AT154036B - Radbremszylinder für Flüssigkeitsbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen. - Google Patents
Radbremszylinder für Flüssigkeitsbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen.Info
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Description
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Radbremszylinder für Flüssigkeitsbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen.
EMI1.1
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Es sind auf der Zeichnung nur diejenigen Teile der B"emseinrichtung gezeichnet, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
E'3 bezeichnet 1 den zylinderischen, zwischen den Bremsbacken a innerhalb der Bremstromn. el b angeordneten Rtdbremskörper mit den beiden darin verschiebbaren Spreizkolben 2, die den Druekraum zwischen sich einschliessen. Vor den beiden Spreizkolben 2 ist, wie üblich, je eine Dichtungsmanschette 3 vorgesehen, die gemeinsam durch die im Innern des Druckraumes-T befindliche Feder 4 gegen die Stirn der Spreizkolben gedrückt werden. Die gegenläufig angetriebenen Kolben 2 wirken auf die Enden der Bremsbacken a.
EMI2.1
Bremsbackenträger 8, hindurchgesteckt ist-s. Fig. 2 und 3. Der Radbremszylinder 1 ist an dem Träger 8 durch Anschlussschrauben befestigt.
Der Ansatz 5 läuft in einen parallel zum Radbrems- zylinder angeordneten Zylinderansatz 7 aus, der eine Durchgangsbohrung 11 aufweist, die nach beiden Enden erweitert und mit Anschlussgewinde 9, 10 zur Aufnahme von. Anschlussstücken versehen ist.
Von der Durchgangsbohrung 11 führt ein Steigkanal12 in den tiefer liegenden Druckraum l'des Radbremszylinders. Dieser Verbindungskanal mündet an höchster Stelle des Druckraumes-T in diesen und steigt, wie Fig. 2 zeigt, an. Die beiden Gawindebohrungen 9, 10 dienen wahlweise zum Anschluss der Entlüfterschraube 15 oder der Bremszuleitung'14, je nachdem von welcher Richtung die Bremszuleitung 14 kommt.
Um die Bremsdruck-mlage bsim erstmaligen Auffüllen zu entlüften, wird die Entlüfterschraube 15 an jedem Radbremszylinder 1 ein wenig gelöst. Hierauf wird in üblicher Weise der Kolben im Hauptbremszylinder (nicht dargestellt) durch Bedienen des Bremsbedienungshebels pumpenähnlich hin-und herbewegt, so dass Flüssigkeit aus dem Hauptbremszylinder in das ganze Bremsleitungsnetz gefördert wird. Die Bremsflüssigkeit fliesst hiebei durch die Bremszuleitung 14 in die Durchgangsbohrung 11 des Zylinderansatzes 7 der Radbremszylinder und weiter in die Austrittsbohrung 20 der Entlüfter- schraube 15.
Gleichzeitig fliesst eine gewisse Flüssigkeitsmenge durch den Steigkanal12 in den tiefer liegenden Druckraum j !'der Rdbremszylinder. Dieser Druckraum füllt sich langsam mit Flüssigkeit, und die darin befindliche Luft sammelt sich über dem Flüssigkeitsspiegel, der allmählich steigt, so dass die Luft durch den Steigkanal12 und schliesslich in die Durchgangsbohrung 11 gedrückt wird, von wo sie durch die Austrittsbohrung 20 der Eutlüfterschraube 15 aus der Bremsdruckanlage herausgespült wird. B3i starker, ununterbrochener Pumpenwirkung wirkt die seitliche Vorbeiführung der Flüssigkeitssäule an dem Steigkanal12 auf das Innere des Druckraumes l'ejektorartig, so dass eine einwandfreie und restlose Entlüftung der Radbremszylinder stattfindet.
Dadurch, dass die Entlüfter- schraube 15 parallel zum Radbremszylinder angeordnet ist, ist sie im Gegensatz zur bisherigen Anordnung, bei der sie quer zum Radbremszylinder in dessen Wandung eingeschraubt ist, auch leichter zugänglich.
Die Ausführung des Radbremszylinders nach den Fig. 4 und 5 stimmt im wesentlichen mit der Ausführung der Fig. 1-3 überein. Sie unterscheidet sich in erster Linie nur dadurch, dass der Steig- kanal 12 im Durchmesser grösser bemessen ist als die Bohrung 2J zur Bremszuleitung 14. D ink dieses Durchmesscrunterschiedes lässt sich, wie Versuche gezeigt haben, die Luft beim Entlüftungsvorgang schnell und sicher aus dem Druckraum l'der Rtdbremszylinder J entfernen. Eiu weiterer Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass der am freien Ende des schräg ansteigenden Ansatzes 5 befindliche Zylinderansatz 7 mit einer glatten Durchgangsbohrung 11 (ohne Anschlussgewinde) versehen ist.
Diese Durchgangsbohrung dient zur Aufnahme des Anschlussnippels 21 der Bremszuleitung 14, der mit einem zapfenähnlichen Nippelfortsatz 22 versehen ist, auf dessen äusseres Ende Gewinde eingeschnitten ist. Der Nippelfortsatz 22 ist auf einem Teil seiner Länge abgesetzt (verjüngt), so dass zwischen der Zylinderwand der Ddirchga, ngsbohrung und dem Nippelfortmtz 22 ein Ringraum 11 gebildet wird. Das ein gewisses Stück aus der Durchgangsbohrung herausragende Ende des Nippelfortsatzes dient zur Aufnahme der Hutmutter 2. 3, die durch festes Anziehen und durch Anordnung einer Muttersicherung 24 einen sicheren und dichten Anschluss der Bremszuleitung 14 ergibt.
Wie Fig. 5 zeigt, weist der Nippelfortsatz 22 einen T-förmigen Durchtrittskanal auf, der eine dauernde Verbindung zwischen der Bremszuleitung und die Durohgangsbohrung 11 einerseits und dem Steigkanal12 anderseits herstellt. Der Zylinderansatz 7 ermöglicht das Anschliessen der Bremszuleitung 14 von beiden Stirnseiten. Beim Entlüften wird lediglich die Hutmutter 2. 3 ein wenig gelost.
Es fliesst dann beim pumpenähnlichen Betätigen der Bremse eine gewisse Menge der durch die Brems- zuleitung. M zugeführten Flüssigkeit durch die Durchgangsbohrung 11 nach dem geöffneten Ende des Zylinderansatzes 7. Die andere, weit grössere Menge an Bremsflüssigkeit fliesst durch den Steigkanal12 in den Druckraum der Radbremszylinder. Di die Steigleitung im Durchmesser grösser ist als die Bohrung 25 des Anschussnippels 21, vermag sich der Steigkanal12 nicht so schnell zu füllen. Auf diese Weise findet die im Radbremszylinder befindliche L : ft Gèlegenheit, längs des oberen Teiles der Zylinderwand des Steigkanals 12 in die durchgangsboh:ung 11 zu entweichen, von wo sie zusammen mit der durch die gelöste Hutmutter 23 austretenden Flüssigkeit ins Freie gelangt.
Durch die getroffene Mass- nahme wird eine sichere und einwandfreie Entlüftung der Radbremszylinder erreicht. Wesentlich
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ist für die branspruchte Erfindung in erster Linie der Steigkanal 12 zwischen der Anschlussstelle der Bremszuleitung und dem tieferliegenden Druckraum des Radbremszylinders, welcher Steigkanal sowohl zum Zuführen der Brem-flüssigkeitals auch zum Abführen der Luft beim Entlüftungsvorgang geeignetist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Radbremszylinder für Flüssigkeitsbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch einen seitlich abzweigenden, schräg aufwärts gerichteten Ansatz (5) zum Anschluss der Bremszuleitung (14), der einen Steigkanal (12) aufweist, der die höchste Stelle des Druckraumcs (1') des Radbremszylinders (1) mit dem Anschluss der Bremszuleitung (14) verbindet und dadurch nicht nur zur Zuführung der Bremsflüssigkeit, sondern auch sur Ableitung der Luft dient.
Claims (1)
- 2. Radbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der seitlich vom R : ! dbrems- zylinder (1) abzweigende Ansatz (5) in einem parallel zum Radbremszylinder (1) gerichteten Zylinderansatz (7) endigt, der eine Durchgangsbohrung (11) für den Anschluss der Bremszuleitung (14) aufweist, die eine zweiseitige Verbindung mit dem Steigkanal (12) ermöglicht.3. Radbremszylinder nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsbohrung (11) des zylinderansatzes (7) nach beiden Enden erweitert und mit Ansehlussgewiude versehen ist, die wahlweise einerseits zum Anschluss der Entl¯fterschraube (15) und anderseits der Bremszuleitung (14) dienen. EMI3.1 EMI3.2
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE484850X | 1936-04-11 | ||
| DE1936W0100330 DE698723C (de) | 1936-04-11 | 1936-10-22 | Radbremszylinder fuer Fluessigkeitsbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT154036B true AT154036B (de) | 1938-08-10 |
Family
ID=40568562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT154036D AT154036B (de) | 1936-04-11 | 1937-04-10 | Radbremszylinder für Flüssigkeitsbremsen, insbesondere an Kraftfahrzeugen. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT154036B (de) |
| DE (1) | DE698723C (de) |
| GB (1) | GB484850A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154007B (de) * | 1959-02-06 | 1963-09-05 | Teves Kg Alfred | Staubkappe fuer Radbremszylinder |
-
1936
- 1936-10-22 DE DE1936W0100330 patent/DE698723C/de not_active Expired
-
1937
- 1937-04-10 AT AT154036D patent/AT154036B/de active
- 1937-04-12 GB GB1043837A patent/GB484850A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154007B (de) * | 1959-02-06 | 1963-09-05 | Teves Kg Alfred | Staubkappe fuer Radbremszylinder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB484850A (en) | 1938-05-11 |
| DE698723C (de) | 1940-11-15 |
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