AT156200B - Radreifenformmaschine. - Google Patents

Radreifenformmaschine.

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AT156200B
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tire molding
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Dunlop Gummi Cie Aktien Ges De
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Radreifcnformmasciüne.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Formen (Auswölben) flach aufgebauter Fahrzeugradreifen, unter Anwendung von Spreizstücken oder Spreizplatten. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die in grössern Ausmasse als die bekannten Einrichtungen ein Zusammenklappen der Spreizstücke   ermöglicht,   um auch solche Reifen umformen zu können, deren Wulstranddurchmesser im Vergleich zum Laufflächendurchmesser sehr klein ist, bei denen also die Formeinrichtung auf einen kleinen Durchmesser bei grossen Spreizhub zusammengeklappt werden muss. 



   Dem Zusammenklappen dieser Formmasehinen auf kleinen Durchmesser steht noch entgegen, dass die   Spreizstücke   auf ihrem Arbeitsweg parallel verschoben werden müssen, die Einrichtung also besondere Mittel hiefür erfordert, die im allgemeinen einen grossen Teil des verfügbaren Raumes einnehmen. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe ohne Verwendung der bisher   gebräuchlichen   Lenkerparallelogramme, radialen Lenkerstangen und besonderen Gleitführungen und erreicht somit, dass durch Wegfall dieser Steuerungen für das Zusammenklappen ein grösserer Raum zur Verfügung gestellt werden kann. 



   Erfindungsgemäss sind die radial versehiebbaren Spreizstüeke jeweils durch zwei gegenläufig radial ausschwenkbare Arme an zwei axial zueinander verschiebbaren Naben angelenkt, wobei die zusammenarbeitenden Arme zu gleichmässiger Bewegung gekuppelt sind. Die zur Steuerung der Spreizstücke dienenden Glieder werden somit beim Einziehen der Spreizstücke axial abgezogen, so dass diese ungehindert in den freiwerdenden Raum radial   zurückgezogen   werden können. 



   Die Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. 
 EMI1.1 
 Pfeiles und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie   B- B der Fig. 1 in Riebtung   des Pfeiles   Y,   wobei jedesmal die ausgezogenen Linien die Ruhestellung und die gestrichelten Linien die Arbeitsstellung wiedergeben. 



   In einem Lagerbock 5 ist eine Kolbenstange 2 verschiebbar, die an dem einen Ende einen   Kolben. 3   trägt und deren Gegenende in eine Spindel 1 ausläuft. Der Kolben 3 ist in einem Zylinder 4 verschiebbar, der an dem Lagerbock 5 angeflanscht ist. 



   Auf der Spindel 1 sind zwei Naben   6, 7 angeordnet,   von denen die Nabe 6 auf dem verjüngten Ende 9 der Spindel sitzt und durch eine Mutter 8 gehalten ist. Die Nabe 7 ist durch eine Stellmutter 10 an einer vorspringenden Lagerhülse 11 des Lagerbockes 5 befestigt. 



   Durch Verschiebung des Kolbens 3 in dem Zylinder 4 wird somit die Spindel 1 eingezogen und die Nabe 6 nach der ortsfesten Nabe 7 verschoben. 



   Es sei noch erwähnt, dass der in Fig. 1 dicker eingezeichnete Teil einer ausgeführten Vorrichtung entspricht. 



   An jeder Nabe 6,7 sind eine Reihe von Armen   1,     2, 13,   Hauptlenker genannt, mittels an den Naben 6,7 angreifenden Achsstangen   14,     15   angelenkt. Die Arme   R*,     1.   sind jeweils an den freien Enden mittels Bolzen   17,   18 durch Bügel 16 miteinander gekuppelt. 



    An den Bügeln 16 sind Formplatten 19 angeordnet, die zum Umformen des Reifens aus der flachen Aufbauform 20 in die ausgewölbt Reifenform 21 dienen (gestrichelt in Fig. 1). Die Arme 12, 13   reichen von beiden Seiten bis zur Mitte des Reifens. 



   Dieses dreiteilige Hebelsystem gibt jedoch keine Gewähr für eine Parallelverschiebung der Bügel   16,   die erst erfindungsgemäss durch eine Verzahnung der Arme 12, 13 erreicht wird. Hiezu sind 

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 die Arme 12, 13 an den Innenseiten der an den   Bügeln   16 angreifenden Enden mit   Zalinbögen'-")   versehen, die miteinander in Eingriff stehen. Hiedurch wird erreicht, dass die Arme   1. Z, 13 gleichmässig   ausgeschwenkt, die Formplatten 19 somit parallel verschoben werden. 



   Um eine Seitenversteifung der Arme   12, 1. 3   zu erreichen, sind die Naben 6,7 mit radial gerichteten Rippen 24 versehen, zwischen denen die Arme 12, 1. 3 dicht anliegend gelagert sind (Fig. 3). 



   Die Achsstangen 14,   15   sind ringförmig gebogen (Fig. 3). Zum Einlagern dieser   Achsringe   14,   U   sind die Naben 6,7 mit abnehmbaren Ringschalen 25 versehen, die durch eine Unterlagscheibe 26 bzw. die Stirnfläche der Lagerhülse 11 gehalten sind. 



   Ein auf der Spindel 1 vorgesehenes Rohr 27 begrenzt den Öffnungsweg der Arme 12, 1. 3, indem es sich beim Einziehen der Spindel gegen die Stirnflächen der Naben 6, 7 legt. 



   Die vorbeschriebene   Ausführungsform   der neuen Vorrichtung kann'im Bereich der Erfindung gewandelt und den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden, wobei namentlich die   Zahnbogen 22, 2-3   durch Reibflächen od. dgl. ersetzt werden können. Auch kann der Antrieb der Vorrichtung auf beliebige Weise, etwa vermittels Elektromotor, erfolgen. 



   Die Formplatten 19 können unmittelbar mit den Armen 12,   13   verbunden sein, wie auch zur Einstellung der Einzugstiefe ein verstellbares Teleskoprohr verwandt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zumAuswölben von flach aufgebauten Fahrzeugradreifen mittels radial verschiebbaren Spreizstücken, dadurch   gekennzeichnet, dass   die Spreizstücke jeweils durch zwei gegenläufig radial ausschwenkbare Arme an zwei axial zueinander verschiebbaren Naben angelenkt sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugeordneten Arme unter sich zur gleichmässigen Bewegung gekuppelt sind.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Armpaare durch Zahnbögen miteinander in Eingriff stehen.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme durch Kuppelbogen miteinander verbunden sind und auf diesen die Spreizstücke angeordnet sind.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Nabe ortsfest gelagert und die andere auf einer durch die erste Nabe hindurchgehenden axial verschiebbaren Spindel angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Naben mit radialen Rippen versehen sind, zwischen denen die Spreizarme geführt sind.
AT156200D 1938-05-14 1938-05-14 Radreifenformmaschine. AT156200B (de)

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AT156200T 1938-05-14

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AT156200B true AT156200B (de) 1939-05-25

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ID=3648798

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