AT151320B - Verfahren zur Herstellung von Zyanotyp-Gelatine-Drucken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zyanotyp-Gelatine-Drucken.

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AT151320B
AT151320B AT151320DA AT151320B AT 151320 B AT151320 B AT 151320B AT 151320D A AT151320D A AT 151320DA AT 151320 B AT151320 B AT 151320B
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Jahoda & Bergmann
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  Verfahren zur Herstellung von   Zyanotyp-Gelatine-Drueken.   
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   Die so erzielten Kopien zeigen ausserordentlich schöne   Halbtonwirkungen, @o dass das Verfadren   zur Herstellung von Kunstdrucken nach künstlerische Bleistift-, Kreide-, Kohlezeichnungen, aber auch nach photographischen Negativen jeder Art geeignet ist. Letztere werden auf   Transparentpapier,   Film oder Platten vergrössert, das Diapositiv wird. wie oben beschrieben, in verschiedene nach Tonwerten abgestufte Zyanotypien zerlegt und beim   Druckabxug   unter Überlagerung der Teilbilder wieder zusammengefasst, wobei alle Feinheiten hervortreten. 



   Die Einfärbung der Teilbilder   kann natürlich auch   in verschiedenen Farben erfolgen,   wodurch     sich besondere Wirkungen erzichen lassen. Ferner kann das Verfahren unter Verwendung einer gehärteten   oder   geschützten     Gelatineschicht   durchgeführt werden, die zur Herstellung von grossen Auflagen in Druckpressen eingesetzt, aber auch einzeln aufbewahrt und von Liebhabern selbst ausgearbeitet werden kann. 



   Hiebei ist allerdings zu beachten, dass die Gelatinesehicht schwer zu retuschieren ist. so dass unreine Stellen des   Originals wie schwarze Punkte u.   dgl. auf den im übrigen sehr schöne Tonwerto zeigenden Kopien störend in Erscheinung treten können. Die bisher übliche Entfernung solcher unreiner Stellen mit chemischen Mitteln versagt im vorliegenden Fall, da die Gelatineschicht hiedurch zersetzt wird, die   Druckabzüge   braun färbt und andere Spuren hinterlässt. 



   Gemäss der Erfindung werden solche fehlerhafte Stellen   mittels Wärmewirknng durch örtliches   Schmelzen der   Gelatineschieht     vollkommen   beseitigt. Die geschmolzenen Punkte der Gelatinefläche hinterlassen keinerlei Spuren auf den   Druekabzügen   und stören wiederholtes Einfärben nicht. Das Schmelzen der Gelatineschicht kann durch elektrische Lötkolben, heisse Federn oder Nadeln erfolgen. 
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 masse aufgedrückt, zieht die Farbe an sich, die dann anderswo abgestreift werden kann, und   vernichtet   durch Schmelzen der Gelatineschicht die Gerbung. Die Nachbesserung ist sowohl bei eingefärbten wie bei nicht eingefärbten Drucken   möglich   ; die vorangehende   Einfärbung   dient nur zur leichteren Sichtbarmachung.

   Derartig   retuschierte Drucke können auch   von Fachleuten von   Zinkdrucken   nicht unterschieden werden. 



   Die   Anwendungsmöglichkeiten   des Verfahrens gemäss der Erfindung sind noch dadurch gesteigert. dass die künstlerische Bilder in einem   Ar beit, gang durch Zusammenkopieren   mit beliebigen   Bf''3chrif-   tungen oder Strichzeichnungen versehen werden können, was für die Herstellung von Plakaten besonders in Betracht kommt.   Die Umdrucke können natürlich auch   auf anderes   Material,   wie Metallfolien, Zellophan, Zelluloid, Holz usw., erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 von dem zu vervielfältigenden Bild (Original, Matrize oder Diapositiv) durch verschieden starkes Belichten   (Lichtstärke,   B ? lichtungszeit) desselben zwei oder mehrere Zyanotypien mit verschiedenen Tonwerten hergestellt, diese in der üblichen Weise je für sieh auf die Gelatine übertragen und hierauf 
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 druckformen erzeugt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Gelatine eingegerbten Teilbilder mit verschiedenen Farben oder entsprechend den verschiedenen Tonwerten mit derselben Farbe, jedoch verschieden kräftigen Farbtönen eingefärbt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass unreine Stellen in der Gelatine mittels Wärmewirkung durch örtliches Schmelzen der Gelatine beseitigt werden.
AT151320D 1936-10-08 1936-10-08 Verfahren zur Herstellung von Zyanotyp-Gelatine-Drucken. AT151320B (de)

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