AT156703B - Verfahren zur Herstellung von optischen Kontaktkopien von Tonfilmen mit mechanisch erzeugter Schwingungsaufzeichnung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von optischen Kontaktkopien von Tonfilmen mit mechanisch erzeugter Schwingungsaufzeichnung.

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AT156703B
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  Verfahren zur Herstellung von optischen Kontaktkopien von Tonfilmen mit mechanisch erzeugter   Schwingungsaufzeichnung.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von optischen Kontaktkopien von Tonfilmen mit mechanisch erzeugter Sehwingungsaufzeiehnung auf einem photographischen Film, bei dem die Filme an der Kopierstelle gemeinsam über eine gezahnte Rolle geführt werden. 



   Bei diesem Verfahren tritt der Übelstand auf, dass in dem Falle, dass die Transportrolle an der Kopierstelle den üblichen Abmessungen entspricht, nur bei dem Film, welcher unmittelbar auf ihr aufliegt, der Abstand der   Perforationslöcher   (im folgenden Perforationssehnitt genannt) der Zahnteilung entspricht und nur dieser Film   schlupf-und erschütterungsfrei   an der Kopierstelle vorbeigeführt werden kann. Der Krümmungskreis des zweiten Films, der auf dem ersten Film aufliegt, weist einen grösseren Durchmesser und dementsprechend einen grösseren Zahnabstand auf.

   Haben beide Filme den normalen Perforationssehnitt, so hat also, wenn die Rolle die normale Zahnteilung aufweist, der äussere Film der Zahnteilung gegenüber einen zu kleinen   Perforationsschnitt   und wird daher ruckweise an der Kopierstelle vorbeigeführt, was selbstverständlich zu unscharfen   Bild- und Tonkopien Anlass   gibt. 



   Wird der Durchmesser der Rolle um zwei Filmdicke verringert, so hat zwar der äussere Film einen Krümmungskreis mit dem richtigen Durchmesser ; der innere Film wird aber gegenüber der Rolle und dem äusseren Film schlüpfen, was auch ein unscharfes Bild herbeiführt. 



   Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei Filmen mit mechanisch erfolgter Tonaufzeichnung, welche nicht nachbehandelt werden und daher nicht schrumpfen, wie dies sonst beim Kopieren von normalen Filmen, welche entwickelt usw. wurden, der Fall ist, der Perforationsschnitt für das Kopierverfahren besonders geeignet gemacht werden muss. 



   Erfindungsgemäss werden die genannten Nachteile beim Kopieren von Tonfilm mit   mechanisch   auf einem Film erfolgten Schwingungsaufzeichnungen dadurch beseitigt, dass der   Perforationssohnitt   des die mechanisch Aufzeichnung tragenden Films um einige Zehntelprozente von dem des normalen photographischen Films verschieden gemacht wird. 



   Vorzugsweise wird der photographische Kopierfilm mit einem normalen Perforationssehnitt hergestellt, da dieser in weiteren Anlagen über normale   Zackenrolle   geführt werden muss. Der zu kopierende, mit der mechanisch erfolgten Aufzeichnung versehene Film ist dann mit einer um einige 
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 lampe innerhalb dieser Rolle und der zu kopierende Film zwischen der Rolle und dem Kopierfilm angeordnet, so ist der Durchmesser dieser Rolle um zweimal zwei halbe Filmdicke (z. B. bei Verwendung einer Rolle mit 34 Zähnen um etwa   0'3 mm)   kleiner zu wählen und der   Perforationsschnitt   des zu kopierenden Films bei Verwendung einer solchen Rolle etwa   0-5% gegen   den Normalen zu verkleinern. 



   Findet dagegen das Kopieren von der Aussenseite statt, so kann die Zackenrolle die normalen Abmessungen haben und der   Perforationsschnitt   des zu kopierenden Films ist um etwa 0'5% grösser als normal zu machen. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. 



   Die Figur stellt ein Stück einer Zackenrolle mit 34 Zähnen dar, deren normale Zahnteilung   4'75   mm ist. Der Film 2 mit mechanisch hergestellter Aufzeichnung besteht vorzugsweise aus drei Schichten und hat eine Dicke von etwa 0-19   mm.   Er liegt zum Kopieren von der Innenseite der Rolle aus mit der unbeschrifteten Seite unmittelbar auf der Rolle 1 auf und   üblicherweise   liegt der photo- 

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 graphische Kopierfilm 3 in einer Dieke von etwa 0-12   mm   mit der Emulsionsseite auf der beschrifteten Seite des Films 2. 



   Das Kopieren selbst findet vor dem Kopierfenster 6 statt, wo der Film. 3 durch die Kopierlampe 5 (Glühlampe, Gasentladungsröhre od.   dgl.)   belichtet wird. 



   Der normale photographische Kopierfilm. 3 ist noch keinem Naehbehandlungsverfahren unterworfen worden und weist also den normalen Perforationssehnitt von 4-75 mm auf. Dieser Film muss 
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 Krümmungskreises des Films 2 muss dann 
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 sein. Der Perforationssehnitt des zu kopierenden Films soll dann dementsprechend um etwa   0'50   verringert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von optischen Kontaktkopien von Tonfilmen mit   mechanisch   erzeugter Schwingungsaufzeiehnung auf einen photographischen Film, bei dem die Filme an der Kopierstelle gemeinsam über eine gezahnte Rolle geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Perforationssehnitt des die mechanische Aufzeichnung tragenden Films zur Vermeidung des Schlüpfen 
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 der des normalen photographisehen Films verschieden gewählt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der photographisehe Kopierfilm den normalen, der zu kopierende Film einen davon abweichenden Perforationsschnitt aufweist.
    3. Filmband mit einer mechanisch erzeugten Schwingungs1. ufzeichnung, insbesondere Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Perforationsschnitt entsprechend der Verwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 gewählt ist. EMI2.4
AT156703D 1936-06-15 1937-06-15 Verfahren zur Herstellung von optischen Kontaktkopien von Tonfilmen mit mechanisch erzeugter Schwingungsaufzeichnung. AT156703B (de)

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