AT159074B - Magnetisierbarer Kern. - Google Patents
Magnetisierbarer Kern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Querschnittsänderung des magnetisierbaren Kernes 1. Dementsprechend sind die nutartigen Aussparungen 2, wie die Figur deutlich zeigt, mehr oder weniger durch die Abgleiehkörper 3 ausgefüllt. Die Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform der Erfindung, u. zw. sind dort auf dem magnetisierbaren Kern 3, der zur Veränderung der Induktivität einer Spulenwicklung dient, magnetisierbare oder auch sonstige Metallkörper 5 aufgesetzt, die den Abgleich des Querschnittes bewirken. Je nach der Grösse der vorzunehmenden Quersehnittsänderung sind auch hier verschieden hohe Abgleichkörper 5 vorgesehen. Bei der Ausführung nach Fig. 3 wird der Abgleich des Quersehnittes des magnetisierbaren Kernes 6 durch in Aussparungen 7 einführbare Metall-oder magnetisierbare Stifte vorgenommen. Um einen genauen Abgleich ausführen zu können, ist es zweckmässig, die Aussparungen 7 wie die Stifte 8 mit Gewinde zu versehen, so dass durch Verschraubung der Stifte die erforderliche Eintauchtiefe genau einregelbar ist. Auch hier sind die Aussparungen 7 wiederum längs der magnetisierbaren Achse des Kernes 6 angeordnet, um bei jeder Stellung des Kernes zu einer Spulenwicklung einen genauen Abgleich der Induktivität durch Veränderung des Querschnittes des Kernes 6 ausführen zu können. Je grösser die Anzahl der bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1-3 vorgesehenen Aussparungen bzw. aufgesetzten Abgleichkörper ist, desto genauer lässt sich der Induktivitätsverlauf von Spulen und damit deren Gleichlauf einstellen. Eine weitere Abgleichmöglichkeit ist in den Fig. 4 a und b sowie 5 gezeigt. Dort ist wiederum ein Stabkern 9 in der Aufsieht und Quer-sowie Längsschnitt dargestellt, der längs der magnetischen Achse eine nutartige Ausspanmg 10 besitzt, in der magnetisierbare Körper 11 verschiebbar angeordnet sind, die gegebenenfalls schwalbenschwanzförmigen Querschnitt haben, um ein Herausfallen aus der Nut 10 zu vermeiden. Der Abgleieh erfolgt in diesem Falle durch Änderung des Abstandes der magneti- sierbaren Körper 11, die aus Massekernmaterial hergestellt sind, wodurch ebenfalls stellenweise eine Querschnittsänderung des Kernes 9 erfolgt. Wie die Figuren zeigen, sind die Körper derart ausgebildet, dass sie die Höhe der nutartigen Aussparung 9 völlig ausfüllen, während ihre Länge verschieden bemessen sein kann. Je nach der Breite der Zwischenräume 12 zwischen benachbarten magnetisierbaren Abgleichstücken können mehr oder weniger viele Abgleichkörper 11 in der Aussparung 10 untergebracht werden. Im einfachsten Fall kann der Abgleich des Querschnittes durch Aufstreichen von magnetisierbarer Masse auf die Kernoberfläche erzielt werden. Zu diesem Zweck kann eine selbsthärtende plastische oder thermoplastische magnetisierbare Masse verwendet werden, die schnell erhärtet und fest auf dem Kern haftet. Derartige Massen haben noch den Vorzug, dass durch Benutzung von Werkzeugen nach Art von Spachteln Teile wieder entfernt oder an andere Stellen gebracht werden können, so dass der Abgleich auf diese Weise sehr genau ausführbar ist. Für thermoplastische Massen werden zweckmässig heisse Werkzeuge benutzt. Da es allerdings bei in Spulenwieklungen einschiebbaren Kernen vorteilhaft ist, die Kernabmessungen nicht veränderbar zu gestalten, wird die zum Abgleich benutzte magnetisierbare Masse, wie die Fig. 6 im Längsschnitt und die Fig. 7 im Querschnitt durch einen Kern zeigt, zweckmässig in einer Längsnut 13 des stabförmigen magnetisierbaren Kernes 14 untergebracht. Die magnetisierbare Masse ist mit 15 bezeichnet und füllt die Nut 13 mehr oder weniger vollständig aus. Durch Benutzung einer heissen Spachtel kann der Betrag der magnetisierbaren Masse an den einzelnen Abgleichstellen bei Verwendung eines thermoplastisehen Stoffes beliebig verändert und somit für den vorgesehenen Induktivitätswert bemessen werden. Gemäss einem weiteren Vorschlag lässt sieh der Querschnittabgleich des magnetisierbaren Kernes mittels eines längs der magnetischen Achse angeordneten dünnen Bleches veränderbarer Breite oder Querschnittes vornehmen. Das Blech besteht in diesem Falle aus magnetisierbarem Material, z. B. Eisen, und wird auf die Oberfläche des Kernes aufgelegt. In der Fig. 8 ist eine solche Ausführung gezeigt. Mit 17 ist wiederum ein stabförmiger Kern bezeichnet, auf den ein Blechstreifen 18 aufgelegt ist. Der Blechstreifen ist quer zu seiner Längsachse bei 19 geschlitzt, so dass die Länge der Zähne 20 durch Abschneiden veränderbar ist und somit an den einzelnen Abgleichstellen zur Erzielung eines bestimmten Induktivitätsverlaufes einer Spule der wirksame Kernquerschnitt einstellbar ist. In der Fig. 9 ist eine Ausführungsform dargestellt, gemäss der der Querschnitt des magnetisierbaren Kernes 21 durch schlitzförmige Aussparungen 22 veränderbar ist. Falls beim Anbringen der Schlitze zu viel magnetisierbares Material entfernt worden ist, können die Schlitze, ähnlich wie beimAusführunes- beispiel nach den Fig. 6 und 7, mit selbsthärtendem plastischem oder thermoplastischem magnetisierbarem Material wieder ausgefüllt werden, wie dies bei 23 angedeutet ist. Bei Spulenanordnungen, deren Induktivität durch einschiebbare topfartige magnetisierbare Kerne veränderbar ist, kann der Abgleich des Kemquerschnittes der Einfachheit halber an Stelle auf dem in das Spuleninnere eindringenden Kernteil auf dem äusseren Mantel vorgenommen werden, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist. Dort ist mit 24 die zylinderartige Spulenwicklung bezeichnet, die den eben- <Desc/Clms Page number 3> falls zylinderförmigen inneren Kernteil 25 aufnimmt, während der äussere Kernteil 26 einen die Spulenwicklung 24 umschliessenden Mantel bildet. Die zum Abgleich des Kernquerschnittes vorgesehene magnetisierbare Masse 27 ist entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 in einer nutartigen Aussparung 28 untergebracht, die längs des magnetischen Kreises des Kernes verläuft und in diesem Falle parallel zu den Mantellinien des äusseren zylinderförmigen Kernteiles 26 angeordnet ist. Die Anwendung eines entsprechend der Fig. 3 ausgebildeten Kernes bei einer veränderbaren Selbstinduktionsspule ist in der Fig. 11 gezeigt. Die Induktivität der beispielsweise zylinderförmig ausgebildeten Spule 29 wird durch den geraden einschiebbaren Kern 30 verändert, der mit längs der magnetischen Achse verteilt angeordneten Aussparungen 31 für Abgleichstifte 32, mit denen der wirksame Kernquerschnitt einstellbar ist, versehen ist. Die an den Enden angeordneten, zweckmässig schraubbaren Abgleichstifte 38, die in entsprechenden Aussparungen 39 des Kernes 30 geführt sind, dienen dabei zur Einstellung der Anfangs-bzw. Endwerte der Spuleninduktivität innerhalb eines grossen Bereiches. In der Ausführungsform nach Fig. 12 ist eine veränderbare Selbstinduktionsspule 33 dargestellt, die ebenso wie der verstellbare magnetisierbare Kern 34 kreisbogenförmig ausgebildet ist. Diese Anordnung hat den Vorzug geringeren Platzbedarfes und leichter Verstellbarkeit des Kernes 34, der mittels einer Drehbewegung beweglich ist. Zu diesem Zweck ist der Kern 34 mittels einer Halterung 35 auf der Achse 36 gelagert. Durch Verstellung der Achse 36 wird der Kern 34 in die Spulenwicklung 33 geschwenkt. Für den Abgleich des Kernquerschnittes ist in diesem Falle eine Nut 37 vorgesehen, die mit zweckmässig selbsthärtendem plastischem oder thermoplastischem magnetisierbarem Material mehr oder weniger ausgefüllt ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Magnetisierbarer, in eine Spule einführbarer Kern, nach Art der Massekerne zur Einstellung der Selbstinduktion, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpassung der Induktivitätsänderung an eine bestimmte Kennlinie, welche sich abhängig von der Verstellung des Kernes ergibt, der örtliche magnetische Widerstand des einführbaren Kernes entlang seiner Eintauchtiefe in einer Vielzahl auf einanderfolgender Querschnitte je nach dem für die Kennlinie bedingten Wert, teils im Sinne einer Erhöhung, teils im Sinne einer Herabsetzung, verändert und entsprechend verschieden gross ist.
Claims (1)
- 2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame magnetische Querschnitt des Kernes veränderbar ist.3. Kern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge an magnetisierbarem und/oder elektrisch leitendem Material des Kernes veränderbar ist.4. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abgleich mittels auf dem Kern aufgebrachten magnetisierbaren Materials nach Art der Massekerne erfolgt.5. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass längs seiner magnetischen Achse Aussparungen zur Aufnahme von elektrisch leitfähigem und gegebenenfalls magnetisierbarem Stoff angeordnet sind.6. Kern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen nutartig ausgebildet und gegebenenfalls in Richtung der magnetischen Achse des Kernes verlaufen.7. Kern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aussparungen Abgleichkörper gegebenenfalls verschiedener Abmessungen verstellbar angeordnet sind. EMI3.19. Kern nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die nutartigen Aussparungen nach Art von Keilen ausgebildete Abgleiehkörper einlegbar sind.10. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgleichsmaterial aus einer leicht formbaren plastischen Masse besteht.11. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff für den Abgleich ein solcher dient, dessen Permeabilität von derjenigen des Kernes abweicht und vorzugsweise grösser als diese ist.12. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass längs der magnetischen Achse auf dem Kern ein dünnes Metallblech, gegebenenfalls aus magnetisierbarem Material, veränderbarer Breite oder Querschnittes gelegt ist.13. Kern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech kammartig geschlitzt und der Abgleich durch entsprechendes Verkürzen der einzelnen Zähne erzielbar ist.14. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden Aussparungen mit in der magnetischen Achse verstellbaren stiftartigen Abgleichkörpern vorgesehen sind.15. Kern nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt mittels zweckmässig quer zur magnetischen Achse angebrachten schlitzartigen Aussparungen abgleichbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE159074T | 1936-12-30 |
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| AT (1) | AT159074B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE944323C (de) * | 1952-10-25 | 1956-06-14 | Philips Nv | Spulensystem mit Schiebekernspule |
-
1937
- 1937-12-27 AT AT159074D patent/AT159074B/de active
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