AT156248B - Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers. - Google Patents
Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers.Info
- Publication number
- AT156248B AT156248B AT156248DA AT156248B AT 156248 B AT156248 B AT 156248B AT 156248D A AT156248D A AT 156248DA AT 156248 B AT156248 B AT 156248B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- shunt
- adjustable
- parts
- main current
- path
- Prior art date
Links
- 230000006698 induction Effects 0.000 title description 3
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 9
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 3
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000640 Fe alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 150000002505 iron Chemical class 0.000 description 1
Landscapes
- Breakers (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Um ein zu starkes Absinken der Fehlerkurve eines Induktionsyählers im Bereich der hohen Lasten zu vermeiden, kann man nach einem bekannten Vorschlag am Hauptstromtriebmagneten einen magnetischen Nebenschluss zum Hauptstromtriebfluss anbringen. Dieser, aus lamelliertem oder nicht lamelliertem Eisen oder Eisenlegierungen bestehende Nebenschlusspfad ist unter Belassung von Luftspalten, die mit Aluminium, Messing od. dgl. ausgefüllt sind, an die Pole des Hauptstromtriebmagneten angesetzt und in seinem mittleren Teil derart verjüngt, dass hier im Bereich der höheren Lasten Sättigung auftritt. Infolge dieser Sättigung werden in diesem Belastungsbereieh mehr und mehr Kraftlinien aus dem Nebenschlusspfad in den Triebpfad des Hauptstrommagneten hinübergedrängt. Man hat beobachtet, dass schon geringe Verschiedenheiten im Nebenschluss-und im Triebeisenmaterial, Ver- schiedenheiten in dem Luftspalt zwischen Nebenschluss und dem Hauptstromtriebmagneten usw., eine Verlagerung der Fehlerkurve bewirken können und hat deshalb vorgeschlagen, den magnetischen Nebenschluss regelbar auszuführen. EMI1.2 Erfindungsgemäss sind zwecks Sjnderbeeinflussung der Fehlerkurve im Bereich hoher Lasten in unmittelbarer Nähe des bei diesen Lasten gesättigten Teiles des Nebenschlusspfades aber durch unmagnetisches Material oder Luftspalte davon getrennt, ein oder mehrere sieh wenigstens über einen Teil des gesättigten Pfades erstreckende, verstellbare Regulierteile aus magnetisch gut leitendem Material angeordnet. Hiebei muss natürlich der Einfluss auf die Fehlerkurve bei niedrigen Lasten nicht ganz ausge- schlossen werden. Es kann sogar neben der Sonlerbeeinflussung nach der Erfindung auch eine weitere Beeinflussung des gesamten Fehlerkurvenbereiches wie bei den bekannten /regeleinrichtungen stattfinden. Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. M Fig. 1 ist der Hauptstromtriebmagnet, N der magnetische Nebenschluss, der mit seinen verdickten Enden 1 unter Belassung von Luftspalten 2 in einspringende Ecken 3 des Teiles 111 greift. 4 ist der eingeschnürte mittlere Teil des Nebenschlusses, der sich im Bereich der heben Lasten sättigt. 5 ist ein in unmittelbarer Nähe des teiles 4 angeordneter Brückenteil aus magnetisch gut leitendem Material, borzugsweise die Zunge des Rückschlussbuügels des Spannungstriebmagneten. 6 sind längs der Räder 7 EMI1.3 dieses Teiles tritt also praktisch kein magnetisches Potetialgefälle auf. Es werden deshalb unabhängig von der Stellung der Teile 6 praktisch keine Kraftlinien aus dem Nebenschluss N in den Brückenteil 5 übertreten, namentlich dann nicht, wenn die Luftspalte zwischen dem Nebenschluss N und den Teilen 6 <Desc/Clms Page number 2> genügend gross gemacht werden. Auf den Verlauf der Fehlerkurve im Bereich der kleinen Lasten ist deshalb die Verstellung der Teile 6 praktisch ohne Einfluss. Anders liegen die Verhältnisse im Bereich der grossen Lasten. Hier tritt längs des gesättigten Teils 4 eine nicht unerhebliche Änderung des magnetischen Potentials auf. das Potentialgefälle sucht sich über die Teile 6 und den Brückenteil J um so mehr auszugleichen, je weiter die Teile 6 in der Pfeilrichtung über den Nebenschlusspfad vorgeschoben werden. Durch dieses Vorschieben wird die Wirkung der Sättigung mehr und mehr gemildert und dadurch die Wirkung des Nebensehlusses herabgesetzt. Man kann dadurch die im Bereich der höheren Belastungen zu hoch liegende Fehlerkurve tieferlegen, umgekehrt kann man durch Zurückziehen der Teile 6 die Fehlerkurve in diesem Belastungsbereieh höherlegen. In Fig. 2 ist der feststehende Brückenteil 5 weggelassen und die Teile 6 sind zu einem einzigen Teil 60 zusammengefasst, der durch Luftspalte 20 von dem Nebenschluss M getrennt ist. Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei Fig. 1. Im Bereich der kleinen Lasten treten mangels eines Potentialgefälles längs des Pfades 4 praktisch keine Kraftlinien in den Einstellteil 60 über. Im Bereich der höheren Lasten dagegen such sich das Potentialgefälle des gesättigten Pfades 4 umso mehr durch den Teil 60 auszugleichen, je weiter dieser in der Pfeilrichtung quer über den Teil 4 vorgesehoben wird. Infolgedessen wird beim Vorschieben die Fehlerkurve im Bereich der hohen Lasten gesenkt, beim Zurückziehen gehoben, ohne dass sich dabei der Verlauf der Fehlerkurve im übrigen Belastungsbereich ändert. In den Fig. 3-5 ist eine mehr konstruktive Durehführungsform eines solchen Nebensehlusses dargestellt. M ist der Hauptstromtriebmrgnet, in der Spannungstriebmagnet. 9 ist der spanungs- rückschlussbügel mit der Rückschlusszunge 10. N ist wieder der Nebenschluss und 60 der verstellbare Teil. An dem Teil 60 und am Rückschlussbügel 9 sind Lappen 11 abgewinkelt, die von einer zur Verschiebung dieses Teiles dienenden Stellsehraube 12 durchdrungen sind. Der Teil 60 ist an dem Schlitz 13 ausserdem noch durch einen mit der Zunge 10 vernieteten Stift 14 geführt. Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, die im wesentlichen der Fig. 1 entspricht, jedoch sind hier die Teile 6 schwenkbar an der den Brückenteil 5 bildenden Büekschlusszunge des Spannungs- triebmssgneten 1n gelagert. Je nachdem die Teile mehr und mehr nach den einspringenden Ecken S des Nebenschlusses N geschwenkt werden, treten im Bereich der höheren Lasten über die Teile 6 und die Zunge 5 mehr Kraftlinien aus dem Nebenschluss N über, um so mehr wird die Nebenschlusswirkung geschwächt und um so tiefer wird in diesem Belastungsbereich die Fehlerkurve verlegt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Regelbarer magnetischer Nebenschluss für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks S3nderbeeinflussung der Fehlerkurve im Bereich hoher Lasten in unmittelbarer Nähe des bei diesen Lasten gesättigten Teiles des Nebenschlusspfades aber durch unmagnetisches Material oder Luftspalte davon getrennt, ein oder mehrere sich wenigstens über einen Teil des gesättigten Pfades erstreckende, verstellbare Regulierteile aus magnetisch gut leitendem Material angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Nebenschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Brückenteil (z. B. Rück- schlussbügel des Spannungseisens) aus magnetisch leitfähigem Material in unmittelbarer Nähe des bei diesen Lasten gesättigten Teiles des Nebensehlusspfades unter Belassung eines Luftspaltes angeordnet ist, an dem sich ein oder mehrere zur Regelung des Nebenschlusses dienende, verstellbare magnetische Teile befinden.3. Nebenschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verstellbaren Teile im Bereich der nach den Hauptstrompolen zu gekehrten Ränder des Brückenteiles verstellbar angeordnet sind.4. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verstellbaren Teile längs der Ränder des Brückenteiles derart verschiebbar sind, dass sie sich mehr oder weniger weit quer über den gesättigten Teil des Nebenschlusspfades vorschieben lassen.5. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die verstellbaren Teile in einspringenden Ecken des Nebenschlusseisens unter Belassung von Zwischenräumen angeordnet sind und mit ihren Rändern in diese Ecken greifen.6. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Teile des Nebenschlusspfades derart verschwenkbar oder verschiebbar angeordnet sind, dass sie den einspringenden Ecken des Nebensehlussteils mehr oder weniger genähert werden können.7. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der verstellbare EMI2.1 magneten längs verschiebbar gelagert ist.8. Nebenschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem verstellbaren EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE156248T | 1937-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT156248B true AT156248B (de) | 1939-05-25 |
Family
ID=29261226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT156248D AT156248B (de) | 1937-02-16 | 1937-12-03 | Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT156248B (de) |
-
1937
- 1937-12-03 AT AT156248D patent/AT156248B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE922423C (de) | Transformator oder Drosselspule mit im oberen Teil stark abgeflachter Strom-Spannungs-Kennlinie | |
| AT156248B (de) | Regelbarer magnetischer Nebenschluß für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers. | |
| DE755656C (de) | Regelanordnung fuer den im Eisen verlaufenden, aus zwei Teilfluessen bestehenden magnetischen Fluss wechselstromdurchflossener Leiter von Transformatoren | |
| DE732811C (de) | Regelbarer magnetischer Nebenschluss fuer den Hauptstrommageneten eines Induktionszaehlers | |
| DE552085C (de) | Drehspulgeraet mit nach dem Ausschlagende abnehmender Empfindlichkeit, vorwiegend fuer die Roentgentechnik | |
| DE717960C (de) | Regeltransformator mit einem die Primaerwicklungsteile und die Sekundaerwicklungsteile tragenden, feststehenden Kernteil und einem demgegenueber verstellbaren Kernteil | |
| CH200106A (de) | Regelbarer magnetischer Nebenschluss für den Hauptstrommagnet eines Induktionszählers. | |
| AT211905B (de) | Regulieranordnung eines Dreiphasen-Transformators für Schweißgleichrichter | |
| DE408054C (de) | Mehrfach konzentrische Wicklung fuer Transformatoren | |
| DE354704C (de) | Spannungsregelnder Transformator | |
| DE664606C (de) | Stroemungsmengenmesser mit elektrischer Anzeige | |
| DE718032C (de) | Anordnung zur Speisung von Lichtbogenschweisselektroden ueber ruhende Gleichrichter | |
| DE744205C (de) | Transformator fuer feinstufige Regelung durch ein Kontaktstueck, das auf n parallelen, voneinander isolierten und an den Kontaktstellen blank gemachten Wicklungen auf demselben Schenkel schleift | |
| AT119863B (de) | Regelbarer Transformatorsatz. | |
| AT165264B (de) | Röntgengerät | |
| DE603676C (de) | Roentgenapparat | |
| AT116320B (de) | Einrichtung zur Regelung der Spannung eines Wechselstromnetzes. | |
| DE550869C (de) | Wechselstromelektromagnet, bei dem im Stromkreis seiner Magnetwicklung eine Drossel eingeschaltet ist | |
| DE328417C (de) | Einrichtung zum Anfahren von Wechselstromlokomotiven mittels Stufentransformators | |
| DE653265C (de) | Schubtransformator | |
| DE629608C (de) | Gleichstromerregtes Relais fuer veraenderliche Betaetigungsspannung, insbesondere fuer Regelzwecke | |
| AT143960B (de) | Regelbare Drosselspule. | |
| DE371059C (de) | Stromwandler fuer hohe Spannungen | |
| DE520294C (de) | Einrichtung zum Betriebe elektrischer Leuchtroehren mittels Streufeldtransformatoren | |
| AT241603B (de) | Stabkernspannungswandler |