AT156868B - Geschoßkörper. - Google Patents

Geschoßkörper.

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AT156868B
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Aldo Santo Dr Ing Bevacqua
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Aldo Santo Dr Ing Bevacqua
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Description


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     Geschosskörper   sind bisher im allgemeinen aus Metall, jedoch auch aus nichtmetallisehen Bau- stoffen, wie Zement, Glas, Porzellan od. dgl., hergestellt worden.   Geschosskörper   der ersteren Art haben den Nachteil, dass sie gegen atmosphärische und chemische Einflüsse, solche aus nichtmetallischen
Werkstoffen dagegen den Nachteil, dass sie gegen Temperaturänderungen und gegenüber der Explosions- welle empfindlich sind und dass die in den Hohlraum eingegossene Sprengladung infolge festen Anhaftens an der Wand beim Entladen des Geschosses schwer wieder zu entfernen ist. 



   Diese Nachteile der bekannten Ausführungsarten von Geschosskörpern werden gemäss der Er- findung dadurch vermieden, dass die den   Geschosskörper   bildenden, z. B. durch Verschraubung mit- einander verbundenen Teile, der hohlzylindrisehe Mittelteil, der Boden und die Spitze, aus unter Druck und Wärme hergestellter, anorganische oder organische Faserstoffe enthaltender Kunstharzpressmasse bestehen. Derartige Massen haben nicht nur eine bedeutende mechanische Festigkeit, sondern sind auch gegenüber den in Betracht kommenden chemischen Einwirkungen unempfindlich.

   Ein daraus hergestellter   Gesehosskörper   hat ferner infolge der hohen, bei seiner Herstellung mittels Pressform zur
Anwendung kommenden Drücke eine vollkommen glatte Innenwand, so dass ein festes Anhaften des flüssig eingebrachten Sprengstoffs bei dessen Erstarren nicht eintritt. 



   Gemäss der Erfindung kann die Kunstharzpressmasse, welche den Baustoff für die zweckmässig durch Verschraubung miteinander zu vereinigenden Einzelteile des   Geschosskörpers   bildet, aus in an sich bekannter Weise übereinander gelagerten, mit Kunstharz imprägnierten Schichten von Papier, Asbest-, Leinen-oder Baumwollgewebe bestehen. Sie kann aber auch in bekannter Weise durch Druckund Wärmebehandlung eines Gemisches von thermoplastischem, in   Pulver-oder Stüekform   zur Verarbeitung kommendem Kunstharz mit anorganischen oder organischen Fasern hergestellt sein. 



   Die Einzelteile des   Geschosskörpers   können entweder alle aus Kunstharzpressmasse bestehen, die nach einer dieser beiden Arten hergestellt ist, es kann aber auch der eine oder andere Teil aus Pressmasse der ersteren und die übrigen Teile aus Pressmasse der letzteren Art bestehen. 



   Um die Geschossbahn bei Dunkelheit sichtbar zu machen, kann man der Kunstharzpressmasse phosphoreszierende Stoffe einverleiben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Geschosskörper,   bestehend aus insbesondere durch Verschraubung miteinander verbundenen Teilen, wie hohlzylindrischem Mittelteil, Boden und Spitze, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Einzelteile aus unter Druck und Wärme hergestellter, anorganische oder organische Faserstoffe enthaltender Kunstharzpressmasse bestehen. 

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Claims (1)

  1. 2. Geschosskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstharzpressmasse der Einzelteile aus mit Kunstharz imprägnierten Schichten von Papier, Asbest-, Leinen-oder Baumwollgewebe od. dgl. besteht.
    3. Geschosskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstharzpressmasse der Einzelteile aus einem Gemisch von thermoplastischem, in Pulver-oder Stüekform verarbeitetem Kunstharz mit anorganischen oder organischen Fasern besteht.
    4. Geschosskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Einzelteile desselben aus Pressmasse, enthaltend bereits zu Gewebe verarbeitete Fasern, und ein oder mehrere Einzelteile desselben aus Pressmasse bestehen, in der die Fasern in loser Form enthalten sind.
    5. Geschosskörper nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Wandung phosphoreszierende Stoffe enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT156868D 1936-08-03 1937-06-17 Geschoßkörper. AT156868B (de)

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