AT157809B - Zweilappige Schelle für beliebige Leitungen. - Google Patents

Zweilappige Schelle für beliebige Leitungen.

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AT157809B
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Constantin Boettcher
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweilappige Schelle für beliebige   Leitungen.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   Schellenhälfte   auf dem Sockel und des Sockels auf einer Unterlage durch ein gemeinsames Organ. z. B. eine durchgehende Schraube, zu bewerkstelligen. 



   Bei solchen Schellen, die zum Verlegen von Leitungen im wesentlichen einheitlichen Durch- messers dienen und bei denen demgemäss eine stärkere Verschieblichkeit der beweglichen Schellenhälfte auf dem Sockel nicht erforderlich ist. kann man auch so vorgehen, dass die aus Fig. 2 ersichtliche
Arretierungsschraube 23 nicht in einen Schlitz, sondern in eine normale Bohrung des   Sehellensoekels   greift, während die von ihr gehaltene, bewegliche   Schellenhälfte   derart geformt, z. B. mit Keilflächen ausgestattet oder. wenigstens teilweise. aus federndem Werkstoff hergestellt ist, dass sie beim Anziehen ihres Sperrorgans in die Arbeitsstellung gleitet oder gedehnt wird.

   Ein   Beispiel hiefür ist aus Fig.   4   ersiehtlich,-bei weither   die bewegliche   Schellenhälfte   30 aus federndem Werkstoff gebogen ist, derart. dass sich beim Anziehen der Schraube   2. 3   ihr freier Schenkel 32 gegen die Sclellenmitte hin spreizt. 



     Naturgemäss   kann die Se helle mit einer isolierenden Auflage 33, oder mit einer derartigen Umhüllung versehen   sein. S--  
In   Fig.-a. und   6 ist eine, Anordnung dargestellt, bei welcher beide Sehellenhälften einzeln auf einem Sockel arretierbar sind. Als Sockel dient hier beispielsweise eine oben geschlitzte   Hohlschiene     (Aufreihschiene)     35,   während die   Schellenhälften-36,.   37, aus bandförmigem Material gebogen, quer zur Hohlschiene federnde Seitenwände 39. 40 aufweisen, die mit winklig zu ihnen verlaufenden. durch eine als Spreizkörper dienende Gleitmutter J3 sperrbaren Füssen 44, 45 unter die den Schienenschlitz Begrenzenden Flansche 48, 49 greifen.

   Bei Anordnung einer Sehellenreihe sitzt hier zwischen je zwei benachbarten Leitungen. 38 eine   Sehellenhälfte,  
Fig. 7 veranschaulicht eine Anordnung, bei welcher die ebenfalls aus bandförmigem Material mit vorzugsweise federnden Wänden bestehenden, in Richtung des Sockels gebogenen Schellenhälften 51, 52 Kopfwände 53 aufweisen, die im spannungslosen Zustand nach oben gewölbt sind, so dass beim Anziehen der in die   Hohlschierie     35   greifenden Sperrschraube 23 eine   Durchdrückung   der Kopfwand und damit eine Spreizung der Sehellensehenkel eintritt. 



   In Fällen, wo die   Schellenhälften   gemäss Fig. 7 in grossen Reihen und zum Festhalten grosser und schwerer Leitungen verwendet werden, kann es   wünschenswert   sein, die Entfernung einer Schellenhälfte aus der Reihe mittels einer Anordnung zu erleichtern, wie sie in Fig. 8 veranschaulicht ist. Dort besteht die   Sehellenhälfte   aus voneinander getrennten Schenkeln 55, 56, die einander   überdeckende   Kopfflächen   57, 58   aufweisen. Die Sperrsehraube 23 hält die Sehellensehenkel ordnungsgemäss zusammen ; nach ihrer Entfernung dagegen lassen sich die beiden Schenkel ohne jede Schwierigkeit aus ihrer Lage zwischen benachbarten Leitungen entfernen. 



   Der Erfindungsgegenstand lässt sich naturgemäss in anderer als der veranschaulichten und beschriebenen Weise ausführen. So können beispielsweise auch die   Sehellenhälften   nach den Fig. 5-7 massiv sein ; auch können die in der Hohlschiene verlaufenden, als Sperrorgane dienenden Gleitmuttern und die   Sehellenhälften   ineinandergreifen, etwa derart, dass die Gleitmutter eine in den Sehienensehlitz und in die   Schellenhälfte   ragende Abkröpfung oder verlängerung besitzt, um ein Verdrehen der Gleitmutter und/oder der Schellenhälfte zu verhindern. 



   Im Bedarfsfalle wäre es auch möglich, die   Schellenhälften   in der Höhe zu halbieren oder sonst verstellbar zu gestalten, um die Schellen an Leitungen mit besonders grossem Durchmesser anpassen zu können. 



   Bei andern   Ausführungsformen   lassen sieh die beweglichen   Sehellenhälften,   anstatt sie gemäss den gezeichneten Ausführungsformen mittels des Sperrorgans gegen den Sockel zu ziehen, auch dadurch arretieren, dass   Sehellenhälfte   und Sockel, einander übergreifend, durch eine Druckschraube gegeneinander gespreizt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Zweilappige. Sehelle für   beliebige Leitungen, bei der beide   Schellenhälften   auf einem Sockel befestigt sind und die Leitung seitlich zwischen sich halten, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine Schellenhälfte (12) zur andern (10) auf dem Sockel   (11)   quer zur Leitung verschiebbar und in beliebigen Stellungen durch mit ihr verbundene Sperrorgane   (23)   arretierbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Schellenhälfte (12) am Sockel mittels quer zur Leitung gerichteter Nut und Feder (28, 29) geführt und an ihm durch Schraube (23) und Sperrmutter (21) feststellbar ist.
    3. Schelle nach den. Ansprüchen l. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Schellenhälfte (la) aus einem Stück mit einem Sockel (11) besteht. z. B. aus Isolierstoffen gepresst ist, der einen ihn durchsetzeinden Längsschlitz (17) aufweist, welcher. zweckmässig oben- (bei 18) und unten (bei 19) verbreitert, gleichzeitig zur Führung der Sperrmutter (21) und der Schellenbefestigungsmittel, z. B. eines Speizdübels (26), dient.
    4. Schelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung der. beweglichen Schellenhälfte und die Befestigung der Gesamtschelleauf einer Unterlage durch ein gemeinsames Organ, z. B. eine durchgehende Schraube, erfolgt. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT157809D 1936-06-06 1937-04-14 Zweilappige Schelle für beliebige Leitungen. AT157809B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051352B (de) * 1955-11-22 1959-02-26 Hoppmann & Mulsow Mehrfachschelle zur Befestigung von Kabeln, Feuchtraumleitungen oder Kunststoffmantelleitungen an einer Wand
DE1054293B (de) * 1954-05-08 1959-04-02 Niedergesaess & Co Buegelschelle
DE1072670B (de) * 1960-01-07 Paul Jordan, Berlin-Steglitz Reihenschelle mit längs einer Halteschiene verschiebbaren, feststellbar mit Zwischenräumen aufgereihten Leitungsträgern aus Isolierstoff

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DE1072670B (de) * 1960-01-07 Paul Jordan, Berlin-Steglitz Reihenschelle mit längs einer Halteschiene verschiebbaren, feststellbar mit Zwischenräumen aufgereihten Leitungsträgern aus Isolierstoff
DE1054293B (de) * 1954-05-08 1959-04-02 Niedergesaess & Co Buegelschelle
DE1051352B (de) * 1955-11-22 1959-02-26 Hoppmann & Mulsow Mehrfachschelle zur Befestigung von Kabeln, Feuchtraumleitungen oder Kunststoffmantelleitungen an einer Wand

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