AT151393B - Luft- und wasserdicht schließende Dose od. dgl. - Google Patents

Luft- und wasserdicht schließende Dose od. dgl.

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AT151393B
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Inventor
Johannes Ing Waldmann
Original Assignee
Johannes Ing Waldmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luft-und wasserdicht   schliessende   Dose od. dgl. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine   wasser-und luftdicht schliessende   Dose od. dgl., bei welcher der auf dem Dosenrand allseits aufliegende Deckel durch Erzeugung von Unterdruck im Doseninneren, infolge des so bedingten äusseren Überdruckes, auf den Dosenrand dichtend aufgepresst wird. 



   Die Dose ist weiters dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des Unterdruckes im Doseninneren die Dose selbst herangezogen wird. Zu diesem Zweck ist die Dose so ausgebildet, dass sie durch
Einwirkung einer äusseren Kraft elastisch   zusammengedrückt   werden kann und nach Aufhören dieser
Krafteinwirkung mittels Federkraft od. dgl. oder durch eigene Elastizität ihre ursprüngliche Form wieder annimmt. Ferner ist die Dose mit einem Ventil versehen, welches sieh bei Überdruck im Doseninneren selbsttätig öffnet, bei Unterdruck selbsttätig schliesst. 



   Durch   Zusammendrücken   der mit dem Deckel verschlossenen Dose wird deren ursprüngliches Volumen verkleinert und die der Volumverkleinerung entsprechende Luftmenge entweicht selbsttätig durch das Ventil. Nach Aufhören des äusseren Druckes vergrössert sich das Dosenvolumen wieder infolge der Federkraft der Dose. Bei dieser Volumsvergrösserung bleibt die Luftmenge in der Dose ungeändert, da das Ventil selbsttätig schliesst, und es entsteht der   gewünschte   Unterdruck innerhalb der Dose. Die Volumsvergrösserung nach Aufhören der äusseren Krafteinwirkung geht so weit vor sich, bis die Federkraft der Dose dem äusseren Überdruck das Gleichgewicht hält. Der   Dosendeekel   wird mit der Kraft des äusseren Überdruckes auf den Dosenrand gepresst und so die Dichtung gegen Eindringen von Wasser oder Luft bewirkt. 



   Eine der möglichen Ausführungsformen ist in den   Fig.-, 3,   4 und 5 veranschaulicht. Fig. 1 und 3 stellen den Querschnitt der Dose dar, u. zw. Fig. 1 bei lose aufgesetztem Deckel, Fig. 3 im   geschlos-   senen Zustand der Dose. Fig. 2 stellt den Grundriss in Draufsicht und Schnitt dar. Mit a, b, c ist eine Dose aus Blech od. dgl. bezeichnet, a ist der Boden, bund c die zweiteiligen Seitenwände. Der Seitenwandteil c kann über den Teil b geschoben werden. Der Umbug cl des Wandteiles c bildet den Dosenrand für die Deckelauflage. Die Seitenwände sind mit einer entsprechend dimensionierten Spiralfeder e ausgesteift, welche einerseits am Boden a, anderseits am Dosenrand   cl   anliegt.

   Die Feder ist in den Fig. 4 und 5 im Aufriss und Grundriss dargestellt. t stellt einen Überzug aus Gummi od. dgl. des Bodens, der Seitenwände und des Dosenrandes dar. 



   Der Dosendeckel t besteht aus Blech od. dgl. und besitzt einen Gummiüberzug k, welcher den Dosenrand 1 umgreift. Dieser Gummiüberzug ist mit dem Deckel i längs des Randes   1   wasser-und luftdicht verbunden. Der Deckel i hat eine oder mehrere Öffnungen m, der Gummiüberzug   le   eine oder mehrere Öffnungen n, welche gegen die Bohrungen m versetzt angeordnet sind. Bei Überdruck im Doseninneren wird der Gummiüberzug k von der Bohrung m abgehoben und die Luft entweicht durch m und n ins Freie. Bei Unterdruck legt sich der Gummiüberzug k auf die Öffnung m an und   verschliesst   diese. Das Eindringen falscher Luft zwischen Deckel i und   Gummiüberzug     le   in die Dose wird durch den dichten Anschluss bei   1   verhindert. 



   Eine andere Ausführungsform ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Fig. 6 stellt den Querschnitt, Fig. 7 den Grundriss dar. Die Grundrissform der Dose ist z. B. rechteckig. An Stelle einer am Dosenumfang verlaufenden Spiralfeder ist in jeder der vier Ecken eine Spiralfeder o angeordnet. Jede dieser Federn ist gegen Verschieben und Ausknicken durch eine zweiteilige Hülse p, q sowie durch Dorne r gesichert. 



   Eine weitere Ausführungsform zeigen die Fig. 8 und 9 im Querschnitt und Grundriss. Die Dose a 
 EMI1.1 
 

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 liegenden Spiralfedern, Blattfedern od. dgl. und besitzt ferner einen Gummiüberzug g. An der Unterseite besitzt die Bodenplatte sowie der Gummiüberzug eine   Öffnung t.   Der Gummiüberzug sowie die Deckplatte erhalten Öffnungen i und k, welche gegeneinander versetzt angeordnet sind zwecks Erreichung der selbsttätigen Ventilwirkung, wie oben beschrieben. Die Wirkungsweise ist analog wie bei den oben beschriebenen   Ausführungsformen.   Beim Entspannen des vorher   zusammengedrückten   Deckels wird ein Teil der Luft aus der Dose durch die Öffnung h in den Innenraum des Deckels gepumpt, wodurch der   gewünschte   Unterdruck im Doseninneren eintritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Luft- und wasserdicht schliessende   Dose od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Dose   (a,   b, e, cl) elastisch federnd zusammendrückbar ausgebildet und mit einem Ventil versehen ist, so dass durch Druck auf den Dosendeckel   (i, k)   im Doseninneren Unterdruck erzeugt wird und infolge des äusseren Überdruckes der Dosendeekel auf den Dosenrand   (cl) dichtend   aufgepresst wird.

Claims (1)

  1. 2. Dose od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dose zur Gänze oder zum Teil aus Gummi (f) besteht und mit Spiralfedern (e, o), Blattfedern od. dgl. ausgesteift ist.
    3. Dose od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dose als starrer Behälter (a, b) EMI2.1 mit einem Gummiüberzug (le) versehen ist, welcher den Deckel am Rand (l) umgreift, wobei der Deckel sowie der Gummiüberzug je ein oder mehrere gegeneinander versetzt angeordnete Öffnungen (m, n) zwecks Erreichung der Ventilwirkung besitzen. EMI2.2
AT151393D 1936-05-14 1936-05-14 Luft- und wasserdicht schließende Dose od. dgl. AT151393B (de)

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