AT152765B - Verfahren zum Herstellen von Schleudergußrohren mit weicher Außenhaut. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schleudergußrohren mit weicher Außenhaut.

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AT152765B
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Max Langenohl
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  Verfahren zum Herstellen von   Schleudergussrohren   mit weicher Aussenhaut. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, eiserne   Schleudergussiohre   mit weicher Aussenhaut, die daher einen nachträglichen Glühprozess nicht erfordern, in Kokillen, insbesondere auch gekühlten
Kokillen, dadurch herzustellen, dass die   Innenfläche   der Kokille mit einem pulverförmigen   Überzüge   aus den Wärmeabfluss verlangsamenden Stoffen versehen wird. Werden dabei jedoch als Auskleidungs- stoffe nicht solche verwendet, die spezifisch schwerer sind als Eisen, so besteht die Gefahr, dass das
Auskleidungspulver mehr oder weniger stark in das Eisen eindringt oder sich sogar auf der   Innenfläche   des Rohres ablagert.

   Weiterhin haben diese pulverförmigen Überzüge den Nachteil, dass infolge der
Zusammenhanglosigkeit der   Überzugsteilchen   nicht gewährleistet ist, dass die Überzugsstärke an allen Stellen gleich ist ; so kann sogar an manchen Stellen der Kokille der Überzug vollständig fehlen, da die Überzugsteilchen infolge der Drehbewegung der Kokille in dieser verrutschen können. 



   Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird nach der Erfindung ein zusammenhängendes Gebilde der zur Auskleidung benutzten Stoffe auf der Innenwand der umlaufenden Kokille abgelagert. So kann z. B. ein Faden aus wärmeisolierendem Stoffe auf der Kokilleninnenwandung in Schraubenlinienform abgelagert werden, wobei die einzelnen Schraubenwindungen auch mehr oder weniger grosse Zwischenräume haben können und sich trotzdem eine ausreichende, den Wärmeabfluss verhindernde Wirkung erzielen lässt. An Stelle von Fäden aus wärmeisolierenden Stoffen, die nötigenfalls mit einer Drahteinlage versehen sein können, lässt sich überraschenderweise auch ein Metalldraht allein mit gleich guter Wirkung benutzen.

   Die zwischen den einzelnen Schraubenwindungen verbleibenden Zwischenräume sind hinreichend wärmeisolierend, so dass sogar   Kupfer-oder Nickeldraht   benutzt werden kann. Zweckmässig werden solche   Auskleidungsstoffe   verwendet, die als ein die   Korro-   sionsfestigkeit des Eisens erhöhender Überzug auf dem Rohre verbleiben. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die   Kokilleninnenfläche   mit einer zusammenhängenden Schicht des Schutzstoffes zu versehen, wenn nämlich dieser in plastischer oder flüssiger Form in die Kokille aufgegeben wird. Die die Aufgabevorrichtung verlassenden schmalen Streifen aus plastischem oder flüssigem Stoffe erstarren bei der Berührung mit der Kokille sofort und bilden auf ihr durch ihren Umlauf eine zusammenhängende Auskleidungsschicht. 



   Bei Durchführung des Verfahrens erhält die die Auskleidungsmasse zuführende Vorrichtung gegenüber der umlaufenden Kokille eine Relativbewegung. Durch Regelung der Umlaufgeschwindigkeit der Kokille und der Relativbewegung der Zuführungsvorrichtung gegenüber der Kokille lassen sich ohne Schwierigkeit Auskleidungsschichten von solchen Eigenschaften herstellen, wie sie gerade für den jeweiligen Zweck erforderlich sind.

   Ferner lässt sich durch Verwendung zweier oder mehrerer   Zuführungsvorrichtungen,   die eine verschieden grosse Geschwindigkeit haben, eine gitterartige Überlagerung der von den einzelnen Vorrichtungen herrührenden schraubenlinienförmigen Schutzstoffstreifen erreichen, da sich dann die Schraubenlinien je nach der Relativgeschwindigkeit der Zuführungsvorrichtung in einem mehr oder weniger spitzen Winkel   überschneiden.   Hiebei können selbstverständlich auch flüssige Metalle Anwendung finden, die sich auf der Kokilleninnenwand als schraubenlinienförmiger, zusammenhängender Körper ablagern. 



   Schliesslich lässt sich das Verfahren bei Verwendung von Giessrinnen, die gegenüber der Kokille   längsverschieblich   sind, so ausführen, dass die   Zuführungsvorrichtung   für die Auskleidung mit der Rinne verbunden wird, so dass die Bildung der wärmeisolierenden Schicht kurz vor der Bildung des gusseisernen Rohres erfolgt und dadurch praktisch jeder Zeitverlust durch Herstellen der Auskleidungsschicht vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen von Schleudergussrohren mit weicher Aussenhaut in Kokillen unter Benutzung von den Wärmeabfluss hindernden Auskleidungsstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusammenhängendes Gebilde (Band, Faden, Draht od. dgl. ) des Auskleidungsstoffes auf der Innenwand der umlaufenden Kokille abgelagert wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden aus wärmeisolierendem Stoffe mit einer Drahteinlage versehen ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Auskleidungsstoff ein Metalldraht, z. B. Kupferdraht, verwendet wird.
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auskleidungsstoff in plastischer oder fliissiger Form in die Kokille mittels einer in der Richtung der Kokillenachse bewegbaren Vernichtung derart eingebracht wird, dass sich auf der Innenwand der Kokille eine aus zusammenhängenden schraubenlinienförmigen Windungen bestehende Schicht bildet.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die festen, plastischen oder flüssigen Auskleidungsstoffe durch zwei oder mehrere Verteiler in die Kokille eingebracht werden, die sich in der Richtung der Kokillenachse mit verschieden hoher Geschwindigkeit bewegen, so dass sich die von den einzelnen Verteilern herrührenden sehraubenlinienförmigen Sehutzstoffstreifen zu einer gitterartigen Schicht vereinigen.
AT152765D 1933-12-09 1934-05-04 Verfahren zum Herstellen von Schleudergußrohren mit weicher Außenhaut. AT152765B (de)

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