AT155510B - Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte Trägerfrequenzen. - Google Patents

Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte Trägerfrequenzen.

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AT155510B
AT155510B AT155510DA AT155510B AT 155510 B AT155510 B AT 155510B AT 155510D A AT155510D A AT 155510DA AT 155510 B AT155510 B AT 155510B
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shaft
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Hazeltine Corp
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Description


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  Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte   Trägerfrequenzen.   
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 aus weichem Gummi, deren Achsen senkrecht zur Achse des Schaftes liegen, sind seitlich an festen
Stützen angebracht und werden je nach der axialen Lage des Steuerschaftes gegen den einen oder den andern Zylinder gepresst. Die Rollen sind in bezug auf den Schaft aneinander gegenüberliegenden
Seiten angeordnet, damit die seitlichen Druckkräfte auf dem Schaft sich gegenseitig aufheben. Bei 1axialen Verschiebungen des Schaftes drehen sich die Rollen um ihre Achse und rollen von dem einen
Zylinder auf den andern Zylinder.

   Obwohl demnach axiale Verschiebungen des Steuerschaftes nicht gehemmt werden, verhindern die Gummirollen jedoch Drehungen des festen oder auch des losen Zylinders, wenn sie gegen den einen oder den andern Zylinder gedrückt werden. Wenn die Rollen gegen den festen Zylinder gepresst werden, ist eine Drehung des Steuerschaftes zum Zwecke der Abstimmung   nicht möglich.   Der Schaft wird erst bei derjenigen axialen Lage für Drehungen freigegeben, bei welcher sich die Rollen auf dem losen Zylinder befinden. Es ist vorteilhaft, die Oberfläche der Zylinder zu riffeln oder mit Zähnen zu versehen, um die Reibung zwischen den Gummirollen und den Zylindern zu erhöhen. 



   Damit nicht durch Anwendung   überuormaler   Gewalt der Steuerschaft auch im gesperrten
Zustand verdreht werden kann, wird vorteilhafter Weise zwischen dem Bedienungsknopf und dem
Schaft oder zwischen dem Schaft und dem festen Zylinder eine Reibungskupplung vorgesehen, welche zu gleiten beginnt, bevor der feste Zylinder gegen die Rollen verdreht wird. 



   Es ist bekannt, dass die von einem Kopplungssystem durchgelassene Bandbreite vergrössert wird, ohne dass sich die mittlere Frequenz des Bandes verschiebt, wenn man die induktive Kopplung zwischen zwei abgestimmten Kreisen vergrössert. Derartige Kopplungssysteme werden daher bevorzugt als Bandfilter verwendet. Wenn jedoch die induktive Kopplung über einen gewissen Betrag hinaus erhöht wird, zeigt die Übertragungskurve des Bandfilters eine Doppelspitze. Der maximale Wert der Kopplung, bei welcher nur eine einzige Spitze vorhanden ist, wird bekanntlich als optimale Kopplung bezeichnet.

   Die Herabsetzung der Kopplung unterhalb des Optimums verringert die Bandbreite, und die Erhöhung der Kopplung oberhalb des Optimums erhöht die Frequenzdifferenz zwischen den beiden Spitzen der Übertragungskurve, wodurch sich die Bandbreite vergrössert, wodurch sich aber auch gleichzeitig die beiden Spitzen der Kurve schärfer ausprägen. Der Begriff der Selektivität hängt mit dem Begriff der durchgelassenen Bandbreite eng zusammen ; die Selektivität ist dabei der Breite des durchgelassenen Bandes umgekehrt proportional. Der eben erörterte Effekt der Veränderung der Bandbreite durch Veränderung der induktiven Kopplung wird bei der erfindungsgemässen An- ordnung benutzt. 



   Die Fig. 1 und 2 stellen eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung dar. Die
Einrichtung ist auf einer Grundplatte 100 befestigt, deren Seiten und Enden rechtwinklig nach unten gebogen sind. Auf der Oberseite der Grundplatte befindet sich ein Gestell   101,   welches die Abstimmungs- kondensatoren für die einzelnen Hochfrequenzkreise eines Empfängers trägt. Diese Kondensatoren sind in der Fig. 1 nicht dargestellt, weil sie von irgendeiner gebräuchlichen Form sein können und an sich keinen Teil dieser Erfindung bilden. Alle einzelnen Drehkondensatoren können hintereinander auf einer Achse montiert sein und werden durch die Achse 102 angetrieben. An dem Ende der Achse ist ein Zahnrad 103 befestigt, das durch ein weiteres Zahnrad 104 angetrieben werden kann, welches auf dem Steuerschaft befestigt ist.

   An dem äusseren Ende des Steuerschaftes 105 ausserhalb der durch die Grundplatte gebildeten Wanne ist der Bedienungsknopf 106 angebracht. 



   In einer Reihe längs der Mitte der Grundplatte befinden sich die Abschirmbüchsen 119, 120,
121, 122 und   123.   Jede dieser Abschirmbüchsen enthält einen Selektionskreis oder ein selektives
Kopplungssystem des Empfängers. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Sekundärspule der Kopplungssysteme   unbeweg-   lich innerhalb der   zugehörigen   Abschirmbüchse angebracht, während die Primärspule beweglich angebracht ist, wobei sie durch den beweglichen Träger   115,   der durch eine Öffnung in der Grundplatte hindurchragt, in axialer Richtung verschoben werden kann. Fig. 2 zeigt genauer, wie diese Bewegung der Primärspule bewirkt wird. Man erkennt die Lage des Schaftes 105 unterhalb der Grundplatte : die Figur zeigt auch die Abschirmbüchse 122 im Schnitt, welche die fest angebrachte Sekundärspule   66   und die bewegliche Primärspule 55 enthält. 



   In der Büchse 122 ist die Sekundärspule 56 auf einem Spulenträger befestigt. von dem sie oben in der Büchse gehalten wird. Die Primärspule 55 ist mit ihrem Spulenträger an dem beweglichen Träger 115 befestigt. Das andere Ende des beweglichen Trägers ist mit einem Verbindungsträger 112 verbunden, der längs der Unterseite der Grundplatte unter allen Büchsen 119, 120, 121, 122 und 123 hindurchgeht. Dieser Verbindungsträger 112 wird an seinen Enden durch zwei Führungsarme 113 und   113'gehalten.   Diese Führungsarme können sich um die Achse 114 längs der Hinterseite der Grundplatte bewegen. Die vertikale Einstellung des Verbindungsträgers 112 wird durch die hervorspringende   Nase 111   bestimmt, welche in eine Kerbe 129 der Klinke 108 eingreift ; die Klinke   108istauf   der Achse 109 drehbar befestigt.

   Um das Gewicht der ganzen beweglichen Spulenanordnung, welches auf der Nase 111 
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 werden, so dass die Stellung der Klinke und damit   die vertikale Lage der Spule'3. 5 gegenüber   der
Spule 56 durch die axiale Lage des Schaftes 105 bestimmt ist. Auf diese Weise wird durch die axiale Einstellung des Bedienungsknopfes die Kopplung zwischen den Spulen 55 und 56 und damit zwischen allen Spulenpaaren bestimmt, welche noch durch die Bewegung des Verbindungsträgers 112 verstellt werden. 



   Der   Stenersohaft   105 trägt ein Zahnrad   10due   welches innerhalb der Grenze der axialen Verschiebung des Schaftes 105 dauernd mit dem Zahnrad 10. 3 in Eingriff ist, das auf der Achse 102 fest angebracht ist. Die Achse 102 ist mit den Drehachsen aller abzustimmenden Drehkondensatoren gekuppelt. Ein zweites Zahnrad   1. 10   oder ein Zylinder des gleichen Durchmessers wie der des Zahnrades 104 ist auf dem Schaft 105 neben dem Zahnrad 104 drehbar angebracht. Zwei weiche Gummirollen 131 werden je nach der axialen Lage des   Schaftes 105 gegen das Zahnrad 104 oder   den Zylinder   130   gedrückt ; diese Rollen sind um ihre Achse drehbar mit den Trägern   1. 12   an der Grundplatte 100 befestigt.

   Entweder das Zahnrad 104 oder der Bedienungsknopf 106 ist mit dem Schaft   70. 3 über eine   Reibungskupplung verbunden, welche so konstruiert ist, dass sie zu gleiten beginnt. ehe sich das Zahnrad 104 gegenüber den Rollen 131 verdreht. Auf diese Weise wird die Achse   102   für die Drehkondensatorabstimmung so lange gegen Verdrehungen durch den Bedienungsknopf 106 gesperrt, wie die Rollen 131 gegen das feste Zahnrad 104 gepresst werden. 



   Man erkennt, dass durch die Rollen 131 die axiale Bewegung des Schaftes   105   zwecks Einstellung der Selektivität nicht gehemmt wird, dass die Rollen wohl aber eine Drehung des Schaftes verhindern,   wenn sie an dem Zahnrad 104 anliegen. Die Länge des Zahnrades 104 ist so bemessen, dass die Rollen 131   sich bei axialen Verschiebungen des Schaftes 105 so lange auf der Oberfläche des Zahnrades 104 befinden, bis der Steuerschaft 105 in die axiale Lage gebracht worden ist, bei welcher die Bandbreite im wesentlichen einem vorgegebenen Minimum entspricht. Bei Überschreitung dieser Grenze der axialen Einstellung des Steuerschaftes treten die Rollen auf den Zylinder   1 : 30   über, welcher lose auf dem Steuerschaft drehbar ist.

   Bei dieser axialen Lage des Steuerschaftes bewirkt also eine Drehung des Knopfes 106 eine entsprechende Drehung des Zahnrades   104,   wobei kein Rutschen der Reibungskupplung eintreten kann, weil die Bremskraft durch die Rollen wegfällt. Das Zahnrad 104 treibt dann über das Zahnrad   10 : 3   die Drehkondensatorachse an. 



   Fig. 3 stellt eine Reibungskupplung dar, welche besonders für die Zwecke der erfindungsgemässen Einrichtung geeignet ist. Die Zeichnung zeigt die Reibungskupplung eingebaut in den Bedienungsknopf 106. 



   Der   Bedienungsschaft   105 ist mit einem ringförmigen Flansch 140 versehen, über welchen der Knopf übergreift. Auf der Innenseite des Knopfes 106 ist mittels der Schrauben 142 ein Ring   743   befestigt, durch welchen der Flansch 140 elastisch gegen den Knopf gepresst wird ; durch die Gummizwischenlage 145 kann dabei nötigenfalls die Reibung erhöht werden. Die durch den Ring   14 : 3   erzeugte Spannung ist so bemessen, dass der Knopf 106 auf dem Schaft   105   zu gleiten beginnt, ehe sich das Zahnrad 104 gegenüber den Rollen   1 : 31   verdreht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Einstellung von Empfängern mit Bandfiltern einstellbarer Bandbreite nach dem Patente Nr. 152372, bei welcher für die Abstimmung und die Regelung der Bandbreite ein gemein- sames Regelmittel vorgesehen ist, welches derart ausgebildet ist, dass die Abstimmung des Empfängers erst erfolgen kann, nachdem die an sich beliebig einstellbare Durchlassbreite der Bandfilter auf ein vorgegebenes Minimum zurückgeführt wurde, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sperrung vorgesehen ist, welche eine Veränderung der Abstimmung verhindert, solange das Regelmittel nicht im wesent- lichen auf das vorgegebene Minimum der Bandbreite eingestellt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei axialen Verschiebungen eines Steuersehaftes, durch welche die Bandbreite geändert wird, ein auf dem Steuerschaft angebrachtes Antriebsrad, das in allen Lagen des Steuerschaftes mit den Abstimmitteln gekuppelt ist und das über einer Reibungskupplung mit einem auf dem Steuerschaft angebrachten Bedienungsknopf in Verbindung steht, dadurch gegen Drehung gesichert ist, dass Rollen mit einer bestimmten Kraft dagegen gedrückt werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskupplung zwischen dem Bedienungsknopf (106) und dem Steuerschaft ' vorzugsweise innerhalb des Abstimmknopfes angebracht ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungskupplung zwischen dem Antriebsrad (104) und dem Steuerschaft ss' und vorzugsweise innerhalb des Antriebsrades angebracht ist.
    5. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschaft zwei hintereinanderliegende gleich dicke Zylinder trägt, die zweckmässig mit einer Längszahnung versehen sind und von denen der eine genügend fest mit dem Steuerschaft verbunden ist und der andere lose läuft, und dass auf beiden Seiten je eine weiche Gummirolle, deren Achsen senkrecht zur Schaftachse liegen, als von der axialen Verschiebung abhängige mechanische Sperrung <Desc/Clms Page number 4> wirken, indem sie, in der Längszahnung rollend, stets eine axiale Verschiebung des Steuerschaftes zulassen, eine drehende Bewegung aber verhindern, wenn sie in den fest aufgekeilten Zylinder eingreifen.
    6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschaft an seinem Ende einen Flansch trägt, der in die mit einer Endunterlagsplatte versehene Bohrung des Drehknopfes hineinpasst, und dass durch einen an der Innenseite des Drehknopfes befestigten Ring, der radiale Speichen trägt, eine derartige durch Gummizwisohenlagen erhöhte Reibung zwischen Flansch und Drehknopf auftritt, dass die Reibung für den normalen Betrieb zur Mitnahme des Schaftes ausreicht, aber zu gleiten beginnt, wenn in gesperrtem Zustande eine drehende Bewegung ausgeführt wird, bevor eine gewaltsame Verdrehung des festen Zylinders gegen die Gummirollen eintritt. EMI4.1
AT155510D 1933-11-07 1935-06-19 Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte Trägerfrequenzen. AT155510B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US152372XA 1933-11-07 1933-11-07

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AT155510B true AT155510B (de) 1939-02-10

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ID=21770277

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AT152372D AT152372B (de) 1933-11-07 1934-11-07 Verfahren und Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte Trägerfrequenzen.
AT155510D AT155510B (de) 1933-11-07 1935-06-19 Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte Trägerfrequenzen.

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AT152372D AT152372B (de) 1933-11-07 1934-11-07 Verfahren und Einrichtung zur Einstellung von Empfängern für modulierte Trägerfrequenzen.

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AT152372B (de) 1938-01-25

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