AT157242B - Kippgerät, insbesondere für Fernseheinrichtungen. - Google Patents

Kippgerät, insbesondere für Fernseheinrichtungen.

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AT157242B
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    Kippgerät,   insbesondere für Fernseheinriehtungen. 



   Beim Fernsehen werden bekanntlich zur Zeilen-und zur Bildablenkung Kippgeräte benutzt. 



  Solche Geräte sind auch bei gewissen Messanordnungen erforderlich. Geräte dieser Art haben den Nachteil, dass die Kippkurven (Sägezahnkurven) in ihren unteren Teilen abgerundet sind. In Fig. 1 ist die ideale Kurve mit   i   bezeichnet. Sie ist in ihren unteren Teilen eckig, während die in Wirklichkeit erzeugte Kurve unten, wie bei ? angedeutet, rund ist. Die Folge davon ist beim Fernsehen ein zu lang- 
 EMI1.1 
 Kippkondensators während des Entladens zu sperren. Dies geschieht vorzugsweise mit Hilfe einer Laderöhre, die der Entladestrom steuert. 



   Fig. 2 ist das Schaltschema, eines Beispiels der neuen Anordnung. 



   Der Kippkondensator ist mit C bezeichnet. Die   Elektronenrohre   R, im dargestellten Fall ein Thyratron, ist die Röhre des Kippkreises. Die Ladespannung wird an den Klemmen K1, K2 zugeführt, Die Abnahme der Kippschwingungen interessiert im Zusammenhange mit der Erfindung nicht. Es kann hier die bekannte Schaltung verwendet werden. In der Zuleitung des Kippkreises, die an   K1   liegt, ist ein Laderohr L angeordnet, im dargestellten Fall eine   Mehrgitterhochvakuumröhre.   Ein Widerstand W und der innere Widerstand der Röhre   R   bilden den ohmschen Widerstand des Kippkreises, dessen Frequenz von dem Produkt des kapazitiven und des ohmschen Widerstandes abhängt. 



  Das Steuergitter der Rohre L ist zwischen dem Widerstande   W und der Röhre R   an den Kippkreis angeschlossen. 



   Die Anwendung von Laderöhren für Kippgeräte wie R ist an sich bekannt. Es ist jedoch nicht bekannt, die Laderöhre dazu zu verwenden, den Stromfluss während des Entladens des Kondensators zu unterbinden. Entlädt sich der Kondensator, so entsteht ein Stromfluss in der Richtung des Pfeiles. Die Folge davon ist, dass am Widerstand Wein Spannungsabfall, d. h. eine negative Vorspannung   am Laderohr Lauftritt. Die Verhältnisse sind so gewählt, dass das Rohr Ldurch die negative Spannung   gesperrt wird, solange ein Strom durch den Widerstand W fliesst, d. h. solange der Kondensator C entladen wird. Sobald der Kondensator C entladen ist, hört die negative Spannung auf, da der Stromfluss aufhört, und der Kondensator wird neu aufgeladen.

   Die mit einer solchen Anordnung erzeugten   Kippkurven   haben das ideale Aussehen der Kurve   i   in Fig. 1. 



   Im vorliegenden Falle wird als Laderöhre eine Mehrgitterröhre verwendet. Dies hat einen besonderen Sinn. An die Schaltung wird nämlich die Anforderung gestellt, dass der Ladestrom während des Ladevorganges zwecks Erzielung eines linearen Spannungsanstieges am Kondensator vollständig konstant sein muss. Da jedoch die wirksame Anodenspannung dieser Röhre infolge der während des Ladevorganges ansteigenden   Gegenspannung   am Kondensator nicht konstant ist, muss eine Röhre verwendet werden, bei der der Sättigungsstrom in weiten Grenzen unabhängig von der Anodenspannung ist. Diese Eigenschaft besitzen bekanntlich die Mehrgitterröhren, denn bei diesen Röhren sorgt die konstante Schirmgitterspannung dafür, dass der Anodenstrom   unabhängig von   der Anodenspannung ist.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 EMI2.2
AT157242D 1935-07-11 1936-06-20 Kippgerät, insbesondere für Fernseheinrichtungen. AT157242B (de)

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