AT155468B - Elektrodenanordnung für die Herstellung von Perverbindungen. - Google Patents
Elektrodenanordnung für die Herstellung von Perverbindungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrodenanordnung für die Herstellung von Perverbindungen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Elektrode, geeignet für die Herstellung von Perverbindungen durch anodische Oxydation. Bei der Herstellung von Perverbindungen, wie Perschwefelsäure, Perborsäure usw. bzw. deren Salzen, hat es sich als notwendig herausgestellt, Platinanoden zu verwenden, da alle andern Metalle die Abscheidung des betreffenden Anions aus Säuren oder Salzen (wie SO4 aus Schwefelsäure oder Sulfaten) nicht gestatten, obwohl das betreffende Material an sich genügend widerstandsfähig gegen den Angriff des Elektrolyten wäre. Wegen des hohen Platinpreises ist es immer das Bestreben gewesen, Anoden herzustellen, die eine möglichst geringe Menge von Platin benötigen oder das Platin durch billigere Metalle zu ersetzen. So ist z. B. die Stromzuführung zur Platinelektrode aus Kupfer oder andern gut leitenden Materialien hergestellt worden. Wenn gewöhnliches Metall, z. B. Kupfer, als Stromzuführung dient, so muss dasselbe gegen den Angriff des Anolyten und des naszierenden Sauerstoffes durch Überzüge, die dem Angriff der Chemikalien widerstehen, geschützt werden. Hartgummi hat sich als für diesen Zweck geeignet erwiesen. In allen Fällen ist indessen das Überzugsmaterial dem Angriff des naszierenden Sauerstoffes ausgesetzt, der sich an dem die überzogene Stromzuführung und die Platinelektrode verbindenden Platindraht entwickelt. Es wird im Laufe der Zeit in der Umhüllung des Platindrahtes ein Kanal gebildet, durch den die Lösung eindringen kann, und so der Kontakt zwischen Kupfer und Platin schliesslich zerstört. Um an Platin bei den Elektroden zur elektrolytischen Herstellung von Perverbindungen zu sparen, ist es auch bereits vorgeschlagen worden, das Platin durch einen Träger aus solchem Stoff zu halten, der durch den Elektrolyten oder den naszierenden Sauerstoff nicht zersetzt wird. Als geeignet hat sich ein Tantalträger erwiesen, der das Platin auf einem Teil seiner Oberfläche in Form einer sehr dünnen Folie trägt. Da auf der Platinfolie, insbesondere auch an ihren Rändern, stets eine lebhafte Sauerstoffentwicklung auftritt, so muss sich die Tantalfolie mit der Zeit von ihrem Träger ganz oder teilweise ablösen. Es ist zwar bekannt, dass an Tantal unter den bei der elektrolytischen Herstellung von Perverbindungen gegebenen Bedingungen keine Sauerstoffentwicklung auftritt, aber von dieser Eigenschaft des Tantals ist ja in dem soeben besprochenen Fall kein Gebrauch gemacht. Tantal ist vielmehr allein deshalb verwendet, weil es durch den Elektrolyten weder zersetzt wird, noch zersetzend auf diesen einwirkt. Die vorliegende Erfindung geht demgegenüber von denjenigen bekannten Elektroden aus, bei denen die Stromzuführung aus einem beliebigen Leiter, z. B. Kupfer, besteht, der zum Schutz gegen den Elektrolyten mit einem nichtleitenden Material, z. B. Hartgummi, überzogen ist. Der vorliegenden Erfindung liegt hiebei die Aufgabe zugrunde, dafür zu sorgen, dass der Hartgummiüberzug durch den naszierenden Sauerstoff nicht angegriffen und somit der Kontakt zwischen der Stromzuführung und der Platinelektrode nicht zerstört wird. <Desc/Clms Page number 2> Die Erfindung besteht darin, dass als Träger für die Platinelektrode ein oder mehrere Zwischenstücke aus solchem Material verwendet wird, an denen Sauerstoffentwicklung nicht oder nur in geringem Masse auftritt, z. B. Tantal, und dass diese Zwischenstücke die Platinelektrode mit der mit einem nichtleitenden Überzug versehenen Stromzuführung verbindet. Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Anode im Schrägriss und teilweisem Schnitt. Ein aus gewöhnlichem Metall, z. B. aus Kupfer bestehender, der Stromzuführung dienender Stab 1 ist mit einem Hartgummiüberzug 2 versehen. An dem Stab 1 sind die Zwischenstücke. 3 aus Tantal befestigt, welche den Stab 1 und den Platínkörper 4 leitend miteinander verbinden. Der Überzug 2 besitzt Fortsätze 5, welche die Tantalzwischenstücke 3 auf einem Teil ihrer Länge umfassen. Wie ersichtlich, ist für die Elektrode nur eine sehr geringe Menge von Platin erforderlich. Ausserdem ist jeder Angriff auf die nichtleitende Hülle des Stabes durch die Zwischenschaltung der Elemente 3 ausgeschaltet, denn auf als Anode geschaltetem Tantal entwickelt sich kein naszierender Sauerstoff. EMI2.1 Elektrolyten passiv.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Elektrodenanordnung für die Herstellung von Perverbindungen, bestehend aus einer Platinelektrode und einem Träger für diese aus solchem Leitermaterial, an dem Sauerstoffentwicklung nicht oder nur in geringem Masse auftritt, z. B. Tantal, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht oder wenig Sauerstoff entwickelnde Träger aus einem oder mehreren Zwischenstücken (3) besteht, die die Platinelektrode (4) und eine mit nichtleitendem Material überzogene Stromzuführung (1) bekannter Art miteinander verbinden. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US155468XA | 1936-11-12 | 1936-11-12 |
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| AT155468B true AT155468B (de) | 1939-01-25 |
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ID=21772023
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|---|---|---|---|
| AT155468D AT155468B (de) | 1936-11-12 | 1937-11-05 | Elektrodenanordnung für die Herstellung von Perverbindungen. |
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1937
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