AT159157B - Vorrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen.

Info

Publication number
AT159157B
AT159157B AT159157DA AT159157B AT 159157 B AT159157 B AT 159157B AT 159157D A AT159157D A AT 159157DA AT 159157 B AT159157 B AT 159157B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rollers
spring
vehicles
damping
rolling movements
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
E H Gustav De Dr Ing Grahl
Original Assignee
E H Gustav De Dr Ing Grahl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H Gustav De Dr Ing Grahl filed Critical E H Gustav De Dr Ing Grahl
Application granted granted Critical
Publication of AT159157B publication Critical patent/AT159157B/de

Links

Landscapes

  • Vibration Dampers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Dämpfen von Sehlingerbewegungen bei Fahrzeugen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Dämpfung der Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen. Bekannte Vorrichtungen dieser Art bedienen sich zur Dämpfung federbelasteter Rollen, die auf einer Kurvenbahn abrollen und die Schlingerbewegung hiedurch in eine Federbewegung umsetzen. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art, die mit zwei auf einer Kurvenbahn abrollenden federbelasteten Rollen arbeiten, hat sich nun herausgestellt, dass infolge einseitiger Belastung des Wagenkastens die Rollen nicht immer kraftschlüssig an der Kurvenbahn anliegen, wodurch die Dämpfungskraft bei Richtungswechsel der Querschwingungen stossweise einsetzt. Um dies zu verhindern, schlägt die Erfindung vor, jede Rolle über einen am Wagenkasten schwenkbar gelagerten Kniehebel mit einer Feder zu verbinden, wobei die beiden Rollen durch eine Lasche unter Belassung waagrechten Spiels miteinander verbunden sind. Hiedurch wird eine stets kraftschlüssige Anlage an der Kurvenbahn erreicht,   so-dass   die Dämpfungskraft auch bei Richtungswechsel sanft und ohne Stoss zu wirken beginnt. 



   Zur Erläuterung der Erfindung ist eine   Dämpfungsvorrichtung   schematisch in den Fig. 1-3 dargestellt, wobei Fig. 1 eine Gesamtansieht, Fig. 2 die Einstellung der Rollen bei leerem Wagen und Fig. 3 die Einstellung bei beladenem Wagen zeigt. 



   In den Figuren ist A der Längsträger des Wagenkastens ; B stellt die Blattfeder dar, an welcher der Radsatz angreift. M ist der mit der kurvenförmigen Gleitbahn versehene und an der Feder B 
 EMI1.1 
 der Gleitkurven laufen Rollen R bzw.   g.   Diese Rollen sind in dem einen Schenkel eines der beiden Kniehebel N bzw. N'eingelagert. Die Kniehebel selbst sind schwenkbar an einem geeigneten Ansatz des   Längsträgers   gelagert. Der andere Arm der Kniehebel wirkt auf die Federstössel   S und Igt der   Federn F   bzw.', welche   in am   Wagenkastenlängsträger. A   befestigten Federtöpfen Hund H'angeordnet sind.

   Ausserdem sind die beiden Rollen Rund R'in einer Verbindungslasche Q gelagert, die im übrigen freibeweglich ist, also nicht mit einem andern Teil der gesamten Vorrichtung in Verbindung steht. 



   Bei leerem und bei beladenem Wagen ändert sich der Abstand zwischen Kurvenbahn und Wagenkasten. Bei leerem Wagen hat er, wie in Fig. 2 dargestellt, bereits die Grösse a, während er bei beladenem Wagen, wie aus Fig. 3 hervorgeht, nur noch die Grösse b besitzt. Durch diese Abstandsänderung werden die Rollen   JE und R'weiter   voneinander entfernt. Dies ist bei der Konstruktion gemäss der Erfindung dadurch möglich, dass in der Verbindungslasche Q die Lagerung der Rollen nicht mit starrem Abstand voneinander erfolgt, sondern in Langlöchern. Hiedurch wird erreicht, dass, da die Rollen über die Kniehebel ja stets unter der Einwirkung der Federn stehen, ein gleichmässiges Anliegen der Rollen an der Gleitbahn vorhanden ist, unabhängig von den durch das veränderliche Wagengewicht geänderten Bedingungen.

   Es kann also niemals der Fall eintreten, dass sich bei Richtungswechsel der Querschwingungen die Rollen von der Kurvenbahn abheben und die Dämpfungskraft hart und mit Stoss zu wirken beginnt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen mit zwei auf einer Kurvenbahn abrollenden federbelasteten Rollen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Rolle (R, R') über einen am Wagenkasten schwenkbar gelagerten Kniehebel (N, N'J mit einer Feder (F, F') verbunden ist, <Desc/Clms Page number 2> und dass die beiden Rollen durch eine Lasche (Q) unter Belassung waagrechten Spiels in Verbindung sind, so dass sie sich stets kraftschlüssig an die Kurvenbahn anlegen können und die Dämpfungskraft auch bei Richtungswechsel der Querschwingungen sanft und ohne Stoss zu wirken beginnt. EMI2.1
AT159157D 1938-05-14 1938-05-14 Vorrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen. AT159157B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT159157T 1938-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT159157B true AT159157B (de) 1940-07-25

Family

ID=3650211

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT159157D AT159157B (de) 1938-05-14 1938-05-14 Vorrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT159157B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE680490C (de) Abfederung unabhaengig gefuehrter Raeder
AT159157B (de) Vorrichtung zum Dämpfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen.
DE598319C (de) Tragfederanordnung mit Blattfedern, insbesondere fuer Lenkachsen von Eisenbahnfahrzeugen
DE2160274B2 (de) Lastabhängiger Reibungsdämpfer fur ein Drehgestell-Achslager
DE680403C (de) Vorrichtungen zum Daempfen von Schlingerbewegungen bei Fahrzeugen
DE739178C (de) Querbewegliche Fuehrung des von senkrechten Kraeften entlasteten Drehzapfens eines Drehgestelles ohne Wiege fuer Schienenfahrzeuge
DE1017201B (de) Federnde Abstuetzung der Kupplung zweier Fahrzeuge
DE335308C (de) Federnde Achsbuechse fuer Eisenbahnwagen
DE957950C (de) Stabilisierungseinrichtung von Gliedereinheiten oder Gliederzügen
DE1009216B (de) Verbindung eines mittleren Drehgestells mit dem Kasten eines Schienenfahrzeugs
AT201649B (de) Schienenfahrzeug
DE935369C (de) Kastenauflagerung auf Drehgestellen schnellfahrender Schienen-fahrzeuge mit ausschwingendem Fuehrungsdrehzapfen
DE537377C (de) Bremsklotzaufhaengung fuer Fahrzeuge mit veraenderlicher Spurweite, insbesondere Eisenbahn-Umsetzwagen
AT141933B (de) Tragfedergehänge, insbesondere für Schienenfahrzeuge.
DE701080C (de)
DE618745C (de) Drehgestellwagen mit laengs liegenden, laengs und quer beweglich aufgehaengten Blattfedern
DE847917C (de) Drehgestell fuer Schienenfahrzeuge mit an Lenkern gefuehrten Radsaetzen und mit durchgehenden Federgehaengetraegern
DE321514C (de) Eisenbahn-Seitenkupplung
DE926555C (de) Drehgestellfuehrung fuer Schienenfahrzeuge
DE509509C (de) Verbindung der Tragblattfederenden mit dem Fahrzeugrahmen mittels Gummibloecke, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE881052C (de) Staubabdichtungsring an Achslagern fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere fuer Eisenbahnwagen
DE557117C (de) Stempelvorrichtung, insbesondere zum Stempeln von Waeschestuecken
AT133200B (de) Vorrichtung zur Einstellung der Mittelpufferkupplung.
AT83350B (de) Vorrichtung zum Ausrichten der Kupplung an Drehgestellwagen.
DE510307C (de) Allseitig pendelnde, oesenartige Aufhaengung fuer Federn an Fahrzeugen