durch die Kühlung der Mäntel der Brennkraftmaschinen verlorengeht. Hierzu benutzt man Wasser von genügendem Druck, etwa von 5 Atm., von dem ein Teil in den Mänteln verdampft wird. In gewissen Fällen kann es auch für den Endwirkungsgrad angebracht sein, die Kühlung der Mäntel der Brennkraftmaschinen mit der auf ioo und/oder auf 20:1tin. verdichteten Luft zii be-,virken.
  • Fig. 3 zeigt eine Anlage, bei welcher die Verdichter als Schwingkolbenmaschinen mit Freiflugkolben ausgebildet sind, wobei jeder Verdichter mit zwei treibenden Kränzen versehen ist, von denen der eine als Brennkraftmaschine ausgebildet ist und der andere mit den auf ioo Atin. verdichteten Gasen betrieben wird. Jedes Aggregat besitzt ebenfalls in einem entsprechenden Verhältnis Verdichterkränze für ioo, 2o und 3,5 Atm.
  • Fig. 3 zeigt eine Gruppe von mit vollen Strichen dargestellten ':Maschinen, die der vorstehenden Beschreibung entsprechen, sowie mehrere gestrichelt angedeutete Vorrichtungen und Maschinen, die in der weiter unten beschriebenen greise zusätzlich vorgesehen sein können.
  • Man findet dort den zusammengesetzten ''erdicliter mit Freischwingkolben i, die Schwingkolbenbrennkraftmaschine 2, die Schwingkolbenkraftmaschine 3, die durch die Gase von ioo Atm. betrieben wird, den Schwingkolbenverdichter 4 für mittleren Druck, R P, den Schwingkolbenverdichter 5 für Hochdruck, H P.
  • Alle Schwingkolbenmaschinen sind mit acht Freischwingkolben versehen. wie dies in Fig. ,4 für den Mitteldruckverdichter BP dargestellt ist.
  • Diese Figur gilt für die Voraussetzung, daß als nicht beschränkendes Beispiel das Aggregat mit nur einem inneren Schwingkörper versehen ist, der vier Kolbenkränze trägt, die jeweils mit acht Kolben arbeiten. Die vier Kolbenkränze arbeiten dabei in einem gemeinsamen Gehäuse mit vier Kränzen von je acht Zellen, in denen die zugehörigen Kolben schwingen. Für den Kranz BP dienen die Zellen 6 und 6' zur adiabatischen Verdichtung der Ladeluft für die mit 3,5 Atm. betriebenen Brennkraftmaschinen. Die Zellen 7 und 7' dienen zur ersten polvtropischen Verdichtung auf 4,4 Atm. der Zusatzluft von 2o Atm. Die Zellen 8, 8', 9, g' dienen zur ersten polytropischen Verdichtung auf io Atm. der Luft von ioo Atm. Da die Luftmassen von 3.5 und von 2o Atm. in der Regel nicht genau gleich sind der Hälfte der Luftmasse von ioo Atm., geschieht die Einstellung der Fördermenge der entsprechenden Verdichter durch geeignete Regelung der jeweiligen toten Räume und, wenn dies nicht genügt, der radialen Höhe der entsprechenden Zellen.
  • Beim Verdichter HP sind unter ähnlichen Verhältnissen vier Zellen für die zweite polytropische Verdichtung der Zusatzluft von 4,4 auf 2o Atm. und vier Zellen für die zweite polytropische Verdichtung der Hauptluft von io auf ioo Atm. vorgesehen.
  • Von dieser Voraussetzung ausgehend, sind die verschiedenen Strömungskreise wie folgt angeordnet: Die auf io Atm. verdichtete Luft geht aus dem Verdichter BP in den Verdichter HP durch das Rohr io über. Die auf ioo Atm. verdichtete Luft tritt aus dem Verdichter HP aus, strömt zuerst durch die Mäntel der Kraftmaschinen, strömt durch die Rohrleitung i i in die Rohre 12 des Wärmeaustauschers, tritt aus diesem durch die Rohrleitung 13 aus, durchströmt die Brennkammer 14 und gelangt durch die Rohrleitung 15 in die Kraftmaschine 3. Die auf 2o Atm. entspannten Gase strömen durch die Rohrleitung 16 aus, werden im Brenner 17 erwärmt und gelangen durch die Rohrleitung 18 auf die Hochdruckseite der Turbine i9.
  • Die auf 4,4 Atm. verdichtete Luft geht vom Verdichter BP durch die Rohrleitung 20 in den Verdichter HP und tritt aus diesem mit 2o Atm. durch die Rohrleitung 21 aus. Sie dient dann als Brennluft in der Brennkammer 17 und mischt sich mit den von dieser Brennkammer erwärmten Gasen.
  • Die auf 3,5 Atm. verdichtete Luft tritt aus dem Verdichter BP durch die Rohrleitung 22 aus und gelangt durch diese in die Brennkraftmaschine 2. Die aus dieser austretenden Verbrennungsgase gelangen durch die Rohrleitung 23 in den Wärmeaustauscher 12. Von diesem ausgehend, gelangt (las Gemisch von Luft und Verbrennungsgasen durch die Rohrleitung 24 in die entsprechende Stufe der Gasturbine i9.
  • Wenn die Beschreibung der gesamten Anlage umständlich erscheint, so ist aus den vorstehenden Erklärungen doch ersichtlich, daß die praktische Ausführung sehr einfach ist.
  • Gegebenenfalls, und wenn dies als vorteilhaft angesehen wird, kann die Anlage in der folgenden Weise ergänzt werden: Zur Erwärmung der Luft auf die gewünschte Temperatur, wozu nur ein geringer Teil des Sauerstoffs verbraucht wird, kann die Brennkammer 14 eine größere Brennstoffmenge verbrennen, und die dadurch erzeugte überschüssige Wärme kann zur Beheizung eines Gleichdruckkessels dienen, der überhitzten Dampf von ioo Atm. zum Betreiben der Dampfturbine erzeugt.
  • Die Brennkammer 17 kann seinerseits auch eine überschüssige Wärmemenge liefern, und diese Wärme kann in sehr vorteilhafter Weise in einem Gleichdruckkessel benutzt werden, der den Dampf nach der Entspannung von ioo auf 2o Atm. in der Dampfturbine neu überhitzt.
  • Die entsprechenden Einrichtungen sind gestrichelt angedeutet. 25 ist der Hauptgleichdruckkessel, 26 der Gleichdruckkessel für die Wiederüberhitzung, 27 ist die Dampfturbine, die beispielsweise mit der Gasturbine auf einer gemeinsamen Welle sitzt.
  • Das aus dem Kondensator durch die Rohrleitung austretende Kondenswasser, das durch die verschiedenen Zapfdampfwärmer fließt, von denen nur zwei bei 29 und 3o angedeutet sind, gelangt durch die Rohrleitung 31 in den Kessel 25. Der überhitzte Dampf tritt aus dem Kessel durch die Rohrleitung 32 aus und gelangt durch diese auf die Hochdruckseite der Dampfturbine. Der in der Turbine entspannte Dampf gelangt durch die Leitung 33 in den zur Wiederüberhitzung dienenden Kessel 26. Der wieder überhitzte Dampf wird durch die Leitung 34 erneut in die Dampfturbine geleitet. Die Verbrennungsgase des Hauptkessels, die auf ioo Atm. verdichtet sind, werden durch die Leitung 3; in die Kraftmaschine 3 geleitet. Ebenso werden die Verbrennungsgase des Wiederüberhitzungskessels durch die Leitung 36 auf die Hochdruckseite der Gasturbine i9 gebracht.
  • Schließlich ist als weiteres Ausführungsbeispiel eine Zapfstelle für erwärmtes und auf den gewünschten Druck, z. B. von 5 Atm., gebrachtes Kondenswasser angegeben, welches Kondenswasser durch die Leitung 37 in den Mantel der Brennkraftmaschine 2 geleitet wird. Der in diesen Mänteln erzeugte Dampf strömt dann durch einen Mantel 38, der das Auspuffrohr 23 umgibt, und wird dadurch überhitzt. Durch die Leitung 39 gelangt der überhitzte Dampf von 5 Atm. in die entsprechende Stufe der Dampfturbine.
  • 4o und 41 sind die Zuführungsleitungen des Brennstoffes zu den Brennkammern. Dieser Brennstoff kann flüssig, kolloidförmig oder fest (Staubkohle) sein.
  • Wie bereits erwähnt, kann die Kühlung des Mantels der Brennkraftmaschine 2 dadurch geschehen, daß man durch diese MäntelLuft,z.B.von iooAtm., strömen läßt, bevor diese in den Wärmer gelangt.
  • Die restliche Wärme der Auspuffgase der Gasturbine kann natürlich teilweise zurückgewonnen werden, indem sie zur Erwärmung der Luft oder des Wassers im Kreisprozeß dient.
  • In den Anlagen zur Ausübung des Verfahrens werden die verschiedenen Verdichter 4, 5 und 5, 4 sowie die am Kreisprozeß beteiligten Hilfskraftmaschinen 2, 3 vorzugsweise zu mechanischen Aggregaten zusammengestellt, die jeweils aus einer Gaskraftmaschine 3, einer Brennkraftrriaschine 2, einem Hochdruckverdichter 5, 'einem Mitteldruckverdichter 4 und einem Ladeverdichter (für Niederdruck) für die Brennkraftmaschine bestehen, wobei jedes dieser Aggregate zusammen mit den Brennkammern 14, 17 und entsprechenden Wärmeaustauschern 12 schließlich einen Druck- und Heißgaserzeuger zur Speisung der Gasturbine 19 und gegebenenfalls der Dampfturbine 27 darstellt.

Claims (20)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Arbeitsverfahren für Wärmekraftanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Gasentspannung arbeitende Hauptkraftmaschine(i 9) mit einem mittleren Eintrittsdruck von etwa 2o Atm. zum Teil mit zunächst hochverdichteten (etwa ioo Atm.) und dann auf den genannten mittleren Druck in einer Hilfskraftmaschine (3) entspannten Gasen und zum Teil mit unmittelbar auf den genannten mittleren Druck verdichteten Gasen betrieben wird, wobei die Hilfskraftmaschine (3) zum Antreiben mindestens eines Teiles der Verdichter (4,5) dient, die zum Verdichten der Gase auf den mittleren und auf den hohen Druck erforderlich sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hochverdichteten Gase durch Luft gebildet sind, die vor dem Einlaß in die Hilfskraftmaschine (3) als Brennluft in einer Brennkammer (14) dient.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die auf Mitteldruck verdichteten Gase, die aus der Hilfskraftmaschine (3) strömen, und anderseits die aus demMitteldruckverdichter(4) strömendeDruckluft in eine Brennkammer (17) eingelassen werden, in welcher sie vor der Einführung in die Hauptkraftmaschine (i9) als Brennluft dienen.
  4. 4. Wärmekraftanlage zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gashilfsmaschinen (3), die mindestens einen Teil der Luftverdichter (4, 5) antreiben, sowie die Verdichter (4, 5) selbst Freiflugkolbenmaschinen oder Schwingflugkolbenmaschinen sind.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Hoch- oder Mitteldruck verdichteten Gase zur Kühlung der Mäntel der Gasmaschinen (3) dienen.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtung der Gase auf Hoch- und auf Mitteldruck in mindestens zwei Verdichtungsstufen mit Wasserzerstäubung in den Verdichtern (4, 5) und zusätzlicher Kühlung der Gase zwischen den Stufen erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit verschiedenen Drücken verdichteten Gase zur Speisung der Hauptkraftmaschine (i9) von Verdichtern (4, 5) geliefert werden, von denen ein Teil von einer Hilfsgaskraftmaschine (3) und ein anderer Teil von einer Hilfsbrennkraftmaschine (2) angetrieben wird. B.
  8. Wärmekraftanlage zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichriet, daß die Brennkraftmaschine (2), welche einen Teil der Verdichter (4, 5) antreibt, als Freiflugkolben- oder als Schwingflugkolbenmaschine ausgebildet ist.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Hoch- oder Mitteldruck verdichteten Gase in einem \\,ärmeaustauscher (12) durch die Auspuffgase der Brennkraftmaschine (2) erwärmt «-erden, wobei die Auspuffgase ferner nach dem Austritt aus dem Wärmeaustauscher (12) in den entsprechenden Stufen der Hauptgaskraftmaschine (i9) benutzt werden. io.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Hoch- und auf Mitteldruck verdichteten Gase zur Kühlung der Mäntel der Brennkraftmaschinen (2) benutzt werden. i i.
  11. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Verdichtern (5) auf Hochdruck verdichteten Gase aus Luft bestehen, die dann in die Feuerung eines Kessels (25) zur Erzeugung von Dampf annähernd gleichen Druckes geleitet wird, welcher Dampf zum Betreiben einer Dampfturbine (27) dient, die parallel mit der llauptgaskraftmaschine (ig) angeordnet ist.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Hilfskraftmaschine (3) austretenden entspannten Gase und die auf mittleren Druck verdichtete Luft der Verdichter (4) als Brennluft in einer Feuerung eines Kessels (26) dienen, der zur Wiederüberhitzung des in den oberen Stufen der Dampfturbine (27) entspannten Dampfes vorgesehen ist.
  13. 13. Verfahren nach den Ansprüchen 7 und i i. dadurch gekennzeichnet, daß die Mäntel der Brennkraftmaschinen (2), welche einen Teil der Verdichter antreiben, durch warmes Druckwasser gekühlt werden, das von einer Zapfstelle der Dampfturbine (27) herrührt, wobei ein Teil dieses Wassers in den Mänteln verdampft und der auf diese Weise erzeugte Dampf dadurch überhitzt wird. daß er durch einen Mantel (38) der Auspuffleitung (23) der Kraftmaschine (2) strömt.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Restwärme der aus der Hauptgaskraftmaschine (i9) austretenden Gase zur Erwärmung der Luft oder des Wassers im Kreisprozeß teilweise zurückgewonnen wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen (15. 18) zur Fortleitung der sehr heißen Gase mit einem Doppelmantel (11, 21) versehen sind, durch den Luft von annähernd gleichem Druck strömt.
  16. 16. Anlage zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Hauptkraftmaschine (ig), die mit Gasentspannung arbeitet und tnit einem mittleren Eintrittsdruck von et-"a 2o Attn. betrieben wird, durch eine Hilfskraftmaschine (3), die mit Gasentspannung arbeitet und mindestens einen Teil der Verdichter (4, 5) antreibt, die jeweils zum Verdichten der Gase auf den mittleren Druck und auf einen hohen Druck von etwa ioo Attii. dienen, wobei die Hauptkraftmaschine (i9) teilweise mit den unmittelbar auf mittleren Druck verdichteten und teilweise mit den Gasen betrieben wird, die zuerst auf Hochdruck verdichtet wurden und dann in der Hilfskraftntaschine (3) bis auf den mittleren Druck entspannt wurden.
  17. 17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsbrennkraftmaschine (2) die Verdichter (4, 5) parallel mit der Hilf skraftmaschine (3) antreibt, die mit Gasentspannung arbeitet.
  18. 18. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Brennkammern (14, 17) die Feuerung eines Kessels (25.26) bildet, dessen Dampf eine Kraftniaschine (27) betreibt, welche parallel mit der 1Hauptgaskraftmaschine (i9) arbeitet.
  19. 19. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Verdichter (4, 5) und Hilfskraftmaschinen (2, 3) des Kreisprozesses zu mechanischen Aggregaten vereinigt sind, die jeweils aus den Kraftmaschinen (2, 3) und den Verdichtern für Hochdruck (5), für _Mitteldruck (:4) und für _Niederdruck zum Laden der Brennkraftmaschinen bestehen. wobei jedes dieser Aggregate mit den Brennkammern (14, 17) und den entsprechenden Wärmeaustauschern (12) einen Heiß- und Druckgaserzeuger zum Betreiben einer Hauptkraftmaschine (i9) bildet, die mit Gasentspannung arbeitet.
  20. 20. Anlage nach Anspruch ich, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Aggregate aus Schwingflugkolbenmaschinen bestehen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035975B (de) * 1954-12-28 1958-08-07 Soc Es Energie Sa Kolben-, insbesondere Freiflugkolben-treibgaserzeuger

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DE1035975B (de) * 1954-12-28 1958-08-07 Soc Es Energie Sa Kolben-, insbesondere Freiflugkolben-treibgaserzeuger

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