AT157208B - Geber für Folgesteuerung. - Google Patents
Geber für Folgesteuerung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Geber für Folgesteuerung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Gitterwechselspannung wird von der Gitterspannungswieklung 2 des Transformators dem Gitter des Entladungsgefässes 3 zugeführt. Mit 4 und 5 sind die Anodenkreis-bzw. die Heizwicklung bezeichnet, während die Anschlussklemmen A und B zu der zu regelnden Maschine führen. Nach Fig. 2 umfasst eine Drossel 6 mit offenem Eisenkern nach Art einer Zählerspule eine drehbare Scheibe 8 von etwa 5 bis 10 mm Stärke. Die Scheibe besteht zur Hälfte aus einem magnetischen Material 9, z. B. aus Weieheisen, und zur Hälfte aus einem nichtmagnetischen Material 10, z. B. aus Aluminium. Diese Anordnung der beiden Metalle hat zur Folge, dass die Induktivität der Drossel schnell von einem kleinen auf einen grossen Wert anwächst, sobald die Stossfuge der beiden Metalle beim Verdrehen der Scheibe in den Bereich der Polsehuhe 7 gelangt. Die Steigerung der Induktivität kann durch geeignete Bauart der Scheibe im Verhältnis 1 : 20 gestuft werden, ohne dass dabei EMI2.1 schritten wird. Ebenso lässt sieh durch besondere Formgebung der Scheibe, insbesondere des Übergangs des einen Metalls zum andern, der Anstieg der Induktivität beim Verdrehen der Scheibe verändern. So erhält man beispielsweise bei einer glatten Stossfuge der Metalle, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, einen schroffen Anstieg der Induktivität im Arbeitsbereiche des Gebers, dagegen bei der Anordnung nach Fig. 3a, wo eine Überlappung des einen Materials 9'durch das andere Material 10'stattfindet, einen kurvenförmigen Anstieg. Fig. 4 zeigt einen derartigen Übergang von kleiner zu grosser Induktivität in Abhängigkeit des Winkelbereichs Neben den dargestellten Beispielen der Berührungsflächen der beiden Metalle sind auch andere möglich, z. B. eine keilförmige Überlappung oder ein allmählicher Übergang durch eine Mischung von Eisenpulver und Aluminiumpulver, die mit einem Klebemittel verbunden werden. In allen Fällen lassen sich verschiedene Übergangscharakteristiken der Induktivität erzielen. Eine andere Art zur Änderung der Übergangseharakteristik ist in Fig. 3b dargestellt. Hier wird durch Änderung der Polschuhbreite 7'ebenfalls die Steilheit des Induktivitätsanstiegs beeinflusst. Die Anwendung des Gebers nach der Erfindung ist in Fig. 5 schematisch veranschaulicht. Die Scheibe 8 wird zwischen den Polschuhen 7 einer Drossel 10 mittels eines Handrades 11 verdreht, wobei das Handrad noch mit einer Untersetzung versehen sein kann. Dadurch wird die Gitterwechselspannung gegenüber der Anodenwechselspannung bei einem Drehwinkel i, der l-2 überschreitet, um 180 verschoben. Das Entladungsgefäss wird voll geöffnet und es fliesst ein Strom über die Anschlussklemmen A-B in die Wicklung des Leonardgenerators 15, der den Antriebsmotor 14 eines zu verstellenden Teiles 16 antreibt. Die Rückmeldung des vorgegebenen Winkels (1. 1 wird dabei von einem mit dem Motor 14 gekuppelten Geber 13 eines Gleiehlaufsystems an den Empfänger 12 vorgenommen. Dieser Empfänger ist mit der Drossel mechanisch verbunden und dreht diese um den Winkel (1. 2 wieder in die Nullage zurück, so dass das Entladungsgefäss wieder für den Stromdurehgang gesperrt wird. Bei erneutem Verdrehen des Gebers wiederholt sieh der Vorgang entsprechend. Die Vorzüge dieses Gebers liegen einmal in der Möglichkeit, durch die besondere Ausbildung des Übergangs vom magnetischen zum niehtmagnetisehen Material den Zündeinsatz des Entladungsgefässes feinstufig regeln zu können und ferner in seiner ausserordentlich einfachen Bauweise, da Strom- zuführungen zu dem beweglichen Teil des Gebers nicht vorhanden sind. Einen weiteren Vorzug des Gebers nach der Erfindung bildet die Möglichkeit der zusätzlichen Regelung der Induktivität durch Änderung der Permeabilität innerhalb gewisser Grenzen, wie dies durch Vormagnetisieren der Drossel mit Gleichstrom erfolgt. Eine solche Anordnung ist in Fig. 6 dargestellt und kann zur Aufhebung der Frequenzabhängigkeit der Drossel benutzt werden. Zu diesem Zwecke wird beispielsweise einer Frequenzbrüeke. 17 ein der Frequenz der Wicklung 2 proportionaler Strom entnommen und über einen Gleichrichter 18 als Gleichstrom einer Wicklung 19, die auf der Drossel angebracht ist, zum Vormagnetisieren zugeführt. Ausser dieser zusätzlichen Regelung lassen EMI2.2 Weise (nach G. W. Müller) der Steuerung des Entladungsgefässes durch die Gitterwechselspannung überlagert werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Geber für Folgesteuerung mittels gas-bzw. dampfgefüllter Entladungsgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass in einer an sich bekannten Spannungsteileranordnung mit verschiedenen Scheinwiderständen eine regelbare Drossel mit offenem Eisenkern vorgesehen ist und zur Schliessung des magnetischen Kreises ein mit einer Gebereinrichtung unmittelbar verbundener Körper dient, der teils aus magnetischem, teils aus unmagnetischem Materiale besteht und bei der Verstellung nach einem EMI2.3 über der Anodenspannung um 1800 verschoben wird.
Claims (1)
- 2. Geber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Gebereinriehtung unmittel- EMI2.4 gebildet ist, zwischen den Polsehuhen des offenen Eisenkerns nach Massgabe eines vorgegebenen Winkels verdreht wird. <Desc/Clms Page number 3>3. Geber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anstieg der Induktivität beim Übergang vom unmagnetischen zum magnetischen Material in seiner Steilheit durch Änderung der Polschuhbreite des Eisenkerns oder durch besondere Formgebung der Scheibe geändert wird.4. Geber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität der Drossel durch Vormagnetisieren mit Gleichstrom geändert wird und dadurch zusätzliche Regelgrössen zugefügt werden.5. Geber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Vormagnetisierung die Frequenzabhängigkeit der Anordnung beseitigt wird, indem der der Vormagnetisierung dienende Strom über einen Gleichrichter, z. B. einer Frequenzbrücke, entnommen wird. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT157208T | 1938-05-14 |
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1938
- 1938-05-14 AT AT157208D patent/AT157208B/de active
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