AT15928B - Schutzmittel gegen das Rosten von Eisen- und Stahlwaren. - Google Patents

Schutzmittel gegen das Rosten von Eisen- und Stahlwaren.

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AT15928B
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Ernst Dr Murmann
Franz Flor
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Ernst Dr Murmann
Franz Flor
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  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   15928. DR. ERNST MURMANN UND FRANZ   FLOR m WIEN.   



   Schutzmittel gegen das Rosten von Eisen- und Stahlwaren   Eisen- und Stahl waren   rosten bekanntlich leicht bei Aufbewahrung in feuchten   Räumen,   insbesondere wenn sich Wasserdampf auf die Waren niederschlagen kann, die eine niedrigere Temperatur besitzen als die mit Feuchtigkeit erfüllten Räume. Wie vielfache Versuche gezeigt haben, tritt das Rosten besonders schnell beim Vorhandensein, wenn auch nur geringer Spuren von Säure in der Luft ein. Insbesondere wirken Essigsäure und Salzsäure ausserordentlich das Rosten befördernd. Auch die   Umhüllung   der Waren'kann Spuren von Säuren enthalten, wie dies z. B. bei Sulfit-Ilolzstoff und Farben der Fall ist.

   Die Rostbildung wird dann zuerst an jenen Stellen auftreten, wo das Eisen an der   Umhüllung   anliegt. 
 EMI1.1 
 unbegrenzt lange hält und ebenso in feuchter Luft, die durch Ammoniak alkalisch reagiert. 



  Da man nun Eisen in der Praxis keineswegs gänzlich von feuchter   Luft, die unter gewöhn-   lichen Umständen leicht Rost verursacht, abschliessen kann, so bleibt, um Anlaufen und   Rostbildung   zu verhindern, nichts anderes übrig, als daftir zu sorgen. dass etwa vorhandene saure Dämpfe von der   Umhüllung   absorbiert werden   und etwa eindringendes Wasser a) ka-   
 EMI1.2 
 und der Amine mit Metallsalzen erreicht, mit welchen die   Umhüllung   der zu schützenden   Eisen- odor Stahl waren   imprägniert wird.

   In erster Linie kommen hiebei die kohlensauren und doppeltkohlensauren Salze der Alkalien, insbesondere des Natriums und Kaliums in Betracht, sowie auch des   Ammoniaks.   Da aber kohlensaures   Ammoniak   bei wiederholtem Befeuchten, selbst in Verbindung mit kohlensauren Metalloxyden wie von Kupfer, Zink oder Nickel, sich leicht verflüchtigt, so kann dann das zurückbleibende Metallsalz direkt rostbildend wirken, da es das   Metall anätzt, z. B. Kupfer   oder Silber,   ausser es   ist auch   llino   gewisse Menge von freiem Alkali vorhanden. 



   Soll die Packung selbst nach mehrmaligem Befeuchten unschädlich sein, so bleiben nur die kohlensauren und doppeltkohlensauren und eventuell die alkalisch reagierenden   phosphorsauren,   chromsauren, fettsauren oder borsauren Salzo der Alkalien übrig, oder, was auf dasselbe hinauskommt, die Hydroxyde, die sich ja ohnehin an der Luft in   Kar-     bonate verwandeln.   



   Schwefelwasserstoffgas oder   Schwefelammonium   sind von sehr geringer Wirkung auf Eisen. Um sie abzuhalten, genügt der   Zusatz von Kupferoxyd   oder Kupfcrkarbonat, oder Zinkoxyd, oder Zinkkarbonat zu den kohlensauren Salzen der Alkalien, besser aber ist der Zusatz von   Kl1pferoxydammoniak   oder   Zinkoxydammoniak.   



   Mit den genannten Lösungen werden Papier, Pappe, Gewebe etc., die zur Verpackung von Eison-oder Stahlwaren bestimmt sind, getränkt oder   bloss bestrichen.   Am einfachsten,   billigsten   und von vollkommen ausreichender Wirkung erschient Natriumbikarbonat für sich allein oder gemengt mit dem   Zinkammoninm-Doppolsalz. Man   kann mit diesen   Lösungen   natürlich auch das Ganzzeug, resp. das Garn oder die Wolle triinken.

Claims (1)

  1. EMI2.1 EMI2.2
    2. Bei dem unter 1 angegebenen Schutzmittel der Ersatz der angeführten Salze durch alkalisch reagierende Doppelsalze der Alkalien, des Ammoniaks und der Amine mit Metallen.
AT15928D 1902-11-05 1902-11-05 Schutzmittel gegen das Rosten von Eisen- und Stahlwaren. AT15928B (de)

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