AT156496B - Verfahren zur Herstellung hochporöser Kieselsäure-Kalksteine. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochporöser Kieselsäure-Kalksteine.

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AT156496B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung   hochporöser     Kieselsäure-Kalksteine.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fasern, z.   B.     Shweinehaäre,   Holzschliff, Holzspäne, Stroh, Schilfrohr, Asbest, verwendet werden, die es zu festen Gebilden vereinigt, ohne deren, an und für sich gute Isolierfähigkeit bzw. ihr geringes Raumgewicht zu beeinträchtigen. 



   Beispiel   l :   260 Gewichtsteile Kieselgur und 90 Gewichtsteile   CaO   als   frischgebrannter   und gelöschter Kalk werden mit 660 Gewichtsteilen Wasser und 8 Gewichtsteilen einer Wasserglaslösung von   400 Bé gemischt,   in Formen gegossen, die in einem Härtekessel während einiger Stunden bei in der Kalksandsteinfabrikation üblichen Temperaturen der Einwirkung von gesättigtem Wasserdampf ausgesetzt werden. Die getrockneten Steine besitzen ein   Raumgewieht   von etwa 0-37. 



   Es ist zweckmässig, der   Kieselguraufschlämmung,   auf die Trockensubstanz gerechnet,   l-t o   Verdickungsmittel wie Dextrin oder Leim zuzufügen. Diese Menge unterstützt die Verringerung der Absetzgeschwindigkeit, ist aber nicht so gross, dass das Abbinden gestört würde, vielmehr bewirkt sie eine Steigerung der Biegungsfestigkeit der Steine. 



   Beispiel 2 : Bei gewissen Kieselgurarten kann man bei der Erzeugung von Steinen mit sehr kleinem Raumgewicht, also bei hohem Wasserzusatz, das Wasserglas wenigstens zum Teil durch Zusatz von Ätzalkali an der Oberfläche der Kieselgur erzeugen. Zu diesem Zweck werden die Steine aus einer Mischung von 65 Gewichtsteilen Kieselgur, 34   : Gewichtsteilen CaO   und 1100 Gewichtsteilen Wasser, sowie 4. 5 Gewichtsteilen Wasserglaslösung von   400 Bé   und 12 Gewichtsteilen in dem Wasser gelöstem   NaOH   in der beschriebenen Weise erzeugt. Das Raumgewicht beträgt etwa   0'10-0. 12,   
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Verfahren zur Herstellung hochporöser Kieselsäure-Kalksteine aus einem Gemisch von 
 EMI2.1 
 Härten in Druekdampf, dadurch gekennzeichnet, dass das Absetzen während der zur   Verformung fund   Erhärtung erforderlichen Zeit dadurch vermieden wird, dass ein Bruchteil der gesamten Kieselsäuremenge in Form von Wasserglas zugesetzt wird. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. säure als Wasserglas der Kieselgur-Kalkmischung zugefügt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vermeidung des Absetzens erforderliche Wasserglaslösung an der Oberfläche der Kieselgur durch Zusatz von Ätzalkali zur kalten Mischung erzeugt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil des zuzusetzenden Wasserglases durch Ätzalkali-Zusatz zur Mischung erzeugt wird.
    5. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen höchstens 4% des Gesamttrockengehaltes betragenden Zusatz eines Verdickungsmittels, wie Dextrin oder Leim.
    6. Verfahren nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem als Bindemittel verwendeten Mörtelgemiseh in an sich bekannter Weise schwammige oder faserige Füllstoffe mineralischer, pflanzlicher oder tierischer Herkunft zugefügt werden.
AT156496D 1935-03-12 1936-03-09 Verfahren zur Herstellung hochporöser Kieselsäure-Kalksteine. AT156496B (de)

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