AT157208B - Geber für Folgesteuerung. - Google Patents

Geber für Folgesteuerung.

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AT157208B
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AT
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encoder
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inductance
iron core
choke
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Inventor
Friedrich Dipl Ing Haemmerling
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Aeg
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  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geber für Folgesteuerung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Gitterwechselspannung   wird von der Gitterspannungswieklung 2 des Transformators dem Gitter des   Entladungsgefässes   3 zugeführt. Mit 4 und 5 sind die   Anodenkreis-bzw.   die Heizwicklung bezeichnet, während die Anschlussklemmen A und B zu der zu regelnden Maschine führen. 



   Nach Fig. 2 umfasst eine Drossel 6 mit offenem Eisenkern nach Art einer Zählerspule eine drehbare Scheibe 8 von etwa 5 bis 10 mm Stärke. Die Scheibe besteht zur Hälfte aus einem magnetischen Material 9, z. B. aus   Weieheisen,   und zur Hälfte aus einem nichtmagnetischen Material 10, z. B. aus Aluminium. Diese Anordnung der beiden Metalle hat zur Folge, dass die Induktivität der Drossel schnell von einem kleinen auf einen grossen Wert   anwächst,   sobald die Stossfuge der beiden Metalle beim Verdrehen der Scheibe in den Bereich der Polsehuhe 7 gelangt. Die Steigerung der Induktivität kann durch geeignete Bauart der Scheibe im Verhältnis 1 : 20 gestuft werden, ohne dass dabei 
 EMI2.1 
 schritten wird. 



   Ebenso lässt sieh durch besondere Formgebung der Scheibe, insbesondere des Übergangs des einen Metalls zum andern, der Anstieg der Induktivität beim Verdrehen der Scheibe verändern. So erhält man beispielsweise bei einer glatten Stossfuge der Metalle, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, einen schroffen Anstieg der Induktivität im Arbeitsbereiche des Gebers, dagegen bei der Anordnung nach Fig. 3a, wo eine Überlappung des einen Materials 9'durch das andere Material 10'stattfindet, einen kurvenförmigen Anstieg. Fig. 4 zeigt einen derartigen Übergang von kleiner zu grosser Induktivität in Abhängigkeit des Winkelbereichs   Neben   den dargestellten Beispielen der   Berührungsflächen   der beiden Metalle sind auch andere möglich, z.

   B. eine keilförmige Überlappung oder ein allmählicher Übergang durch eine Mischung von Eisenpulver und Aluminiumpulver, die mit einem Klebemittel verbunden werden. In allen Fällen lassen sich   verschiedene Übergangscharakteristiken   der Induktivität erzielen. 



   Eine andere Art zur Änderung der   Übergangseharakteristik   ist in Fig. 3b dargestellt. Hier wird durch Änderung der Polschuhbreite 7'ebenfalls die Steilheit des Induktivitätsanstiegs beeinflusst. 



   Die Anwendung des Gebers nach der Erfindung ist in Fig. 5 schematisch veranschaulicht. Die Scheibe 8 wird zwischen den Polschuhen 7 einer Drossel 10 mittels eines Handrades 11 verdreht, wobei das Handrad noch mit einer Untersetzung versehen sein kann. Dadurch wird die Gitterwechselspannung gegenüber der Anodenwechselspannung bei einem Drehwinkel   i, der l-2  überschreitet,   um   180    verschoben. Das Entladungsgefäss wird voll geöffnet und es fliesst ein Strom über die Anschlussklemmen   A-B   in die Wicklung des Leonardgenerators 15, der den Antriebsmotor 14 eines zu verstellenden Teiles 16 antreibt.

   Die   Rückmeldung   des vorgegebenen Winkels   (1. 1 wird   dabei von einem mit dem Motor 14 gekuppelten Geber 13 eines   Gleiehlaufsystems   an den Empfänger 12 vorgenommen. 



  Dieser Empfänger ist mit der Drossel mechanisch verbunden und dreht diese um den Winkel   (1. 2   wieder in die Nullage   zurück,   so dass das   Entladungsgefäss   wieder für den   Stromdurehgang   gesperrt wird. 



  Bei erneutem Verdrehen des Gebers wiederholt sieh der Vorgang entsprechend. 



   Die Vorzüge dieses Gebers liegen einmal in der Möglichkeit, durch die besondere Ausbildung des Übergangs vom magnetischen zum niehtmagnetisehen Material den   Zündeinsatz   des Entladungsgefässes feinstufig regeln zu können und ferner in seiner ausserordentlich einfachen Bauweise, da Strom-   zuführungen   zu dem beweglichen Teil des Gebers nicht vorhanden sind. 



   Einen weiteren Vorzug des Gebers nach der Erfindung bildet die Möglichkeit der   zusätzlichen   Regelung der Induktivität durch Änderung der Permeabilität innerhalb gewisser Grenzen, wie dies durch Vormagnetisieren der Drossel mit Gleichstrom erfolgt. Eine solche Anordnung ist in Fig. 6 dargestellt und kann zur Aufhebung der Frequenzabhängigkeit der Drossel benutzt werden. Zu diesem Zwecke wird beispielsweise einer   Frequenzbrüeke.   17 ein der Frequenz der Wicklung 2 proportionaler Strom entnommen und über einen Gleichrichter 18 als Gleichstrom einer Wicklung 19, die auf der Drossel angebracht ist, zum Vormagnetisieren zugeführt. Ausser dieser zusätzlichen Regelung lassen 
 EMI2.2 
 Weise (nach G. W. Müller) der Steuerung des   Entladungsgefässes   durch die Gitterwechselspannung überlagert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Geber für Folgesteuerung mittels gas-bzw. dampfgefüllter Entladungsgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass in einer an sich bekannten Spannungsteileranordnung mit verschiedenen Scheinwiderständen eine regelbare Drossel mit offenem Eisenkern vorgesehen ist und zur Schliessung des magnetischen Kreises ein mit einer   Gebereinrichtung   unmittelbar verbundener Körper dient, der teils aus magnetischem, teils aus unmagnetischem Materiale besteht und bei der Verstellung nach einem 
 EMI2.3 
 über der Anodenspannung um   1800 verschoben   wird.

Claims (1)

  1. 2. Geber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Gebereinriehtung unmittel- EMI2.4 gebildet ist, zwischen den Polsehuhen des offenen Eisenkerns nach Massgabe eines vorgegebenen Winkels verdreht wird. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Geber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstieg der Induktivität beim Übergang vom unmagnetischen zum magnetischen Material in seiner Steilheit durch Änderung der Polschuhbreite des Eisenkerns oder durch besondere Formgebung der Scheibe geändert wird.
    4. Geber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität der Drossel durch Vormagnetisieren mit Gleichstrom geändert wird und dadurch zusätzliche Regelgrössen zugefügt werden.
    5. Geber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Vormagnetisierung die Frequenzabhängigkeit der Anordnung beseitigt wird, indem der der Vormagnetisierung dienende Strom über einen Gleichrichter, z. B. einer Frequenzbrücke, entnommen wird. EMI3.1
AT157208D 1938-05-14 1938-05-14 Geber für Folgesteuerung. AT157208B (de)

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