AT121230B - Verfahren zur Herstellung eines haftenden Überzuges auf Metallen oder Metallgegenständen ohne Anwendung eines galvanischen Stromes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines haftenden Überzuges auf Metallen oder Metallgegenständen ohne Anwendung eines galvanischen Stromes.

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AT121230B
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Aladar Dr Pacz
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Aladar Dr Pacz
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  Verfahren zur Herstellung eines haftenden Überzuges auf   Metallen oder Tfetall-   gegenständen ohne Anwendung eines galvanischen Stromes. 
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 bonat, das mit dem Natriumsiliziumfluorid reagiert, zugesetzt wird. Dementsprechend empfiehlt es sieh zur   praktisehen   Ausführung, eine Mischung von Natriumsiliziumfluorid und einer zweiten Alkaliver- 
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   3. Verstärkte Säuerung : Beispielsweise bildet zugefügt   Molybdänsäure,   Wolfram-oder Borsäure mit dem   löslichen   Molybdat ein saures Salz, mit welchem ein besseres Haften des Überzuges erzielt wird, als es bei Verwendung eines neutralen Salzes möglich ist. Die Wirkung ist zwar keine so befriedigende, wie mit dem Oxalat oder dem   Doppelfluorid,   doch können   kommerziell   erfolgreiche Resultate damit erzielt werden. Solche erfolgreiche Resultate wurden z. B. bei einem Gehalt der Lösung an diesen Säuren erhalten, der einem Zehntel bis einem Viertel des vorhandenen Molybdats entsprach. Auch kann als Badzusatz freie   Kieselfluorwasserstoffsäure   Verwendung finden. 



   4. Aluminiumchlorid : Dieses wird vorteilhaft bei Blei oder seinen Legierungen und Gegenständen daraus verwendet, es gibt aber auch mit Eisen bemerkenswerte Resultate. Bei Blei gibt   ps bessere Resul-   

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   In jedem Falle wird die Lösung vorzugsweise heiss angewendet. Die zu behandelnden Metalle bzw. Gegenstände werden zuerst vollständig gereinigt und dann für eine halbe bis fünf Minuten in die Lösung getaucht. Die längere oder kürzere Tauchzeit ist von der Tiefe und Dicke des gewünschten Über- 
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 bad die Lösung eines Doppelfluorides, wie Kieselfluornatrium. 



   Der auf die obige Weise erzielte Überzug ist dicht, hart, undurchdringlich, fest anhaftend und gegen korrodierende Einflüsse schützend, ausserdem ist er anziehend für das Auge auch in unbehandeltem Zustand und bildet eine geeignete Grundlage für Farbe. Lack, Email, Japanlack und andere   Überzüge.   



   Die Schutzwirkung des auf Eisengegenständen aufgebrachten Überzuges kann durch folgende chemische Behandlung auch verbessert werden. Es wurde festgestellt, dass trotz der   Unmöglichkeit,   einen befriedigenden Überzug nach Behandlung in einer Lösung von   Chromsäure   oder deren Verbindungen zu erreichen, der Widerstand des Metalls gegen feuchte oder atmosphärische Korrosionen bedeutend gesteigert wird, wenn der Gegenstand nach dem Überziehen für kurze Zeit. d. i. 5 bis 10 Minuten, in einer Lösung von löslichem Chromat (z. B.   Natrium-oder Ealiumellromat oder-biehromat)   behandelt wird. 



  Es wurden ausgezeichnete Resultate erhalten. wenn die Gegenstände die angegebene Zeit in einer   5% igen Chromatlösung gekocht   wurden. Die besten Resultate bei diesem   Rostschutzverfahren   werden erhalten, wenn der eiserne Gegenstand zuerst in einem passenden Bad, wie Schwefelsäure gebeizt. hierauf in einer   Kupfersulfatlösung   mit einem glänzenden Kupferüberzug versehen wurde und nach Abspülen der Kupfersulfatlösung der Gegenstand eine halbe bis fünf Minuten in ein Bad getaucht wurde, das Molybdän und eines der obigen modifizierenden Ingredienzien enthielt : worauf   schliesslich   in der Lösung eines Chromsalze gekocht wurde. Schmiedbares Gusseisen eignet sich besonders gut für dieses Verfahren. 



   Bei der Behandlung von Zinn und   Kadmium   lässt sich vorteilhafterweise die Kombination Molybdat mit Ammonsulfat als Färbelösung verwenden, während bei den übrigen Metallen   Ammonsulfat   zweckmässiger zusammen mit   Molybdaten   und Salzen der erwähnten Säuren verwendet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines haftenden Überzuges auf Metallen oder Gegenständen, die aus einem oder mehreren der Metalle Eisen, Aluminium, Zinn, Blei, Magnesium, Zink und Kadmium bestehen, ohne Anwendung eines galvanischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben in eine Lösung getaucht oder mit ihr behandelt werden, die ein   lösliches   Molybdat und ein oder mehrere Salze der Oxal-, Polykiesel-, Fluorwasserstoff-oder der   Kieselfluorwasserstoffsäure   enthält.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Molybdatlösung an Stelle der oder neben den angegebenen Salzen Ammoniumsulfat enthält.
    3. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Molybdatlösung Alkalisiliziumfluorid und eine zweite mit diesem reagierende Alkaliverbindung enthält.
    4. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die heisse Molybdatlösung freie Kieselfluorwasserstoffsäure enthält.
    5. Verfahren gemäss Anspruch 1 zum Überziehen von Blei, dadurch gekennzeichnet, dass die Molybdat- lösung ein lösliches Salz der Metalle Aluminium (Aluminiumehlorid), Magnesium, Mangan enthält.
    6. Verfahren gemäss Anspruch 1 zum Überziehen von eisernen Gegenständen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Gegenstände nach der Behandlung mit einer ein Molybdat enthaltenden Lösung gemäss Ansprüchen l bis 4 mit einer heissen Lösung eines Chromates behandelt werden.
AT121230D 1927-06-20 1927-06-20 Verfahren zur Herstellung eines haftenden Überzuges auf Metallen oder Metallgegenständen ohne Anwendung eines galvanischen Stromes. AT121230B (de)

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