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Radreifcnformmasciüne.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Formen (Auswölben) flach aufgebauter Fahrzeugradreifen, unter Anwendung von Spreizstücken oder Spreizplatten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die in grössern Ausmasse als die bekannten Einrichtungen ein Zusammenklappen der Spreizstücke ermöglicht, um auch solche Reifen umformen zu können, deren Wulstranddurchmesser im Vergleich zum Laufflächendurchmesser sehr klein ist, bei denen also die Formeinrichtung auf einen kleinen Durchmesser bei grossen Spreizhub zusammengeklappt werden muss.
Dem Zusammenklappen dieser Formmasehinen auf kleinen Durchmesser steht noch entgegen, dass die Spreizstücke auf ihrem Arbeitsweg parallel verschoben werden müssen, die Einrichtung also besondere Mittel hiefür erfordert, die im allgemeinen einen grossen Teil des verfügbaren Raumes einnehmen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe ohne Verwendung der bisher gebräuchlichen Lenkerparallelogramme, radialen Lenkerstangen und besonderen Gleitführungen und erreicht somit, dass durch Wegfall dieser Steuerungen für das Zusammenklappen ein grösserer Raum zur Verfügung gestellt werden kann.
Erfindungsgemäss sind die radial versehiebbaren Spreizstüeke jeweils durch zwei gegenläufig radial ausschwenkbare Arme an zwei axial zueinander verschiebbaren Naben angelenkt, wobei die zusammenarbeitenden Arme zu gleichmässiger Bewegung gekuppelt sind. Die zur Steuerung der Spreizstücke dienenden Glieder werden somit beim Einziehen der Spreizstücke axial abgezogen, so dass diese ungehindert in den freiwerdenden Raum radial zurückgezogen werden können.
Die Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
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Pfeiles und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie B- B der Fig. 1 in Riebtung des Pfeiles Y, wobei jedesmal die ausgezogenen Linien die Ruhestellung und die gestrichelten Linien die Arbeitsstellung wiedergeben.
In einem Lagerbock 5 ist eine Kolbenstange 2 verschiebbar, die an dem einen Ende einen Kolben. 3 trägt und deren Gegenende in eine Spindel 1 ausläuft. Der Kolben 3 ist in einem Zylinder 4 verschiebbar, der an dem Lagerbock 5 angeflanscht ist.
Auf der Spindel 1 sind zwei Naben 6, 7 angeordnet, von denen die Nabe 6 auf dem verjüngten Ende 9 der Spindel sitzt und durch eine Mutter 8 gehalten ist. Die Nabe 7 ist durch eine Stellmutter 10 an einer vorspringenden Lagerhülse 11 des Lagerbockes 5 befestigt.
Durch Verschiebung des Kolbens 3 in dem Zylinder 4 wird somit die Spindel 1 eingezogen und die Nabe 6 nach der ortsfesten Nabe 7 verschoben.
Es sei noch erwähnt, dass der in Fig. 1 dicker eingezeichnete Teil einer ausgeführten Vorrichtung entspricht.
An jeder Nabe 6,7 sind eine Reihe von Armen 1, 2, 13, Hauptlenker genannt, mittels an den Naben 6,7 angreifenden Achsstangen 14, 15 angelenkt. Die Arme R*, 1. sind jeweils an den freien Enden mittels Bolzen 17, 18 durch Bügel 16 miteinander gekuppelt.
An den Bügeln 16 sind Formplatten 19 angeordnet, die zum Umformen des Reifens aus der flachen Aufbauform 20 in die ausgewölbt Reifenform 21 dienen (gestrichelt in Fig. 1). Die Arme 12, 13 reichen von beiden Seiten bis zur Mitte des Reifens.
Dieses dreiteilige Hebelsystem gibt jedoch keine Gewähr für eine Parallelverschiebung der Bügel 16, die erst erfindungsgemäss durch eine Verzahnung der Arme 12, 13 erreicht wird. Hiezu sind
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die Arme 12, 13 an den Innenseiten der an den Bügeln 16 angreifenden Enden mit Zalinbögen'-") versehen, die miteinander in Eingriff stehen. Hiedurch wird erreicht, dass die Arme 1. Z, 13 gleichmässig ausgeschwenkt, die Formplatten 19 somit parallel verschoben werden.
Um eine Seitenversteifung der Arme 12, 1. 3 zu erreichen, sind die Naben 6,7 mit radial gerichteten Rippen 24 versehen, zwischen denen die Arme 12, 1. 3 dicht anliegend gelagert sind (Fig. 3).
Die Achsstangen 14, 15 sind ringförmig gebogen (Fig. 3). Zum Einlagern dieser Achsringe 14, U sind die Naben 6,7 mit abnehmbaren Ringschalen 25 versehen, die durch eine Unterlagscheibe 26 bzw. die Stirnfläche der Lagerhülse 11 gehalten sind.
Ein auf der Spindel 1 vorgesehenes Rohr 27 begrenzt den Öffnungsweg der Arme 12, 1. 3, indem es sich beim Einziehen der Spindel gegen die Stirnflächen der Naben 6, 7 legt.
Die vorbeschriebene Ausführungsform der neuen Vorrichtung kann'im Bereich der Erfindung gewandelt und den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden, wobei namentlich die Zahnbogen 22, 2-3 durch Reibflächen od. dgl. ersetzt werden können. Auch kann der Antrieb der Vorrichtung auf beliebige Weise, etwa vermittels Elektromotor, erfolgen.
Die Formplatten 19 können unmittelbar mit den Armen 12, 13 verbunden sein, wie auch zur Einstellung der Einzugstiefe ein verstellbares Teleskoprohr verwandt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zumAuswölben von flach aufgebauten Fahrzeugradreifen mittels radial verschiebbaren Spreizstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizstücke jeweils durch zwei gegenläufig radial ausschwenkbare Arme an zwei axial zueinander verschiebbaren Naben angelenkt sind.