AT158203B - Indirekt beheizter Hochdruckspeicher. - Google Patents
Indirekt beheizter Hochdruckspeicher.Info
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Description
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Indirekt beheizter Hoehdruckspeicher.
Die Erfindung bezieht sich auf Hochdruckspeicher, die durch überhitzten, nicht kondensierenden Niederdruckdampf auf höheren Druck als den Druck des Heizdampfes aufgeladen werden, und besteht darin, dass ausser der normalen Überhitzungseinrichtung des Verbrauchsdampfes eine besondere Heizfläche vorgesehen ist, durch die dem Niederdruckdampf Wärme zugeführt wird.
Ausführungsbeispiele dieses Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellt.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem entweder besonders hohe Drücke im Speicher erreicht werden sollen oder relativ niedrige Überhitzungstemperaturen zur Verfügung stehen.
1, 2 bedeuten die Dampfleitung, aus der der Heizdampf entnommen wird, 3 den Hochdruckspeicher, welcher hier schematisch durch einen Behälter dargestellt ist. Bei a wird der Dampf entnommen.
Der Dampf wird zunächst durch die Überhitzerheizfläehe 11 geführt, dann durch den Wärmeaustauscher 4, der zur Beheizung des Speichers dient, und dann durch den Überhitzer 12, so dass die Temperatur in der Verbrauchsleitung das gewünschte Mass erreicht (Einmündung des Dampfes bei b).
Damit die Überhitzung des Dampfes in der Leitung 2 nicht unter ein gewisses zulässiges Mass heruntersinkt, wird die Menge des zur Wärmeaustauscherheizfläche 4 strömenden Heizdampfes durch einen Temperaturregler geregelt. Der Temperaturregler 5 bedient in dem gezeichneten Beispiel mittels des Übertragungsgestänges Hebel 6, Stange 7, Hebel 8, ein Drosselorgan 9 und regelt damit den Anteil des Heizdampfes und damit die Temperatur des Dampfes in der Leitung 2.
Damit übermässige Rohrwandtemperaturen vermieden werden, wird die Beheizung mit Hilfe von Einrichtungen nach den österr. Patenten Nr. 111911 und Nr. 127521 geregelt.
Weiters wird mit Vorteil die durch den Überhitzer strömende Dampfmenge durch einen von der Überhitzungstemperatur in der Mitte oder am Ende des Überhitzers beeinflussten Regler derart geregelt, dass die maximal zulässige Überhitzungstemperatur nicht überschritten wird.
Damit nicht Kollisionen oder Störungen mit der Wirkung des Temperaturreglers 5 eintreten, wird mit Vorteil durch den Regler anstatt der Dampfströmung die Beheizung geregelt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die Überhitzer 11 und 12 feuerbeheizt dargestellt, wobei die Einmauerung 10 ersichtlich gemacht ist. Bei Feuerbeheizung werden die Überhitzer 11 und 12 vorteilhaft so geschaltet, dass der Überhitzer 12 im Bereiche der höheren Feuergastemperatur liegt.
Mit grossem Vorteil können die Heizflächen 11 und 12 an den Hauptkessel angeschlossen werden, von welchem aus der Dampf zur Verbrauchsstelle strömt. Die Heizflächen können z. B. in einen an den Hauptkessel angebauten Umgehungskanal für die Rauchgase eingebaut werden, wobei eine Regelung der Beheizung durch Betätigung von Rauchgasklappen erfolgen kann. Auch bei getrennter Feuerung werden die Abgase mit Vorteil in den Hauptkessel zur weiteren Ausnützung eingeleitet.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsart dargestellt, bei welcher der Überhitzer durch eine Dampfumwälzpumpe zwangsläufig mit Dampf durchströmt wird. Es gelten die gleichen Bezeichnungen wie in Fig. 1.
Der Heizdampf strömt durch den Wärmeaustauscher 13 und wird dann von der Umwälzpumpe 14 durch den Überhitzer 12 gedrückt, worauf der Dampf entweder durch die Wärmeaustauscher 4 nochmals zur Beheizung des Speichers herangezogen wird oder durch die Einwirkung des Temperaturreglers 5 teilweise oder ganz direkt in die Dampfleitung 2 strömt.
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Zwecks Ersparnis an Pumpenleistung wird die Umwälzpumpe 14 im Nebenschluss zu Leitung 15 geschaltet, so dass nur bei zu geringer Dampfströmung durch den Überhitzer, allenfalls selbsttätig durch Vorrichtungen zur Sicherung gegen Wärmestau (siehe die oben angeführten österreichischen Patente), die Pumpe eingeschaltet wird. Ein Rückschlagventil 16 sichert die Förderung der Umwälzpumpe 14. Wird, wie oben erwähnt, eine natürliche Zirkulation des Dampfes durch die Überhitzer- heizflächen vorgesehen, so muss zwischen den Punkten a und b der Leitung 1, gleich wie in Fig. 1, eine Drosselvorrichtung angeordnet werden. Die Umwälzpumpe 14 kann z.
B. auch so geschaltet werden, dass sie direkt aus dem Kessel Heiss-oder Sattdampf ansaugt und zum Beispiel im Kreislauf umwälzt.
Selbstverständlich sind auch andere als die angeführten Ausführungsarten des Erfindunggedankens möglich. So kann z. B. das Speisewasser für den Speicher in besonderen, dem feuerbeheizten Überhitzer naehgesehalteten Speisewasservorwärmern erwärmt werden, um die Rauchgase besser auszunützen, oder es kann das Speisewasser zur besseren Ausnützung des Temperaturgefälles des Dampfes in besonderen Wärmeaustauschern, die z. B. nach dem Wärmeaustauscher 13 in Fig. 2 geschaltet sind, beheizt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochdruckspeicher, der durch überhitzten, nicht kondensierenden Niederdruckdampf auf höheren Druck als den Druck des Heizdampfes aufgeladen wird, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der normalen Überhitzungseinrichtung des Verbrauehsdampfes eine besondere Heizfläche (11, 12) vorgesehen ist, durch die dem Niederdruckdampf Wärme zugeführt wird.
Claims (1)
- 2. Hoehdruekspeieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizfläche (11) für die Erhitzung des Niederdruckdampfes vor dem Wärmeaustauscher (4) für das Speicherwasser angeordnet ist.3. Hochdruckspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizfläche (12) für die Erhitzung des Niederdruckdampfes nach dem Wärmeaustauscher (4) für das Speicherwasser angeordnet ist.4. Hochdruckspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizfläche (11, 12) für den Niederdruckdampf von einer von der Kesselanlage unabhängigen Wärmequelle, z. B. einer besonderen Feuerung (10), beheizt wird.5. Hochdruckspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Überhitzer (11, 12) strömende Dampfmenge durch einen von der Überhitzungstemperatur in der Mitte oder am Ende des Überhitzer beeinflussten Regler (9) derart geregelt wird, dass die maximal zulässige Überhitzungstemperatur nicht übersehritten wird oder die Überhitzungstemperatur konstant bleibt bzw. einen zulässigen Wert nicht unterschreitet.6. Hoehdruekspeieher nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem Heizdampf sowohl vor als auch nach seiner Wärmeabgabe an den Hochdruckspeicher Wärme zugeführt wird.7. Hochdruckspeieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Speicher (3) austretende Heizdampf bei Feuerbeheizung in den Überhitzerteil geschaltet wird, welcher der höheren Feuergastemperatur ausgesetzt ist.8. Hoehdruekspeieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizdampf mittels einer Dampfumwälzpumpe (14) durch den Überhitzer (12) bewegt wird (Fig. 2).9. Hoehdruekspeieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus der Dampfleitung entnommene Dampf zunächst Wärme an den Speicher Jf abgibt, dann hinter dem Speicher (3) die Umwälzpumpe (14) und der feuerbeheizte Überhitzer (12) angeschlossen sind, und dass darauf eine nochmalige Wärmeabgabeheizfläehe (4) Wärme an den Speicher abgibt.10. Hochdruckspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Temperaturregler (5) dafür gesorgt wird, dass der zur Verbrauehsstelle strömende Dampf eine gewünschte gegebenenfalls konstante Überhitzungstemperatur besitzt.11. Hochdruckspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem Überhitzer oder parallel zu der Ladevorrichtung des Speichers eine mit einem Regelventil (9) versehene Umgehungsleitung vorhanden ist.12. Hochdruckspeicher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelventil (9) im Sinne der Konstanthaltung der Überhitzungstemperatur in der Hauptdampfleitung geregelt wird.13. Hochdruckspeicher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfumwälzpumpe (14) für den Überhitzer in Nebenschluss zu der mit Rückschlagventil (16) versehenen Hauptleitung zum Überhitzer liegt und nur bei zu geringer Dampfströmung durch den Überhitzer, allenfalls selbsttätig durch Wärmestauvorriehtungen, eingeschaltet wird.
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