AT155876B - Apparat zur Beurteilung der Beleuchtung großer Oberflächen. - Google Patents
Apparat zur Beurteilung der Beleuchtung großer Oberflächen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Apparat zur Beurteilung der Beleuchtung grosser Oberflächen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> des Vergleichs objektes beeinflusst wird. Da sich die Gegenstände auf der Strasse gewöhnlich dunkel gegen den Hintergrund abzeichnen, ist es empfehlenswert, dass die Vergleichsobjekte in bezug auf den Hintergrund, auf dem sie angebracht sind, gleichfalls dunkel sind und dass der mittlere Kontrast von der gleichen Grössenordnung ist wie der Kontrast zwischen dem wahrzunehmenden Gegenstand und dessen Umgebung. Um alle Ursachen, die das Wahrnehmungsvermögen auf der Strasse beeinflussen (z. B. blendende Lichtquellen) auch in der Messung verarbeiten zu können, ist es erforderlich, dass das Gesichtsfeld so gross wie möglich (wenn möglich dem Gesichtsfeld bei normaler Wahrnehmung gleich) ist und dass EMI2.1 quellen nicht ausserhalb des Wahrnehmungsfeldes fallen würden oder, da sie unter einem kleineren Winkel mit einer wahrzunehmenden Fläche oder einem Gegenstand gesehen werden, einen grösseren Einfluss haben würden. Die erste Bedingung erfordert ein Objektiv mit kurzem Brennpunktabstand und grosser Linsenöffnung und für die Erfüllung der zweiten Bedingung muss das Okular etwa den gleichen Brennpunktabstand wie das Objektiv besitzen., Um einen guten Vergleich zwischen dem Vergleiehsobjekt und dem Wahrnehmungsobjekt machen zu können, soll zweckmässig der Gesichtswinkel, unter dem die Vergleiehsobjekte wahrgenommen werden, von der gleichen Grössenordnung sein wie derjenige der kleinsten für Wahrnehmung in Betracht kommenden Einzelheiten der zu untersuchenden Oberfläche, z. B. eines 100 m entfernten Radfahrers. Der Messapparat gemäss der Erfindung ist ein kleines, leicht transportierbares Instrument und ist zweckmässig derart ausgebildet, dass die bekannten Vergleichsobjekte als Flecken auf einer durch die Bildfläche hindurch bewegbaren Glasscheibe angebracht sind. Dies bietet den Vorteil, dass diese EMI2.2 Hintergrund gerade nicht mehr sichtbar ist, stellt ein Mass für die Sichtbarkeit dar. Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. In Fig. 1 ist ein Apparat in Stirnansicht und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt die Glasscheibe mit den schwarzen Flecken. In Fig. l und 2 gibt das Objektiv 1 eine Abbildung, z. B. einer Strassendecke, in der Fläche 10-10, in der sich gleichfalls eine Glasscheibe 2 befindet, die um die Spindel 3 drehbar ist und auf der, z. B. auf photographischem Wege, etwa 50 runde Flecken verschiedener Schwärze auf dem Umfang eines Kreises angebracht sind. Diese Flecken können mit Hilfe einer Lupe 4 betrachtet werden. Die Durch- sichtigkeit dieser Flecken variiert zwischen 20 und 98% und der Durchmesser ist etwa 0'3 ? Km. Durch Verschiebung der Buchse 5, in die das Objektiv gefasst ist, im Gehäuse 6 lässt sieh das Bild auf der Glasscheibe scharfstellen. Das Gehäuse besteht aus zwei Teilen, um die Scheibe einbringen zu können. In Fig. 3 ist 2 die Glasscheibe, auf der eine grosse Anzahl (etwa 50) Liehtfleeken 9 zunehmender Schwärze angebracht sind. Die Scheibe wird von einem geränderten Messingrand 8 umgeben, der EMI2.3 kann. Durch diese Drehung bewegen sich die Flecken durch das Gesichtsfeld und es lässt sich feststellen, welcher Fleck noch gerade wahrnehmbar ist, wenn der Apparat z. B. auf einen bestimmten Teil der Strassendecke gerichtet ist. Für verschiedene Teile der Strasse ist das Ergebnis durch Unreelmässigkeit in der Beleuchtung, Einfluss der Blendung usw. nicht gleich. Der für einen bestimmten Teil der Strasse gefundene höchste und niedrigste Wert gibt jedoch ein gutes Bild der Beleuchtung. Es wurden mit dem Apparat bei verschiedenen bestehenden Strassenbeleuchtungen Messungen vorgenommen. Die Flecken waren von 1 bis 50 (1 der dunkelste Fleck) numeriert. Die höher als 46 numerierten Flecken waren bei diesem Versuch bei keiner Messung sichtbar. Bei einer sehr guten Strassenbeleuchtung (mit Natriumlicht) wurden als höchster und niedrigster Wert die Nummern 28 und 38 und auf einer mit Glühlampen beleuchteten Strasse die Nummern 23 und 29 gefunden. Es ergab sich, dass, nachdem der Kontrast zwischen den Flecken und dem gläsernen Hintergrund experimentell festgestellt worden war, der gerade noch wahrnehmbare Kontrast zwischen der Strasse und einem darauf befindlichen Gegenstand bei der Strasse mit Natriumbeleuchtung zwischen 7 und 20% und bei der Strasse mit Glühlampenbeleuchtung zwischen 19 und 31% liegt, d. h. dass der Kontrast im letzteren Fall grösser sein muss, um den Gegenstand noch wahrnehmen zu können. Es ergab sich ferner, dass die Strassen mit einer Beleuchtung, bei der die gerade wahrnehmbaren Kontraste über 25% liegen, sieh nicht für Schnellverkehr eignen. Die mit dem beschriebenen Apparate erzielten Ergebnisse sind zuverlässiger als die durch Messung der Beleuchtungsstärke oder der Helligkeitsverteilung erhaltenen. Das Messverfahren ist ausserdem einfacher.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Apparat zur Beurteilung und zur zahlenmässigen Festlegung der Güte der Beleuchtung von grossen Oberflächen, z. B. Strassen, dadurch gekennzeichnet, dass er ein optisches System (1) aufweist durch welches die zu untersuchende Oberfläche in einer Ebene (Bildebene) 0-JO abgebildet wird, in welcher sich eine Reihe verschiedener Vergleichsobjekte (9) befinden, so dass es möglich ist, zu ermitteln, welches aus der Reihe dieser verschiedenen Vergleichsobjekte gegen den zu untersuchenden Hintergrund gerade noch bemerkbar ist.2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Bildebene befindlichen Vergleiehsobjekte (9) als dunkle Flecken von abgestufter Lichtabsorptionsfähigkeit ausgebildet sind, so dass die Helligkeiten der Vergleichsobjekte geringer sind als die Helligkeit des Bildes der zu untersuchenden Oberfläche.3. Apparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem optischen System gemäss Anspruch 1 von der zu untersuchenden Oberfläche entworfene Bild durch ein zweites optisches System (4) betrachtet wird und dass diese beiden optischen Systeme ungefähr die gleiche Brennweite haben, wodurch erreicht wird, dass die zu untersuchenden Gegenstände mit und ohne Apparat unter dem gleichen Gesichtswinkel wahrgenommen werden.4. Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesichtswinkel, unter dem die Vergleichsobjekte wahrgenommen werden, von der gleichen Grössenordnung ist wie derjenige der kleinsten für Wahrnehmung in Frage kommenden Einzelheiten der zu untersuchenden Oberfläche.5. Apparat nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichsobjekte (9) auf einer durch das Bildfeld bewegbaren, zweckmässig drehbaren Glasscheibe (2) angebracht sind. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| NL155876X | 1936-10-10 |
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| AT155876B true AT155876B (de) | 1939-04-11 |
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|---|---|---|---|
| AT155876D AT155876B (de) | 1936-10-10 | 1937-10-09 | Apparat zur Beurteilung der Beleuchtung großer Oberflächen. |
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1937
- 1937-10-09 AT AT155876D patent/AT155876B/de active
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