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Tragtasche.
Es sind Tragtaschen bekannt, an deren Aussenwand eine zweite aus Netzstoff gebildete beutel- förmige Tasche angebracht ist. Die Rückwand dieses Netzbeutels ist zu einem geringen Teil mit der
Aussenwand der ersten-Tasche verbunden, so dass ein Grossteil des Netzbeutels über die Aussenwand frei herunterhängt.
Zum Zwecke der Aufnahme von Paketen, Büchern und sonstigen beim Einkauf oder auf der
Reise zu verwahrenden Gegenständen ist dieser Beutel durchaus unhandlich und ungeeignet, da er, wie gesagt, nur zum geringen Teil mit der Tragtasche verbunden ist, über die Seitenwand und den
Boden dieser herabhängt und so im gefüllten Zustande an der Tasche herumpendeln wird, wodurch nicht nur die Beschädigung der darin verwahrten Gegenstände zu befürchten ist, sondern ausserdem ein unbequemes Tragen zur Folge hat. Abgesehen von diesen Nachteilen sind auch die Herstellungs- kosten dieser mit einem Netzbeutel verbundenen Tasche wesentlich höher als die der erfindungsgemässen
Tragtasche, welche die genannten Nachteile vermeidet, wesentlich billiger ist und der deshalb eine bevorzugte Verwendung als Bade-, Einkaufs-oder Reisetasehe zukommt.
Gemäss der Erfindung ist an der Aussenwand der Tragtasche eine vorteilhaft elastische, netz- artig durchbrochene Wand derart angebracht, dass dadurch eine Aussentasche bzw. ein Aussenfach gebildet wird. Zur Herstellung der netzartig durchbrochenen Wand können beliebige zu diesem
Zweck geeignete Materialien, wie Garn, Leder, Stoff, Gummi od. dgl., verwendet werden.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Tragtasche im Schaubild dargestellt.
Gemäss Fig. 1 ist an der Aussenwand A der Tragtasche ein netzartig durchbrochenes Gewebe B derartig angebracht, dass die zwei seitlichen sowie die untele Kante dieses Gewebes mit der Tragtasch fest verbunden sind, so dass zwischen der Aussenwand und dem durchbrochenen Gewebe ein Fach (Tasche) entsteht. Gemäss Fig. 2 ist das netzartige Gewebe an seinem unteren Rande nicht unmittelbar wie in Fig. 1 an der Aussenwand befestigt, sondern mit einem nicht durchbrochenen Material C, wie Leder, Stoff od. dgl., besetzt, das seinerseits mit seinem unteren Rande mit der Aussenwand der Trag- tasche verbunden ist. Es entsteht dadurch ein Aussenfach, dessen Aussenwand zum grösseren Teil aus durchbrochenem Gewebe und zum kleineren Teil, u. zw. am unteren Rande, aus nicht durch- brochenem Material gebildet wird.
Der Zweck dieses Besatzes besteht darin, zu eeichen, dass kleine
Gegenstände, welche durch die Maschen des Netzfaches gleiten könnten, in dem nicht durchb : ochenen unteren Teil des Seitenfaches Halt finden.
Gemäss Fig. 3 sind die Henkel der Tragtasche über das netzartige Gewebe hinaus in vertikaler
Richtung verlängert-und mit diesem derart verbunden, dass die in dem Netzfach befindlichen Gegen- stände nicht allein von diesem gehalten werden, sondei n eine zusätzliche Stütze durch die verlängerten
Henkelteile erhalten. Es wird dadurch erreicht, dass das relativ dünne bzw. elastische Material, welches zur Herstellung der netzartig durchbrochenen Wand Verwendung findet, bei zu starker
Belastung sich nicht übermässig ausdehnt oder zerreisst.
Die Vorteile eines solchen aus durchbrochenem Material gebildeten Aussenfaches gegenübex den bisher zur Herstellung von Aussenfächern an Tragtaschen verwendeten Materialien sind mannit- fach, z. B. : In einem elastischen Netzfacli können weit mehr Gegenstände tinte, gebracht werden als in einem gleich grossen Fach, welches aus den zu diesem Zwecke bisher verwendeten nicht elastischen bzw. nicht durchbrochenen Materialien, wie Stoff, Leder, Wachstuch od. dgl., helgestellt wurde.
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In dem Netzfach sind die Gegenstände von aussen sichtbar untergebracht und daher viel leichter auffindbar als Gegenstände, die in dem bekannten, aus undurchsichtigem Material ausgeführten Fächern untergebracht sind.
In dem Netzfach einer Tragtasche weiden feuchte Gegenstände, wie z. B. Badewäsche, weitaus zweckmässiger aufbewahrt als in den bekannten Fächern aus Stoff, Leder, Wachstuch oder ähnlichen, den Luftzutritt und somit den Trockenprozess behindernden Materialien.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tragtasche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oder mehreren Aussenwänden der Tragtasche vorteilhaft elastische, netzartig durchbrochene Wände derart angebracht sind, dass dadurch ein oder mehrere Aussenfächer entstehen.