AT152694B - Verfahren zur örtlichen Oberflächenhärtung von Werkstücken aus Eisen oder niedriggekohlten Stählen. - Google Patents

Verfahren zur örtlichen Oberflächenhärtung von Werkstücken aus Eisen oder niedriggekohlten Stählen.

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AT152694B
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  Verfahren zur örtlichen   Oberflächenhärtung   von Werkstücken aus Eisen oder niedriggekohlten
Stählen. 



   Bei Bauteilen aus Eisen oder Stahl, die neben mechanischer Beanspruchbarkeit auch noch erhöhte Verschleissfestigkeit aufweisen sollen, wird harte Oberfläche bei zähem Kern gefordert, die am einfachsten und besten mit Hilfe von Brennern nach Art der zum autogenen Schweissen und Schneiden benutzten Brenngas-Sauerstoff-Brenner bei gleichzeitiger Aufkohlung der erhitzten Oberfläche durch die Flamme erzeugt wird. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein derartiges Verfahren zur örtlichen Oberflächenhärtung und besteht darin, dass die zu härtenden Stellen der Oberfläche mit der Flamme des Brenners, die in üblicher Weise so eingestellt ist, dass sie auf das Werkstück nicht oxydierend wirkt, bloss angewärmt und dann durch Bestreichen mit ihrer inneren weisslichblauen Zone, die freien Kohlenstoff in wirksamer Form enthält, aufgekohlt und nach der Aufkohlung durch ein Kühlmittel gehärtet werden. 



  Zweckmässig wird die Erfindung in der Weise angewendet, dass die Einzeloperationen des Anwärmens, Aufkohlens und Härtens der einzelnen Zonen in einem einzigen, gleichmässig fortschreitenden Arbeitsgange durchgeführt werden. 



   Zur praktischen Durchführung des Verfahrens kann man sich als Heizquelle der sonst zum autogenen Schweissen und Schneiden benutzten Brenner und als Heizgas der sonst zu diesen Zwecken benutzten Gase oder Flüssigkeitsdämpfe oder eigener dem Spezialzweck angepasster Brennerbauarten bedienen. 



   Im nachstehenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert :
Ein Hammer aus einem Stahl mit 0-1% Kohlenstoffgehalt soll an seiner Bahn gehärtet werden. 



  Zu diesem Zwecke wird ein normaler, zum autogenen   Schweissen   üblicher Brenner, der mit einem Azethylensauerstoffgemisch, das auf das Werkstück nicht oxydierend wirkt, gespeist wird, langsam über die zu härtende Stelle geführt, wobei darauf zu achten ist, dass die Stelle erfindungsgemäss mit dem inneren weisslichblauen Kegel der Flamme, die freien und aktiven Kohlenstoff enthält, in Berührung kommt. Die erste Stelle der zu härtenden Zone muss vorher angewärmt werden, während die nächstfolgenden sich schon durch die Erhitzung der vorhergehenden Zone anwärmen. Gleich nach Entfernen der Heizflamme wird auf die aufgekohlte Zone Kühlflüssigkeit aufgespritzt, womit das Verfahren beendet ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur örtlichen Oberflächenhärtung von Werkstücken aus Eisen oder niedriggekohlten Stählen mit Hilfe von Brennern nach Art der zum autogenen Schweissen und Schneiden benutzten Brenngas-Sauerstoff-Brenner bei gleichzeitiger Aufkohlung der erhitzten Oberfläche durch die Flamme, dadurch gekennzeichnet, dass die zu härtenden Stellen der Oberfläche mit der Flamme des Brenners, die in üblicher Weise so eingestellt ist, dass sie auf das Werkstück nicht oxydierend wirkt, bloss angewärmt und dann durch Bestreichen mit ihrer inneren weisslichblauen Zone, die freien Kohlenstoff in wirksamer Form enthält, aufgekohlt und nach der Aufkohlung durch ein Kühlmittel gehärtet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT152694D 1935-02-25 1935-02-25 Verfahren zur örtlichen Oberflächenhärtung von Werkstücken aus Eisen oder niedriggekohlten Stählen. AT152694B (de)

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