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Einrichtung zur Darstellung von Veränderungen, z. B. eines Flusslaufes.
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Zur Anbringung dieser Teildarstellungen in der richtigen Reihenfolge und Lage ist die erfindungs- gemässe Ordnungseinrichtung vorgesehen. Beim soeben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist diese
Ordnungseinrichtung durch zusammengehörige Marken 10-13 gegeben, die unmittelbar oder mittelbar auf der Grunddarstellung und auf den entsprechenden Teildarstellungen angeordnet sind. Diese
Marken sind auf den Teildarstellungen vorteilhaft als Ausstanzungen von besonderer Form ausgebildet, welchen auf der Grunddarstellung beispielsweise aufgedruckte Zeichen der gleichen Form entsprechen.
Vorteilhaft können auf jeder Teildarstellung zwei Ausstanzungen vorgesehen sein, welchen auf der
Grunddarstellung ebenfalls je zwei Marken gleicher Form zugehören. Bei der Ausbildung von zwei
Marken je Teildarstellung ist eine vollkommen eindeutige Lage derselben auf der Fläche der Grund- darstellung gegeben. Beim Ausführungsbeispiel weist demgemäss die Teildarstellung 2 zwei kreis- förmige Ausstanzungen 10 auf, welchen auf der Grunddarstellung 1 zwei kreisförmige Marken 10 entsprechen. Die richtige Lage der Teildarstellung ist also gewährleistet, sobald sich die Ausstanzungen 10 der Teildarstellung 2 mit den Marken 10 der Grunddarstellung 1 decken, so dass also durch die Aus- stanzungen der Teildarstellung die auf der Grunddarstellung aufgedruckten Marken sichtbar werden.
Die Teildarstellung J weist beispielsweise zwei Ausstanzungen 11 in der Form von Rhomben auf, welchen in der Grunddarstellung zwei aufgedruckte Marken 11 derselben Form entsprechen. Die
Teildarstellung befindet sich wieder in der richtigen Lage zur Grunddarstellung, wenn durch die Ausstanzungen 11 der Teildarstellung 3 die Marken 11 der Grunddarstellung 1 siehtbar werden. In gleicher Weise wird die richtige Lage der Teildarstellungen 4 und 5 in der Grunddarstellung bestimmt, wobei die Lage der Teildarstellung 4 beispielsweise durch quadratförmige Ausstanzungen bzw. Marken 12 und die Lage der Teildarstellung 5 beispielsweise durch dreieckförmige Ausstanzungen bzw. Marken 13 bestimmt sind.
Beim Ausführungsbeispiel ist allerdings nur eine der Marken 12 auf der Grunddarstellung selbst angebracht, während sieh die zweite Marke 12 auf der Teildarstellung 3 befindet, weil die Umrissform der Teildarstellung 4 teilweise innerhalb der Umrissform der Teildarstellung 3 zu liegen kommt. Die Marken 13 sind beispielsweise beide auf der Teildarstellung 4 angeordnet, weil die Höhe der Teildarstellung 5 kleiner ist als die der Teildarstellung 4. Die Ausstanzungen 13 könnten jedoch beispielsweise im linken Teil der Teildarstellung 5 angebracht sein und dann könnten, da dieser Teil unmittelbar die Grunddarstellung überdeckt, auch die zugehörigen Marken 13 auf der Grunddarstellung selbst angeordnet sein.
Die Marken befinden sich also beim beschriebenen Ausführungsbeispiel für die Teildarstellung 2 unmittelbar auf derGrunddarstellung, während sie sieh beispielsweise für die Teildarstellung 5 nur mittelbar, u. zw. erst nach Anbringung der Teildarstellung 4, auf der Grunddarstellung befinden. Das Endergebnis bleibt das gleiche.
Mit der lageriehtigen Anordnung der Teildarstellungen 2-5 in der Grunddarstellung wäre aber die Erfindung noch nicht erfüllt. Es ist vielmehr auch Vorsorge dafür zu treffen, dass die Reihenfolge der Aufbringung der Teildarstellungen auf die Grunddarstellung richtig eingehalten wird. Für die Festsetzung dieser richtigen, zeitlichen Aufeinanderfolge sind beim Ausführungsbeispiel die einzelnen Marken 10-13 beispielsweise am Rand der Grunddarstellung untereinander aufgedruckt, und die Reihenfolge, in welcher die mit den verschieden geformten Marken versehenen Teildarstellungen aufzubringen sind, ist beispielsweise durch einen daneben aufgedruckten Pfeil 14 gekennzeichnet. Damit ist nicht nur die richtige Lage, sondern auch die richtige Reihenfolge der Teildarstellungen gewährleistet.
An Stelle der beim Ausführungsbeispiel beschriebenen Ausbildung der Marken 10-13 als Ausstanzungen und zugehörige Aufdruck ist es auch möglich, zusammengehörige Teile von Druckknöpfen einerseits auf den Teildarstellungen und anderseits unmittelbar oder mittelbar auf der Grunddarstellung vorzusehen. An Stelle von zwei Marken je Teildarstellung kann auch mit einer Marke das Auslangen gefunden werden, wenn aus dem Bild der Teildarstellung selbst schon die richtige Lage im Bild der Grunddarstellung ersichtlich ist. Gegebenenfalls kann die Ausbildung der Marken durch die Umrissformen der Teildarstellungen selbst erfolgen, indem diese Umrissformen mit entsprechenden Linienzügen der Grunddarstellung in Deckung gebracht werden.
In Vereinfachung dieser Möglichkeit können, wenn die Umrisslinien der Teildarstellungen verschieden geformt sind, in der Grunddarstellung lediglich für die einzelnen Teildarstellungen charakteristische Eckmarken Anwendung finden. Diese Eckmarken können wieder mit bestimmten Zeichen kombiniert sein, welche für die einzelnen Teildarstellungen verschieden sind und auf denselben aufseheinen. Solche Zeichen können beispielsweise auch als Nummern, Farbenmarken u. dgl. ausgebildet sein. Anstatt eines einfachen Auflegens der Teildarstellungen auf der Grunddarstellung, was wohl nur bei im wesentlichen waagrechter Lage der Grunddarstellung möglich ist, kann auch eine gegen Verschieben gesicherte Verbindung zwischen beiden Darstellungen hergestellt werden. Eine derartige Möglichkeit wurde bereits durch die vorgeschlagenen Druckknöpfe angegeben.
Andere Möglichkeiten bestehen beispielsweise in einer Anordnung von Saugnäpfen. Bei Anordnung der Grunddarstellung auf einer lotrechten Fläche kann beispielsweise eine besondere Saugeinriehtung verwendet werden. In diesem Falle kann die Fläche der Grunddarstellung porös ausgebildet und luftdicht an ein Ansaugrohr angeschlossen sein, welches zu einer Saugpumpe führt. Die Druckunterschiede vor und hinter der porösen Grunddarstellung können zur Festhaltung der Teildarstellungen verwendet werden.
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Die richtige Reihung der Teildarstellungen in bezug auf die Grunddarstellung kann beispielsweise auch dadurch gesichert sein, dass die Ordnungseinrichtung ein Aufreihungsorgan an sich bekannter Art aufweist. Dieses Aufreihungsorgan kann als Stab ausgebildet sein, der seiner Länge nach so viel verschiedene Querschnitte aufweist, als Teildarstellungen vorhanden sind. An einem Ende ist dieser beispielsweise lotrecht angeordnete Stab auf einer Platte fixiert. Das andere Ende ist frei. Die ver- schiedenartigen Querschnitte werden ihrer Fläche nach gegen das freie Ende zu immer kleiner. Jedem besonderen Querschnitt des Stabes entspricht eine besondere Ausstanzung einer Teildarstellung.
Die Zugehörigkeit ist derart gewählt, dass die als letzte auf die Grunddarstellung aufzubringende Teil- darstellung auf dem Aufreihungsorgan zuunterst sitzt. Die als erste auf die Grunddarstellung auf- zubringende Teildarstellung ist jedoch unmittelbar beim freien Ende des Aufreihungsorgans auf- gesteckt. Infolge der verschiedenartigen Querschnitte können die Teildarstellungen nur in einer ganz bestimmten Reihenfolge auf den Aufreihungsstab aufgebracht sein. Werden sie nun von diesem nach- einander abgenommen und ihre Marken mit den entsprechenden Marken der Grunddarstellung zum
Zusammenwirken gebracht, so ist auch schon neben der richtigen Lage der Teildarstellungen in der
Grunddarstellung auch schon die richtige Reihenfolge derselben für die darzustellende Entwicklungreihe gegeben.
Die Ordnungseinrichtung kann für grössere Darstellungen vorteilhaft als von Hand aus bedienbare oder selbsttätige mechanische, elektrische, photoelektrische od. dgl. Steuerung ausgebildet sein. Wenn beispielsweise die Teildarstellungen an mit Handgriffen versehenen, in bezug auf die Grunddarstellung verschieb-oder verschwenkbaren Stangen vorgesehen sind, kann die Ordnungseinrichtung durch auf die Stangen wirksame Sperren gebildet sein, deren Freigabe nur in der vorbestimmten Reihenfolge möglich ist. Sind z. B. die Teildarstellungen kulissenartig an Schnüren aufgehängt, um vor die Grunddarstellung gebracht werden zu können, so kann die Ordnungseinrichtung mit Aufrollwalzen dieser Schnüre in mechanische Abhängigkeit gebracht und beispielsweise uhrwerkartig ausgebildet sein.
Halbautomatische Steuerung, z. B. mit Schalttafel und z. B. mit Ordnungszeichen versehenen Bedienungsknöpfen, ist ebenso möglich wie vollautomatische. Projektionsverfahren können an die Stelle körperlicher Grund- bzw. Teildarstellungen treten. Klangwirkungen, z. B. durch mechanische oder elektrisch arbeitende Klanggeber, können den Darstellungen bzw. Veränderungen zwecks besonderer Hervorhebung derselben in Abhängigkeit von der gleichen Ordnungseinrichtung beigefügt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Darstellung von Veränderungen, z. B. eines Flusslaufes, bei der mit einer Grunddarstellung verschiedene Teildarstellungen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veranschaulichung von Entwicklungsreihen die Reihenfolge und die Lage der Teildarstellungen (2 bis 5) in der Grunddarstellung (1) durch eine Ordnungseinrichtung (10-13) festgelegt wird.