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Wasserzersetzer konzentrischer Bauart mit auf einer Gasseite gesehlossenen Elektrodenkammern.
Bei Wasserzersetzern der konzentrischen Bauart ist es bekannt, das eine Gas in oben geschlossenen Hohlräumen der umgebogenen Elektrodenbleehe, den Elektrodenkammern, aufzufangen. Die Aussenseite dieser hohlzylindrischen Bauelemente ist im Bereich des Elektrolyten mit Durch-
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Die Abführung des in diesen Elektrodenkammern erzeugten und aufgefangenen Gases, z. B. des anodisch erzeugten Sauerstoffes, bereitete gewisse Schwierigkeiten. Es war schon vorgeschlagen worden, durch besondere Rohre, die in die Elektrodenkammern hineinragten, das Gas nach unten zu führen und durch radiale Verbindungsrohre mit dem Innenraum des sogenannten Zentralkörpers zu verbinden. In diesen stieg das Gas dann nach oben und konnte abgezapft werden.
Die vorliegende Erfindung gestattet eine wesentlich einfachere Abführung des in den Elektrodenkammern erzeugten Gases, indem ein Kanal gebildet wird. der die einzelnen Elektrodenkammern miteinander verbindet. Zur Schaffung dieses Kanals mÜssen die Elektrodenkammern an ihrem oberen Ende mit seitlichen Öffnungen versehen sein. Auch die oberen Teile des Diaphragmas und des Blechringes müssen entsprechende Öffnungen besitzen. Die Veivollkommnung des zur Abführung der Gase notwendigen Kanals wird dann erfindungsgemäss durch gelochte Passstücke bewirkt, die mit Dichtungen zwischen die Diaphragmen der inneren und die Innenfläche der nächsten äusseren Elektrodenkammer eingeführt sind.
Das Diaphragma dient dabei gleichzeitig als Isolation der Passstücke gegen die näehstinnere Elektrodenkammer. Zwischen den Passstücke und dem Blechring befindet sich eine zweckmässig elektrisch isolierende Dichtung. Auch zwischen der Innenfläche der nächsten äusseren Elektrodenkammer und dem Passstück muss eine Gasdichtung vorgesehen werden, um die Vermischung des im Kanal strömenden Gases mit dem im Zwischenraum zweier Elektrodenkammern entwickelten Wasserstoff zu verhindern.
Der durch die Durchbrechungen der verschiedenen Bauteile und die Bohrungen der Passstücke entstehende Kanal kann sowohl nach aussen als nach innen aus dem hohilzylindrischen, die Elektroden enthaltenden Teil des Zersetzers herausgeführt werden. Zweckmässig durchbricht man die Aussenwandung des sogenannten Zentralkörpers und schliesst den Kanal am Anssenrande des die Elektroden enthaltenden hohlzylindrischen Raumes ab. Das Gas wird bei dieser besonders zweckmässigen Aus- gestaltung der Erfindung in das Innere des Zentralkörpers eingeführt, wo es sich von mitgerissenen Flüssigkeitsteilchen trennen kann. Die Flüssigkeit fällt nach unten, und das Gas kann oben abgezapft werden.
Es ist erfindungsgemäss möglich, mehrere Kanäle an verschiedenen Stellen des zylindrischen Zersetzers anzuordnen, doch genügt im allgemeinen ein einziger Kanal. Zur Erzielung des erforderliehen Dichtungsdruckes an den Passstücken muss eine Spannvorriehtung vorgesehen sein. Diese kann z. B. in Keilen bestehen, die an andern Umfangsstellen des zylindrischen Systems zwischen die Elektrodenkammern eingeschlagen werden. Derartige keilförmige Versteifungen sichern gleichzeitig die Stellung der Elektrodenkammern.
Zur weiteren Verhinderung örtlicher Verbiegungen können dann noch gewellte federnde Blechstreifen zwischen die Elektrodenkammern eingesetzt werden.
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Die Passstücke werden vorteilhaft mit Haken versehen, die auf der Rundung der Elektrodenkammern aufsitzen. Dabei ist zu beachten, dass die Haken des Passstücke jeweils nach aussen umgebogen sind, so dass sie sich auf die Kuppe derjenigen Elektrodenkammer stützen, die dieselbe Polarität besitzt wie das innen liegende Passstück. Die Haken können vorteilhaft so gestaltet sein, dass durch das Einsetzen der Passstücke die Zentrierung der Bohrung des Passstückes mit den Öffnungen der Elektrodenkammern bewirkt wird. Man wählt dann den umgebogenen Hakenteil so lang, dass bei seinem Aufsitzen auf der Elektrodenkammer die Bohrung des Passstückes mit den Öffnungen der Elektrodenkammern zentriert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Aufriss (Fig. 1) und Grundriss (Fig. 2) dargestellt. Dabei ist der Aufriss nach Fig. 1 als Schnitt in der Linie 1--1 zur Darstellung gebracht. Der Zentralkörper ist mit 1 und die Elektrodenkammern sind mit 2 bezeichnet. An der Aussenseite der Elektrodenkammern ss sind die Durchbrechungen 3 angeordnet, auf denen das Diaphragma 4 aufliegt. Das Diaphragma wird durch einen Blechring 6 umschlossen. Alle diese Teile haben an ihrem oberen Ende zentrierte Öffnungen 7, die Teile des erfindungsgemässen Kanals bilden.
Zwischen die Bleche 6 und den umgebogenen Innenteil der nächst äusseren Elektrodenkammer 2 ist das erfindungsgemässe Passstück 8 mit seiner Bohrung 9 eingesetzt. Zwischen dem Passstück 8 und dem Blechring 6 befindet sich eine Dichtung 10, die zweckmässig elektrisch isoliert. Eine ähnliche Dichtung 11 liegt zwischen dem Passstück 8 und der nächst äusseren Elektrodenkammer 2. Am oberen Ende des Passstückes sind Haken 12 angeschweisst, die auf der nächst äusseren Elektrodenkammer 2 aufsitzen. Die senkrechte Höhe des abgebogenen Hakenteiles jM kann für die Zentrierung des Kanals 9 mit den Bohrungen der Teile 2, 4, 5, 10 und 11 ausgenutzt werden. An anderer Umfangsstelle sind die Keile 14 zwischen die Elektrodenkammern geschlagen.
Sie erzeugen den Dichtungsdruek an den Passstücken und dienen zugleich der Zentrierung der Elektrodenkammern. Zur weiteren Sicherheit gegen örtliche Verbiegungen sind gewellte Bleche 15 vorgesehen, die federnd zwischen die Elektrodenkammern eingeschlagen sind.
Der aus den Öffnungen der Teile 2, 4, 6, 10 und 11, den Elektrodenkammern 2 und den Bohrungen 9 der Passstücke 8 gebildete Kanal führt den im Innern der Elektrodenkammern 2 entwickelten
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wasserzersetzer konzentrischer Bauart mit auf einer Gasseite geschlossenen Elektrodenkammern, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossenen Kammern fortlaufend von aussen nach innen mittels durchbohrter, mit Dichtungen versehener Passstücke verbunden sind.