AT158667B - Oberflächenschutz für aus Holz bestehende Luftschraubenflügel. - Google Patents

Oberflächenschutz für aus Holz bestehende Luftschraubenflügel.

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    Oberflächenschutz   für aus   Holz bestehende Luftsehraubenflügel.   



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   Oberflächensehutz   für aus   Ho] z bestehende Luftsehrauben-   flügel, die mit Hilfe dieses Schutzes vor   Beschädigungen   durch Sand-, Hagel-,   Stein-undWassersehlag,   Witterungseinflüsse usw. bewahrt werden sollen. Bisher war man bemüht, die Flügel ganz oder längs der sogenannten Nase mit einem Schutz zu versehen. So hat man unter anderem vorgeschlagen, einen die Flügelnase abdeckenden Blechstreifen auf einem etwas breiteren engmaschigen Drahtnetz-bzw. 



  Drahtgewebestreifen aufzulöten und letzteren in einer auf der   Flügeloberfläche   aufgetragenen Klebstoffschieht einzubetten. Der hiezu verwendete, beim Erhärten zum   Steif-und Brüchigwerden   neigende Klebstoff aus Zellulose od. dgl. ist nicht unmittelbar mit dem Flügelholz verbunden, sondern greift an einer den Flügel umgebenden, eine Blattsehutzschicht bildenden Zellhornhülle an, die ebenso wie der Klebstoff zwecks Erzielung besserer Haftwirkung unter Anwendung von mechanischem oder pneu- 
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 holz zu befestigen, wodurch aber dasselbe   beschädigt   wird. Eine solche   Beschädigung   macht sich besonders stark bemerkbar bei einem andern bekannten   Oberflächenschutz,   der nur aus einem, z.

   B. ganz um den   Luftschraubenflügel   herumgelegten, durch Annageln oder Vernähen mittels Drahtfadens mit dem Flügelholz verbundenen Drahtmantel besteht. 



   Gemäss der Erfindung ist das die   Fliigelblätter   in an sich bekannter Weise vollständig oder nahezu vollständig bedeckende, aus Drahtnetz od. dgl. bestehende Schutzmetall unmittelbar mit dem Blattholz durch einen durchsichtigen Klebstoff bleibender Elastizität aus einer Mischung von zweckmässigerweise schon im halbgehärteten Zustand befindlichem, gelöstem, härtbarem Kunstharz und einer gesättigten alkoholischen Lösung von Borsäure verklebt und die über dem Schutzmetall liegende Klebstoffoberfläche ist mit einer harten Glasurschicht versehen, wobei der Klebstoff Weichmachungsmittel, z. B. Polymerisationsprodukte der Vinylsäureester, und Kunstharze härtende Mittel, z. B. 



  Alkylsulfate, enthält und der hartwerdende Glasurstoff aus dem Klebstoff mit besonders hohem Gehalt an Härtemitteln besteht. 



   Der Klebstoff, der unter vollständiger   Vermeidung   von Schrauben, Nägeln, Nieten u. dgl. durch einfaches Auftragen, z. B. mittels Bürste, unmittelbar mit dem Flügelholz verbunden wird, ist durchsichtig, temperaturfest, nimmt wenig Feuchtigkeit auf und behält beim Trocknen seine Elastizität bei. Die Erfindung ermöglicht die Herstellung einer Luftschraube, bei der das Holz mit der Klebstoffschicht und dem darinliegenden Drahtnetz sowie der Glasur untrennbar vereinigt ist, wobei der Schutz an der Oberfläche ausreichend hart ist und dennoch wegen des verwendeten Klebstoffes bleibender Elastizität den Bewegungen des Holzes folgen kann, ohne abzuspringen oder rissig zu werden.

   Die Eigenschaft des Klebstoffes, Feuchtigkeit nur in geringem Masse aufzunehmen und bei Temperaturwechsel sich nur wenig auszudehnen bzw. zusammenzuziehen, macht die Luftschraube betriebstüchtig auch für   Flüge   in Kälte und Hitze und besonders geeignet für schnell und öfters ihre Flughöhe ändernde Kampfflugzeuge. 



   Ein solcher Klebstoff besteht aus einer Mischung von vorzugsweise im halbgehärteten Zustand befindlichen, gelösten, härtbaren Kunstharzen, z. B. Kondensationsprodukten aus Phenol, Harnstoff, 

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 anhydrid oder auch Ortho-, Meta-oder Tetraborsäure). Dieser Mischung fügt man noch vorzugsweise nicht abdunstbare flüssige oder gelöste Weichmachungsmittel, z. B. Polymerisationsprodukte der   Vinylsäureester,   insbesondere Acrylsäuremethylester oder Vinylacetat bei. Eine schnelle Härtung erreicht man, wenn man in den Klebstoff noch einen Zusatz eines an sieh bekannten, Kunstharze härtenden Mittels, z. B. Alkylsulfat,   Alkylchlorid,     Hydroxylaminchlorid,   Benzotriehlorid, vorzugsweise in alkoholischer Lösung, einrührt.

   Solche Lösungen besitzen eine   ausserordentliche   Klebkraft, härten langsam zu hornartigem Zustand und bleiben dabei durchsichtig. Durch ausreichenden Zusatz der erwähnten Weichmachungsmittel kann die Zähigkeit und Elastizität des Klebstoffes in gewissen Grenzen erhöht werden. 



   Zum Beispiel werden   RO   Teile eines härtbaren Phenolformaldehydkondensationsproduktes im B-Zustand in 40 Teilen 5% Borsäure enthaltendem Alkohol gelost. Auf 2 Teile dieser Lösung wird 1 Teil einer   30% igen Losung von Polymerisationsprodukten   von Aerylsäuremethylestern homogen eingemischt. Mit dieser Mischung werden die zu verbindenden, gut von Fett u. dgl. vorgereinigten Gegen- 
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 zu klebenden Flächen gerade noch klebrig anfühlen. Verwendet man bei der Verklebung Temperaturen von   50-80  C,   so geht die endgültige Trocknung in einigen Stunden vor sich, bei normaler Temperatur dagegen etwa in 5-8 Tagen. 



   Eine rasche Endtroeknung und Härtung erzielt man, wenn in den fertigen Klebstoff kurz vor 
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 chlorid und Borsäureanhydrid als   härtungsbeforderndes   Mittel gut eingerührt werden. Man erreicht dadurch schon in   2-3   Tagen eine Endhärtung bzw. in wenigen Stunden bei   50-60'Wärme.   



   Für manche Fälle kann es zweckmässig sein, das Drahtgewebe in das Flügelholz einzupressen und dann das Ganze mit der Klebstoff-und der   Glasurschicht   zu überziehen. Ein solches Vorgehen macht die   Flügel   besonders widerstandsfest. 



   Die Zeichnung zeigt in mehreren Ausführungsbeispielen die Anwendung der Erfindung bei einer hölzernen Luftschraube. Fig. 1 veranschaulicht eine hölzerne Luftschraube in Stirnansicht. Die Fig. 2 bis 9 stellen Blattschnitte in grösserem Massstabe und etwas verzerrt dar, die Fig. 10 und 11 veransehaulichen Einzelheiten. 



   Gemäss Fig. 2 weist die hölzerne Luftschraube   a   eine aufgeklebt metallene, leistenartige Flügelnase b auf. Die hinter der Flügelnase liegenden beiden Flächen des   Flügelblattes   sind mit einem Drahtgewebe c überzogen, das unmittelbar mit dem Holz a durch eine Schicht d des vorerwähnten Klebstoffes bleibender Elastizität verbunden ist. Die   Klebmittelschieht   füllt die Maschen des Drahtgewebes c vollständig aus. Die hiedurch gewonnene glatte, nicht harte Oberfläche ist mit einer Glasurschicht e überzogen, die vorzugsweise aus dem vorerwähnten Klebstoff besteht, der jedoch für diesen Zweck die zwei bis dreifache Menge des im Beispiel angegebenen Härtemittels enthält.

   Durch Anwendung   grösserer Mengen   Härtemittel steigert man die Härte der als Überzug zu verwendenden Mischung und erreicht dadurch eine   Aussenschicht   von hoher Wasser-und Wetterfestigkeit. 



   Nach Fig. 3 ist das   Flügelblatt   a bei Fortlassung des leistenartigen Kantenschutzes auf seiner ganzen   Oberfläche   mit einem Drahtgewebe   c   unter Anwendung des Klebstoffes   d   bleibender Elastizität bewehrt und mit der harten Glasurschicht e überzogen. 



     Gewünschtenfalls   kann man eine Verstärkung des   Oberflächenschutzes   in der in Fig. 4 für die 
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Leinöl, ferner Trikresylphosphat, im Kern   chloriertes Diphenyl (Clophen),   das alkali-und säurefest ist, und das aus hochmolekularem synthetischem Kohlenwasserstoff bestehende sogenannte   T-ÖI   verwenden. Schliesslich können auch sogenannte"Alkydale", d. s. phthalsäurehaltige Harze, als Weichmachungsmittel zugesetzt werden. 



   Das hier beschriebene, im nachstehenden Gummileim genannte Klebemittel ergibt eine sehr feste   benzin-bzw. mineralölbeständige   und dauerhafte Verklebung des betriebsmittelfesten künstlichen Gummis mit Gummi dieser Art oder allen andern Werkstoffen, insbesondere auch mit Holz ; die Verbindung hat zudem den weiteren Vorteil, bis zu Temperaturen von   2000 und   darüber hitzebeständig zu sein. 



   Das Verkleben geschieht in der Weise, dass der Gummileim auf die zu verklebenden Flächen aufgebracht wird. Hierauf lässt man im allgemeinen bei Raumtemperatur so lange abdunsten, bis die bestrichenen   Flächen"Staubfreiheit"zeigen,   d. h. dass daraufgebrachter Staub nicht mehr haftet. 



  Die Flächen werden dann bei Raumtemperatur zusammengebracht und etwa zwölf Stunden unter Druck gehalten. Die vollkommene Abbindung erfolgt bei normaler Temperatur in etwa sechs Tagen und kann bei höherer Temperatur, beispielsweise etwa   70 ,   auf etwa sechs Stunden herabgesetzt werden. 



  Wichtig ist natürlich, dass die zu verklebenden Flächen vorher weitgehend entfettet sind, was zweckmässig auch mit Tetrachlorkohlenstoff geschieht. 

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 Gummileims verwendet werden kann, vor Sonneneinwirkung zu schützen, überzieht man sie mit Aluminiumgummilack. Als glättende Aussenschicht kann man gegebenenfalls einen Anstrich von Celluloselack anbringen. 



   In den Fig. 7 bis 11 bezeichnet a das Holz der   Luftsehraube   und   c   ein vorzugsweise feinmaschiges Gewebe aus sehr   dünnem,   etwa nur 0-01 mm starkem, hochwertigem Stahldraht, der die Fliigelvorder-   und-hinterfläehe bedeckt   und an der Flügelhinterkante bei cl z. B. durch Löten mechanisch verbunden ist.

   Die feste Verbindung des Drahtes   c   mit dem Holz a erfolgt durch vollständiges Einbetten in eine Schicht   tl   der oben in Verbindung mit den Fig. 2 bis 6 erwähnten Klebemasse mit bleibender Elastizität. 
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Gemäss Fig. 7 enden die Klebstoffschicht d und die Metallbewehrung   c   der   Fliigelvorder-und     - rückfläche   in Richtung zur   Flügelnase   bei   e,   wobei das Metall   e   an dieser Stelle am Holz verankert sein kann, indem z. B. das Gewebe oder die Gewebefäden in das Holz eingedrückt sind. Die Flügelnase wird mit einer Schicht m aus künstlichem Gummi bekleidet, die mit Hilfe des Gummileims unmittelbar auf das Holz des Flügels aufgeklebt wird.

   Die Gummischicht   In,   die in das Flügelprofil fällt, greift seitlich verjüngt auslaufend über die ebenfalls verjüngt auslaufende Klebstoffschicht   d,   so dass die Fugen zwischen beiden ganz iiberdeekt werden, siehe Fig. 10. Darauf schleift man den Gummi zwecks Herstellung der genauen Profilform ab und überstreicht ihn mit einer Schicht n aus Aluminiumlack. 



  Den äusseren Abschluss bildet die Glasur e. 



   Nach den Fig. 8 bis 11 reicht die   Metallbewehrung c auch über   die Flügelnase und verläuft durch die Gummischicht m. Die Klebstoffeinbettung d des Gewebes   c   endet wieder bei   es.   



   Gemäss den Fig. 8 und 10 wird der Gummileim durch die Metallbewehrung auf das Holz der   Flügelnase anfgetragen.   Das Aufbringen der Gummisehicht m geschieht in der Weise, dass man sie von aussen an das Drahtgewebe e anlegt und darauf besonders fest gegen das Holz presst, was sich mit Hilfe einer Umwicklung, z. B. aus Stoff-oder Gummibändern, bewerkstelligen lässt. Die Umwicklung zur Erzielung des Andruckes kann man natürlich auch im Falle der Fig. 7 anwenden. Durch das feste Anpressen drückt sich der Gummi m durch die Maschen des dünnen Drahtgewebes hindurch bis auf das Holz, das sich mit ihm fest verbindet und ihn trägt. Der Gummileim verklebt den Gummi auch fest mit dem Bewehnmgsmetall e. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 9 bettet man das Drahtgewebe c zuerst fest in den Gummi m 
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 oder Gummi-Metall-Gummi durch Verkleben erzielt werden kann. Das Einbetten des Drahtgewebes zwischen die beiden Gummischichten ist auch durch Vulkanisieren möglich. Ein derart vorbereitetes   Bewehnmgsgewebe   spannt man dann um den   Holzflügel   und bettet die nicht mit Gummi versehenen Gewbeteile in den Klebstoff d, wobei man unter   Umständen   auf eine Verklebung der Gummischicht   m   mit dem Holz a verzichten kann. Auch in den Fällen der Fig. 8 bis 10 wird die Gummischicht nach der Aufbringung geschliffen und mit Aluminiumlack n überzogen, worauf der Glasuranstrich e aufgebracht wird. 



   Die zuletzt behandelte   Ausführungsform   ermöglicht, die mit Gummikantenschutz versehenen Bewehrungsgewebe   c   auf Lager zu halten. Fig. 11 stellt teilweise ein gebrauchsfertiges Gewebe dar. 



  Der an die   Flügelkante   zu verlegende Streifen m läuft an einem Ende in Lappen m3 aus, die zum Abdecken der Blattspitze dienen. 



   Durch Verwendung von dünnem hochwertigem Stahldraht in dem Drahtnetz oder-gewebe ist es möglich, die   Oberflächenschutzschicht   ausserordentlich dünn und leicht zu halten und trotzdem die Splitterfestigkeit des Flügelholzes zu erhöhen und die sonstige Schutzwirkung der Bewehrung zu vergrössern. 



   Die Erfindung ist auch bei nichtmetallischen Luftsehraubenflügeln und hölzernen bzw. nichtmetallischen Flugzeugteilen anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Oberflächenschutz   für aus Holz bestehende   Luftschraubenfliigel,   dadurch gekennzeichnet, dass das die   Flügelblätter   in an sich bekannter Weise vollständig oder nahezu vollständig bedeckende, aus Drahtnetz od. dgl. bestehende   Sehutzmetall     (e)   unmittelbar mit dem Blattholz (a) durch einen durchsichtigen Klebstoff (d) bleibender Elastizität aus einer Mischung von   zweckmässigerweise   schon im halbgehärteten Zustand befindlichen gelösten, härtbaren Kunstharz und einer gesättigten alkoholischen Lösung von Borsäure verklebt und die über dem Schutzmetall   (e)   liegende Klebstoffoberfläche mit einer harten Glasurschicht (e) versehen ist, wobei der Klebstoff Weichmachungsmittel, z. B.

   Polymerisationsprodukte der   Vinylsäureester,   und Kunstharze härtende Mittel, z. B. Alkylsulfate, enthält und der hartwerdende Glasurstoff aus dem Klebstoff mit besonders hohem Gehalt an Härtemitteln besteht.

Claims (1)

  1. 2. Oberflächenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die härtbare Glasurschicht geschliffen und mit einer Hochglanz erzeugenden Schicht des verdünnten, selbsthärtenden Glasurstoffes versehen ist. <Desc/Clms Page number 5>
    3. Oberflächenschutz nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unmittelbare Verbindung des Schutzmetalles mit dem Blattholz ausser durch Aufkleben mit dem Klebstoff bleibender Elastizität auch durch Einpressen in das Blattholz erfolgt.
    4. Oberflächenschutz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das aufgeklebte Schutzmetall bis an die Flügelnase erstreckt, die in an sich bekannter Weise aus einem leistenartigen, aufgeklebten Kantenkörper (b) aus hartem Baustoff (z. B. Metall) besteht.
    5. Oberflächenschutz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Flügelnase zwischen dem Drahtgewebe und dem Blattkörper (a) ein aus Blech bestehender Schutzkörper (g) vorgesehen ist, der mit dem Blattkörper entweder unter Verwendung des Klebstoffes gemäss Anspruch 1 unmittelbar oder in an sich bekannter Weise durch einen Anschlusskörper (h) mittelbar befestigt ist, der auf den Schutzkörper unter Druck und Hitze mittels Kunstharz und auf den Blattkörper in üblicher Weise verleimt ist.
    6. Oberflächenschutz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Flügelnase ein Schutzkörper aus Gummi (m) vorgesehen ist, der mit Hilfe eines aus einer Mischung von im ungehärteten Zustand befindlichen gelösten, härtbaren Kunstharz und einer gesättigten alkoholischen Lösung von Borsäure und einem chlorhaltigen, organischen Lösungsmittel (z. B. Tetrachlorkohlenstoff, Äthylenehlorid) bestehenden Gummileims unmittelbar am Flügelholz (a) befestigt ist.
    7. Oberflächenschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gummileim Weichmachungsmittel und gegebenenfalls auch das Abbinden beschleunigende Mittel zugesetzt sind.
    8. Oberflächenschutz nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bewehrung der Flügelvorderkante bildende Gummi in das um die Flügelnase herumgelegt Drahtgewebe fest eingebettet ist.
    9. Oberflächenschutz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die das Bewehrungsmetall (e) zwischen sich einschliessenden Gummischichten (mil, m miteinander durch Verkleben oder Vulkanisieren verbunden sind.
    10. Oberflächenschutz nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich unterhalb der Glasur (e) eine die Sonneneinwirkung vom Gummi fernhaltende Schicht (n), z. B.
    Aluminiumlack, befindet.
    11. Oberflächenschutz nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummischieht und die Schicht des Klebstoffes bleibender Elastizität an ihrer Berührungsfuge (ell) verjüngt auslaufen und einander überdecken, wobei die Gummischicht oben liegt.
AT158667D 1936-02-01 1937-01-30 Oberflächenschutz für aus Holz bestehende Luftschraubenflügel. AT158667B (de)

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