AT156352B - Schachtröstofen mit Gasbeheizung. - Google Patents

Schachtröstofen mit Gasbeheizung.

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AT156352B
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Roechlingsche Eisen & Stahl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schachtröstofen mit Gasbeheizung. 
 EMI1.1 
 eingehängten Rohre nur durch ihr Eigengewicht und die Reibung der Beschickung in geringem Masse auf Zug beansprucht werden, können sie verhältnismässig klein und dünnwandig ausgebildet werden und nehmen somit erheblich weniger nutzbaren Ofenraum in Anspruch als die bisher verwendeten Pilze oder Sättel. Überdies wird der untere Ofenraum freigelassen, so dass die gelegentliche Bildung grosser Schmelzklumpen nicht mehr stören kann, wenn eine geeignete Austragevorrichtung Anwendung findet. Ein besonderer Vorzug der erfindungsgemässen Anordnung ist auch darin zu erblicken, dass auf   die thermische Beanspruchung der Gas-bzw.

   Luftzuführungsrohre nicht mehrin   dem Masse   Rücksicht   genommen zu werden braucht, wie es bei den Sätteln und Pilzen der Fall war, da die Rohre durch das   hindurchströmende   Gas bzw. durch die Luft wirksam gekühlt werden. Es genügt vollauf, die Düsen der Rohre aus hitzebeständigem Stahl herzustellen und ihnen einen möglichst engen Querschnitt zu geben, damit das Gas mit grosser Geschwindigkeit durch die Rohre   hindurchströmt   und diese wirksam kühlt. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   Gemäss Fig. 1 wird in den Röstofen A die Luft durch seitliche Düsen   B1   und   B2   sowie durch einen hohlen Sattel   G   zugeführt. D ist der verschiebbare Austragtisch. Das Heizgas wird durch Verteilerrohre   E1, E2 und E3 dem Ofen   zugeleitet. Eine Vielzahl senkrechter Düsen, die in der Zeichnung durch F1, F2 und   F3   angedeutet sind, führen das Gas in die Brennzone. Gleichzeitig kann Heizgas auch durch die seitlichen Düsen G1, G2 zugeführt werden. 



   Fig. 2 zeigt, dass die Gasverteilerrohre   EI, E2 und E3 auch   oberhalb der   Gichtöffnung   des Schachtofens angebracht werden können. Diese Ausführungsform hat den Vorzug, dass das Gas durch die Abgase des Ofens vorgewärmt wird. 

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   Da die Gaszuführungen in der Vorwärmezone liegen, sind diese nur geringer Erwärmung ausge- setzt ; trotzdem aber ist es   zweckmässig,   die Düsen aus feuerfesten Massen oder hitzebeständigen Stählen herzustellen. Die Verbrennung erfolgt sehr gleichmässig, da Gas und Luft aus entgegengesetzter   Richtung aufeinandertreffen. Zweckmässig lässt man das Gas oder die Luft mit grosser Geschwindigkeit aus den Düsen Fi, Fs, Fg ausströmen, indem man die Zuführungsrohre sehr eng macht oder die Düsen   mit engen Ausströmungsöffnungen versieht. Man kann die Rohre auch an ihrem unteren Ende ver- schliessen und die Gase oder die Luft aus seitlich angebrachten engen Löchern ausströmen lassen.

   Um zu vermeiden, dass das aus   Fi, F, Fg ausströmende   Gas oder die Luft unmittelbar an den Rohren empor- steigen, wo die Beschickung aufgelockert ist, schüttet man zweckmässig etwas feinkörniges Material um die Rohre. 



   Durch diese Art der Beheizung wird ein gleichmässiger Brand erzielt und die Bildung grosser   Schmelzklumpen mit Sicherheit vermieden, um so mehr, als die Möglichkeit gegebenist, die Verbrennung   durch Unterteilung und durch Regelung der Gas-bzw. Luftzufuhr den jeweiligen Verhältnissen anzu- passen. Es ist auch sehr leicht, die einzelnen Brenner auszubauen und durch andere zu ersetzen, ohne den Ofen entleeren zu müssen. 



   Der Gedanke, Schachtöfen durch einen von oben eingehängten Brenner zu beheizen, war bereits bekannt. Neu hingegen ist die Beheizung weiter Schachtöfen durch eine Vielzahl von oben eingehängter enger Gaszuführungsrohre gemäss der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Gasbeheizter Schachtröstofen mit weitem Querschnitt, gekennzeichnet durch eine Vielzahl senkrecht von oben her bis etwa in die Heizzone hineinragender enger Rohre zur Einführung der Heizgase. EMI2.1
AT156352D 1937-01-19 1938-01-14 Schachtröstofen mit Gasbeheizung. AT156352B (de)

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