AT156829B - Verfahren zur Druckregelung bei der Herstellung von Kunststoffmatrizen. - Google Patents

Verfahren zur Druckregelung bei der Herstellung von Kunststoffmatrizen.

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AT156829B
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Inventor
Friedrich Josef Troezmueller
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Semperit Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Druckregelung bei der Herstellung von   Kunststoffmatrizen.   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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Steigerung des Gesamtdruckes erzielt werden kann. Damit wird auch das örtliche Austreten von
Imprägniermassen an unerwünschten Stellen vermieden. In weiterer Ausgestaltung ermöglicht das   erfindungsgemässe   Verfahren auch noch die Anpassung des spezifischen Pressdruckes an verschiedenen
Teilen eines und desselben Originals, die, wie oben gesagt, entsprechend ihrem verschiedenen Charakter als Schriftsatz von verschiedenen Schriftgraden bzw. Klischee von verschieden feinem Raster ver- schieden hohe spezifische   Drucke brauchen.   



   Diese örtliche Pressdruckregelung wird bei vorliegender Erfindung dadurch erreicht, dass nicht alle Kunststoffschichten oder -folien die ganze zu prägende graphische Relieffläche samt den umliegenden Metallstegen bedecken, sondern z. B. nur die dem graphischen Original zunächst liegende
Folie die ganze Pressfläcge und   auch   die umliegenden Metallstege bedeckt. Darüber liegen eine oder mehrere Folien, die nur das Format des Originals selbst oder einzelner seiner Felder haben, worauf 
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 jenen Feldern, die weniger Blätter überlegt haben, oder den Randstegen, die gewöhnlich nur mit ein bis zwei Lagen   überdeckt   sind, einem je nach der Anzahl der Blätter mehr oder weniger stärkeren Druck ausgesetzt.

   Fig. 1 zeigt die   Schielhtenanordnung     1-3   für ein Original mit einheitlichem Relief, bei 
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 die Fläche des Originals a durch den Matrizenteil 2, der nur die genaue   Fläche   dieses Originals a besitzt, gegenüber der   Fläche   Stege b dadurch verstärkt, dass auf a alle drei Blätter 1-3 wirken gegen- 
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 Pressung   den Matrizenrand.   



   In Fig. 2 ist die Anordnung der Matrize dargestellt, wie sie für einen gemischten Satz, bestehend z. B. aus einer Autotypie   : 1,   den Lettern mit grossem Schriftgrad A1 und Lettern von ganz kleinem 
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 zweier Schichten wirkt, der für die Matrizenrandbildung ausreichend ist.

   Da bei einer wesentlichen Vermehrung einzelner Schichten zwecks Druckverstärkung auf einzelne Felder eines zu matrizierenden Originals, ein wesenticher Überschuss an Kunststoffen hervorgerufen wird, der durch die Pressung seitlich abgetrieben wird und sich an Teile des Originals festsetzen konnte, ist es erforderlich, die Dicke der   Pressstofflagen   auf die   Hälfte herabzusetzen   und durch gnzlich ungetränkte Faserstoffolien zu ergänzen, die den bei der Pressung austretenden   Kunststoffüberschuss   zur Gänze in sich aufzusaugen vermögen. Es hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, diese ungetränkten Faserstoffschichten mit den 
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 Baumwollfasern, Korkmehl u. dgl., erreichen.

   Zur Aufsaugung des beim Pressen sonst austretenden Kunststoffüberschusses können auch ungetränkte Schichten solcher loser Füllstoffe eingeschaltet werden. Bei diesen ist eine zwischenweilige Bindung durch neutrale Klebestoffe, wie Dextrin u. dgl., zwecks einfacherer Handhabung zweckmässig. 



   Die gemäss der Erfindung hergestellten Matrizen dienen insbesondere für die Anfertigung von Klischees für   Buchdruckzwecke.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.7 
 zierenden Original ein   grösserer   als über den Randleisten, erzeugt wird, worauf unter Erhaltung eines volkommen gleich hohen Druckreliefs bei Verwendung der fertigen Matrize alle Teile desselben einem ungefähr gleich   starken Pressdruck   ausgesetzt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der spezifische Pressdruck über einzelnen Feldern des zu matrizierenden Originals, auf den Charakter dieser Felder abgestimmt, verschieden gross ist. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Verfahren zur Regelung des spezifischen Pressdruckes nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jenen Stellen, wo der Druck zu verstärken ist, eine grössere Anzahl von Schichten eingelegt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jenen Stellen, wo der spezifische Pressdruck erhöht werden soll, mit Kunststoff getränkte oder vermengte lose Füllstoffe aufgehäuft werden.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur örtliehen Ver- stärkung des Pressdruekes aufgelegten Schichten zum Teil keine Kunststofftränkung enthalten, um den beim Pressen sonst austretenden Überschuss aufzusaugen.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ungetränkten Schichten mit den übrigen durch Verklebung oder Verkittung oder Vernähung od. dgl. verbunden sind.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Klebemittel solche Klebestoffe verwendet werden, die sich zum Härtungsvorgang der Kunstharze neutral verhalten, wie Dextrin u. dgl. EMI3.1
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