AT139849B - Verfahren zur Herstellung säurefester Auskleidungen in Zellstoffkochern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung säurefester Auskleidungen in Zellstoffkochern.

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  Verfahren zur Herstellung säurefester Auskleidungen in   Zellstoffkoehern.   



   Für die Ausmauerung von Zellstoffkochern bzw.   Zellstofflaugeapparaten   mit säurefesten Steinplatten werden zur Verbindung der Platten säurefeste Kitte verwendet, welche entweder Wasserglaskitte sind oder Mischungen von Zementen mit Wasserglas oder bleiglättehaltige Kitte, die mit Wasserglas oder mit Glycerin angemischt werden. Alle diese Kitte haben bei der hohen thermischen, mechanischen und chemischen Beanspruchung, der sie ausgesetzt sind, relativ begrenzte Haltbarkeit und werden besonders an solchen Stellen der   Kocherauskleidung ;   die starker Spülung ausgesetzt sind, nach einiger Zeit erweicht. 



   Die Herstellung von Formkörpern aller Art aus Phenolformaldehydharz und mineralischen Füllstoffen ist an sich bekannt. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diesen Beanspruchungen gegenüber absolut beständige Auskleidungen erhält, wenn sie mit einem Mörtel hergestellt werden, welcher säurefeste Füllstoffe, als Bindemittel Phenolaldehydkunstharz, und einen Stoff enthält, welcher auf das   Phenolaldehydkondensations-   produkt kondensierend und härtend einwirkt. 



   Da das Phenolaldehydkunstharz als Bindemittel wirken muss, wird es in noch flüssiger Form zur Herstellung des Mörtels verwendet, beispielsweise Phenolformaldehydharz als Bakelit A. 



   Die Zusätze, welche die Kondensation und Härtung der Phenolaldehydharze herbeiführen, können von neutraler, basischer oder saurer Natur sein und brauchen in der Kittmasse nur in relativ kleinen Mengen enthalten zu sein. Die Härtung in der Kälte ist für die technisch brauchbare Ausführung der   Mauerungen   vorteilhaft. Vórzugsweise werden Zusatzstoffe von neutraler Natur, wie z. B. neutrale Metalloxyde und aromatische Sulfochloride verwendet, die vor den sauren Zusatzstoffen den Vorzug der leichten Verarbeitbarkeit und vor den basischen Zusatzstoffen den Vorteil der grösseren Säurebeständigkeit besitzen. Bei-der Verwendung eines Zusatzstoffes, welcher die Härtung des Phenolaldehydharzes nicht in der Kälte bewirkt, kann das Hartwerden des Mörtels   auch durch Wärme-   einwirkung erfolgen. 



   Die säurefesten Füllstoffe sind die zur Herstellung eines säurefesten Mörtels üblichen : Quarzmehl, Kieselsinter, Ton, Asbestmehl, Kieselgur, Siliciumcarbid, Feldspatmehl usw. 



   Es war durchaus   überraschend,   dass sich solche Kunstharzkitte gegenüber den beim Holzaufschluss auftretenden Beanspruchungen bewähren, da hier neben der hohen Temperatur vor allem der Angriff der Caleiumsulfitlauge auf die Holzinkrusten (Lignin und Harze) und weiter der kombinierte Angriff der aus dem Holz herausgelösten natürlichen Harze (Tallöle) in Verbindung mit der sauren   Calcium-   sulfitlauge eine Zerstörung des Kunstharzes erwarten liessen. 



   Beispiele :
1. Ein   Mörtelmehl   aus 90 Gewichtsteilen Quarzmehl und 10 Gewichtsteilen   Paratoluolsulfochlorid   wird mit 40 Gewichtsteilen eines flüssigen   Phenolaldehydkunstharzes     (Bakelit   A) angemiseht und zum Verlegen von Platten in Zellstoffkochern oder Entspannungskesseln und Stoffgruben verwendet. 



   2. Ein Mörtelmehl aus 90 Gewichtsteilen Quarzmehl und 10 Gewichtsteilen Bariumoxyd wird mit 40 Gewichtsteilen eines flüssigen   Phenolaldehydkunstharzes     (Bakelit. ä) angemischt   und als Fugenkitt für Zellstoffkocherauskleidungen oder für Verputze verwendet. 



   An Stelle von 10 Gewichtsteilen Bariumoxyd können auch 40 Gewichtsteile Bleioxyd oder 10 Gewichtsteile   Natriumbisulfat   benutzt werden. Die   Erhärtung   der Mörtelmasse kann auch durch Zugabe von Säuren oder   Wärmeeinwirkung   erfolgen. Geeignete Säuren sind die anorganischen Säuren, z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Borsäure, und starke organische Säuren, z. B. Oxalsäure, Chloressigsäure. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung säurefester Auskleidungen in Zellstoffkoehern, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mörtel verwendet wird, welcher als Bindemittel ein Phenolaldehydkunstharz enthält, welches entweder durch Zusatz eines erhärtend wirkenden Stoffes in der Kälte oder durch Erwärmen gehärtet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT139849D 1932-02-05 1933-01-21 Verfahren zur Herstellung säurefester Auskleidungen in Zellstoffkochern. AT139849B (de)

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