AT151381B - Rohölbrenner. - Google Patents
Rohölbrenner.Info
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- Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Rohölbrenner mit unterhalb des Brennerkopfes angeordneten Olpfannen und mehreren regulier- baren Luftströmen, sind bekannt. Es ist bei derartigen Brennern auch bekannt, das überlaufende Öl durch eine eigene Leitung abzuleiten und einem Schwimmergehäuse zuzuführen. Die Erfindung betrifft einen Rohölbrenner, bei dem der Gebläseluftkanal durch eine einstellbare Drosselklappe derart unterteilt ist, dass die beiden hiedureh entstehenden Luftströme (Verbrennungs- und Kühlluftstrom) jeweils in ein bestimmtes Verhältnis zueinander gebracht werden können, wobei der Austrittsschlitz der Verbrennungsluft durch eine weitere Drosselklappe reguliert werden kann. Entgegen den bekannten Brennerkonstruktionen läuft das Öl von der Brennerpfanne nicht unmittelbar durch eine Leitung in ein Schwimmergehäuse, sondern es läuft aus Überlauföffnungen zuerst auf eine Überlauftasse, wodurch es abgekühlt wird und sich Verunreinigungen absetzen können. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt die Fig. 1 einen Vertikalschnitt und die Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 1. Die Rohölzuführungsleitung geht von einem Rohölbehälter aus und ist an den Regulierhahn 1 angeschlossen. Das Rohöl fliesst durch die Öffnung 2 über eine dachartige Abdeckung 4 des Ventils 3 in die Vorkammer 5. Steigt hier das Ölniveau bis zum Ablaufrohr z, so fliesst es durch dieses in die Brennerpfanne 6. Entgegen den bisherigen Prinzipien wird das Öl nicht vorerst zerstäubt und dann erst entzündet, sondern das Öl wird in der Pfanne entzündet, ohne dass Verbrennungsluft darüber geblasen wird, d. h. die auf beiden Seiten des Gebläses 9 befindlichen Lufteinlassschieber 7 und 8 sind zunächst noch geschlossen. Zur leichteren Entzündung des Öles und um gewissermassen die Flamme beim Einschalten des Gebläses in der Pfanne zu erhalten, ist diese in bekannter Weise mit einem Futter aus saugfähigem, unverbrennbarem Material, z. B. Asbest, versehen. Ist das 01 entzündet, werden die Schieber 7 und 8 des Gebläses 9 langsam geöffnet, worauf die angesaugte Luft durch das Gebläse in den Kanal 10 gelangt. Der Kanal 10 ist an seinem Ende durch eine Drosselklappe b'geteilt, so dass zwei übereinanderliegende Luftströme entstehen, von denen der obere über die Brennerpfanne streicht, wogegen der untere die Unterseite der Brennerpfanne bespült und dabei einerseits zur Kühlung der Unterseite der Pfanne dient und anderseits am Ende der Pfanne durch einen von dieser und der Überlauftasse 11 begrenzten aufwärts gekrümmten Kanal derart umgelenkt wird, dass die Flamme dadurch begrenzt und in die Höhe gezogen wird. Das Verhältnis zwischen Ober-und Unterluft wird durch die Klappe b'mittels eines Handrades b od. dgl. reguliert. Die Geschwindigkeit des Oberluftstromes wird durch die Klappe a'mittels eines Handrades a od. dgl. reguliert. Die Handräder a und b decken sich auf der Zeichnung. Die erfindungsgemässe Rohölfeuerung ist auch mit einer Sicherheitseinrichtung ausgestattet. Bei Versagen des Gebläses wird das Öl, dessen Zuflussmenge durch den Regulierhahn eingestellt ist, nicht vollkommen verbrennen, so dass das Ölniveau N steigt. Um eine Ölüberflutung zu verhindern, ist in der Brennerpfanne 6 eine (oder mehr) Überlauföffnung 11 vorgesehen, durch welche das Öl in die Überlauf tasse 11 fliesst. Von da gelangt es durch eine Öffnung 12 in das Schwimmergehäuse 13, wodurch der Schwimmer 14 gehoben wird und mittels des Ventils 3 die Zulauföffnung 2 schliesst. Der Schwimmer wirkt auch dann, wenn zu viel 01 zufliesst oder wenn die Flamme erlischt. Die Feuerung kann erst wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn das Öl aus dem Schwimmergehäuse durch den Ablasshahn 15 abgelassen worden ist. Die Brennerpfanne 6 ist auswechselbar und ist in Nuten 16 od. dgl. der Überlauf tasse 11 eingesetzt und mit einer Nasenleiste 18 od. dgl. in eine entsprechend Rille einer Querwand 17 ; eingehängt. Das Ende der Brennerpfanne 19, das der grössten <Desc/Clms Page number 2> Abnutzung ausgesetzt ist, ist entsprechend stark gehalten. Die Wand 20 dient zur Abgrenzung des Oberluftkanals. Die Seitenwände 23 der Brennerpfanne 6 dienen zur Führung der Flamme. Zur leichteren Einstellung der benötigten Ölmenge dient in bekannter Weise der Zeiger 21 am Regulierhahn 1 sowie eine Kreisbogenskala 22. Die dachartige Abdeckung 4 des Ventils 3 verhindert das Eindringen von 01 in das Sehwimmergehäuse 13. Zum Zwecke des Absetzens der Verunreinigungen des Öles vor dessen Eintritt in die Ölleitung z wird der Vorkammerboden der Kammer 5 tiefer angeordnet als die Ölleitung z. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rohölbrenner, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebläseluftkanal (10) durch eine mittels Handrad (b) od. dgl. einstellbare Drosselklappe (b') unterteilt ist, so dass die beiden hiedureh entstehenden Luftströme (Verbrennungs-und Kühlluftstrom) jeweils in ein bestimmtes Verhältnis zueinander gebracht werden können.
Claims (1)
- 2. Rohölbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Austrittsschlitzweite der Verbrennungsluft nach der Drosselklappe (b'), die zur Teilung des Luftstromes dient, eine weitere durch Handrad (a) od. dgl. einstellbare Drosselklappe (a') angeordnet ist.3. Rohölbrenner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerpfanne (6) in Nuten, Falze oder Kehlungen (16) einer Überlauftasse fH eingesetzt und mit einer Nasenleiste (18) in eine entsprechende Rille eines Querstückes (17) eingehängt ist.4. Rohölbrenner nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Brennerpfanne (6) und der Überlauftasse (11) ein am Ende aufwärts gekrümmter Kanal vorgesehen ist, der zur Umlenkung des Kühlluftstromes dient.5. Rohölbrenner nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Luftkanal (10) zugekehrten Ende der Brennerpfanne (6) Überlauföffnungen (il) angeordnet, sind, durch die das überschüssige Öl zwecks Abkühlung und Absetzen von Verunreinigungen eine auf eine Überlauftasse (11) und von da erst durch einen Kanal (12) in das Schwimmergehäuse läuft.6. Rohölbrenner nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (3) eine dachartige Abdeckung (4) hat, um einen Übertritt des Öles in die Ventil- und Schwimmerführungs- bohrung zu verhindern.7. Rohölbrenner nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorkammerboden der Kammer (5) zwecks Absetzung der Verunreinigungen des Öles tiefer liegt als die Ölleitung (z).8. Rohölbrenner nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Endteil der Brennerpfanne (6) verstärkt ausgebildet ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT151381T | 1935-11-19 |
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| Publication Number | Publication Date |
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1935
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