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Vorrichtung mit Kabeltrommel zur Verlegung und Wiederaufnahme von Feldkabeln oder ähnlichen flexiblen Leitungen.
Zur Verlegung von Feldkabeln bedient man sich im allgemeinen einer Verlegevorriehtung, die je nach dem Gewicht des Kabels und den vorliegenden Verhältnissen als Rückentrage ausgebildet oder mit einer Tragbahre verbunden ist, wobei im letzteren Falle im allgemeinen zwei Personen für die Auslegung und für die Einholung einer Kabellänge erforderlich sind. Die Kabeltrommeln, auf die die Kabellängen aufgewickelt sind, sind in der Verlegevorrichtung einsetzbar angeordnet, um für die Verlegung mehrerer Längen die gleiche Verlegevorriehtung benutzen zu können. Die einzelnen Kabellängen sind an den Enden mit Steckkontakten ausgerüstet, die ein schnelles Verbinden und ein schnelles Trennen der Kabellängen gestatten.
In neuerer Zeit geht die Entwicklung dahin, die Leitungsdämpfung von Feldkabeln durch die Einschaltung von Pupinspulen herabzusetzen. Hiebei ist es zweckmässig, die einzelnen Fabrikationslängen gleich einer Spulenfeldlänge zu machen, so dass zwischen zwei aufeinanderfolgenden Längen stets eine Pupinspule eingeschaltet wird. Durch die Einschaltung der Pupinspulen werden aber der Transport und die Verlegung des Feldkabels insbesondere dadurch erschwert, dass die Pupinspulen in druckfeste Muffen eingebaut werden müssen, so dass es erforderlich ist, die Pupinspulenmuffen für sich zu verpacken und an den Verlegungsort zu versenden und bei der Verlegung in das Feldkabel einzufügen.
Gemäss der Erfindung werden der Transport sowie die Verlegung und Wiederaufnahme von mit Pupinspulenmuffen oder sonstigen schweren Zubehörteilen ausgerüsteten Feldkabelanlagen da- durch erleichtert, dass der Innenhohlraum der Kabeltrommel der Verlegevorrichtung in mehrere durch
Zwischenwände getrennte, zumindest von der einen Seitenwandung der Kabeltrommel aus leicht zu- gängliche Teilräume unterteilt ist, die zu ständiger oder zeitweiliger Aufnahme der Kabelzubehörteile, insbesondere der Pupinspulenmuffe, der Verbindungsstecker und der Trommelverschalung dienen.
Jeder Teilraum wird dabei, vorzugsweise durch einen besonderen Deckel, abgeschlossen, an dessen
Innenwandung ein gegen die Endflächen des Kabelstecker bzw. der Kabelmuffe sich anpassender
Dichtungsring befestigt ist.
Die Aufteilung des Hohlraumes in Teilräume und die Anordnung der Zubehörteile erfolgt so, dass das Gewicht der Zubehörteile gleichmässig um die Achse der Kabeltrommel verteilt ist. Die verhältnismässig schwere Pupinspulenmuffe wird vorteilhaft in der Mitte oder nahe der Mitte des Hohlraumes oder so angeordnet, dass ihr Gewicht durch das Gewicht anderer Zubehörteile ausbalanciert wird. Um die Pupinspulenmuffe in der Mitte des Hohlraumes anordnen zu können, wird die Kabeltrommel zweckmässig ohne durchgehende Achse ausgeführt. Zu diesem Zweck wird die Kabeltrommel zwischen zwei speichenartige Mitnehmer eingesetzt, von denen jeder mit einer auf einer Achse drehbar gelagerten Lagerbuchse verbunden ist.
Die Befestigung der speichenartigen Mitnehmer, von denen zumindest der eine seitlich verschiebbar angeordnet ist, an der Kabeltrommel erfolgt vorteilhaft durch in die Seitenflanschen der Kabeltrommel eingreifende Einschnappvorrichtungen, um die Kabeltrommel schnell und mühelos in die Vorrichtung einsetzen und ebenso schnell aus der Vorrichtung entfernen zu können. Zur Unterbringung der Pupinspulenmuffe wird im Hohlraum der Kabeltrommel vorteilhaft ein besonderer zylindrischer Behälter vorgesehen. Ausser der Pupinspulenmuffe und den sonstigen Kabelzubehörteilen, wie Steckern od. dgl., kann im Innern der Trommel mit Vorteil auch die Verschalung der Trommel untergebracht werden.
Eine derart aufgebaute Vorrichtung zur Verlegung und Wiederaufnahme von Feldkabeln, die mit Pupinspulenmuffen und andern verhältnismässig schweren Zubehörteilen ausgerüstet sind, wird zweckmässig mit einer mit besonderen Laufrädern versehenen Tragvorrichtung in Form einer
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Tragbahre vereinigt. Als Laufräder können die üblichen Räder mit Freilaufnabenhülse eines Fahr- rades benutzt werden. Zur Wiederaufnahme bzw. zum Einholen der verlegten Kabellängen kann je- doch auf die Laufräder verzichtet und die Vorrichtung auf den Seitenwandungen der Kabeltrommel gefahren werden.
Die Seitenwandungen müssen dann zwar einen etwas grösseren Durchmesser er- halten, jedoch wird dieser Nachteil im allgemeinen durch den Wegfall der Laufräder aufgehoben.
Die drehbare Lagerung der Kabeltrommel kann hiebei beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die
Seitenwandungen je mit einer nach innen gerichteten Laufbahn ausgerüstet sind, die auf einem
Rollensystem läuft.
Die Verlegung und die Wiederaufnahme der Feldkabellängen können in weiterem Masse dadurch vereinfacht und erleichtert werden, dass man die Kabeltrommel und die Laufräder durch ein Kupp- lungs-bzw. Übersetzungsgetriebe miteinander kuppelt, u. zw. derart, dass die Geschwindigkeiten am Umfang der Laufräder und am Umfang des Trommelkerns übereinstimmen. Hiedurch wird erreicht, dass sich beim Einholen bzw. Aufwickeln des Kabels keine Schleifen bilden, die das Aufwickeln des Kabels erschweren würden. Beim Aufwickeln des Kabels muss noch berücksichtigt werden, dass bei starrer Kupplung mit zunehmendem Aufwickeldurchmesser die Umfangsgeschwindigkeit an der Kabeltrommel grösser wird. Um dies zu vermeiden, ist erfindungsgemäss mit dem Übersetzungsgetriebe eine Schlupfkupplung vereinigt.
Die Schlupfkupplung tritt dadurch in Tätigkeit, dass sieh bei Vergrösserung des Wickeldurchmessers das Kabel straff spannt und infolge der hiedurch entstehenden Zugkraft die Umlaufgeschwindigkeit der Kabeltrommel hemmt. Der Reibungswiderstand der Sehlupf- kupplung wird so klein gemacht, dass er durch die im Kabel vorhandene Zugkraft überwunden wird, ohne dass die Zugspannung im Kabel unzulässig hoch wird. Der Schlupfwiderstand kann durch besondere Einstellung den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden. Die Schlupfkupplung ist so eingerichtet, dass sie bei entgegengesetzter Drehrichtung der Trommel zu den Laufrädern, z. B. beim Auslegen des Kabels, als Trommelbremse wirkt.
Das Übersetzungsgetriebe wird vorteilhaft in einem Stück hergestellt und so ausgebildet, dass es schnell und mühelos in die Verlegevorriehtung eingesetzt werden kann, damit das Innere der Kabeltrommel stets leicht zugänglich ist. Zu diesem Zweck werden sämtliche Räder des Getriebes auf einer gemeinsamen Grundplatte vereinigt, die auf einem der Tragbalken bzw. Tragholme befestigt werden kann. Zur Ankupplung des Übersetzungsgetriebes an das eine Laufrad und an die Kabeltrommel sind das erste und letzte Zahnrad mit Ankupplungsmitteln in Form von Mitnehmerbolzen od. dgl. ausgerüstet.
Um die selbsttätige Bremsung der Trommel während des Auslegens, wobei die entgegengesetzte Richtung wie beim Aufnehmen eingeschlagen wird, zu erreichen, sind die Laufradmitnehmer nicht starr, sondern über ein nur nach einer Drehrichtung wirkendes Sperrgetriebe mit dem Zahnrad gekuppelt, so dass bei entgegengesetzter Richtung der Antrieb für die Trommel aussetzt.
Gleichzeitig wird der mit der Antriebsseite verbundene Teil der Schlupfkupplung ebenfalls durch ein Sperrgetriebe festgelegt, so dass die Sehlupfeinrichtung als Bremse wirkt.
In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1-3 zeigen eine mit einer Tragbahre verbundene Verlegevorrichtung, u. zw. zeigt Fig. 1 die Vorriehtung in Seitenansicht bei abgenommenem Laufrad 13, Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in Aufsieht und Fig. 3 im vergrösserten Massstab einen Schnitt nach der Linie A-A. Die Tragbahre wird im wesentlichen durch ein aus den Längsschienen bzw. Tragbalken 10 und den Querschienen 11 bestehendes Rahmengestell gebildet. Die Tragbahre ist mit zwei Laufrädern 12 und 13, die wie die Räder eines Fahrrades ausgebildet sind, versehen, um die Tragbahre sowohl bei der Verlegung als auch beim Einholen der Kabellängen bequem fahren zu können.
Die Laufräder 12 und 1. 3 sind auf den Hohlachse 14 und 15 gelagert, die ihrerseits durch die mit den Längsschienen 10 verbundenen rohr-
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verbunden ist, ist die Hohlaehse 15 in der Buchse 17 drehbar und verschiebbar gelagert. Auf der Hohlaehse 14 sind auf der Innenseite des Tragbalkens die mit einer Buchse 18 versehenen speichenartigen Mitnehmer 19 drehbar gelagert. Auf der andern Seite der Kabeltrommel sind die speiehenartigen Mitnehmer 20 mit der Hohlachse 15 fest verbunden. Zwischen den Mitnehmerspeiehen 19 und 20 ist die Kabeltrommel 21 eingesetzt. Die Befestigung der Mitnehmerspeichen 19 und 20 an der Kabeltrommel erfolgt durch Einschnappvorrichtungen 22 in Form von Knopfverschlüssen, die an den Stirnwänden 2. 3 und 24 angebracht sind.
Der innerhalb des Trommelkerns vorhandene Hohlraum ist erfindungsgemäss in mehrere durch Zwischenwände getrennte Teilräume aufgeteilt. In der Mitte des Hohlraumes ist ein zylindrischer Behälter 25 angeordnet, der von beiden Seiten aus zugänglich ist und der vorteilhaft zur Unterbringung einer Pupinspulenmuffe 26 dient. In dem zwischen dem Behälter 25 und der Trommelkernwandung verbleibenden Raum sind zwei weitere durch die Wände 27 und 28 eingegrenzte Teilräume vorgesehen, die vorteilhaft zur Unterbringung der mit den Kabelenden verbundenen Verbindungsstecker dienen. In dem durch die Wände 28 gebildeten Teilraum ist der mit dem inneren Ende des Kabels verbundene Stecker 29 ungefähr tangential zum Umfang des Trommelkernes angeordnet.
Der mit dem äusseren Kabelende 30 verbundene Stecker 31 hingegen ist in dem durch die Behälterwandung 2J, die Wandung 27 und die Trommelkernwandung gebildeten Raum parallel zur Trommelachse angeordnet. Das äussere Kabelende 30 ist durch einen in der Seiten-
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wandung 23 vorgesehenen Schlitz nach aussen geführt. Um zu erreichen, dass die Geschwindigkeiten am Umfang der Laufräder und des Trommelkernes übereinstimmen, ist zwischen dem Laufrad 1"2 und dem mit der Kabeltrommel verbundenen Mitnehmer 18 ein Übersetzungsgetriebe angeordnet.
Das Übersetzungsgetriebe besteht im wesentlichen aus einem vom Laufrad 12 mitgenommenen Zahnrad 32, aus den beiden auf der Welle 33 angeordneten Zahnrädern 34 und 3. 5 und dem mit der Mitnehmerbuehse 18 verbundenen Zahnrad 36. Die Welle 3. 3 ist in einem auf der Längsschiene 10 befestigten Lager 37 drehbar gelagert. Mit der Laufradbuchse 38 bzw. der Laufradnabe 39 ist eine Schlupfkupplung 40 verbunden, die den Zweck verfolgt, die Aufwickelgeschwindigkeit des Kabels auch mit zunehmendem Aufwickeldurchmesser konstant zu halten. Die Sehlupfkupplung besteht aus einem auf der Laufradnabe 39 befestigten Schleifring 41, der durch die einstellbare Schraubenfeder 42 gegen das Zahnrad 32 gedrückt wird.
Beim Aufwickeln des Kabels wird zunächst der mit dem einen Kabelende verbundene Stecker 29 in den durch die Wände.'28 gebildeten Raum hineingelegt und die Tragbahre in Richtung des ausgelegten Kabels gefahren, wobei die Laufräder und die Kabeltrommel gleiche Drehrichtung haben und das Kabel sich selbsttätig auf die Trommel aufwickelt.
Damit die einzelnen Windungen sich eng aneinanderlegen, läuft das Kabel über eine Führungsrolle 43, die auf einer mit Rechts-und Linksgewinde versehenen Leitspiudel 77 gelagert ist. Beim Auslegen des Kabels wird dieses dagegen durch zwei Führungsvorrichtungen 45 und 76 hindurchgeführt, damit der eine der beiden Träger durch das ablaufende Kabel beim Gehen nicht behindert wird.
Die Fig. 4 zeigt in Seitenansicht eine Verlegevorrichtung, bei der in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1-3 die zur Unterbringung einer Pupinspulenmuffe und andern Zubehörteilen dienende Kabeltrommel keine durchgehende Achse hat, bei der jedoch die Laufräder und das Übersetzungsgetriebe fehlen und die Seitenwandungen der drehbar angeordneten Kabeltrommel zum Ausfahren der Vorrichtung dienen. Die Kabeltrommel 50 ist mittels der zu beiden Seiten der Trommel angeordneten Mitnehmerspeichen. 51 auf Achsen-J2 drehbar gelagert. Die zu beiden Seiten der Kabeltrommel angeordneten Lager 5.'3 für die Lagerung der Achsen. 5 : 2 sind auf den Längsschienen 54 der Tragbahre befestigt.
An den beiden Längsschienen 54 ist je eine um den Punkt. 55
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der Kabellängen im allgemeinen durch eine Haltefeder 57 in der in der Figur dargestellten Lage gehalten. Für den Fall aber, dass beim Einholen des Kabels die infolge der zu kleinen Umfangsgeschwindigkeit der Kabeltrommel an der Aufwickelstelle zurüekbleibende Kabelschleife eingeholt werden muss, wird die Stütze 56 aus der Haltefeder 57 ausgeklinkt, nach unten geschwenkt und die Tragbahre in die gestrichelt gezeichnete Lage gestellt. Die Kabeltrommel ist in dieser Stellung frei drehbar gelagert, so dass das freie Kabelende durch Drehen der Trommel bequem eingeholt werden kann.
Das Kabel 58 wird über Führungsvorrichtungen 59 und 60 seitlich nach aussen geführt, um die bedienenden Personen beim Ausfahren der Verlegevorriehtung nicht zu behindern. Im Hohlraum der Kabeltrommel sind drei Behälter 61, 62 und 63 zur Unterbringung von Zubehörteilen, z. B. der Pupinspulenmuffe, der Kabelstecker und der Trommelverschalung, angeordnet.
In der Fig. 5 sind zwei Ausführungsformen einer Verlegevorriehtung dargestellt, bei der in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 die Seitenwandungen der drehbar angeordneten Kabeltrommel zum Ausfahren der Vorrichtung dienen. Die beiden Ausführungsformen. von denen die eine links von der Linie '1-B und die andere rechts von der Linie A-B zur Hälfte dargestellt sind, unterscheiden sich lediglich hinsichtlich der drehbaren Lagerung der Kabeltrommel.
Bei beiden Ausführungsbeispielen ist 70 das Traggestell, 71 die Trommelkernwandung und 72 ein in der Mitte der Kabeltrommel angeordneter Behälter zur Unterbringung der Pupinspulenmuffe und gegebenenfalls der Trommelverschalung. Bei der auf der linken Seite der Linie. 1B gezeigten Aus- führungsform ist die Seitenwandung 73 der Kabeltrommel in der Mitte mit einer Laufbahn 74 aus- gerüstet, die auf drehbar angeordneten Rollen 75 gelagert ist. Die Rollenachsen 76 sind an Stützen 77 befestigt, die mit einer rohrförmigen Buchse 78 verbunden sind. Auf der rohrförmigen Buehse 78 ist ebenfalls das Gegenlager 79 für die Rollen 75 befestigt. Die rohrförmige Achse ist mit der auf dem Traggestell befestigten Buchse 81 durch einen Keil od. dgl. fest verbunden.
Nach der rechts von der Linie L-jB gezeigten Ausführungsform erfolgt die Lagerung der Kabeltrommel durch speiehen- artige Mitnehmer 82, die mit der in der Buchse 8.) drehbar gelagerten Hohlachse 8-1 zu einem Stück
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Trommelwandung 86 leicht lösbar verbunden. Um die Hohlachse 84 am seitlichen Verschieben zu hindern, ist auf der linken Seite der Buchse 83 eine ringförmige Scheibe 87 mit vorgesetztem Splint 88 vorgesehen.
Fig. 6 zeigt eine einfache und zweckmässige Verlegevorriehtung, die im wesentlichen aus einer Tragbahre mit Laufrädern und einer auf einer durchgehenden Achse frei drehbaren Kabeltrommel besteht. 90 ist das Traggestell der Tragbahre, das in gleicher bzw. ähnlicher Weise wie bei den in den Fig. 1-3 gezeigten Ausführungsbeispielen ausgebildet ist. Die Kabeltrommel 91 ist mit einer Hohlachse 92 versehen, so dass die Anordnung besonderer Mitnehmer, wie bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1-5, nicht erforderlich ist. Es hat sich gezeigt, dass es in vielen Fällen auch bei einer Kabeltrommel mit durchgehender Achse möglich ist, die benötigten Zubehörteile für das Kabel, z.
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die Pupinspulenmuffe und die Kabelstecker, unterzubringen, wenn man darauf achtet, dass das Gewicht der Zubehörteile gleichmässig um die Trommelachse verteilt ist. Der zur Unterbringung der Pupinspulenmuffe 93 dienende Raum wird unmittelbar neben der Achse 92 angeordnet, um das Gewicht der Muffe möglichst nach der Mitte der Kabeltrommel hin zu verlegen. Damit im ganz oder teilweise aufgewiekelten Zustand des Kabels auch der innen liegende, mit dem Kabelende 94 verbundene Stecker 95 zugänglich ist und mit einer andern Kabellänge bzw. mit einer Kabelmuffe verbunden werden kann, ist dieser Stecker und ein Stück des Kabels 94 in das Innere der Kabeltrommel geführt.
Der Stecker 95 kann dann bequem seitlich aus der Kabeltrommel herausgeführt werden. Zum Festhalten des Kabels 94 dient eine besondere, vorteilhaft federartig wirkende Halt-bzw. Klemmvorrichtung 96. Das aussen liegende Kabelende und der mit diesem Kabelende verbundene Stecker 98 ist durch einen in der Seitenwandung der Kabeltrommel vorgesehenen Schlitz zunächst nach aussen und dann in den freien Raum der Kabeltrommel geführt. Die mit der Hohlachse 92 versehene Kabeltrommel ist auf einer durchlaufenden Hohlachse 99 drehbar gelagert. Zur Lagerung der Hohlachse 99 auf dem Traggestell 90 dienen die rohrförmigen Buchsen 100 und 101. Die Laufräder 102 und z sind mit den durch die Buchsen 100 und 101 hindurchgeführten Hohlachse 104 und 105 verbunden und somit auf der durchgehenden Achse 99 drehbar gelagert.
Die Kabeltrommel 91 kann durch einen Klappriegell06 mit dem Laufrad 102 gekuppelt werden. Der Klappriegell06 ist scharnierartig mit der Laufradachse 104 verbunden und kann in die linke Seitenwandung der Kabeltrommel 91 eingeklinkt werden. Um die Kabeltrommel schnell und bequem durch eine andere auswechseln zu können, ist die durchgehende Achse 99 so angeordnet, dass sie nach der rechten Seite zu herausgezogen werden kann. Im montierten Zustand wird die Achse 99 gegen seitliches Verschieben durch einen mit der Nabe des Laufrades 102 verbundenen Bajonettverschluss 107 gesichert. Die Tragbahre wird zwecks Transporterleichterung vorteilhaft zerlegbar ausgebildet. Zu diesem Zweck werden die auf den Längsschienen der Tragbahre befestigten Lager aufklappbar ausgeführt.
Eine gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 wesentlich vereinfachte Ausführung einer Verlegevorrichtung gemäss der Erfindung ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt.
Die Fig. 7 zeigt die Kabeltrommel in Endansicht, so dass die Einteilung des inneren freien Raumes, der erfindungsgemäss zur Unterbringung von Zubehörteilen dient, deutlich zu erkennen ist. 110 ist die in der Mitte der Trommel in axialer Richtung verlaufende Hohlachse. Die punktierte Kreislinie 111 deutet die Trommelkernwandung an. Im freien Raum innerhalb der Trommelkernwandung sind ein Behälter 112 zur Aufnahme der Trommelverschalung 113, ein Behälter 114 zur Aufnahme einer Pupinspulenmuffe und zwei Behälter 115 und 116 zur Aufnahme der mit den Kabelenden verbundenen Stecker vorgesehen. Jeder Behälter ist zweckmässig mit. einem Sehutzdeckel abgeschlossen.
Die Fig. 8 zeigt eine derart aufgebaute Kabeltrommel in Verbindung mit der Verlegevorrichtung.
In Übereinstimmung mit der Fig. 7 ist die Hohlachse mit 110, die Trommelkernwandung mit 111 und die Trommelverschalung mit 11 1 bezeichnet. Die Hohlachse 110 bzw. die Trommel ist auf der Achse 117 drehbar gelagert. Ferner sind auf der Achse 117 die beiden Laufräder 118 und 119 und zwei Tragholme 120 und 121 gelagert. Im Gegensatz zu den in den Fig. 1-6 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Längssehienen bzw. Tragholme nicht durch Querschienen starr verbunden, sondern unabhängig voneinander schwenkbar gelagert. Hiedurch wird nicht nur eine Verminderung des Gewichtes der Vorrichtung erzielt, sondern gleichzeitig erreicht, dass die Kabeltrommel, die Laufräder sowie die Tragholme schneller und bequemer auf die Achse aufgebracht und von der Achse abgezogen werden können.
Um die Lagerung der Kabeltrommel, der Laufräder und der Tragholme besser erkennen zu können, ist das rechte Ende der Achse im Schnitt gezeichnet. Auf dem rechten Ende der Achse 117 sind drei Klinken bzw. Sehnappriegel 122, 123 und 124, auf dem linken Ende der Achse zwei entsprechend ausgebildete Schnappriegel 122'und MJ'angeordnet, von denen nur der äussere Riegel 123' zu erkennen ist. Die innen liegenden Schnappriegel122 und 122'dienen dazu, um die Tragholme bei abgenommenen Laufrädern in ihrer Lage zu halten. Um die Laufräder und Tragholme gegeneinander auswechseln zu können, haben die Lager der Laufräder und der Tragholme genau gleiche Breite.
Der Schnappriegel wird dann benötigt, wenn zwischen der Kabeltrommel und dem Laufrad 119 ein Übersetzungsgetriebe, wie es beispielsweise in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist, eingeschaltet wird.
Zu diesem Zweck werden die Tragholme zwischen der Kabeltrommel und den Laufrädern angeordnet. Zusätzliche Schraub-bzw. Klemmittel zum Festhalten der Laufräder und Tragholme sind auf diese Weise vermieden, so dass die Montage und Demontage der Laufräder und Tragholme schnell durchgeführt werden kann und somit auch die die Zubehörteile aufnehmende Kabeltrommel stets leicht zugänglich ist. An dem Laufrad 118 ist ein Klappriegel129 befestigt, der in die Seitenwandung der Kabeltrommel eingeklinkt werden kann, um das Kabel ohne Einfügung eines Übersetzungsgetriebes aufwickeln zu können. Die Tragholme sind mit zwei weiteren Lagern 125 und 126 versehen, die auf die Achse 117 aufgesteckt werden können, damit die Verlegevorrichtung bequem von einer Person gezogen werden und ferner in eine senkrechte Lage gestellt werden kann.
Das Kabel 127 wird durch eine auf dem Tragholm 120 angeordnete FÜhrungsvorrichtung 128 zur Seite abgeführt. Die Führungsvorrichtung 128 ist mit einem gebogenen Einlageschlitz versehen, der ein schnelles Einlegen des Kabels gestattet und gleichzeitig vermeidet, dass das Kabel aus der Führungsvorrichtung herausspringen kann.
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In den Fig. 9 und 10 ist ein Übersetzungsgetriebe dargestellt, das eine Schlnpfkupplung und zwei nur in einer Drehrichtung wirkende Sperrgetriebe enthält und vorteilhaft für die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Verlegevorrichtung verwendbar ist. Die Fig. 9 zeigt das Übersetzungsgetriebe in Aufsicht, Fig. 10 in Seitenansicht unter schematischer Andeutung der Zahnräder. Das Übersetzungsgetriebe ist erfindungsgemäss aus einem Stuck hergestellt und so ausgebildet, dass es leicht und mühelos in die Verlegevorrichtung eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck werden bei der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Verlegevorriehtung die Tragholme zwischen der Kabeltrommel und den Laufrädern angeordnet, so dass das auf dem einen Tragholm befestigte Übersetzungsgetriebe einerseits mit dem Laufrad und anderseits mit der Kabeltrommel gekuppelt werden kann.
Das Übersetzungsgetriebe ist auf einer mit zwei doppelseitigen Lagern 1.'30 und 1 :) 1 versehenen Grundplatte 132 montiert und
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die Seitenbleche 155 miteinander vereinigt. Die Grundplatte 182 ist mittels Vorreiber 1. 37 auf dem Tragholm 138 befestigt. Das ringförmige Zahnrad 13. 3 ist unter Zwischenfügung des Sperringes 139 auf dem Mitnehmerring 140 drehbar gelagert.
Der Sperring 139 ist in bekannter Weise mit auf schrägen Flächen gleitenden Kugeln versehen, die bei der einen Drehrichtung des Mitnehmerringes 140 (relative Drehrichtung zum Zahnrad 133) den Freilauf des Zahnrades 139 und der Mitnehmerseheibe 140 bewirken und bei der andern Drehrichtung des Mitnehmerringes 140 das Zahnrad 139 gegen den Mitnehmerring 140 festklemmen. Der Mitnehmerring 140 ist mit zwei Mitnehmerbolzen 141 und 142 versehen, die zur Kupplung des Mitnehmerringes mit dem einen Laufrad zwischen die Speichen des Laufrades eingreifen. Die beiden Mitnehmerbolzen 141 und 14 : : sind je mit einem Gummipolster 14 : 3 umgeben. In das Zahnrad 133 greift das Zahnrad 1.'34 ein, das mit dem Metallzylinder 144 durch Sehrauben 145 verbunden ist.
Der Zylinder 144 ist doppelseitig in den mit der Grundplatte 732 verbundenen Lagern 131 drehbar gelagert. Zwischen dem Metallzylinder 144 und dem Lager 131 ist ein Sperrgetriebe 146 vorgesehen. Das Zahnrad 1 : 35 ist einerseits auf dem Metallzylinder 144 und anderseits auf dem in der Mitte angeordneten Bolzen 147 gelagert. Zwischen der rohrförmigen Ver-
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einer an sich bekannten Lamellenkupplung eingebaut, deren Bremswirkung durch die Schraubenfeder 150 und den Knebel 151 eingestellt werden kann. Der jeweilige Federdruck kann auf der mit dem Bolzen 147 verbundenen, mit einer Skala od. dgl. versehenen Scheibe 1 52 abgelesen werden.
Die Schlupfkupplung ermöglicht eine Drehung der Kabeltrommel auch dann, wenn das Zahnrad 7. 34 bzw. der Metallzylinder 144 durch den Sperring 146 im Lager 131 festgeklemmt ist. Das in das Zahnrad 135 eingreifende Zahnrad 136 ist mit zwei Mitnehmerbolzen 7. 3. 3 und 734 zur Ankupplung der Kabeltrommel versehen. Die Kabeltrommel ist zu diesem Zweck mit zwei Löchern versehen, in die die Mitnehmerbolzen 153 und 154 eingeführt werden.
Durch den Mitnehmerring 140 und das Zahnrad 136 ist die in der Figur nicht gezeigte Hohlachse zur Lagerung der Kabeltrommel hindurehgeführt. Betrachtet man beispielsweise das Übersetzungsgetriebe von der Seite der Kabeltrommel aus, so ist der Sperring 139 so ausgebildet, dass das Zahnrad bei Linksdrehung des Mitnehmerringes 140 auf dem Mitnehmerring festgeklemmt wird, während der Sperring 146 so ausgebildet ist, dass der Metallzylinder 144 bei Linksdrehung in dem Lager 131 festgeklemmt wird.
Da die Kabeltrommel beim Transport und auch bei der Verlegung des Feldkabels vielfach starken Stössen und Erschütterungen ausgesetzt ist, ist es vorteilhaft, den Kabelstecker innerhalb des ihn aufnehmenden Behälters fest zu lagern. Zur festen Lagerung des Kabelsteekers innerhalb des Behälters dient ein besonderer Formkörper mit einer der Form des Kabelsteekers angepassten Aushöhlung. Der Formkörper wird zweckmässig aus vulkanisiertem Gummi hergestellt. Die Fig. 11 zeigt die Kabeltrommel teils im Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 12 und teils in Ansicht.
Die Fig. 12 zeigt die Trommel in Endansieht. Die Kabeltrommel besteht im wesentlichen aus der inneren Trommelkernwandung 210 und den beiden Seitenflanschen 277 und 272. In der Mitte des Trommelkernes ist eine Hohlachse 218 vorgesehen, um die Kabeltrommel in eine Kabelverlegevorrichtung frei drehbar einbauen zu können. In dem zwischen der Trommelkernwandung. MO und der Hohlachse 218 verbleibenden Hohlraum sind der Behälter 214 zur Unterbringung des äusseren Kabelsteekers, der Behälter 215 zur Unterbringung des inneren Kabelsteckers und der Behälter 216 zur Unterbringung einer Kabelmuffe, beispielsweise einer Pupinspulenmuffe, angeordnet.
Ferner ist ein Behälter 217 mit im wesentlichen nierenförmigem Querschnitt zur Unterbringung der Trommelverschalung vorgesehen. Zur Aufnahme des mit dem inneren Ende des Kabels verbundenen Kabelsteckers 226 ist am Umfang der Trommelkernwandung der Behälter 215 vorgesehen. Zur festen Lagerung des Kabelsteckers dient neuerungsgemäss der Formkörper 229, der mit einer der Steckerform angepassten Aushöhlung versehen ist. Der im Behälter 215 befestigte Formkörper.'229 ist in den Fig. 13 und 14 näher dargestellt. Die Fig. 13 zeigt den Behälter 215 mit dem eingebauten Formkörper 229 von oben gesehen, die Fig. 14 zeigt den Formkörper von der Schnittlinie C-C aus gesehen. Der Formkörper ist an der Behälterwandung 214 mittels Winkelstücke 2. 30 befestigt.
Um den Kabelstecker vor dem Eindringen von Wasser usw. zu schützen, ist der Behälter 215 mit einem selbsttätig sich schliessenden Deckel 227 versehen. An der Innenseite des Deckels 227 ist ein Gummiring 228 angeordnet, der bei geschlossenem Deckel gegen die Endfläehe des Kabelsteckers anliegt und den Kabelsteeker abdichtet.
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Die für die Unterbringung der Kabelsteeker, Kabelmuffen od. dgl. vorgesehenen Behälter können mit selbstschliessenden Deckeln abgeschlossen sein. Zu diesem Zweck ist der Deckel selbst bzw. ein mit dem Deckel verbundener Bügel durch ein Scharnier an der Seitenwandung der Trommel befestigt und mit einer Feder ausgerüstet, die den Deckel selbsttätig schliesst. Um den Deckel mit grosser Sicherheit in der geschlossenen Lage zu halten, greift das dem Scharnier gegenüberliegende Ende des Deckels bzw. des mit dem Deckel verbundenen BÜgels in einem besonders ausgebildeten
Knopfverschluss. In den Fig. 15 und 16 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Fig. 15 zeigt die
Kabeltrommel teils im Schnitt nach der Linie der Fig. 16 und teils in Ansicht.
Die Fig. 113 zeigt die Trommel in Endansieht. Die Kabeltrommel besteht im wesentlichen aus der inneren Trommel- kernwandung 310 und den beiden Seitenflanschen 311 und : 312. In der Mitte des Trommelkernes ist eine Hohlachse 313 vorgesehen, um die Kabeltrommel in eine Kabelverlegevorrichtung frei drehbar einbauen zu können. In dem zwischen der Trommelkernwandung. MC und der Hohlaehse verbleibenden Hohlraum sind der Behälter. IM zur Unterbringung des äusseren Kabelsteckers, der Behälter 31. 5 zur Unterbringung des inneren Kabelsteckers und der Behälter. 316 zur Unterbringung einer Kabelmuffe, beispielsweise einer Pupinspulenmuffe 324 angeordnet.
Ferner ist ein Behälter 317 mit im wesentlichen nierenförmigem Querschnitt zur Unterbringung der Trommelverschalung vorgesehen. Jeder Behälter ist mit einem selbsttätig schliessenden Deckel versehen. Wie aus den Figuren ersichtlich, ist beispielsweise der den Behälter 316 abschliessende Deckel 318 an einem Bügel 319 befestigt, der bei. 320 scharnierartig gelagert ist. Mit dem Scharnier. ? 0 ist eine Feder. 321 verbunden, durch die der Deckel selbsttätig an den Behälter-H6 angedrückt wird. Der BÜgel 319 und damit auch der Deckel. 18 werden in der gezeichneten Lage durch einen Knopfverschluss 322 gehalten.
Um die in den Behältern untergebrachten Kabelstecker od. dgl. gegen Beschädigungen sowie gegen Verschmutzungen und gegen Eindringen von Wasser zu schützen, müssen die Behälter mit einem leicht verschliessbaren Deckel abgeschlossen werden. Wenn die Kabeltrommel aus gestanzten Blechteilen besteht, bereitet es aber Schwierigkeiten, eine glatte Auflage-und Dichtungsfläehe für die abzusehliessenden Deckel zu erreichen. Gemäss der weiteren Erfindung ist jeder Behälter mit einem Deckel abgeschlossen, an dessen Innenwandung ein Dichtungsring aus Gummi od. dgl. befestigt ist, der bei geschlossenem Deckel gegen die Endfläche des Kabelsteckers bzw. der Kabelmuffe anliegt.
Die Fig. 17 und 18 zeigen die Kabeltrommel teils im Schnitt, teils in Ansicht. Die Fig. 19 zeigt die Trommel in Endansicht. Die Schnittfläche in der Fig. 17 entspricht der Linie 1- der Fig. 19, die Schnittfläche der Fig. 18 der Linie B-B der Fig. 19. Die Kabeltrommel besteht aus der inneren Trommelkernwandung 410 und den beiden Seitenflanschen 411 und 412. In der Mitte des Trommelkernes ist eine Hohlachse 41. 3 vorgesehen, um die Kabeltrommel in eine Kabelverlegevorrichtung frei drehbar einbauen zu können.
In dem zwischen der Trommelkernwandung 410 und der Hohlachse 41. 3 verbleibenden Hohlraum sind zwei Behälter 414 und 41. 5 zur Unterbringung der Kabelstecker und ein Behälter 416 zur Unterbringung einer Kabelmuffe, in diesem Falle einer Pupinspulen- muffe 424, angeordnet. Ferner ist ein Behälter 417 mit im wesentlichen nierenförmigem Querschnitt zur Unterbringung der Tommelverschalung vorgesehen. Wie aus der Fig. 17 ersichtlich, ist der den Behälter416 abschliessende Deckel418 an einem Bügel 479 befestigt, der bei 420 scharnierartig gelagert ist. Mit dem Scharnier 420 ist eine Feder 4 : n verbunden, durch die der Deckel selbsttätig an den Behälter angedrückt wird.
Der Bügel 419 und damit der Deckel 418 werden durch einen Knopfver- schluss 422 in geschlossener Lage gehalten. An der Innenseite des Deckels 418 ist ein Gummiring 42. ? befestigt, der eine der Dichtungsfläche der Kabelmuffe 424 angepasste Form hat, so dass bei geschlossenem Deckel eine Abdichtung der Kabelmuffe erreicht wird. Um auch das andere Ende der Kabelmuffe abzudichten, ist am Boden des Behälters 416 ein in der gleichen Weise geformter Gummiring 425 befestigt. Aus der Fig. 18 ist die Anordnung des mit dem inneren Ende des Kabels verbundenen Kabelsteckers 426 innerhalb des Behälters 415 sowie die Abdichtung des Kabelsteekers ersichtlich.
Der Deckel 427 ist im wesentlichen in der gleichen Weise wie der Deckel 418 nach der Fig. 17 ausge- bildet mit dem einzigen Unterschied, dass der Gummiring 428 entsprechend der geneigten Lage des Kabelsteekers schräg angeordnet ist. Der Kabelstecker 426 wird durch einen Formkörper 429 in der gezeichneten Lage festgehalten.
Vorteilhaft ist das überschüssige Kabelende mittels besonderer Haltevorrichtungen, beispielsweise mittels Schellen in einer Schleife befestigt. Z. B. können an der Seitenwandung zwei Reihen von Schellen derart angeordnet sein, dass sieh jeweils zwei Schellen gegenüberstehen, zwischen denen das Kabel sich infolge seiner Biegung zu einer Schleife festklemmt. Die beiden Schellenreihen erstrecken sich mindestens über den halben Umfang der Trommel, um eine Kabelsehleife von der Länge einer vollen Windung unterbringen zu können. Die Fig. 20 zeigt die Kabeltrommel teils im Schnitt nach der Linie i der Fig. 21, teils in Ansicht. Die Fig. 21 zeigt die Trommel in Endansicht.
Die Kabeltrommel besteht im wesentlichen aus der inneren Trommelkernwandung 510 und den beiden Seitenflanschen 577 und 572. In der Mitte des Trommelkernes ist eine Hohlachse 513 vorgesehen, um die Kabeltrommel in eine Kabelverlegevorrichtung frei drehbar einbauen zu können. In dem zwischen der Trommelkernwandung 570 und der Hohlachse 513 verbleibenden Hohlraum sind der Behälter 514 zur Unterbringung des äusseren Kabelsteckers, der Behälter 515 zur Unterbringung des
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