AT156956B - Regelung der Verstärkung von Sekundärelektronen-Verstärker-Röhren. - Google Patents

Regelung der Verstärkung von Sekundärelektronen-Verstärker-Röhren.

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AT156956B
AT156956B AT156956DA AT156956B AT 156956 B AT156956 B AT 156956B AT 156956D A AT156956D A AT 156956DA AT 156956 B AT156956 B AT 156956B
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  Regelung der Verstärkung von   Sekundärelektronen-Verstärker-Rühren.   



   Die Erfindung bezieht sich auf   Sekundärelektronen-Verstärker-Rohren,   bei denen die vorgeschrieben Bahn für die Elektronen durch ein elektrisches und ein magnetisches Feld erzeugt wird. Gewöhnlich steht dabei das magnetische Feld auf dem elektrischen Feld senkrecht. Will man die Verstärkung einer   solchen Sekundärelektronen-Verstärker-Rohre   verändern, so kann man das elektrische oder das magnetische Feld verändern. Man erreicht dadurch, dass die Elektronen von einer Elektrode nicht mehr auf die nächste Elektrode auftreffen, sondern dass ein Teil der Elektronen, der die erste Elektrode verlässt, die zweite Elektrode nicht erreicht.

   Nachteil einer solchen Regelung ist, dass die Regelkurve sehr steil verläuft, da die Verstärkung als Funktion der angelegten Spannung bei konstantem Magnetfeld eine verhältnismässig   steile Maximumkurve durchläuft. Nach   der Erfindung wird vorgeschlagen, die Verstärkung so zu regeln, dass man immer im Maximum der Verstärkungskurve arbeitet, wobei man verschiedene Kurvenseharen durchläuft. Das Maximum der Verstärkungskurven ist dann erreicht, wenn das Verhältnis der elektrischen Feldstärke E zum Quadrat der magnetischen Feldstärke H konstant ist.

   Wird die magnetische Feldstärke oder die angelegte Spannung in 
 EMI1.1 
 meter verwenden, mit dem man die elektrische Feldstärke einstellt und eine Röhre, an deren Gitter man einen entsprechenden Teil der Potentiometerspannung legt, so dass sich gleichzeitig der im Anodenkreis dieser Röhre fliessende Strom nach einer Wurzelfunktion verändert. Diesen Anodenstrom führt man dann dem Elektromagneten zu, der für die Ablenkung der Elektronenstrahlen benötigt wird. Die Röhre hat eine solche Kennlinie, dass bei Veränderung der Spannung am Potentiometer die magne-   tische Feldstärke, die dem Strom proportional ist, so verändert wird, dass HZ- konstant ist. 



  . H-  
An Hand der Schaltung soll ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung beschrieben werden. 



  Der bekannten   Zworykin'schen   Verstärkerröhre 21 wird die Spannung für die einzelnen Elektroden durch den Spannungsteiler 22 zugeführt. Der Spannungsteiler 22 erhält seine Spannung über den Abgriff 23 des Potentiometers 24, an dem die Gleichspannung liegt. An dem Arbeitswiderstand 25 wird die   gewünschte   Spannung a-a abgenommen. Zwischen dem negativen Pol des Potentiometers 24 und dem Abgriff 23 liegt eine Reihenschaltung von Widerständen 26 und 27. Der Widerstand 26 ist sehr klein gegen den Widerstand 27, so dass also an Widerstand 26 ein bedeutend kleinerer Spannungsabfall auftritt. Dieser kleine Spannungsabfall wird dem Gitter einer Röhre 28 zugeführt. Das Verhältnis der Widerstände 26-27 ist etwa 1 : 100.

   Würde man die gesamte Spannung der Widerstände 26 und 27 an die Röhre 28 legen, so würde die Steuerung dieser Röhre nicht mehr möglich sein, da die Spannung zu gross ist. Die Röhre 28 hat eine solche Kennlinie, dass in proportional der Wurzel aus   e,,   ist. Unter ia ist dabei der Anodenstrom und unter   f ;,   die Gittervorspannung zu verstehen. Verändert man jetzt durch Verschieben des Abgriffes 23 die elektrischen Felder an der Röhre 21, so wird gleichzeitig auch der Spannungsabfall an Widerstand 26 verändert, u. zw. proportional mit der elektrischen Feldstärke an 21.

   Dieser Spannungsabfall an 26 ruft aber durch die Röhre 28 eine Veränderung des Anodenstromes dieser Röhre hervor, derart, dass die magnetische Feldstärke in dem Magneten 29 so 

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 verändert wird, dass das Verhältnis der elektrischen Feldstärke E zum Quadrat der magnetischen Feldstärke   H   konstant bleibt. 



   Gehen beide Werte, sowohl die elektrische wie auch die magnetische Feldstärke, herunter, so wird die Empfindlichkeit kleiner, gehen sie herauf, so wird die Empfindlichkeit   grösser.   Im Kathodenkreis der Röhre 28 ist noch ein Widerstand 30 vorgesehen, der zur genauen Einstellung des Anodenstromes   ia dieser Röhre   dient. Auf diese Weise kann die magnetische Feldstärke genau eingestellt werden, so dass das Maximum der Verstärkungskurve V als Funktion von H erreicht wird. Parallel zu dem Widerstand. 30 liegt in bekannter Weise ein Kondensator 31. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Regelung der Verstärkung einer Sekundärelektronen-Verstärker-Röhre, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische und magnetische Feldstärke gleichzeitig so geregelt werden, dass das Verhältnis der elektrischen Feldstärke zum Quadrat der magnetischen Feldstärke konstant oder annähernd konstant ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Potentiometer für die Spannung des Sekundärelektronen-Verstärkers und einen Spannungsteiler zwischen dem einen Potentiometerende und dem Schieber, wobei an den Spannungsteiler das Gitter einer Röhre mit einer geeigneten Charakteristik geschaltet ist, in dessen Anodenkreis sich der Elektromagnet für die Elektronen-Verstärker-Röhre befindet. EMI2.1
AT156956D 1937-03-09 1938-03-04 Regelung der Verstärkung von Sekundärelektronen-Verstärker-Röhren. AT156956B (de)

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