DE675809C - Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen Klemmbacken der Stieltuelle befestigten Zinken - Google Patents
Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen Klemmbacken der Stieltuelle befestigten ZinkenInfo
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- DE675809C DE675809C DEP69939D DEP0069939D DE675809C DE 675809 C DE675809 C DE 675809C DE P69939 D DEP69939 D DE P69939D DE P0069939 D DEP0069939 D DE P0069939D DE 675809 C DE675809 C DE 675809C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/22—Attaching the blades or the like to handles; Interchangeable or adjustable blades
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Bei den bisher bekannten Handkultivatoren
werden «die in mehrfacher Anzahl vorgesehenen Zinken entweder je durch eine senkrechte
Klemmschraube oder auch zusammen durch waagerecht liegende Klemmbacken und eine senkrecht angeordnete Schraube festgehalten.
Diese Befestigungsweise bietet nicht vollkommene Sicherheit gegen das Lockern oder
Herausziehen einzelner Zinken., wenn diese im Gebrauch einen besonders großen Widerstand
finden, da schon bei kleinen Ungleichheiten der festzuklemmenden Zinkenschenkel die Klemmbacken keinen gleichmäßigen
Druck auf alle Zinken ausüben können. Ferner treten beim Auswechseln der Zinken oder bei Änderung der Zinkenzahl Übelstände
auf, da beim Entfernen eines Zinkens, wozu die Klemmschraube ganz herausgeschraubt
werden muß, alle Zinken aus der Klemmvorrichtung herausfallen uind dann beim erneuten
Zusammensetzen etwas umständlich gerichtet werden müssen, so daß das Zusammensetzen
zeitraubend ist. Beim Umändern eines mehrzinkigen Handkultivators der bisher bekannten
Art in einen solchen mit weniger Zinken müssen Einlagen für die fehlenden Zinken
an die Klemmvorrichtung eingesetzt werden. Diese Einlagen sind nicht immer bei der
Hand und gehen ebenso wie die beim Ändiern ■des Geräts ganz herauszunehmenden Schrauben
leicht verloren.
Diese Übelstände der bekannten Handkultivatoren werden durch die Erfindung dadurch
beseitigt, daß die über- oder nebeneinanderliegenden Schenkel mehrerer Zinken zwischen senkrecht stehenden, auf der Innenseite
Lagerrillen für die Schenkel besitzenden backenartigen Verlängerungen der Stieltülle
angeordnet sind. Diese Verlängerungen werden mit Hilfe einer in der Nähe der Vorderenden
der Verlängerungen quer zu diesen angeordneten Klemmschraube zusammengedrückt, wobei dadurch, daß am Vorderende
der Verliängerungsbacken der stärkste Klemm- *>
druck ausgeübt wird, die Zinkensahenkel sicher in den Lagerrillen gehalten werden.
Die Zinken lassen sich beim Lockern der für Siämtliche Zinken gemeinschaftlichen
Klemmschraube einzeln aus den senkrechten Backen herausnehmen, ohne daß die 'übrigen
Zinken entfernt werden müßten oder hierbei aus den Lagerrillen herausrutschen könnten.
Die Sicherung der Zinken gegen ein ungewolltes Herausziehen aus der Klemmvorrichtung
kann noch dadurch verstärkt werden, daß die Zinkenschenkel an den der Stieltüille
zugekehrten Enden verbreitert sind,
wodurch sie eine konische Gestalt erhalten,
durch die es unmöglich gemacht ist, daß die Schenkel aus dem durch -die Klemarschraube
am stärksten zusammengedrückten. Vorderende der Klemmvorrichtung jii^
treten, so· lange nicht eine gewollte
der Schraube stattgefunden hat.
In der Zeichnung ist beispielsweise ein Handkultivator dargestellt, und zwar zeigt
ίο Fig. i- eine Seitenansicht desselben,
Fig. 2 'einen Schnitt nach Linie A-B der
Fig· ι, ' ■ "
Fig. 3 eine Rückansicht und Fig. 4 eine Draufsicht auf den Kultivatorkopf
nach dem Festspannen von fünf Zinken. Fig.-5 zeigt einen Schnitt nach Linie C-D
der Fig. 1, bevor die Klemmbacken des Kultivatorkopfes festgezogen sind, und
Fig. 6 ebenfalls einen Schnitt nach Linie C-D<
nach dem Festspannen der Zinken.
Fig. 7 und 8 zeigen schematisch zwei weitere Ausführungsformen des Kultivatorkopfes,
während
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Befestigungsschenkel
eines Zinkens darstellt.
Fig. 10 zeigt in Seitenansicht einen Befestigungsschenkel
eines Zinkens, wie er bei Anordnung der Zinken gemäß Fig. 7 verwendet werden, kann.
Die beiden senkrecht gerichteten Klemm backena, b des Kultivatorkopfes sind mit
der Stieltülle c aus einem Stück angefertigt,
aber am Vorderende oben und unten durch Schlitzet voneinander getrennt. Die Höhe
der Klemmbacken in senkrechter Richtung kann verschieden sein und richtet sich danach,
ob die Zinkene, / einzeln übereinander, einzeln nebeneinander oder paarweise,
wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, angeordnet werden sollen. Die Klemmbacken sind
auf ihren Innenseiten mit Führungsrillen g für die Zinken "versehen und an den oberen
und unteren Kanten etwas einwärts gegeneinandergebogen, so daß zwischen den freien
Teilen der Klemmbacken nur die Schlitzet verbleiben. Durch die in senkrechter Richtung
verlaufenden. Klemmbacken a, b führt in dem freien Teil derselben eine quer angeordnete
Klemmschraubek, deren Kopf/ sich von außen gegen den einen Klemmbacken &
und deren Mutter/ sich gegen die Außenseite _ des anderen Klemmbackens ά anlegt.
Die Rillen g1 zur Führung der Zinken sind
derart in den Baustoff der Klemmbacken eingedrückt, daß sie auf -den Außenseiten
dieser Klemmbacken Wülste oder Rippen bilden, zu denen 'die Bohrungen für die SchraubeJi so gelegt sind, daß der Schraubenkopf/durch
eine Rippe dier einen Klemmbacke an einer Verdrehung gehindert wird
und daß die Mutter/ der Klemmschraube nur bis zu einem gewissen Grad angezogen
werden kann. Diese Rippen könnten auch j, durch. Anschläge, Bremsflächen oder Rasten
•.■Ersetzt werden, da Wert darauf zu legen ist,
•',ägß die Schraube h nicht überspannt wird.
■ ί Die aus Rund- oder Vierkanteisen gefertigten Zinken können einzeln, zwischen den
Klemmbacken eingespannt werden, in welchem Falle sie alle nebeneinander (Fig. 7)
oder alle übereinander (Fig. 8) oder auch
in der Weise angeordnet werden können, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Werden
Einzelzinken verwendet, so werden die Be- festigungsschenkelk (Fig. 9), die zwischen
die Klemmbacken a, b geschoben -werden, am Hinterende breiter als am Vorderende gemacht.
Dadurch wird das Lockern oder Herausziehen dor Zinken aus den zusammengeklemmten
Backen a, b unmöglich, da diese Backen durch die in der Nähe ihrer freien
Vorder enden angeordnete Klemmschraube Λ vorne starker zusammengezogen werden als
an der Übergangsstelle nach der Tülle c, so daß <die Klemmbacken nach dem Anspannen
der Schraube Jt nicht mehr parallel zueinander (Fig. 5) .sind, sondern in einem
Winkel zueinander (Fig. 6) verlaufen. Durch das Anziehen der Schraube h werden die
freien Vorderenden der Klemmbacken so eng zusammengedrückt, daß die verbreiterten Hinterenden
der Befestigungsschenkel It der Zinken unter keinen Umständen aus dem Verband
herausgezogen werden können, ohne daß die Schraubet gelockert wurde.
Werden 'die Zinken, wie in Fig. 7 dargestellt
ist, nebeneinander angeordnet, so werden ihre Befestigungsschenkel k mit nach hinten zu offenen Längsschlitzen versehen (Fig.
10), mit denen sie über die Befestigungsschraube
Ji hinweggeschoben werden können,
so daß man 'die Schraube zum Auswechseln der Zinken nicht vollkommen herauszunehmen
braucht.
Die Klemmbacken a, b sind nach hinten zu, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, etwas einwärts
umgebogen, um einen Anschlag für die zwischen die Klemmbacken eingeschobenen Be- ·.
f estigungsschenkei der Zinken zu bilden.
Man kann auch immer zwei Zinken aus einem einzigen Stück bestehen lassen, die
dann am Hinterende durch einen Quersteg m miteinander verbunden sind. Der Quersteg m
bestimmt den Abstand der beiden Befestigungsschenkel η der Zinkene am Hinterende.
Die Befestigungsschenkel η der Zinken können
so gebogen sein, daß sie sich nach vorne zu ein wenig nähern und somit der Befestigungsschenkel
für das Zinkenpaar auch etwas keilförmig verläuft, wie dies aus Fig. 6
zu ersehen ist. Nachdem die Zinkenpaare zwischen die Klemmbacken α, b gemäß Fig. 2
eingesetzt sind, werden die Befestigungsschenkel
ti beim Zusammenziehen, der Klemmbacken durch 'die Schraube k am Vorderende etwas
zusammengedrückt, so daß eine noch stiärkere-" Keilform der Befestigungsschenkel 'entsteht/
und ein Herausziehen der Zinkenpaare bei gespannter Schraube h unmöglich wird.
Werden in dem Kultivator fünf Zinken verwendet, so kann man vier derselben paarweise
anordnen, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, und den fünften Zinken/ mit keilförmig verlaufendem
Befestigumgsschenkel unterhalb' dier
Schraube//1 anordnen. Die unveränderliche Lage dieses Zinkens/ wird zwischen den
Klemmbacken«, b noch durch'dieSchraube/2
gesichert, die so angeordnet ist, daß sie sich auf die obere Fliäche des Befestigungssehenkels
dieses Zinkens/ legt.
Nach Lockern der Schraube werden die Klemmbacken in ihre ursprüngliche Lage
zurückfedern, und dann lassen sich die Zinken 'einzeln oder paarweise aus den Klemmbacken
herausnehmen. Es ist dann ohne weiteres möglich, in einen fünfzinkigen KuI-tivatorkopf
auch weniger Zinken einzuspannen, ohne daß eine Änderung an den Klemmeinrichtungen vorgenommen werden
muß.
Claims (3)
- Patentansprüche:
ι. Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen durch eine Schraube festziehbaren Klemmbacken der Stieltülle befestigten Zinken, dadurch gegekennzeichnet, daß die über- oder nebeneinanderliegenden Befestigungsschenkel einer Mehrzahl von Zinken zwischen zwei senkrecht stehenden, auf der Innenseite Lagerrillen für den Schenkel besitzenden backenartigen Verlängerungen der Stieltülle angeordnet sind. - 2. Handkultivator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschenkel der einzelnen oder paarweise verbundenen Zinken nach ihrem in der Stieltülle liegenden Ende zu ver- Ί5 breitert sind und die quer zu den Klemmbacken verlaufende Klemmschraube in der Niäihe des Vorderendes derselben angeordnet ist.
- 3. Handkultivator nach dem Anspruch 1 oder 2, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschenkel der Zinken mit nach hinten zu offenen Längsschlitzen über die durch die Verllängerungsibaciken der Tülle geführte Klemmschraube greifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69939D DE675809C (de) | 1934-09-08 | 1934-09-08 | Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen Klemmbacken der Stieltuelle befestigten Zinken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69939D DE675809C (de) | 1934-09-08 | 1934-09-08 | Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen Klemmbacken der Stieltuelle befestigten Zinken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE675809C true DE675809C (de) | 1939-05-17 |
Family
ID=7391527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69939D Expired DE675809C (de) | 1934-09-08 | 1934-09-08 | Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen Klemmbacken der Stieltuelle befestigten Zinken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE675809C (de) |
-
1934
- 1934-09-08 DE DEP69939D patent/DE675809C/de not_active Expired
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