<Desc/Clms Page number 1>
Streekenisolator für die Fahrdrähte elektrischer Bahnen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Streckenisolator für die Fahrdrähte elektrischer Bahnen, u. zw. jener bekannten Art, bei welcher der Streckenisolator im wesentlichen aus zwei übereinander angeordneten Isolationen besteht, von denen die obere auf Druck und die untere auf Zug beansprucht ist. Bei den bekannten Streckenisolatoren sind die eigentlichen, meist aus Porzellan hergestellten Isolierkörper so untergebracht, dass dieselben ausser Zug- bzw. Druckbeanspruchungen auch mehr oder weniger grossen Biegungsbeanspruehungen ausgesetzt sind. Dieser letztgenannte Umstand gibt nun häufig zu vorzeitigen Brüchen bzw. Zerstörungen der Isolatoren Anlass.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, dass die Isolationen unter Vermittlung von Gelenkbolzen zwischen an den Fahrdrahtabsehnitten oberseitig angebrachten Konsolen eingehängt sind. Hier werden also auf die eigentlichen Isolatoren (Isolierkörper) tatsächlich nur Zug-bzw. Druckbeanspruchungen ausgeübt, die in dauernd zuverlässiger Weise und ohne Bruchgefahr aufgenommen werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht dabei noch darin, dass jede der Isolationen aus einem einzigen Isolationskörper besteht, der sieh vom Ende des einen bis zum benachbarten Ende des andern Fahrdrahtabsehnittes erstreckt, wobei die ununterbrochene Kontaktgabe durch einander übergreifende, vorzugsweise gegen die Isolatorkonsolen zurückgebogene Verlängerungen (Schleifbügel) der Fahrdrahtabsehnitte gewährleistet ist. Diese Ausgestaltung sichert nicht nur einen gegen- über dem Bekannten sehr einfachen Aufbau des Streekenisolators, sondern bringt auch eine erhebliche Gewichtsherabsetzung desselben mit sich, die für die praktische Verwendung von ausschlaggebender Bedeutung ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. in Fig. 1 im
EMI1.1
a und b sind die voneinander zu isolierenden Fahrdrähte (Fahrdrahtabsehnitte). Ihre Enden sowie die Schleifbügel e, d sind in bekannter Weise durch Drahtklemmen h an Konsolen e angeschlossen, u. zw. direkt oder isoliert, je nachdem diese Schleifbügel stromführend oder stromlos sein müssen. Zwischen die oberseitig an den Fahrdrahtabsehnitten befestigten Konsolen sind unter Vermittlung einfacher Gelenkbolzen ? die eigentlichen Isolationen f, g eingesetzt, von denen die obere die Druckkräfte und die untere die Zugkräfte aufnimmt. Die Isolationen bestehen dabei zweckmässig aus je einem stabförmigen, in der Regel aus Porzellan od. dgl. hergestellten Isolationskörper.
Die ununterbrochene Kontaktgabe ist durch die Schleifbügel c, d gewährleistet, die durch Verlängerungen gebildet sind. Die einen Enden der Sehleifbügel sind dabei, wie die Zeichnung zeigt, mit den Fahrdrahtabschnitten bzw. den Konsolen e (den Klemmen li derselben) verbunden, während die andern, gegen die Konsolen zurückgebogenes Enden vorzugsweise am Mittelteil der Konsolen verankert sind.
Es empfiehlt sich, wenigstens die eine der Isolationen/, g so auszubilden, dass ihre Länge regelbar ist, um die Fahrdrahtklemmen h an den Konsolen e genau in die Richtung der anschliessenden Fahrdrähte einstellen zu können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Streckenisolator für die Fahrdrähte elektrischer Bahnen, der im wesentlichen aus zwei übereinander angeordneten Isolationen besteht, von denen die obere auf Druck und die untere auf Zug beansprucht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationen zwecks Vermeidung von Biegungbeanspruchungen unter Vermittlung von Gelenkbolzen zwischen an den Fahrdrahtabsehnitten oberseitig angebrachten Konsolen eingehängt sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.