AT157000B - Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl. - Google Patents

Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl.

Info

Publication number
AT157000B
AT157000B AT157000DA AT157000B AT 157000 B AT157000 B AT 157000B AT 157000D A AT157000D A AT 157000DA AT 157000 B AT157000 B AT 157000B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
stone
hollow
mortar
wall
ceilings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Ing Zoettl
Original Assignee
Robert Ing Zoettl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Ing Zoettl filed Critical Robert Ing Zoettl
Application granted granted Critical
Publication of AT157000B publication Critical patent/AT157000B/de

Links

Landscapes

  • Finishing Walls (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen fünfseitig geschlossenen Hohlstein, welcher gegenüber den bekannten Steinen einen technischen Fortschritt dadurch erzielt, dass mit ihm die vielen im folgenden näher beschriebenen Teilungs- und Anwendungsmöglichkeiten sich ergeben. 



   Im   erfindungsgemässen   Hohlstein sind alle zum Herstellen eines regelrechten   Mauerwerks-   verbandes oder Kaminmauerwerkes und für alle beliebigen   Mauerstärken notigen   und ebenfalls je 
 EMI1.1 
 weis bewehrte Decken verwendet werden. 



   Die genannten   Formstücke   können alle aus einem einzigen Hohlsteinformate gemäss der Erfindung 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Hohlstein mit seinen fünf Teilen   4,     E,   C, D und E dar ; Fig. 7 zeigt in der Draufsicht, wie das Mörtelband in der Stossfuge einer 1 Stein starken Mauer durch die mittleren Vorsprünge unterbrochen ist ; Fig. 8 zeigt in der Draufsicht z.

   B. den rechten Fensterstein oder rechten   Anschlussstein   für etwa 10   OH   starke Plattenwände, entstanden durch Abtrennung des Teiles   1.   Fig. 9   veranschaulicht   einen senkrechten Querschnitt durch eine1/2 Stein starke Decke ; Fig. 10 einen Querschnitt durch eine 1 Stein 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 Rohrleitungen an der Oberseite der Decke. 



   Der Hohlstein gemäss der Erfindung ist fünfseitig geschlossen und besitzt zwei Gruppen a und e von   Hohlräumen   (Fig. 1), von denen die eine Gruppe c senkrecht zur Längseite des Steines, die andere Gruppe a dagegen gleichlaufend zur Längsseite angeordnet ist, wobei die   Hohlräume   der Gruppe a in   Schlitze i   in der Steindeeke münden. 



   In der Mitte des Steines zwischen den beiden Gruppen a und c von Hohlräumen ist ein enger Hohlraum b (Fig. 1) vorgesehen, der zur Kopfseite des Steines parallel verläuft und der Höhe   nadi   bis zur Steindecke reicht, in der er in einen von Innenseite zu Innenseite der beiden Längswände des Ziegels reichenden Schlitz l (Fig. 4) mündet. Gleiehliegend mit den Hohlräumen b befinden sieh an der Aussenwandung des Hohlsteines Rillen f. Der zwischen den Hohlräumen c angeordnete, in den Schlitz   11   in der Steindecke ausmündende Hohlraum   b1   ermöglicht eine weitere Teilung des Hohlsteines.

   Durchtrennt man bei diesen Rillen die Wandung des Hohlsteines mit   dem Maurerhammer,   so erhält man je nach Wunsch den Viertel-,   Halb-oder DreivierteIziegeL   Der Längshalbstein kann aus zwei Viertelsteinen der Länge nach zusammengesetzt werden. 



   Durch Abtrennung des linken oder rechten   Eckstückes   des Steines bei den Einkerbungen g längs der Schlitze i (Fig. 8) wird der linke oder rechte Fenstergewändeziegel oder ein Zwischenwand- anschlussziegel erhalten. 



   Alle Teile, wie   V-, V'Steine,   die zur Bildung der verschiedenen Verbände vom erfindungs- gemässen Hohlstein abgetrennt werden, können beim Mauerwerk wiederverwendet werden, so dass kein Verlust durch Abfall entsteht. 



   Die Teilung des Hohlsteines erfolgt in den durch die Decke, allenfalls auch durch die Seiten- wandungen des Hohlsteines durchgehenden, geschlossenen Schlitzen i und 1 (Fig. 4). Zur Herstellung dieser geschlossenen Schlitze i und 1 sind eigene Schneidemesser oder Schneidestempel notwendig, die so weit in die Decke des Hohlsteines eindringen, dass sie durchtrennt wird, so dass in der Ziegel- decke etwa   0. 5-1 mm weite Schlitze   (Fig. 4) entstehen. Diese Schlitze i und 1 müssen die Steindecke nicht vollständig durchdringen, sondern es kann über ihnen   noch Vs Ms l MM   starke Tonschichte stehenbleiben. 



   Die Hohlräume a, b und b1 sind praktisch wegen der vorhandenen schmalen Schlitze   t,   1, l1 als oben geschlossen zu betrachten, so dass das Bemörteln der Lagerflächen, im Gegensatz zu oben offenen
Steinen, also nur vierseitig geschlossenen, wo eigene Bemörtelungspfannen erforderlich sind, sehr einfach ist und kein Mörtel in die Hohlräume a,   bund b1 eindringen   kann. 



   Die Hohlräume   e   sind   quergerichtet   (Fig. 1), jedoch durch die Decke des Steines oben vollkommen geschlossen, ausserdem ohne Fuge oder Einkerbung, da an diesen Stellen eine Teilung des Steines nicht beabsichtigt ist. 



   Die Rippen d (Fig. 1) stehen senkrecht zu den Rippen e ; dadurch wird erreicht, dass sich die Rippen d beim Mauern im Verband bei jeder zweiten Schar mit den Rippen e kreuzen, wodurch eine gute Lastverteilung im Mauerwerk entsteht. Dies ist bei Hohlsteinen mit nur parallel laufenden Rippen nicht der Fall, insbesondere nicht bei solchen Steinen, welche unten und oben offen sind. Ferner ist die Anordnung von verschieden gerichteten Rippen d und e (Fig. 1) unbedingt nötig, um den Mauerhohlstein bei der Verwendung als Deckenhohlstein (Fig. 9 und 10) je nach den auftretenden positiven und negativen Biegungsmomenten gebrauchen zu können. 



   Wie aus den Fig. 1 und 7 ersichtlich ist, befinden sieh in der Mitte der Längsseiten des erfindungsgemässen Hohlsteines Vorsprünge v, welche Rillen f enthalten. Die Vorsprünge v mit den Rillen t gehen über die ganze Steinhöhe durch. Die Vorsprünge   v   (Fig. 7) unterbrechen das Mörtelband in der Stossfuge, so dass zwischen den Vorsprüngen v zweier nebeneinanderliegender Hohlsteine beim Einbringen des Mörtels in die Stossfuge   mörtellose   Stellen, d. h. Lufträume, verbleiben, wodurch ein durch die ganze Dicke der Mauer durchgehendes Mörtelband vermieden und die   Wärme-und Schalldämmung   der Wand verbessert wird. 



   An den   Längs- und Stirnseiten   hat der Manerhohlstein Einbuchtungen   h   (Fig. 1). Diese Ein-   buchtungen     h   dienen gleichfalls zur Verbreiterung der Mörtelfuge innerhalb der Mauer und dadurch zum einwandfreien Bemörteln der lotrechten Fugen zwischen den mittleren Vorsprüngen   v   und den Ecken der Steine. Durch die   Einbuchtungen 11 wird   die Breite der lotrechten Fugen an der Kopf-und Längsseite des Hohlsteines grösser, ohne dass diese vergrösserte Fugenstärke von aussen wahrnehmbar ist. Selbst bei Verwendung von grobem Mörtel ist durch die Anordnung der Einbuchtungen h ein dichter Schluss der lotrechten Fugen sowohl an der Kopfseite wie auch an der Längsseite des Hohlsteines im Mauerwerk gewährleistet. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die   Einbuchtungen     ;   sind so angeordnet, dass der dichte Schluss auch bei den durch Trennung mit dem Maurerhammer erhaltenen Formstücken erreicht wird. 



   Wird der   Mauerhohlstein   als Deckenhohlstein für   Eisenbeton-Hohlsteindecken   verwendet, so dienen die durch die Anordnung der Einbuchtungen h   entstandenen   Vorsprünge p in bekannter Weise als Auflager für die Einsehubplatten   m   an der Unterseite der Decke (Fig. 9 und 10) und im Verein mit den Rillen g   und t   (Fig. 1) zum Festhalten der Deekenhohlsteine in den Betonrippen n (Fig. 9 und 10). 



   Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, sind bei liegender Anordnung des   Deekenhohlsteines   die Rippen e und die mit diesen parallel laufenden Aussenwandungen lotreeht gerichtet, weshalb der Stein in dieser Lage je nach Bedarf zur Aufnahme von positiven und negativen Momenten benutzt werden kann. 



   Je zwei Mauerhohlsteine werden beispielsweise mit zugekehrten offenen Seiten verlegt, wodurch auf die Länge von zwei Steinhöhen in sieh geschlossene Luftkammern gebildet werden, welche einen guten Schallschutz ergeben. 



   Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, werden je zwei die offenen Seiten einander   zukehrende   Hohlsteine   11/2-2   cm versetzt angeordnet, wodurch eine durch die ganze Dicke der Decke   durehreiehende   Verzahnung im Rippenbeton entsteht. Die Betonrippe   n   und die Rippenbewehrung ergibt mit der Verzahnung einen gut wirkenden Verbundquersehnitt. 



   Aus Fig. 10 ist ersichtlich, dass die Rippen   cl   nach oben gerichtet sind und über der Nullinie liegen. Diese Anordnung zeigt, wie der Mauerhohlstein bei positivem Biegungsmoment Anwendung findet. Soll der Stein negative Momente aufnehmen, so ist er aus der in Fig. 10 dargestellten Lage in lotrechter Richtung um 180  zu drehen und dann zu versetzen. In dieser neuen Lage sind die Rippen   d   nach unten gerichtet und liegen unter der Nullinie. 



   Die Decke gemäss den Fig. 11 und 12 ist eine ganze Steinlänge stark ; hier wird zwischen in Ab- 
 EMI3.1 
 
Betonbalken q gebildet. Das Verlegen von Leitungen r in der Decke wird dadurch ermöglicht, dass entsprechend geteilte Hohlziegel miteinander einen Raum einschliessen, der die Rohrleitung r aufnimmt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass er zwei Gruppen von   Hohlräumen   (a, e) besitzt, von denen die eine Gruppe (e) senkrecht zur Längsseite des Steines, die andere Gruppe (a) dagegen gleichlaufend zur Längsseite angeordnet ist, wobei die Hohlräume der Gruppe (a) in enge Schlitze (i) in der Steindecke münden, und dass in der Mitte des Steines zwischen den beiden Gruppen von Hohlräumen (a, e) ein enger, zur Kopfseite des Steines gleichlaufender, in einen engen Schlitz   (I)   in der   Steindecke   mündender Hohlraum (b) vorgesehen ist, so dass der Hohlstein sowohl in der Querrichtung als auch in der   Längsrichtung   durch die entsprechenden engen Schlitze   dz   i) in der Steindecke in einzelne,

   zur Herstellung von bestimmten Mauerwerksteilen geeignete   Formsteinstueke   teilbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Hohlstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zur Kopfseite gleichlaufenden Hohlräumen (e) ein ebenfalls zur Kopfseite gleichlaufender, enger, in einen Schlitz (li) in der Steindecke ausmündender Hohlraum (bl) zwecks weiterer Teilbarkeit des Hohlsteines angeordnet ist.
    3. Hohlstein nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die engen Hohlräume (b, b.,) und die Längssehlitze (i) oder Kerben (k) an den Seitenwandungen des Steines durch an sich bekannte Rillen (I, g) bezeichnet sind.
    4. Hohlstein nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er an allen Seitenwandungen in an sich bekannter Weise Ausnehmungen oder Einbuchtungen (h) besitzt, die zur Verbreiterung der Mörtelfuge innerhalb der Mauer dienen, wobei in der Mitte der beiden Längsseiten des Hohlsteines über die ganze Höhe desselben durchgehende Vorsprünge (v) vorgesehen sind, welche die Stossfuge in zwei Teile trennen, so dass zwischen den Vorsprüngen (v) zweier nebeneinanderliegender Hohlsteine ein Luftraum verbleibt, in den der Mörtel nicht eindringt, wodurch ein durch die ganze Dicke der Mauer durchgehendes Mörtelband vermieden und die Wärme-und Schalldämmung der Wand verbessert wird.
    5. Steinverband unter Verwendung ganzer und nach Bedarf geteilter Hohlsteine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass aus an der Baustelle entsprechend den Schlitzen EMI3.2 EMI3.3 EMI3.4 und Türstürzen od. dgl. dienen.
    6. Steinverband für Decken aus Hohlsteinen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Decken von 1 Stein-oder -Stein-Stärke die Hohlsteine derart verlegt sind, dass die zur Längsseite des Hohlsteines gleichlaufenden Rippen bei positiven Biegungsmomenten über der Nullinie, bei negativen Biegungsmomenten unter dieser liegen (Fig. 10).
AT157000D 1935-11-27 1936-11-25 Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl. AT157000B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE157000X 1935-11-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT157000B true AT157000B (de) 1939-09-11

Family

ID=5678260

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157000D AT157000B (de) 1935-11-27 1936-11-25 Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT157000B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT157000B (de) Fünfseitig geschlossener Hohlstein für Mauern, Decken u. dgl.
DE1609610B1 (de) Zum Errichten von Waenden bestimmtes,im wesentlichen quaderfoermiges Bauelement aus aufgeschaeumtem Kunststoff
AT379187B (de) Zwischenwandstein
DE3533039C2 (de) Schalungsstein
DE859943C (de) Wandbausystem aus profilierten Bauelementen
DE3734872C2 (de) Wandelement
EP0021240B1 (de) Mauerstein
DE940729C (de) Aus einzelnen Teilen zusammengesetzter Hohlblockstein
DE971377C (de) Mehrschalige Wand und Bausteine hierzu
DE569461C (de) Hohlstein
DE654707C (de) Nagelbarer T-foermiger Hohlstein aus Leichtbaustoff
DE866382C (de) Baustein und Bausteinanordnung
DE823506C (de) Mauerhohlstein und Verfahren zum Herstellen von Bauwerken
DE807430C (de) Hohlblockstein
DE852606C (de) Verfahren zur Herstellung von Gebaeudewaenden und sonstigen Traggliedern mittels Hohlblocksteinen
DE818106C (de) Ziegel oder anderer Baukoerper
DE3615247C2 (de)
DE814045C (de) Deckenhohlstein
DE881996C (de) Hohlblockstein in T-Form
AT246388B (de) Schalungsstein
AT149886B (de) Mauerwerksverband für Silos u. dgl.
DE811284C (de) Hohlblockskelettbauweise
DE845703C (de) Hohlblockstein aus Beton, Leichtbeton od. dgl.
DE821400C (de) Mauersteinverband
DE822599C (de) Hohlbaustein