AT155845B - Mehrteller-Schallplattenapparat und Schallplatte. - Google Patents

Mehrteller-Schallplattenapparat und Schallplatte.

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AT155845B
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Karl Ing Hiess
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Karl Ing Hiess
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Description


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    Melirteller-Sehallplattenapparat   und Schallplatte. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Mehrteller-Schallplattenapparat mit Umschaltung der Be. spielung von der Vorlaufplatte auf die Folgeplatte. 



   Mehrteller-Schallplattenapparate, bei denen Schrittsehaltwerke, elektrische Kontaktvorrich- 
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Funktionen von der Vorlaufplatte auf die Folgeplatte keineswegs mit jener hohen Präzision erfolgt, welche für die Erzielung eines tatsächlich pausenlosen Überganges, der eine Grundbedingung für die ästhetisch einwandfreie Wiedergabe eines   Tonstückes   darstellt, unbedingt erforderlich ist. Bei den bekannten Konstruktionen ist nämlich eine Einstellung der Funktionen in Abstimmung an die stets verschiedene Anzahl der   Voll-und Leergänge   der einzelnen Platten nur insofern möglich, als dies eine ganzzahlige Einstellung der Plattengänge zulässt.

   Bruchteile der Gangzahlen können mit den bekannten Anordnungen nicht berücksichtigt werden, was im Hinblick auf die Tatsache, dass auch die einem blossen Bruchteil eines Umlaufes entsprechende zeitliche Verzögerung oder Voreilung der Folgeplatte schon eine äusserst störend auffallende Pause oder aber gleichzeitige Wiedergabe unzusammengehöriger Tonfolgen verursacht, sehr nachteilig ist. Bei den bekannten Konstruktionen erfolgt nämlich die Steuerung der Bewegung der Plattenteller in der Regel durch Schaltklinke, die auf dem
Tonarm oder auf einem diesen tragenden Wagen angeordnet sind und mit einem Schaltrad zusammenwirken, wodurch ein Stillsetzen des Plattentellerantriebes nach einer festgesetzten Anzahl von ruckartigen Bewegungen des Wagens erfolgt.

   Da der Klinkenmechanismus stets unstetig arbeitet und in der Regel erst nach einer vollen Umdrehung wieder weiterschaltet, ist also ein Erfassen der Bruchteile einer Umdrehung nicht möglich. Überdies erfolgt aber bei den bekannten Ausführungen das Stillsetzen der einen Platte und der Antrieb der nächstfolgenden Platte durch Abstellen beziehungsweise Anlassen der entsprechenden Motoren über die zur Überwachung der bereits durchlaufenden Gänge vorgesehene Schaltklinkeneinrichtung.

   Hiedurch kommen, abgesehen von der Bruchteile einer
Gangzahl nicht   berücksichtigenden,   ungenauen Arbeitsweise des Klinkenmechanismus an sich, auch   noch jene Zeitverluste und Verschiebungen in der Wirkungsweise in Betracht, die durch das beim Anlassen und beim Abstellen sich auswirkende Beharrungsvermögen des Motors bedingt sind, so dass   insbesondere auch das unbedingt erforderliche zeitliche Zusammenfallen des Austrittes des bisher spielenden Tonarmes aus den bespielten Gängen der Vorlaufplatte mit dem Eintritt des vorher aufgesetzten Tonarmes der Folgeplatte in deren bespielte Gänge, bei den bekannten   Mehrteller-Sehall-   plattenapparaten keineswegs gewährleistet ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Apparat zu schaffen, der bei verschiedenster, sich auch auf Bruchteile erstreckender Anzahl der bespielten Gänge und der Leergänge der jeweils verwendeten Platten, stets eine genaue Abstimmung der Funktionsweise an das jeweils vorliegende Verhältnis der bespielten Gänge und der Leergänge der Vorlauf-und Folgeplatten ermöglicht. 



  Erfindungsgemäss wird dies vor allem dadurch erreicht, dass die Schallplatten des Apparates eine vorzugsweise durch den Beginn des zweiten Leerganges der Schallplatte bestimmte Nullpunkt-Marke aufweisen, welche eine Ausrichtung der Plattenlage in bezug auf jenen Radiusvektor des Plattentellers ermöglicht, bei dessen Vorbeieilen unter der Schallnadel ein Schaltorgan die zur Steuerung der Tonarme erforderlichen Bewegungen auslöst.

   Durch die Festsetzung dieses für die Festlegung der Gangzahlen vorgesehenen Nullpunkts und die hiedurch ermöglichte Ausrichtung der Schallplatte in 

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 arme einleitende Schaltorgan in bestimmter Lagebeziehung angeordnete Nullpunkt gestattet eine genaue Einstellung der   Plattenumdrehtingszahlen   und deren Bruchteile und von ihm aus wird auch die Anzahl der für die Auslösung der Überleitbewegung erforderlichen Umdrehungszahlen, unter Berücksichtigung der Anzahl der Gänge, die zum Aufsetzen des Tonarmes notwendig waren, gerechnet. 



  Durch den Nullpunkt ist also vor allem die Gewähr gegeben, dass beim Vorbeieilen des ihm zugeordneten Plattenradiusvektors unter der   Schallnadel,   die einzelnen Teile der Apparatur eine ganz bestimmte Stellung aufweisen, womit bereits in dem Augenblick des besagten Vorbeieilens des Nullpunkt-Radiusvektors unter der Nadel eine genaue Zuordnung des in den Plattenrillen   zurückgelegten   Nadelweges an eine bestimmte Einstellung der für das Überleiten vorgesehenen Apparatur erreicht ist. Ist aber in einem Rillenpunkt die besagte genaue Zuordnung hergestellt, so ist auch bereits die Möglichkeit geboten, auch weiterhin die Funktionsweise der Apparatur genau an den durchlaufenen Rillenweg abzustimmen.

   Zu diesem Zwecke sind erfindungsgemäss die Plattenteller mit einem Zählwerk für das auf den Nullpunkt Bezug habende Abzählen der Leergänge und der bespielten Gänge der auf die Teller aufgesetzten Platten und auch mit einer für die Einstellung der durch das Zählwerk abgezählten Leergänge und bespielten Gänge vorgesehenen   Wähleinrichtung   verbunden, wobei das Zählwerk und die Wähleinrichtung wieder mit der Umschalteinrichtung derart in steuernder Verbindung stehen, dass bei Ablauf der vorgewählten durch die verwendeten Platten gegebenen Gangzahlen die Umschalteinrichtung im Sinne des Überleitens auf die folgende Platte beeinflusst wird.

   Ist also durch die Festsetzung des einer ganz bestimmten Einstellung der Apparatur zugeordneten Plattennullpunktes die erstrebte genaue Synchronisierung eines bestimmten Punktes der Plattenrille in bezug auf eine ganz bestimmte Stellung der Apparaturteile, insbesondere des die Tonarme steuernden Schaltorgans gegeben, so ist durch die Anordnung des Zählwerkes und der Wähleinrichtung auch die Möglichkeit geboten, von diesem festgelegten Nullpunkte ausgehend, auch alle weiteren Geschehnisse innerhalb der Apparatur in genaueste Abstimmung auf den durchlaufenen   Eillenweg zu   bringen, welche Abstimmung auf beliebig kleine Bruchteile einer Umdrehung genau durchgeführt werden kann.

   Hiemit ist also die Auslösung der   Umsehaltvorgänge,   von dem einheitlichen Bezugspunkt aus gerechnet, vollkommen an die Anzahl der Leergänge und der bespielten Gänge der Platten abstimmbar. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Weise dargestellt. 



   Die zur genauen Einstellung auf eine bestimmte Umdrehungszahl und etliche Bruchteile derselben notwendige Festlegung eines Nullpunktes auf der Platte, wird, wie erwähnt, zu Beginn des zweiten Leerganges der Schallplatte, also am Ende der in die Platte eingeritzten ersten Umdrehungrille, vorgenommen. Der Beginn des zweiten Leerganges ist mit Hilfe eines Vergrösserungsglases leicht zu finden. Der zugehörige Radiusvektor wird auf der Etikette der Platte, z. B. durch ein am Rande der Etikette aufgeklebtes Sternehen gekennzeichnet. Dann bestimmt man mit Hilfe des Zählwerkes die Leergänge und legt den dazugehörigen Radiusvektor mit einem leicht aufgeklebten Streifen, irgendeiner Farbe (z. B.   grün),   fest.

   Dann zählt man mit Hilfe des Zählwerkes die Anzahl der Gänge der Rillen vom Nullpunkt bis zum Ende der bespielten Rillen und kennzeichnet auch dieses Ende der Rille bzw. den durch dieses Ende festgelegten Radiusvektor durch ein weiteres Zeichen, etwa durch einen Streifen (z. B. blau). Ausserdem notiert man genau die erhaltenen Ziffern. Hat man alle Platten bestimmt und auch bezeichnet, dann legt man sie nebeneinander und beachtet, dass das Ende der bespielten Gänge der Anfangsplatte (blaue Marke) mit dem Ende der Leergänge der Folgeplatte (grüne Marke) und das Ende deren bespielter Gänge (blaue Marke) wieder mit dem Ende der Leergänge der nächsten Platte usw. phasenrichtig liegen, d. h. die zusammengehörigen Streifen müssen parallel sein. 



  Dann sind alle Platten eines zusammengehörigen Musikstückes in einer gegenseitigen Lage fixiert, die zur Erzielung eines pausenlosen Abspielens nötig ist. Denn gleiche Winkelgeschwindigkeit der Platten vorausgesetzt, wird nur bei der beschriebenen, phasengleichen Ausrichtung der Platten, beim Hinwegeilen des Endes der bespielten Gänge der Vorlaufplatte unter dem ersten Tonarm, auch das Ende der Leergänge der Folgeplatte unter dem in gleicher Relativlage zur Platte angeordneten zweiten Tonarm hindurchgehen. 



   Die Streifen in zwei Farben sind nun überflüssig, wenn folgende Kennzeichnung angebracht wird : parallel zum Radiusvektor, der das Ende der bespielten Gänge der Anfangsplatte angibt (blaue Marke) klebt man auf die Etikette aller Platten weisse Radiusstreifen. Es trägt nun jede Etikette der Platten ein Sternchen zur Kennzeichnung des Nullpunktes und einen weissen Streifen zur Ausrichtung der gegenseitigen Lage. Bei der Bestimmung der Gangzahlen liest man die Einer und Zwanziger (das Zählwerk arbeitet zweckmässig im Zwanzigersystem) an Nummernrollen durch die Fenster 1 ab. 



  Die Bruchteile erkennt man an der Farbe des jeweils am Fenster vor den Einern vorbeiziehenden Segmentes eines als   Zelluloidsehirm   2 ausgebildeten Segmentrades. Dieses hat fünf verschieden gefärbte, aber gleich grosse Segmente. Auf diese Art wird also vor der eigentlichen Vorführung der Platten am selben Apparat zuerst die Anzahl der bespielten Gänge und der Leergänge derselben bestimmt, 

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 damit später bei der Vorführung das Wählwerk entsprechend den erhaltenen Ganganzahlen ein- gestellt werden kann. 



   Auf den Plattentellern 37"ist ebenfalls ein Nullpunkt in den Stoff markiert. Durch diesen weiteren Nullpunkt ist jener Radiusvektor des Plattentellers gekennzeichnet, bei dessen Vorbeieilen unter der Schallnadel ein Schaltorgan die zur Steuerung der Tonarme erforderlichen Bewegungen auslöst. Dieses die Richtung des Plattenradiusvektors bestimmende Schaltorgan ist nach dem in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel als eine mit Fingern 4 versehene Kontaktbrücke 5 aus- gebildet.

   Die Kontaktbrücke 5 ist um die Tellerwelle 3'drehbar, und der Kontaktfinger 4 derselben bestimmt also mit dem Mittelpunkt der zugeordneten Kontaktscheibe ebenfalls einen Radiusvektor.
Für die Festsetzung des Nullpunktes des Plattentellers ist nun jene Stellung der innerhalb der Schalt- brücke auf der Tellerwelle angeordneten Schaltwalze 3 wesentlich, bei welcher der Nullpunkt der Schalt- walze 3 die Kontaktfinger der auf Null eingestellten Kontaktbrücke passiert. Diese Stellung der Schalt- walze und der Tellerwelle 3'entspricht einer ganz bestimmten Stellung des auf der Tellerwelle sitzenden
Plattentellers. Jener Radiusvektor des Plattentellers, der bei der besagten Stellung der Schaltwalze und der Schaltbrücke gerade durch die Sehallnadel bestimmt ist, ist für die Festlegung des Nullpunktes der Plattenteller   57"massgebend.

   Um   die Übersicht zu erleichtern, ist in der Zeichnung die Schaltwalze 3 in einzelne Kontaktscheiben 26,36, 43 auseinandergezogen dargestellt. 



   Der Apparat arbeitet nun folgendermassen : Es wird zunächst jedes einzelne Organ 6,7,   8,   9 der Wähleinrichtung der Phaseneinsteller 21 auf Null gestellt. Die erste Platte wird aufgelegt, u. zw. auf jenen Spielteller, dessen Tonarm hochgehalten ist, wobei man zu beachten hat, dass die Nullvektoren von Platte und Spielteller zusammenfallen. Die zweite Platte kann gleich   phasenrichtig   auf den andern Teller aufgelegt werden, und jetzt lässt man das Laufwerk arbeiten. 



   Während des Laufes des Zählwerkes wird die Wähleinriehtung der Anfangsplatte auf die vorher durch das Zählwerk abgezählte Zahl der Leergänge eingestellt, u. zw. bei Wähler 7 die ganzen Zahlen und bei Wähler 8 die Bruchteile der Leergänge. Wenn beim Lauf der Platte die Abspielnadel die Nullmarke der Platte passiert, drückt man auf das als Knopf 10 ausgebildete Schaltorgan. Hiedurch bekommt der Hauptmagnet 11 Strom und zieht seinen Anker an, was folgendes zur Wirkung hat : Die Kupplung 37 wird ausgerückt und damit das Zählwerk abgekuppelt.

   Dieses Abkuppeln ist deshalb erforderlich, weil das durch das Zählwerk zu besorgende Abzählen der Leergänge der Anfangsplatte erst in jenem Augenblick zu beginnen hat, in welchem der Nullpunkt der Platte die Nadel passiert, da von dem festgesetzten Nullpunkte aus die weiteren Geschehnisse innerhalb der Apparatur, insbesondere die Umschaltung auf die Folgeplatte, je nach der ermittelten Anzahl der Plattenumdrehungen auszulösen sind. Gleichzeitig wird der Nullstellhebel 12 des Zählwerkes betätigt und das ganze Zählwerk (Einer 13, Zwanziger 14, Bruchteile   15)   und die   Verzögerungsscheibe   16 werden auf Null gestellt. 



  Die   Verzögerungseinrichtung   hat folgenden Zweck : das eine Klinkenpaar 17 des Verzögerungsegmentes steht im Nullpunkt, das   andere 75   gegenüber. Bei Erreichung der   jeweils höchsten ganzen   Zahl, also z. B. bei Einstellung der Gesamtzahl   6'8,   bei 6 soll der Stromkreis noch durch die Scheibe 15 für die Bruchteileinstellung unterbrochen sein. Das vordere Ende dieser Scheibe steht genau im Nullpunkt, das rückwärtige Ende ist um eine halbe Umdrehung zurück, steht demnach eigentlich auf   5'5.   Das Metall der Bruchteileinstellscheibe 15 schliesst die auf   0'8   eingestellten Kontakte, und es würde daher schon bei 6-00 ein Strom fliessen, was falsch wäre.

   Darum schaltet sich bei einer Einstellung von Bruchteilen, die grösser sind   alsO'5, die Verzögerung automatisch durch   die auf der Einstellwelle 19 angebrachte Schaltwalze 20 ein. Die Kontakte der Nullstellung 17 werden aus-und die Gegenkontakt 18 werden eingeschaltet, weil diese bereits von dem Metall der Scheibe verlassen sind. Bei einer Bruchteilenstellung, die kleiner ist als 0'5, wird nicht verzögert, da in diesem Falle ein vorzeitiges Schliessen der auf diese Bruchteileinstellung abgestimmten Stellung der Kontakte nicht eintritt, so dass auch ein schon beim Erreichen der letzten ganzen Zahl einsetzender   Stromschluss   vermieden ist, dieser also erst bei Erreichung der zusätzlichen Bruchteile stattfindet.

   Auch der   Phaseneinsteller M   hat eine Verzögerungsscheibe   22,   weil er eigentlich nur der Bruchteileinsteller der bespielten Gänge ist, was noch näher dargelegt wird. Als letzte Wirkung des betätigten Hauptmagneten 11 wird der sechspolige Umschalter 23 umgestellt. Dies geschieht ebenfalls vom Anker des Hauptmagneten 11 aus und erfolgt gleichzeitig mit der Ausrückung der Kupplung 37. Klinke   I   des Umschalters   schliesst   den Stromkreis des Umschaltmotors 24, Klinke II besorgt die Anbahnung eines die Umschaltung bewirkenden Stromkreises für den   Umsehaltmagnet   25 des Umschaltwerkes. Dieser Stromkreis ist aber derzeit noch durch die offene Klinke   IV   unterbrochen.

   Klinke   111   schaltet den Strom des Hauptmagnetes 11 auf einen Kontakt 
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 leitvorganges zu schliessen. Nach dem Einspringen der Kupplung 37 und der damit verbundenen   Rück-   stellung des Schalters 23 bekommt der   Umschaltmagnet   seinen Betriebsstrom aus einem andern Stromkreis, der, wie oben erwähnt, von den Klinken   11   und   IV   bereits angebahnt wurde. Der von der Klinke V geschlossene Stromkreis ist über die Kontaktscheibe 26 geleitet und dadurch für den Strom nur während der auf den Nullpunkt der Platte (vgl. oben) unmittelbar folgenden halben Umdrehung der Tellerachse passierbar.

   Der Strom fliesst von der auf der Tellerwelle 3'sitzenden Kontaktscheibe 26 zum 

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 Kontaktfinger 11 der Schaltwalze 27, wird dort auf den Kontaktfinger 10   zurückgeführt   und nimmt jetzt den Weg zum Umschaltmagneten 25 und zur Klinke   VI,   welche aber bei gehobener Stellung das Eindringen des Stromes in die Überblenderanlage 38 noch verhindert. Die Schaltklinke I,   II   des Umsehalters sind mit den übrigen Schaltklinke   III   bis VI über einen als Langloch 12'ausgebildeten Leergang gekuppelt, so dass bei   Eindrückung   der Kupplung 37 und Umstellung der Klinken   III   bis T'I 
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 werden können.

   Der arbeitende Umschaltmotor 24, der mit ganz bestimmter Tourenzahl pro Minute laufen muss, überträgt seine Leistung über das Schneckengetriebe 28, die Kupplung 29 und die Kegelräder 30 auf die eigentliche Umschaltwelle 31 und dreht die darauf befindliehen Hebenoeken   32,   die Schaltwalze 27, die Scheibe 33, welche mit Hilfe des stark nach aufwärts federnden Hebels   34   das Gewicht des hochgehaltenen Tonarmes   37'ausbalanciert   und ausserdem, bei Aufhören des Stromimpulses, das Klinkrad 35 in seine Rasten drückt. Die Schaltwalze 27 dient dabei zur Verteilung der von den Kontaktscheiben 26,36, 43 gesteuerten Stromimpulse an die Umschalteinrichtung 24. 



    25,   29,   30, 31   und die Überblenderanlage 38. Ferner wird noch die mit einer Einfallsperre versehene, ebenfalls auf der Umsehaltwelle 31 sitzende Scheibe 35 a gedreht. 



   Nachdem der   Hauptmagnet 11   seinen Anker angezogen und dadurch die vorhin beschriebenen Vorgänge verursacht hat, spielt sich in den nächsten drei auf das Anziehen des Ankers erfolgenden Umdrehungen der Tellerwelle folgendes ab : Die durch den Tonarm   37'über   den   Tonarmhaltcr     3S'   mit dem Fussstück 39'belastete Nocke 32 sinkt mit dem tragenden Ende bei jedem Stromimpuls, der von der Kontaktscheibe 26 erteilt wird, langsam tiefer. Dabei kann der Tonarm nur die senkrechten Bewegungen mitmachen, denn eine etwa durch Reibung bedingte Mitnahme zu einer   Aussenschwenkung   wird durch einen Anschlag verhindert.

   (Der eine Tonarm wurde aus Gründen einer besseren Übersieht ganz nach rechts verschwenkt gezeichnet.) Während der ersten zwei Impulse sinkt der   Tonarm   in zwei Bewegungen so tief, dass die Nadelspitze knapp über der Platte steht. Gleich nach Beginn des dritten Impulses setzt sich die Nadel auf, d. h. gleich, nachdem der Nullpunktsvektor der Schallplatte die Nadel passiert hat. Diese hat nun fast eine volle Umdrehung Zeit, in die erste Rille einzuspringen und den Nullpunkt, der zu Beginn des zweiten Leerganges (oder am Ende des ersten) liegt, zu erreichen. 



  Dabei arbeitet die Umschalteapparatur folgendermassen : Bei Beginn des dritten Leerganges stellt 
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 die Walze27 und die Kontaktfinger 4 und 5 der Walze27 verlieren im Laufe der Bewegung den Kontakt, was sich aber noch nicht auswirkt, da die Kontaktscheibe 36 bald nach Aufsetzen der Nadel den Stromkreis geschlossen erhält. Dabei ist zu beachten, dass die Kontaktscheibe 36 den Stromweg   schliesst,   bevor noch der Kontakt bei den Kontaktfingern 4 und 5 der Walze 27 verlorengeht. Die Scheibe hält also den Kontakt aufrecht bis knapp vor Einlauf des Nullpunktes der Platte, u. zw. dies deshalb, um die Verzögerung, welche durch die Trägheit der Massen entsteht, auszugleichen. Verlässt das Metallende der   Kontaktscheibe   36 die stromführenden Klinken 4, dann wird der Hauptmagnet 11 stromlos und der Anker fällt ab.

   Die ganze Umschalteapparatur verliert den Betriebsstrom und bleibt stehen. 



  Die Schaltwalze 27 steht dabei in Stellung III. Durch die bisherige Funktion der Apparatur wurde also ein allmähliches Niedersinken des Tonarmes auf die Platte und eine Bewegung der Nadel auf der Platte bis zu deren Nullpunkt bewirkt. Da vom Nullpunkt aus die nach der vorher festgestellten Anzahl der Plattenumdrehungen bestimmte, zeitliche Festlegung der weiteren Vorgänge gezählt wird, muss nunmehr die Verbindung der Tellerwelle3'mit dem Zählwerk wiederhergestellt werden. Bei der Kupplung37 wird also beim Abfallen des Ankers der Magnet 11 eingerückt und das Zählwerk dadurch angeschaltet. ausserdem werden die vier Klinken   III   bis VI des sechspoligen Umschalters 23 umgestellt.

   Die Klinken I und II bleiben in der oberen Stellung, weil sie durch die Sperre   3.     5 a   oben gehalten werden, und halten somit den Strom des Umsehaltmotors aufrecht (Klinke   I)   und sorgen für einen Stromweg in das Um- 
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 Aufgabe mehr. Dagegen bildet die Klinke   IV   eine Fortsetzung des Stromweges von der Klinke I über die   Klinken 77   und IVzum Kontaktfinger9 der Schaltwalze 27, der aber noch nicht in Aktion getreten ist. Klinke VI sorgt für einen Stromzufluss über die Kontaktfinger 7 und 8 der Sehaltwalze 27, welche in Stellung   III   steht, zur Überblenderanlage 38. Einstweilen ist Stillstand in der Apparatur. Nur der Motor läuft, aber bei ausgerückter Kupplung 29.

   Während des Laufes der Nadel in den Leergängen der Platte wird also für das eigentliche Überleiten auf die Folgeplatte nichts veranlasst. Erst bei Erreichung der durch das Wählwerk 7, 8 genaue eingestellten Zahl der Leergänge kommt ein Strom- 
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 zum Umschaltmagneten 25 und über die Klinke VI zum Bruchteileinsteller 15 und von dort über die Kontaktfinger der Schaltwalze 27 (Finger 7 und   8)   zu der   Überblenderanlage 38   und setzt sie in Tätigkeit. Auf der Schaltwalze 27 hat nun eine Verbindung der Kontaktfinger 9 und 10 stattgefunden, und der Umschaltemagnet 25 bleibt dauernd unter Strom.

   Für das dauernde Zuführen eines Stromes sorgt bereits der Umschalter 39, der beim Anheben des Ankers des Umschaltmagneten 25 eine dauernde Verbindung herstellt, wenn Klinke II des sechspoligen Umschalters 23 sich in der oberen Lage und Klinke IV in der unteren Lage sich befinden. Der also   dauernd eingeschaltete Magnet 2J schliesst   die 
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   Umdrehung von Beginn des gesamten Umsehalteorgans an gemacht hat. Die Sperre 35 a fällt dann ein und die Ausgangsstellung bleibt erhalten, weil jetzt der Umsehaltmotor 25 stromlos wird. Die Tonarme 37'haben die Rollen vertauscht. Der eine, der früher vorher hochgehalten und abgeschaltet war, ist nun der spielende und vom Überblender 38 eingeschaltet, während der andere, der vorher diese Stellung innehatte, jetzt hochgehalten und ausgeschaltet ist.

   Während des Spiels der ersten Platte kann man nun auf die notwendige Anzahl der Gesamtgänge einstellen. Diese umfasst : Alle Gänge vom Nullpunkt an bis Spielsehluss der ersten Platte, vermindert um die Anzahl der Leergänge der Folgeplatte und weiter noch vermindert um drei weitere Gänge. Das sind jene drei Gänge, welche zum Aufsetzen des Tonarmes notwendig waren. Diese Einstellung der Gesamtgänge ist dadurch bedingt, dass für die Ingangsetzung der Bespielung der Folgeplatte dieselben Vorkehrungen nötig sind wie bei der Einleitung der Bespielung der Vorlaufplatte. Denn auch das Aufsetzen des Tonarmes der Folgeplatte erfolgt allmählich durch einzelne Stromimpulse, wobei auch die nach dem Aufsetzen der Nadel noch zu durchlaufenden Leergänge zu berücksichtigen sind. da die Tonwiedergabe der Folgeplatte erst nach Zurücklegung dieser Leergänge einsetzt.

   Für die Einleitung des ersten, eine Annäherung des Tonarmes an die Folgeplatte bewirkenden Stromimpulses ist also die Zurücklegung der vorhinerwähnten Anzahl der Gesamtgänge erforderlich. Diese sich ergebende Zahl stellt man auf den Wählern 6 und 9 im Zwanzigersystem ein. Bei Wählern 6 die Zwanziger und bei Wählern 9 die Einer. Die Bruchteile werden beim Phaseneinsteller 27 gewählt. Die Einstellung der Bruchteile beim Phaseneinsteller ist deshalb begründet, weil die genannte Bruehteilziffer auf den vollen Winkel bezogen, der eine ganze Umdrehung darstellt, jenen Phasenverschiebungswinkel ergibt, um welchen der Nullpunktsvektor der Folgeplatte gegenüber dem Nullpunktsvektor der Vorlaufplatte nacheilt (respektive voreilt).

   Der Nullpunkt der Folgeplatte ist ebenfalls durch den Beginn des zweiten Leerganges bestimmt und die Synchronisierung des ganzen Apparates auf diesen Punkt geschieht wie folgt : Der Zeiger 4. J des Phaseneinstellers 21 steht mit der Kontaktbrücke 5 in mechanischer Verbindung und ist entsprechend der Phasenverschiebung zwischen den zweckmässig durch den Beginn des zweiten Leerganges festgelegten Nullpunktes der Vorlauf-und Folgeplatte eingestellt. Diese Synchronisierung ist durch folgendes begründet : Die Folgeplatte, deren Markierungsstreifen mit der gespielten Platte in Phase liegt, kann nur durch Zufall eine Stellung des Nullpunktes aufweisen, die mit der Lage des Nullvektors des Plattentellers (vgl. oben) zusammenfällt. In der Regel werden die Nullbezeiehnungen um einen gewissen Winkel gegeneinander verschoben sein.

   Um dies auszugleichen, wird die Kontaktbrücke 5 von der Phaseneinstellung 21 aus verschwenkt. Hiebei sind den einzelnen Plattentellern 37" Signallampen 41 zugeordnet, die in einem über die Kontaktscheibe 43 und die Schaltwalze 27 schliessbaren Stromkreis liegen. Man stellt den Schalter 40 um. Dadurch bekommt die dem einzustellenden Plattenteller zugehörige Signallampe 41 Strom über die Kontaktscheibe 43 und die Steuerung auf der Schaltwalze 27, über die Kontaktfinger 1, 2 und 3. Die Lampe 41 leuchtet auf, wenn der Nullpunkt des Tellers unter dem Tonarm durcheilt, wenn die Phaseneinstellung auf Null steht. Ist letztere in anderer Stellung, dann erfolgt das Aufleuchten entsprechend später. Den Phaseneinsteller : 21 stellt man nun so, dass die Signallampen 41 beim Passieren des Nullpunktes der Folgeplatte unter dem Tonarm aufleuchten. 



  Die Skala auf der Einstellwelle des Phasenschwenkers. 21 muss nach der Einstellung unter dem Zeiger 44 die vorher rechnerisch bestimmten Bruchteile der einzustellenden Gesamtgänge aufweisen. Man stellt nun noch die Leergänge der Folgeplatte auf den Wählern 7 und 8 ein und überlässt nun den Apparat sich selbst. Die Zwanzigerrolle des Zählwerkes hat noch einen Seitenkontakt 45 und die Einstellung der Zwanziger noch einen Seitenwähler 46. Damit wird der Umsehaltmotor einige Zeit früher eingeschaltet, um ihn auf voller Tourenzahl zu haben, wenn dann der Umschaltvorgang beginnt. Alle Kontakte des Zählwerkes 13, 14 müssen zwei Knöpfe bedecken, damit der vom Zählwerk kommende Stromstoss mindestens durch zwei Umdrehungen des Tellers andauert.

   Von dieser Länge des Stromstossers geht ohnehin viel verloren, denn durch Verzögerung und Bruchteileinstellung ergibt sich eine Reduzierung des längsten, ununterbrochenen Stromimpulses auf die Dauer einer halben Umdrehung der Tellerwelle 3'. Ist dann die eingestellte Umlaufzahl erreicht, beginnt die Umschaltung wie zu Beginn des Anlassens durch Anheben des Ankers des Hauptmagneten 11, weil dieser vom Zählwerk 13, 14 über die Verzögerung 15", 16 und die untere Kontaktplatte 47 über die Klinke III des Umschalters 23 Strom bekommt. 



  Handelt es sich um längere Ton-oder Musikstücke, so kann zweckmässigerweise gleich bei der Aufnahme der Schallplatte die Zahl der von der Platte vollführten Umdrehungen aufgezeichnet werden, wodurch sich die hier zeitraubende Ermittlung der Gangzahlen der vorzuführenden Platten durch den Benützer des Apparates erübrigt. Zur Aufzeichnung der Umdrehungszahlen bei der Aufnahme kann hiebei zweckmässig das Zählwerk mit einem Typendrucker gekuppelt werden, der die Zahl der Umdrehungen samt Bruchteilen durch Überblendung bestimmt und aufzeichnet. 



  Um zu verhindern, dass das Einlegen der Platte in den Plattenteller unsachgemäss erfolgt, ist die Schallplatte mit Justiermitteln, wie Vertiefungen, Einpressungen, unrunden Mittelbohrungen od. dgl. versehen, welche ein Einlegen der Platte in den Plattenteller 37" nur dann gestatten, wenn der durch den Plattennullpunkt gegebene Radiusvektor mit dem entsprechenden, durch die Lage der Kontaktfinger 4 des Umschalters 23 bedingten Nullpunkt-Radiusvektor des Plattenstellers 37"iibereinstimmt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mehrteller-Sehallplattenapparat, mit Umschaltung der Bespielung von einer Vorlaufplatte auf die Folgeplatte, dadurch gekennzeichnet, dass seine Schallplatten eine vorzugsweise durch den Beginn des zweiten Leerganges der Schallplatte bestimmte Nullpunktmarke aufweisen, welche eine Ausrichtung der Plattenlage in bezug auf jenen Radiusvektor des Plattentellers (371/) ermöglicht, bei dessen Vorbeieilen unter der Schallnadel ein Schaltorgan , die zur Steuerung der Tonarme (37') erforderlichen Bewegungen auslöst.
    2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenteller (371/) mit einem Zählwerk (13, 14, 15) für das auf den Nullpunkt Bezug habende Abzählen der Leergänge und der bespielten EMI6.1 vorgewählten, durch die verwendeten Platten gegebenen Gangzahlen, die Umsehalteinriehtung im Sinne des Überleitens der Tonabnahme, von der Vorlaufplatte auf die folgende Platte beeinflusst wird.
    3. Apparat nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zählwerk (13, 14, 15) eine Registratur (13) für die Einer, eine solche (14) für die Zwanziger sowie eine Anzeigeeinriehtung für die Bruchteile einer Plattenumdrehung aufweist, welche zweckmässig als ein mit der Tellerwelle (3') kuppelbares Segmentenrad (2) ausgebildet ist.
    4. Apparat nach den Ansprühen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wähleinrichtung (6, 7, 8, 9) Organe (7, 8) für die Einstellung der Leergänge der Schallplatten und solche (6, 9) für die Einstellung der bis zur Auslösung des Tonarmes (37') der Folgeplatte zu vollführenden Gangzahlen aufweist, wobei die Wähleinrichtung (6, 7, 8, 9) mit dem Zählwerk (13, 14, 15) derart in elektrischer Verbindung steht, dass bei Erreichung der vorgewählten, durch die Platten gegebenen Gangzahlen, an die Umsehalteinriehtung (24, 25, 29,30, 31) Stromimpulse im Sinne des Überleitens der Tonabnahme auf die Folgeplatte abgegeben werden.
    5. Apparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Einstellung der Leergänge EMI6.2 mit der Bruehteilseinstellung (8) für die Einstellung der Leergänge mechanisch gekuppelte Kontakt- brücke (15") aufweist, welche um eine mit der Tellerwelle (3') kuppelbare, zugehörige Kontaktseheiben (15) tragende Welle (16') drehbar gelagert ist, so dass eine Verschwenkung der die Stromimpulse übertragenden Kontakte (15') der Kontaktbrüeke (151/) um ein auf die Bruchteilsanzahl der Plattenleergänge abgestimmtes Ausmass ermöglicht ist.
    7. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tellerwelle (3') EMI6.3 14, 15) und der Wähleinrichtung (6, 7, 8, 9) fallweise unabhängigen Stromimpulse vorgesehen ist.
    8. Apparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung der fallweise erforderlichen Unabhängigkeit zwischen der die Schaltwalze (3) tragenden Tellerwelle (3') und der EMI6.4 einen Hauptmagneten (11) betätigbare Kupplung (37) vorgesehen ist, durch welche das Zählwerk (13, 14, 15) fallweise zum Zwecke der neuen Einstellung abgekuppelt werden kann.
    9. Apparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Betätigung der Kupplung (37) vorgesehene Hauptmagnet (11) gleichzeitig mit einem Umschalter (23) in Verbindung steht, dessen eine Schaltklinke (I) im Falle der Lösung der Kupplung (37) durch den Hauptmagneten (11) den Stromkreis des Umsehaltmotors (24) schliesst, wobei eine weitere Schaltklinke (11) des Umschalters (23) die Anbahnung eines die Umschaltung bewirkenden Stromkreises für den Umschalt- EMI6.5 10.
    Apparat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschaltmagnet (25) mit einer die Verbindung zwischen der Welle des Umschaltmotors (24) und der eigentlichen Umsehalt- welle (31) herstellenden, lösbaren Kupplung (29) derart steuernd verbunden ist, dass bei Schliessung des Stromkreises für den Umsehaltmagneten (25) die Kupplung (29) eingerückt wird.
    11. Apparat nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromkreis des Umschaltmagneten (25) eine weitere Schaltklinke (IV) des Umschalters (23) eingeschaltet ist, die im Falle der Lösung der Kupplung (37) durch den Hauptmagneten (11) den Umsehaltmagneten (25) noch stromlos hält.
    12. Apparat nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter (23) mit einer weiteren Schaltklinke (111) versehen ist, die im Falle der Lösung der Kupplung (37) durch EMI6.6 <Desc/Clms Page number 7> 13. Apparat nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter (23) mit einer weiteren Schaltklinke (V) versehen ist, die im Falle der Lösung der Kupplung (37) durch den Hauptmagneten (11), durch eine vorgewählte Anzahl von Tellerumdrehungen hindurch, eine Schliessung des Stromkreises des Umschaltmagneten (25) bewirkt, wobei jedoch die auf der Tellerwelle (3') sitzende Kontaktscheibe (26) eine lediglich impulsartige,
    zweckmässig über eine halbe Umdrehung der Tellerwelle erfolgende Strombeschickung zulässt.
    14. Apparat nach den Ansprüchen 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter (23) mit einer weiteren Schaltklinke (VI) versehen ist, die im Falle der Lösung der Kupplung (37) durch den Hauptmagneten (11) ein Eindringen des Stromes in die Überblenderanlage (38) verhindert.
    15. Apparat nach den Ansprüchen 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptmagnet (11) mit dem Zählwerk (14) über einen Nullstellhebel (12) verbunden ist, so dass im Falle der Lösung der Kupplung (37) durch den Hauptmagneten (11) und der Anhebung des Umschalters (23) eine Rückstellung des Zählwerkes (13, M, 1, in die Nullstellung erfolgt.
    16. Apparat nach den Ansprüchen 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsames Schaltorgan (10) zur Betätigung des Hauptmagneten (11) und zur hiedurch bedingten Lösung der Kupplung (37), Anhebung des Umschalters und Rückführung des Zählwerkes (13, 14, 15) durch den Nullstellhebel (12) vorgesehen ist.
    17. Apparat nach den Ansprüchen 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklinken (1, 11) des Umschalters (23) mit den übrigen Schaltklinken (111 bis VI) über einen Leergang (Langloch 1. ? ") gekuppelt sind, so dass bei Einrückung der Kupplung (37) und Umstellung der Klinken (111 bis VI) die Schaltklinken (1, 11) durch eine auf der Umschaltwelle (31) sitzende Einfallsperre (35 a) zurückgehalten werden können.
    18. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Umschaltwelle (31) Hebenocken (32) sitzen, an welche die Tonarmhalter (88') unter dem Einfluss ihrer Schwere anliegen.
    19. Apparat nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Umschaltwelle (31) eine Schaltwalze (27) angeordnet ist, welche zur Verteilung der von den Kontaktscheiben (26, 36, 43) gesteuerten Stromimpulse an die Umschalteinrichtung (24, 25, 29, 30, 31) und die Überblenderanlage (38) dient.
    20. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Umschaltwelle (31) eine zweckmässig mit Rollen (33') versehene Scheibe (33) angeordnet ist, welche unter dem Einflusse eines federbelasteten Hebels (34) steht, welcher vor Aufsetzen des Tonarmes (87') auf die Schallplatte das Gewicht des Tonarmes ausgleicht, wobei die Umschaltwelle (31) mittels einer Klinkenanordnung (35) festgehalten werden kann, während bei aufgesetztem Tonarm auf die Platte, nach Überschreiten des Totpunktes des federbelasteten Hebels (34), dieser bei der Abhebung des Tonarmes mitwirken kann.
    21. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kontaktscheiben (26, 36, 43) zugeordneten Kontaktfinger (4) auf einer um die Tellerwelle (3') verdrehbaren Kontaktbrücke (5) angeordnet sind, so dass eine Synchronisierung der durch die Kontaktscheiben (26, 36, 43) und die Kontaktfinger (4) erfolgenden Stromimpulse in bezug auf den in der Phase verschobenen, zweckmässig durch den Beginn des zweiten Leerganges der Folgeplatte festgelegten Nullpunkt er- EMI7.1
    22. Apparat nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der verdrehbaren Kontaktbrücke (5) ein Phaseneinsteller (21) vorgesehen ist, dessen entsprechend der Phasenverschiebung zwischen den zweckmässig durch den Beginn des zweiten Leerganges festgelegten Nullpunktes der Vorlauf-und Folgeplatte eingestellter Zeiger (44) mit der Kontaktbrücke (5) in mechanischer Verbindung steht.
    23. Apparat nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Plattentellern (37") Signallampen (41) zugeordnet sind, die in einem über die Kontaktscheibe (d3) und die Schaltwalze (27, 1 schliessbaren Stromkreis liegen und bei Durchgang des zweckmässig durch den Beginn des zweiten Leerganges bestimmten Nullpunktes der Folgeplatte unter dem Tonarm (37') aufleuchten, wenn der Phasenunterschied zwischen dem Nullpunkt der Folgeplatte und dem durch die Stellung der Kontaktbrücke (5) bedingten Nullpunkt des Tellers (37") der Folgeplatte ver- schwunden ist.
    24. Schallplatte für den Mehrteller-Schallplattenapparat nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Justiermitteln, wie Vertiefungen, Einpressungen, unrunden Mittelbohrungen od. dgl., versehen ist, die ein Einlegen der Platte in den Plattenteller (37") nur dann gestatten, wenn der durch den Plattennullpunkt gegebene Radiusvektor mit dem entsprechenden, durch die Lage der Kontaktfinger (4) des Umschalters (2, 3) bedingten Nullpunkt-Radiusvektor des Plattentellers (37") übereinstimmt.
    25. Schallplatte nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass sie den Beginn und das Ende der bespielten Gänge angebende Marken, beispielsweise die zugehörigen Radiusvektorbezeichnungen aufweist, <Desc/Clms Page number 8> 26. Schallplatte nach den Ansprüchen 24 und 25, dadurch gekennzeichnet. dass sie zum Zwecke der Phasengleichstellung zwischen Vorlauf- und Folgeplatte, mit einer einzigen Marke, vorzugsweise einer Radiusvektorbezeichnung, versehen ist, bei deren Parallelstellung mit den entsprechenden Marken (Radiusvektoren) der andern Platten Phasengleichstellung der Platten gegeben ist.
    27. Schallplatte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Marken für die Phasen- EMI8.1 EMI8.2
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