AT156248B - Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers. - Google Patents

Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers.

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AT156248B
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Inventor
Siegfried Dr Ing Franck
Georg Mohr
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Um ein zu starkes Absinken der Fehlerkurve eines   Induktionsyählers im   Bereich der hohen Lasten zu vermeiden, kann man nach einem bekannten Vorschlag   am Hauptstromtriebmagneten   einen magnetischen   Nebenschluss   zum   Hauptstromtriebfluss   anbringen. Dieser, aus lamelliertem oder nicht lamelliertem Eisen oder Eisenlegierungen bestehende   Nebenschlusspfad   ist unter Belassung von Luftspalten, die mit Aluminium, Messing od. dgl. ausgefüllt sind, an die Pole des Hauptstromtriebmagneten angesetzt und in seinem mittleren Teil derart verjüngt, dass hier im Bereich der höheren Lasten Sättigung auftritt.

   Infolge dieser Sättigung werden in diesem   Belastungsbereieh   mehr und mehr Kraftlinien aus dem   Nebenschlusspfad   in den Triebpfad des Hauptstrommagneten hinübergedrängt. Man hat beobachtet, dass schon geringe Verschiedenheiten im   Nebenschluss-und im Triebeisenmaterial, Ver-   schiedenheiten in dem Luftspalt zwischen   Nebenschluss   und dem Hauptstromtriebmagneten usw., eine Verlagerung der Fehlerkurve bewirken können und hat deshalb vorgeschlagen, den magnetischen   Nebenschluss   regelbar auszuführen. 
 EMI1.2 
 



   Erfindungsgemäss sind zwecks   Sjnderbeeinflussung   der Fehlerkurve im Bereich hoher Lasten in unmittelbarer Nähe des bei diesen Lasten gesättigten Teiles des Nebenschlusspfades aber durch unmagnetisches Material oder Luftspalte davon getrennt, ein oder mehrere sieh wenigstens über einen Teil des gesättigten Pfades erstreckende, verstellbare   Regulierteile aus magnetisch   gut leitendem Material angeordnet. 



   Hiebei muss natürlich der Einfluss auf die Fehlerkurve bei niedrigen Lasten nicht ganz   ausge-   schlossen werden. Es kann sogar neben der Sonlerbeeinflussung nach der Erfindung auch eine weitere Beeinflussung des gesamten Fehlerkurvenbereiches wie bei den bekannten /regeleinrichtungen stattfinden. 



   Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher   erläutert werden.   



   M Fig. 1 ist der Hauptstromtriebmagnet, N der   magnetische Nebenschluss,   der mit seinen verdickten Enden 1 unter Belassung von Luftspalten 2 in einspringende Ecken 3 des Teiles   111   greift. 4 ist der   eingeschnürte   mittlere Teil des   Nebenschlusses,   der sich im Bereich der heben Lasten sättigt. 5 ist ein in unmittelbarer Nähe des teiles 4 angeordneter Brückenteil aus magnetisch gut leitendem Material,   borzugsweise die Zunge des Rückschlussbuügels des Spannungstriebmagneten. 6 sind längs der Räder 7   
 EMI1.3 
 dieses Teiles tritt also praktisch kein magnetisches Potetialgefälle auf.

   Es werden deshalb unabhängig von der Stellung der Teile 6 praktisch keine Kraftlinien aus dem Nebenschluss N in den   Brückenteil   5   übertreten,   namentlich dann nicht, wenn die Luftspalte zwischen dem Nebenschluss N und den Teilen 6 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 genügend gross gemacht werden. Auf den Verlauf der Fehlerkurve im Bereich der kleinen Lasten ist deshalb die Verstellung der Teile 6 praktisch ohne Einfluss. 



   Anders liegen die Verhältnisse im Bereich der grossen Lasten. Hier tritt längs des gesättigten
Teils 4 eine nicht unerhebliche Änderung des magnetischen Potentials auf. das   Potentialgefälle sucht   sich über die Teile 6 und den Brückenteil J um so mehr auszugleichen, je weiter die Teile 6 in der Pfeilrichtung über den Nebenschlusspfad vorgeschoben werden. Durch dieses Vorschieben wird die Wirkung der Sättigung mehr und mehr gemildert und dadurch die Wirkung des   Nebensehlusses   herabgesetzt. 



  Man kann dadurch die im Bereich der höheren Belastungen zu hoch liegende Fehlerkurve tieferlegen, umgekehrt kann man durch   Zurückziehen   der Teile 6 die Fehlerkurve in diesem Belastungsbereieh höherlegen. 



   In Fig. 2 ist der feststehende   Brückenteil     5   weggelassen und die Teile 6 sind zu einem einzigen
Teil 60 zusammengefasst, der durch Luftspalte 20 von dem   Nebenschluss   M getrennt ist. Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei Fig. 1. Im Bereich der kleinen Lasten treten mangels eines Potentialgefälles längs des Pfades 4 praktisch keine Kraftlinien in den Einstellteil 60 über. Im Bereich der höheren Lasten dagegen such sich das   Potentialgefälle   des gesättigten Pfades 4 umso mehr durch den Teil 60 auszugleichen, je weiter dieser in der Pfeilrichtung quer über den Teil 4 vorgesehoben wird. 



  Infolgedessen wird beim Vorschieben die Fehlerkurve im Bereich der hohen Lasten gesenkt, beim Zurückziehen gehoben, ohne dass sich dabei der Verlauf der Fehlerkurve im übrigen Belastungsbereich ändert. 



   In den Fig. 3-5 ist eine mehr konstruktive Durehführungsform eines solchen Nebensehlusses dargestellt. M ist der Hauptstromtriebmrgnet, in der Spannungstriebmagnet. 9 ist der spanungs-   rückschlussbügel   mit der   Rückschlusszunge   10. N ist wieder der Nebenschluss und 60 der verstellbare Teil. An dem Teil 60 und am Rückschlussbügel 9 sind Lappen 11 abgewinkelt, die von einer zur Verschiebung dieses Teiles dienenden Stellsehraube 12 durchdrungen sind. Der Teil 60 ist an dem Schlitz 13 ausserdem noch durch einen mit der Zunge 10 vernieteten Stift 14 geführt. 



   Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, die im wesentlichen der Fig. 1 entspricht, jedoch sind hier die Teile 6 schwenkbar an der den Brückenteil   5 bildenden Büekschlusszunge   des Spannungs-   triebmssgneten     1n   gelagert. Je nachdem die Teile mehr und mehr nach den einspringenden Ecken S des Nebenschlusses N geschwenkt werden, treten im Bereich der höheren Lasten über die Teile 6 und die Zunge   5   mehr Kraftlinien aus dem Nebenschluss N über, um so mehr wird die Nebenschlusswirkung geschwächt und um so tiefer wird in diesem Belastungsbereich die Fehlerkurve verlegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelbarer magnetischer Nebenschluss für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks   S3nderbeeinflussung   der Fehlerkurve im Bereich hoher Lasten in unmittelbarer Nähe des bei diesen Lasten gesättigten Teiles des   Nebenschlusspfades   aber durch unmagnetisches Material oder Luftspalte davon getrennt, ein oder mehrere sich wenigstens über einen Teil des gesättigten Pfades erstreckende, verstellbare Regulierteile aus magnetisch gut leitendem Material angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Nebenschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Brückenteil (z. B. Rück- schlussbügel des Spannungseisens) aus magnetisch leitfähigem Material in unmittelbarer Nähe des bei diesen Lasten gesättigten Teiles des Nebensehlusspfades unter Belassung eines Luftspaltes angeordnet ist, an dem sich ein oder mehrere zur Regelung des Nebenschlusses dienende, verstellbare magnetische Teile befinden.
    3. Nebenschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verstellbaren Teile im Bereich der nach den Hauptstrompolen zu gekehrten Ränder des Brückenteiles verstellbar angeordnet sind.
    4. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verstellbaren Teile längs der Ränder des Brückenteiles derart verschiebbar sind, dass sie sich mehr oder weniger weit quer über den gesättigten Teil des Nebenschlusspfades vorschieben lassen.
    5. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verstellbaren Teile in einspringenden Ecken des Nebenschlusseisens unter Belassung von Zwischenräumen angeordnet sind und mit ihren Rändern in diese Ecken greifen.
    6. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Teile des Nebenschlusspfades derart verschwenkbar oder verschiebbar angeordnet sind, dass sie den einspringenden Ecken des Nebensehlussteils mehr oder weniger genähert werden können.
    7. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare EMI2.1 magneten längs verschiebbar gelagert ist.
    8. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem verstellbaren EMI2.2
AT156248D 1937-02-16 1937-12-03 Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers. AT156248B (de)

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