AT154480B - Verfahren zum Behandeln von Metalloberflächen. - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von Metalloberflächen.

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  Verfahren zum Behandeln von Metalloberflächen. 
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   Weiterhin hat sieh ergeben, dass verschiedene andere Stoffe verdampft werden können und dass die oben aufgeführten Metalle gut nach dem angemeldeten Verfahren sich behandeln lassen. Nitrate wie Ferrinitrat und Manganitrat kann man bei Temperaturen unter etwa 540  C verdampfen. Auf den behandelten Metallen ergeben sich Überzüge, die hauptsächlich aus Oxyden zusammengesetzt sind. 



  Es wird so die Korrosionsbeständigkeit erhöht. 



   Bei allen Behandlungen nach der Erfindung ist es vorteilhaft, dass der Metallgegenstand nach der Behandlung in heisses oder kaltes Wasser getaucht oder darin gespült wird. Diese Massnahme führt zu einem   unlöslicheren   Überzug. Sie ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Gegenstände mit einem Deeküberzug durch Anstreichen od. dgl. versehen werden. 



   Es ist ausserdem zu empfehlen, dass nach der Wasserspülung die behandelten Metallgegenstände einer   Schlussspülung   mit einer verdünnten Lösung von Chromsäure unterworfen werden. Die Konzentration des Sehlussspülbades kann sehr schwanken. Aus wirtschaftlichen Gründen wird indessen eine bessere Korrosionsbeständigkeit mit einer Lösung von 4   g   auf   3785 ! (l   Gallone) Wasser erzielt. Die Chromsäurelösung kann bei einer Temperatur angewendet werden, die zwischen Zimmertemperatur und   Kochpunkt   liegt. Ein blosses Benetzen der Oberfläche reicht aus. 



   Wie man aus den vorangegangenen Ausführungen erkennt, besteht die Erfindung darin, dass man Metalloberflächen der Einwirkung von   Croc- odeur   Nitratdämpfen bei einer Temperatur von etwa 540  C oder darunter unterwirft, wobei eine derartige Behandlung die Wirkung hat, einen Oxydüberzug auf und im festen Verband mit der   Metallobrefläche   zu bilden. 



   Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, Mischungen der verschiedenen erwähnten Stoffe zu verwenden, z. B. Mischungen von   Cr0 : j und   Nitraten, Benutzt man Chlorverbindungen zur Herabsetzung der   Verdampfungstfm-   peratur, so kann mehr als eine Chlorverbindung zur Ausführung des Verfahrens verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Behandeln von   Metalloberflächen,   dadurch gekennzeichnet, dass man sie der Einwirkung von verdampftem   CrO ;,, Mischungen   von   Cr03   und Chlorverbindungen und/oder Nitraten unterwirft.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung in einer verschlos- senen Kammer erfolgt und bei einer Temperatur unter etwa 4500 C durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gegenstände nach ihrer Behandlung im Dampfraum der Einwirkung einer verdünnten Chromsäurelösung unterwirft.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die im Dampfraum behandelten Gegenstände zunächst mit Wasser spült und sie dann einer Schlussspülung mit verdünnter Chromsäure unterwirft, worauf man die Metalloberfläche vor Aufbringung eines Decküberzuges trocknet.
    5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die zu verdampfenden Stoffe, z. B. Croc, au Temperaturen zwischen etwa 230 und 540 C erhitzt.
    6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass man sechswertige Chromverbindungen verwendet.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man sechswertige Chromverbindungen zusammen mit Phosphat-oder Schwefelsäure verwendet.
    8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle von Chromverbindungen Nitrate verwendet.
    9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass man verdampfte Chromsäure zusammen mit Chlorverbindungen verwendet.
    10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass man verdampfte Chromsäure zusammen mit einer Mischung vom Kaliumehromat und Mangandioxyd verwendet.
    11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass man verdampfte Chromsäure zusammen mit entweder Ferrichlorid, Natriumchlorid oder Chlorwasserstoff verwendet.
AT154480D 1937-11-20 1937-11-20 Verfahren zum Behandeln von Metalloberflächen. AT154480B (de)

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