DE354542C - Waermeschutzvorrichtung - Google Patents
WaermeschutzvorrichtungInfo
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- DE354542C DE354542C DEL51091D DEL0051091D DE354542C DE 354542 C DE354542 C DE 354542C DE L51091 D DEL51091 D DE L51091D DE L0051091 D DEL0051091 D DE L0051091D DE 354542 C DE354542 C DE 354542C
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- thermal protection
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- air
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
- F16L59/06—Arrangements using an air layer or vacuum
- F16L59/065—Arrangements using an air layer or vacuum using vacuum
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
- Paper (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. JUNI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47f GRUPPE 27
- (L siogi XIIl47f)
Jean Lamassiande in Limoges, Frankr.
Wärmeschutzvorriclitimg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 4. August 1919 beansprucht.
Es ist schon bekannt, daß man, um den Wärmeaustausch, zwischen einem Gefäßinhalt
von bestimmter Temperatur und seiner Umgebung zu verringern, zwischen beiden eine
S Doppelwand mit luftverdünntem Raum angeordnet hat. Man hat gleichfalls zur Isolierung
eines Gefäßinhaltes vorgeschlagen, zwischen der Wand der letzteren und der äußeren
Hülle, die das Ganze von der Umgebung trennt, aber Luft enthält, einige Zwischen-
wände anzuordnen, die mit der Gefäßwand metallisch verbunden sind. Unter diesen Umständen
geschieht der Wärmeaustausch durch Leitung und durch die eingeschlossenen Luft-S
kissen.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen dieser bekannten Einrichtungen, gemäß
deren man in dem isolierenden Raum, den man luftverdünnt gemacht hat, wärmeundurchlässige
Schirme anbringt, die keine mechanische Berührung mit der Wand, die es zu isolieren
gilt, haben.
Auf der Zeichnung ist in Abb. ι eine Ausführungsform
der Erfindung in Anwendung an einem Druckkessel und in Abb. 2 eine andere Ausführungsform in Anwendung an
einer Trockentrommel veranschaulicht.
Wie aus Abb. 1 hervorgeht, besteht die Wärmeschutzvorrichtung aus einem Außenmantel
a, der so gestaltet ist, daß er den Längenänderungen und sonstigen Formänderungen
des Druckkessels b infolge der Temperaturschwankungen nachgeben kann. Der
Mantel α umgibt die Wandung b des Druckkesseis gleichachsig und ist unten auf einem
Flansch c des Druckkessels befestigt. Oben ist der Mantel α mit dem Halsring d des
Druckkessels fest verbunden. Überall ist der Mantel α gut abgedichtet, so daß in dem Raum e
zwischen dem Mantel α und der Wand b ein luftverdünnter Raum erzeugt werden kann.
Zwischen dem Mantel α und der Wand b sind eine oder mehrere parallele Wände f eingesetzt,
die nur ein sehr geringes Wärmeausstrahlungsvermögen besitzen. Diese Wände sind so angeordnet,
daß sie weder mit der Wand b des Druckkessels noch mit dem Flansch c noch
untereinander in Berührung stehen. Sie tragen auf diese Weise zur Verminderung der Wärme-Verluste
infolge Strahlung und Leitung erheblich bei.
Die beschriebene Vorrichtung ist bei allen Druckkesseln anwendbar, und zwar besonders
bei solchen, wie sie zur Schwefelung von Gummi, zum Auslaugen von Papiermasse, zum Brennen von Kalkziegeln u. dgl. Verwendung
finden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2, die das eine Ende einer Trockentrommel darstellt,
besteht die Vorrichtung aus einer ausgebauchten Platte g, die auf dem Deckel h der Trockentrommel
i befestigt ist und sich mit einer Büchse g1 durch die Nabe A1 des Trommeldeckels
hindurch erstreckt. Die Büchse g1 bildet die Dampfzuleitung oder die Ableitung für
das Kondenswasser. Die Platte g· und die Büchse g1 bilden einerseits mit der Nabe h1
und andererseits mit dem Trommeldeckel h Kammern j und I, in denen auch wieder ein
luftverdünnter Raum erzeugt werden kann. Diese Räume / und I stehen durch eine Bohrung
k miteinander in Verbindung.
In der Kammer I sind parallel liegende Platten m von sehr geringem Wärmeausstrahlungsvermögen
angeordnet, und zwar derart, daß sie gegeneinander in bezug auf die Wärme isoliert sind und auch mit der Platte g und
dem Deckel h nicht in Berührung stehen, abgesehen von den wenigen Stützpunkten, die
unbedingt vorhanden sein -müssen, aber nur an dem Deckel und nicht an der zu schützenden
Wand angeordnet sind.
Diese Anordnung ist anwendbar für alle Arten von Trockentrommeln und besonders
solche, wie sie in der Papierindustrie und zum Trocknen von Geweben Verwendung finden.
Wenn der Dampfeintritt und der Kondenswasseraustritt auf derselben Seite der Trommel
stattfinden, so wird die Büchse g1 weggelassen, und die Nabe A1 des Deckels dicht abgeschlossen,
wodurch die Aufrechterhaltung des luftverdünnten Raumes in der Wärmeschutzkammer
noch erleichtert wird.
Die Vorrichtung, die einen Wärmeschutz darstellt, läßt sich naturgemäß auch für Kühlvorrichtungen
verwenden, also für Behälter, in denen eine tiefere Temperatur herrscht als in der Umgebung, und zu denen der Zutritt
von Wärme von außen her verhindert werden soll, go
Claims (2)
1. Wärmeschutzvorrichtung, bei der der zu schützende Körper mit einer luftverdünnten
Hülle umgeben ist und in dieser Hülle wärmeundurchlässige Schirme angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Schirme (f in Abb. 1) nur gegen die äußere Abschlußwand (a) abgestützt sind,
mit dem zu schützenden Körper (b) aber in keiner leitenden Verbindung stehen.
2. Wärmeschutzvorrichtung nach. Anspruch
r, dadurch gekennzeichnet, daß in der luftverdünnten Hülle mehrere parallele Schirme (m in Abb. 2) angeordnet und
diese gegeneinander isoüert sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR354542X | 1919-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE354542C true DE354542C (de) | 1922-06-10 |
Family
ID=8893292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL51091D Expired DE354542C (de) | 1919-08-04 | 1920-08-05 | Waermeschutzvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE354542C (de) |
-
1920
- 1920-08-05 DE DEL51091D patent/DE354542C/de not_active Expired
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