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Verfahren zum Gattieren und zur Durchführung des Verfahrens geeignete Waage.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Gattieren und eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Waage. Solche Gattierungen werden beispielsweise in der Eisenindustrie und auch im Mühlen- betrieb bisher mittels umständlicher Gattierungswaagen vorgenommen. Die Erfindung ermöglicht es,
Gattierungen von gegebenem Mischungsverhältnis auf Grund einer einzelnen, beliebig vorgewählten
Masseinheitenziffer für einen der Mengenwerte der fertigen Gattierung herzustellen, z. B. von einem gegebenen Endgewicht der herzustellenden Mischung auszugehen, ohne dabei die übrigen absoluten
Einzelwerte, z. B. die Einzelgewiehtsmengen der Gattungen, vorher zu ermitteln.
Dies wird gemäss der Erfindung mittels einer eine Gemisehverhältnisskala aufweisenden Vor- richtung, an welcher die Beziehung zwischen den Ablesungen an dieser Verhältnisskala und den jeweils zuzumessenden Gattungsmengen einstellbar ist, dadurch erreicht, dass der 100% umfassende Bereich der Gemischverhältnisskala und die durch beliebige Vorwahl eines zur fertigen Gattierung gehörigen
Mengenwerte bestimmte Gattierungsendmenge einander gegenseitig angeglichen werden. Z.
B. kann bei einer Waage, die mit einer Verhältnisskala, wie einer Prozentskala, versehen ist, von dem Endgewicht der Gattierung in der Weise ausgegangen werden, dass die Wiegeschale mit einem Gewichtskörper von diesem Endgewicht belastet und das Anzeigeglied dann auf den Verhältnisteilstrieh vom Werte 1, also beispielsweise 100%, eingestellt wird. Dabei stellen sich alle übrigen Einzelwerte von selbst mit ein, und sie können nach Bedarf von einer besonderen Skala abgelesen werden.
Eine besonders anpassungsfähige Waage für die verschiedensten Gattierungszwecke ergibt sich, wenn die Gemischverhältnisskala mit einem von der Last abhängigen Anzeigeglied eine Gemischverhältnisanzeigevorrichtung an der Waage bildet und relativ einstellbar zu einer Anzeigevorrichtung für Mengenwerte ist. Dabei kann der den Ausgangswert bildende Mengenwert auch mittelbar vorgewählt werden, indem, bei bekanntem Prozentgehalt der fertigen Gattierung, z. B. an Eiweiss in Kilogramm oder an Nährwert in Kalorien gemessen, eine absolute Gesamteiweissmenge oder ein absoluter
Gesamtnährwert in Kalorien gewählt wird. Um auch jede durch Wahl eines dieser absoluten Gehaltmengenwerte mittelbar gegebene Masseinheitenziffer für einen Mengenwert der fertigen Gattierung unmittelbar einzustellen, können ausser Gewichtsmengen auch andere Werte, z. B.
Eiweissinhalt oder Stärkeinhalt oder Kaloriengehalt, auf Skalen vermerkt und zu den Angaben der Verhältnisskala in einstellbare Beziehung gesetzt werden, so dass auch Werte dieser Art der Gattierung zugrunde gelegt oder gleichzeitig mit dem Gattieren für die Gesamtgattierung oder für einzelne Gattungen in demselben Arbeitsgang festgestellt werden können.
Die Herstellung beliebiger Mengen häufig wiederkehrender Gattierungen lässt sich durch auswechselbar Rezeptkarten erleichtern, auf welchen die Verhältniszahlen ohne Bezug auf bestimmte Gewichte eingetragen werden. Umgekehrt lässt sich bei erprobten Mischungen das Mischungsverhältnis, z. B. mittels Waagen mit optischer Einstellung des Übersetzungsverhältnisses, auf einfache Weise festhalten, wenn die Optik zugleich zum Anzeigen auf der Skala benutzt wird. Die Ablesungen können dann mittels derselben optischen Einrichtung auf einer lichtempfindlichen Rezeptkarte als Skala photographisch festgehalten werden.
Der Erfindung entsprechende Gattierungen lassen sieh auch vornehmen, ohne die Stoffe unmittelbar zu mischen. Beispielsweise kann ein Viehfutter für einen Tag, für das bestimmte Futtermittel in bestimmtem Gesamtmengenverhältnis vorgeschrieben sind, in der vorgeschriebenen Zusammen-
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mengen und-zusammenstellungen verfüttert werden, wobei natürlich am Ende des Tages keine Einzelreste übrig sein dürfen.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele von Waagen gemäss der Erfindung dargestellt, die grösstenteils als Gattierungswaagen mit Kilogramm-und Prozentskala gedacht sind und im allgemeinen Rundskalen aufweisen. Fig. 1 zeigt eine Neigungswaage mit verstellbarem Gewicht an einem Neigungshebel und D3zimalwaagenbrÜcken für die Aufnahme der Last, Fig. 1 a, 2,3, 4 zeigen Einzelheiten hievon. Fig. 2 ist als Ansicht von A, und Fig. 4 als Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1 von B gesehen dargestellt. Fig. 5 und 6 zeigen eine ähnliche Neigungswaage mit zwei Neigungsgewiehten und einer besonderen Einstellvorriehtung für diese, bei der, neben allgemeinen Skalen mit vollständiger Teilung, besondere Rezeptskalen mit Längeneintragungen jeweils für eine bestimmte Gattierung anwendbar sind.
In Fig. 7 ist eine Ableseanordnung mit einer beweglichen Skala dargestellt, deren Nullpunkte ihre Lage nicht ändern. Fig. 8 zeigt eine dazugehörige Vorgelegeanordnung. Fig. 9 und 10 zeigen in Rück- und Seitenansicht eine Anordnung mit einstellbarer Reibkupplung zwischen den beiden Anzeigevorrichtungen. Fig. 11 und 12 stellen Skalenausführungen mit veränderbaren Ziffernsätzen dar. In Fig. 13 ist eine hauptsächlich für Rezeptkarten geeignete Ablesevorrichtung dargestellt. Fig. 14 und 15 zeigen eine Reibradanordnung mit drei verdeckten Skalen auf der Vorderseite der Reibscheibe und entsprechend drei Ableseöffnungen in der Überdeekungsscheibe.
Fig. 16 und 17 zeigen eine verdeckte Trommelskala mit drei verschiedenen Skalen und einer der Zahl der letzteren entsprechenden Anzahl besonders einstellbarer Ableseöffnungen. Fig. 18 und 19 zeigen in verschiedenen Ansichten eine Federwaage, welche der Erfindung entspricht, Fig. 20 in Schnittdarstellung in grösserem Massstab Einzelheiten dieser Waage, Fig. 21 und 22 zeigen je verschiedene Beispiele für eine Waage mit optischer Regelung des Übersetzungsverhältnisses und photographiselher
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dargestellten Art mit veränderbaren Skalenziffern und einer Rezeptkarte besonderer Ausführung,
Fig. 24 endlich zeigt eine Rezeptkarte mit veränderbaren Ziffernsätzen einzeln.
Die Ausführung nach Fig. 1-4 hat zwei Lastbrüeken 1 und l'und eine feste Rundskala 12 mit Prozentteilung, über welcher der Zeiger 13 spielt. Die Lastbrüeken sind durch Zugstangen 3' aufwärts an den Zwischenhebel 2 angeschlossen und von diesem erstreckt sich ein Zugband. 3 aufwärts zu dem Kurvenstüek 4, das an der Welle 5 angreift. Mit der Welle 5 ist ein Führungsschienenpaar 126 starr verbunden, in welchem ein von der Schraubspindel 6 gehaltenes Neigungsgewieht 7 geführt ist.
Zum Ausgleich des Eigengewichtes der Teile 6 und 126 ist ein Gewicht 8 angeordnet. Dem Kurven- stück 4 gegenüber trägt das Schienenpaar 126 ein Zahnrad 9, in welches eine Zahnstange 10 greift. Diese Zahnstange 10 hat an ihrem oberen Ende eine weitere Verzahnung 11 zum Eingriff in das Zahnrad 18 der an die durchsichtige Scheibe S freitragend befestigten Zeigerwelle 19, welche sich somit unter dem Einfluss der Last auf der Brücke 1 drehen und den mit dem Zahnrad 18 verbundenen Zeiger 7J über die Skala 12 bewegen kann.
Das Gewicht 7 ist von einer Handkurbel 14 aus über eine Welle 15 und ein Kegelräderpaar 16, 17 mittels der Schraubspindel 6 verstellbar, so dass der Ausschlag des Zeigers 7. 3 für ein und dieselbe Last verschieden gross einstellbar ist, und somit dem Zeigerausschlag bis zum Teilstrich 100% eine beliebig grosse Gewichtslast innerhalb der Tragkraft der Waage zugeordnet und von Fall zu Fall verändert werden kann. Beim Einstellen des Gewichtes 7 mittels der Kurbel 14 verstellt sich auf der Welle 15 zwangsläufig ein Zeiger 20.
Dieser Zeiger 20 zeigt auf einer unter einem durchsichtigen Fenster 24 des staubdichten Gehäuses 25 gelegenen Skala 21 die Verstellung des Gewichtes 7 insoferne an, als er angibt, bei welcher Waagenbelastung der Zeiger 1.'3 bei der gewählten Stellung des Gewichtes 7 auf den Teilstrich 100% der Skala 12 einspielt.
Innerhalb der Prozentskala 12 ist eine von der Rückseite eingelegte runde Rezeptkarte R"sichtbar, welche die Zusammensetzung der herzustellenden Mischung in der Weise angibt, dass am Anfang der Karte in aneinander anschliessenden und mit "Rohstoff I, II, III und IV" bezeichneten Bogenabschnitten angegeben ist, wieviel Prozent von jedem Mischungsbestandteil oder Rohstoff die Mischung enthalten soll, wobei die Summe
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karte vermerkten einzelnen Rohstoffen I, 11, 111, IV belastet werden, u. zw. jedesmal soweit, bis der Zeiger 1. 3 das Ende des dem betreffenden Rohstoff zugeordneten Bogenabschnittes erreicht hat.
Di ? b-reits abgewogenen Rohstoffmengen bleiben dabei auf der Waagenbrüeke, bis der Zeiger 1J am Schluss der Gattierung auf 100% steht, wobei die Rezeptkarte in ihrer Lage bleibt. Es kann aber auch jeder Rohstoff gleich nachdem er abgewogen ist, für sich allein von der Waage entfernt, und die Mischung abseits von der Waage vorgenommen werden. Die Rezeptkarte ist dann nach jeder Wägung um einen Rohstoffbogenabsclmitt weiterzudrehen und mit dem Anfang des betreffenden neuen Bogenabschnittes auf 0% einzustellen.
Zur genauen Einstellung ist der Kartenrand bei dem dargestellten Beispiel am Ende jedes den Rohstoffen zugeordneten Bogenabschnittes mit einer Einkerbung 22 a versehen, und entsprechend ist bei dem Teilstrich 0% der Prozentskala eine in 1) (Fig. 1 a) angelenkte Sperrklinke 82 angeordnet. Um auch bei getrennter Wägung der Rohstoffe jedes Handeinstellen der Rezeptkarte und die damit verbundenen Fehlerquellen zu vermeiden, können die Rohstoffbogenabschnitte nach rückwärts aufeinanderfolgend auf der Karte eingetragen sein, während die Einkerbungen
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den Kegelrädern in zugeordnet ist.
Bei dem dargestellten Beispiel hat jedes Kegelrad K'zwei Mitnehmerstifte, und die Übersetzung zwischen den Kegelrädern und der Handkurbel 14'ist 1 : 4. Dementsprechend hat die Anzeigevorrichtung acht Vorsprünge'M und acht Anschläge z. Wird nun die Kurbel 14'zum Einstellen des Gesamtgewichtes gedreht, dann werden nach Zurücklegen eines gewissen Leerganges das Gehäuse G und im Waageninnern die Mitnehmerscheiben M gleichzeitig mitgenommen.
Wird dann die Kurbel zu beliebiger Zeit entgegengesetzt gedreht, dann bleiben die Scheiben M stehen und zugleich auch das Gehäuse G, weil es gebremst ist. Es werden dann die Teile v, z der Anzeigevorrichtung und die Teile Ks, MM in beiden Richtungen gleichzeitig wieder in Eingriff kommen. So entspricht die Stellung der Vorsprünge v zu den Anschlägen z stets zuverlässig derjenigen der Mitnehmerstifte Ks zu den Mitnehmernasen Mn. Die für die Ausführung der Wägungen günstigste Lage der Mitnehmernasen MM zu den Mitnehmerstiften Ks kann daher an der Anzeigevorrichtung angemerkt werden, wie es bei dem dargestellten Beispiel durch Durchbrechungen TV des Gehäuses G der Fall ist.
Stehen nach dem Einstellen des Gesamtgewichtes die Vorsprünge v unter den Ausschnitten 11', so dass sie durch diese sichtbar sind, dann können die Neigungsgewiehte frei spielen. Zugleich mit der Einstellung der Gewichte 7', 7"wird der Zeiger 20 von der Welle 15'aus über einen Schneckentrieb 96,97, der Verstellung der Gewichte entsprechend, weiter gedreht und zeigt während des ganzen Einstellvorganges fortlaufend an, welchem Endgewicht der Teilstrich 100% der Prozentskala bei der augen- blicklichen Stel1ung der Gewichte entspricht, bis der Zeiger die Angabe des gewollten Endgewichtes
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und der Schnecke 96, welche einen Leergang analog dem der äusseren Anzeigevorrichtung bzw.
dem zwischen den Scheiben X', M hat, und infolgedessen ein Mitnehmen des Zeigers 20 erst dann bewirkt, wenn die Scheiben M gedreht werden, kann die erreichte Einstellung des Zeigers 20 auch während des leeren Rüekwärtsdrehens der Kurbel 14 gesichert werden. Neben der bekannten Unabhängigkeit der Waage von genau waagreehter Aufstellung hat die Anordnung von zwei Neigungshebeln hier den besonderen Vorteil, dass das Gesamtmisehungsgewieht während des Wägevorganges eingestellt werden kann ohne die Wägung zu stören, weil alle von der Einstellung herrührenden Kräfte sielt im
Getriebe der Waage ausgleichen.
Für kleine Beimengungen der Mischung, deren Grössenordnung von derjenigen der übrigen Bestandteile erheblich abweicht, kann eine besondere, empfindlichere Waage in der Weise vorgesehen sein, dass beide Waagen an eine gemeinsame Einstellvorriehtung für das Gattierungsendgewicht gekuppelt sind, auf das die Anzeigen an der Prozentskala sich jeweils beziehen sollen.
Nach Fig. 5 ist links eine verkleinerte Rezeptkarte ss angeordnet, die mit Rezeptzeigern lez zusammenwirkt, die mittels eines ins Langsame übersetzenden Getriebes 98, 99 an die Welle des Zeigers 13'angeschlossen sind, wobei die Drehpunkte der Rezeptzeiger wegen des relativ geringen Ausschlages der letzteren exzentrisch zum Drehpunkt des Zeigers lH' liegen können. Andernteils erstrecken sich die Rohstoffbögen auf der Karte nicht Übel'einen 100% entsprechenden Gesamtbogen, sondern nur über einen Teilbogen davon. Die Rezeptzeiger sind sternartig angeordnet, wobei stets einer am Anfang des Teilbogens steht, wenn der vorhergehende den Bogen verlässt. Bei dem dargestellten Beispiel sind zwei Rezeptzeiger Rz vorgesehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 sind die zueinander einstellbaren Skalen für die verschiedenartigen Ablesungen auf ein Zifferblatt zusammengezogen. Es ist ein gemeinsamer Zeiger für die verschiedenartigen Ablesungen angeordnet, und es ist ferner wenigstens eine der Skalen in sich veränderbar. Bei dem dargestellten Beispiel ist die Prozentskala in sich veränderlich angeordnet.
Jedem 10%-Teilstrich der Prozentskala ist ein besonderer Skalenteil 26 von der Form eines Kreissektors mit aufgesetzter Dreieckspitze zugeordnet, und jeder Teil 26 ist auf der Zeigerwelle lose gelagert und über die gemeinsame Vorgelegewelle und je ein Übersetzungsvorgelege 28, 29 von bestimmtem Übersetzungsverhältnis an die übrigen Teile 26 gekuppelt. Die Teile 26 liegen in der Nullstellung übereinander, und die Skala öffnet sich bei der Einstellung fächerartig, bis schliesslich in der Endstellung der Teilstrich 100% demletzten Teilstrich". M" der Kilogrammskala gegenüberliegt.
Auf diese Weise gibt während der ganzen Wägung jeder Prozentskalenteilstrich stets an, welches Prozentverhältnis zwischen der ihm gerade gegenüberstehenden Gewichtszahl und der jeweiligen Gewichtszahl gegenüber dem Prozentteilstrich 100 besteht. Für jede neue Gattierung wird die Fäeherskala von Hand eingestellt.
Statt der Teile 26 der Fäeherskala kann auch eine in sich starre Skala lose auf der Zeigerwelle gelagert und statt von Hand, unter dem Einfluss der Last, u. zw. schneller als der Zeiger, gedreht werden, wenn die Zifferneintragungen dieser nur im ganzen bewegbaren Skala den Zifferneintragungen der Gewichtsskala entgegengesetzt laufen, und zwischen der Zeigerwelle und der Vorgelegewelle an Stelle der Vorgelege 28, 29 eine hier nicht dargestellte Übersetzung von einstellbarem Übersetzungsverhältnis angeordnet ist. Dann stehen nur die beiden Teilstriche, die gleichzeitig unter dem Zeiger stehen, in Beziehung zueinander und für jede neue Gattierung wäre ein Übersetzungsverhältnis einzustellen, bei welchem der Teilstrich 100% den Zeiger einholt, wenn dieser auf dem gewollten Endgewicht steht.
Das eben erläuterte Beispiel ist aber auch geeignet, für kleinere Prozentzahlen den ganzen Wäge- bereich der Waage auszunutzen. Stellt man beispielsweise den Teilstrich 100% der Fächerskala, von
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um das Zifferblatt vollständig herum, dann deckt er sich mit dem Teilstrich 50%. Der Gewichtsteilstrich, dem nun die Teilstriche 50% und 100% gemeinsam gegenüberstehen, gibt 50% eines Gesamtgewichtes an, das vom wirklichen Wiegebereich der Waage nicht mehr erfasst wird, sondern in einem fiktiven Wiegebereich liegt. Bei dieser Skalenstellung kann jede Gattierung ausgeführt werden, bei welcher keine Gattung mit mehr als 50% vom Gesamtgewicht beteiligt ist.
Dabei erstrecken sieh die Einzelwägungen über einen doppelt so grossen Wiegebereich, als wenn das Ende der Prozentskala nicht über das Ende der Gewichtsskala hinaus weiter gestellt worden wäre. Dadurch ist die Genauigkeit der Wägungen für die betreffende Gattierung verdoppelt. Enthält eine Gattierung keine Gattung über 331/3%'dann kann der Teilstrich 100% von Null ausgehend dreimal um das Zifferblatt herum weitergestellt werden, und die Genauigkeit der Gattierung ist verdreifacht. Der Wiege bereich der Waage erfasst 66%% eines ausserhalb derselben liegenden Gesamtgewichtes, wenn der Teilstrich 100% nur um einen halben Zifferblattumfang über das Ende der Gewichtsskala hinausgestellt worden ist.
Andere Beispiele für die Ausführung von Skalen zum Einstellen fiktiver Wiegebereiche werden an Hand der Fig. 11 und 12 bzw. 23 und 24 beschrieben werden.
Das Beispiel nach Fig. 9 und 10 ist ausschliesslich für vorherige Einstellung, beispielsweise eines gewollten Gesamtmischungsgewichtes, bestimmt. Diese Einstellung erfolgt mittels eines längs des Aussenrandes der Kilogrammskala 30 verstellbaren Zeigers 31. Der Zeiger 31 ist an eine Reibradwelle 32 mit Reibrad 3. 3 angeschlossen, und die Reibradwelle ist über ein Kegelräderpaar-3-/in unveränderbarem Übersetzungsverhältnis mit der Welle 19 für den Zeiger 21 (s. auch Fig. 8) gekuppelt. Das Reibrad steht in Eingriff mit einer lose auf der Zeigerwelle 19 sitzenden Reibscheibe. 5 und diese ist mit einem über einer festen Prozentskala spielenden besonderen Zeiger 36 starr verbunden. Die Prozentskala liegt auch hier innerhalb der Kilogrammskala.
Das Reibrad. 3. 3 ist auf seiner Welle 32 mittels der fix angeordneten spiralförmigen Führung. 37 axial verschiebbar. Die Führung beginnt bei der Zeigerwelle 19 und reicht fast bis zum Aussenrande der Kilogrammskala.
Bei dem dargestellten Beispiel erstreckt sie sich übel'einen Bogen von 3600. Die durch die spiralförmige Führung, zusammen mit der jeweiligen Winkelverstellung der Reibwelle 32, bestimmte Lage des Reibrades auf seiner Welle 32 bestimmt ihrerseits das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Kilogrammzeiger 21 und dem Prozentzeiger 36 derart, dass die von dem letzteren gezeigten Prozentzahlen stets das Verhältnis der vom Zeiger 21 gezeigten jeweiligen Last zu dem Zeiger 1 eingestellten Gattierungsendgewicht wiedergeben. Eine Waagenausführung ähnlicher Bauart wird an Hand der Fig. 14 und 15 für Gattierungen beschrieben
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in W. E. als Ausgangswert haben.
In den Fig. 11 und 12 sind Ausführungen von starren Skalen dargestellt, welche es ermöglichen, ähnlich wie in Verbindung mit Fig. 7 und 8 beschrieben, den Gattierungsprozentteilstrirh für die Gattung mit höchster Verhältniszahl dem Ende der Gewiehtsteilung wenigstens ungefähr zuzuordnen, so dass das Gewicht, das dem Endteilstrich (100%-Teilstrich) der Gattierungsprozentskala entsprechen würde, dann ausserhalb des Wiegebereichs der Waage liegt.
Zu diesem Zweck sind hier bei unverstellbaren Skalenstrichen statt Ziffern Ablesefenster 1.') 0 angeordnet, unter denen auf einem verstellbaren Ziffernträger, der Scheibe 131, angebrachte Ziffern erseheinen, die zu den verschiedenen, nach Wahl einzustellenden Wiegebereichen gehören. Bei der für Waagen nach Fig. 5 geeigneten Skala 11 wird die Scheibe 131 mit den Ziffernsätzen beim Umstellen der letzteren am Handgriff 132 gedreht.
Fig. 13 zeigt eine Anzeigevorrichtung für Rezeptkarten, die für jede Waagenausführung geeignet ist. An einem endlosen Band 90, das um zwei Scheiben 91, 91'gelegt ist, sind in gleichmässigem Abstand Zeiger 90'angeordnet. Die Scheiben sind mit Innengewinde auf Schraubenspindeln 92, 92'aufgesetzt.
Eine der Scheiben 91, 91'wird während der Wägung auf beliebige Weise, zweckmässig von der Welle eines Umlaufzeigers oder der Zugstange einer Neigungswaage aus angetrieben. Die Rezeptkarte R' wird zu Beginn der Wägung unter das Band 90 geschoben, so dass die Zeiger 90'über die Karte geführt werden. Dabei sind die Eintragungen auf der Karte in ihrer vollen Länge gleich dem Abstand der Zeiger 90'voneinander und soweit zu ein und demselben Rohstoff gehörig in einem Abstand übereinander angeordnet, der dem Versehiebungsweg der Scheibe 91 auf den Spindeln in der Zeit gleich ist, in der ein Zeiger 90'einmal über die ganze Skalenbreite auf der Karte hinwandert.
Auf diese Weise bewegt sieh jeder Zeiger diagonal über eins der niedrigen Skalenrechtecke, und wenn ein Zeiger die Skala an einem Ende verlässt, beginnt ihm gegenüber in gleicher Höhe am andern Skalenrand der nächste Zeiger in gleicher Weise seinen Weg über die Skala. Bei dem dargestellten Beispiel ist die Ablesung dadurch besonders einfach, dass als Skalenmassstab 10% für die Skalenbreite gewählt ist. Um die Rezeptkarte beim Übergang zu einem neuen Rohstoff unter der Anzeigevorrichtung um den Abstand der zugehörigen Skalenangaben weiterzurücken, kann eine Schaltvorrichtung ähnlich der bei Schreibmaschinen für ähnliche Zwecke benutzten Anordnungen angebracht sein.
Bei dem Beispiel nach den Fig. 14 und 15 ist vor der Reibscheibe 35 eine Deckscheibe 35'mit Ablesefenstern 35"und auf der Reibscheibe sind Skalen angeordnet, die sich unter den Fenstern vorbeibewegen. Die Skalen auf der Reibscheibe enthalten Wertzahlen über den absoluten Gehalt des auf der Waage befindlichen Wiegegutes, beispielsweise an Eiweiss oder Stärke in Kilogramm, oder an Nährwert in W. E. Die Einstellzeiger 31 anderseits ist über einer ausserhalb der Gewichtsteilung der Waage
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gegebene Gewicht an Wiegegut als Ausgangswert für die Gattierung einzustellen. Derartige Vorrichtungen sind in Verbindung mit beliebigen, - auch mit einer der beschriebenen, - Vorrichtungen zum Einstellen des relativen Verhältnisses zwischen den Anzeigevorrichtungen anwendbar.
Zur Einstellung eines durch einen gewollten absoluten Wertgehalt für die fertige Gattierung bestimmten Endgewiehtes wird bei der Vorrichtung nach den Fig. 14 und 15 zunächst der Zeiger 31 an der äusseren Skala auf die Verhältnisziffer eingestellt, mit der der betreffende Wertgehalt an der zu gattierenden Mischung beteiligt ist, dann wird die Waage belastet, bis die gewollte absolute Wertzahl unter der
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einstimmung gebracht. Die so eingestellte Waage wird dann entlastet, wobei der Gewichtszeiger wieder auf Null zurückgeht, und die Waage steht zum Ausführen der beabsichtigten Gattierung bereit.
Fig. 16 und 17 zeigen als Beispiel für eine Vorrichtung zum Einstellen von durch absolute Wertgehaltmengen gegebenen Gewichten, eine Skalentrommel 40 mit einem Satz von Einstellringen 41 und einem Deckmantel 42, die in ihrer Wirkungsweise der Reibscheibe 35, dem Zeiger-M und der Deckscheibe. 35'des Beispiels nach den Fig. 14 und 15 entsprechen. Die Trommel 40 wird unter dem Einfluss der Last gedreht, doch ist ein Getriebe mit stets gleichbleibendem Übersetzungsverhältnis zwischen Last und Trommel angenommen, und die Einstellung für die verschiedenen Prozpntgehalte
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Jeder Ring 41 überdeckt drei auf der Trommel 40 angebrachte Skalen von Absolutwerten, z. B. je eine für Eiweiss-, Stärke- und Wärmeeinheitengehalt, und weist für jede dieser Skalen ein besonderes Ablesefenster auf. Über die Ringe ist der Mantel 42 mit einem einzigen, über sämtliche Ringe reichenden Ableseschlitz gelegt. In Fig. 16 ist, zur besseren Veranschaulichung, der Mantel nur über einen Teil der Ringe geführt und die letzten Ringe links sind weggelassen, um die Trommel mit ihren Ziffernskalen sichtbar zu machen. Zum Einstellen einer gewollten absoluten Wertzahl wird der Ring derjenigen Ablesestufe, die der zugehörigen Verhältniswertzahl für das jeweilige Wiegegut am nächsten kommt, soweit gedreht, bis von seinen drei Ablesefenstern das der Art des gewollten Wertes (Eiweiss, Stärke oder W.
E. ) zugeordnete Fenster unter dem Ableseschlitz der Trommel 42 sichtbar wird. Dann wird die Waage belastet bis unter diesem Fenster die gewollte Wertzalil erscheint. Dann wird, wie bei dem Beispiel nach den Fig. 14 und 15, die Gattierungsprozentskala in Übereinstimmung mit der augenblicklichen Belastung der Waage gebracht und die Gattierung durch Abwiegen der Gattungen
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bis 17 können auch benutzt werden, um zugleich mit der Herstellung der Gattierung umgekehrt Wertgehalte der gattierten Endmenge festzustellen.
In den Fig. 18-20 ist ein Beispiel für eine Federwaage dargestellt, bei welcher die Übersetzung zwischen Gewichts- und Verhältnisanzeigevorrichtung durch Anschliessen der letzteren an wahlweise verschiedene Stellen der Feder verändert wird. Die Feder 138 ist oben in ein Gewindestüek 73J und am unteren Ende in gleicher Weise in eine Muffe 736 eingeschraubt. Hiedureh wird erreicht, dass sich
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die Muffe 1. 36 mit dem Lasthaken und somit mit der Gewichtsanzeigevorrichtung verbindet, ist zueich die Stellschraube für die Feineinstellung des Nullpunktes der Anzeigevorrichtung.
In die Feder bzw. die Federn 438 ragt je ein Zylinder 139 zur Führung des Abgreifers für das den Zeiger der Verhältnis- skala betätigende Gestänge. Die Führung wird durch zwei sieh gegenüberliegende in der Achsenrichluns : verlaufende lange Schlitze 1X bewirkt. Durch einen derselben umgreift der Abgreifer r 737 eine Windung der Feder 138. Am oberen Ende trägt der Zylinder 139 ein Zahnrad 141, mit welchem der Abgreifet' durch Drehen des Zylinders 739 entlang der Federwindungen geschraubt werden kann.
Damit das Gestänge des über der Prozentskala 12 spielenden Zeigers 158 der Verhältnisanzeigevorrichtung beim Verstellen des Abgreifers 137 in der Ruhelage verbleibt, ist der Abgreifer 737 beim Einstellen auch
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längs eines Gewindes auf-und niederschraubbar, u. zw. dient hiebei als Gewinde eine Feder 12. 9 deren Ganghöhe mit derjenigen der Feder 138 übereinstimmt. Um eine genaue Übereinstimmung der beiden Ganghöhen auch bei Berücksichtigung der Anfangsausdehnung, die die Feder 735 durch das Gewicht der daran hängenden Waagenteile erfährt zu erzielen, ist die als Gewinde dienende Feder 443 mittels einer Mutter 143 auf der Zahnstangenspindel 101 genau einstellbar.
In gleicher Weise ist auch das mit dem Abgreifer 137 verbundene, als Muttergewinde dienende Gewindestück 144 durch eine kleine Schraube 145 mit Rechts-und Linksgewinde einstellbar. Die Feder 142 an der Zahnradspindell0'
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schiene 146, durch die zwei Stifte 147 eines festen Stückes 147'gehen, ihrerseits gegen Verdrehung gesichert. Ebenso sind die Federn 73S gegen Verdrehung geschützt. Bei der dargestellten paarweisen Anordnung der Federn 138 sind die Antriebsräder 148 für die Führungszylinder auf einer gemeinsamen Welle 149 mit Handkurbel 151 angeordnet, durch welche gleichzeitig ein Einstellzeiger 150 angetrieben wird, der anzeigt, bei welchem Endgewicht der Zeiger der Prozentskala den Wert 100% anzeigt.
Der Antrieb erfolgt über das Schneckenrad 15 : Z, die Welle 153 und die Zahnräder 754, 150'. Die Verhältnisanzeigevorrichtung kann auch in der in Fig. 13 dargestellten Anzeigevorrichtung bestehen. Bei den Wägungen wird von der eintretenden Dehnung der Federn l :
j8 der Gesamtbetrag, der stets der wirklichen Last entspricht, vom Lasthaken Z aus über die Zahnstange 157 auf das Zahnrad 156'und den über der Gewiehtsskala. spielenden Zeiger 7. 56 übertragen, während der vom Abgreif er 1 17 abgegriffeiie Teilbetrag sich über die Zahnspindeln-M'und die ins Schnelle übersetzenden Vorgelege 18', 159 auf das Zahnrad 158'und den Prozentzeiger 75S überträgt.
Die Fig. 21 und 22 zeigen Beispiele für die optische Übersetzung zwischen den beiden Anzeigevorrichtungen, u. zw. ist bei beiden Fällen mit der optischen Übersetzung eine optische Anzeige der Wiegeergebnisse verbunden, die nicht zuletzt auch zum photographischen Aufnehmer von Gattierungrezepte geeignet ist. In beiden Fällen ist eine runde Kilogrammskala mit einem von der augenblicklichen Waagenbelastung abhängigen Zeiger 5 für die augenblickliche Last und einem Einstellanzeiger 57 für das gewollte Gesamtgewicht an deren Aussenrand angeordnet. Für die Verhältnisskalen sind in beiden Fällen Rezeptkarten R vorgesehen, die unter einem Ableselineal 53 verschiebbar gehalten werden.
Zum Anzeigen der Verhältniszahlen dient ein geradlinig bewegter Zeiger 54 und eine Lichtquelle 55, welche die Zeigerbewegungen längs des Ableselineals auf dieses bzw. auf die Rezeptkarte projiziert. Auf der Rezeptkarte sind die den einzelnen Rohstoffteilmengen entsprechenden Längen entsprechend der geradlinigen Bewegung des Zeigers 54 in gerader Richtung aufgetragen. u. zw. bei den dargestellten Beispielen in parallelen Streifen, deren Nullpunkte geradlinig untereinander liegen, um ein günstiges Kartenformat zu erhalten. Wie auf der beschriebenen runden Rezeptkarte, sind nach der Zeichnung den einzelnen Streifen die Bezeichnungen #Rohstoff I, II, III usw." zugeordnet, und die einzelnen Teilmengen ergeben zusammengezählt 100%, wie am rechten Rand jeder Karte vermerkt ist.
Der Verhältniszeiger 54 ist mit der Welle des Zeigers 52 über ein Zahnrad 56 gekuppelt, und der Ablesebereich ist durch Blenden 67 bzw. 57 a, b und e abgegrenzt, die ein Fenster 58 mehr oder weniger verdecken. Oberhalb des Fensters befindet sich ein Schirm 59, der die Liehtstrahlen der
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Fensteröffnung 58 entlangwandert, wandert sein Schatten an dem Ableselineal z entlang, so dass dort seine Stellung an der darunterliegenden Rezeptkarte oder auch, wie in Fig. 22 dargestellt, an einer auf dem Ableselineal angebrachten Skala abgelesen werden kann. Die Lichtquelle und der Schirm 59 sind verstellbar angeordnet.
Je näher beide dem Fenster 58 stehen, um so weiter ist der Reflexionswinkel und um so kleiner der Messbereich bei gegebener Länge des Ablesebereichs, beispielsweise auf die Länge des Ableselineals bezogen. Um eine möglichst genaue Ablesung zu erhalten, wird der Anteil des am stärksten in der Mischung vertretenen Rohstoffs ungefähr über die ganze Breite der Rezeptkarte aufgetragen ; bei dem Beispiel nach Fig. 21 sind für den Rohstoff 7 42% vorgesehen, und entsprechend
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verschiedenem Massstab zur Verwendung kommpn, ist ein Ableselineal mit veränderbarer Skala dargestellt, z. B. gemäss Fig. 22.
Hier sind jedem Teilstrich vier Werte zugeordnet, die bei dem vorletzten Teilstrich rechts nebeneinander beispielsweise mit 10, 25, 50 und 100 eingetragen sind, vor dem Lineal ist eine Ableseblende'M'angeordnet, welche die Teilstriche trägt und unter deren Ablesefenstern je nach der Stellung des verschiebbar angeordneten Lineals 5. 3 die zu dem jeweiligen Massstab gehörigen Ziffern gleichzeitig sichtbar werden. Zweckmässig ist jedem Massstab eine bestimmte Farbe zugeordnet. die gleichzeitig bei den diesem Massstab entsprechenden Skalenziffern und auch bei den Eintragungen auf den Rezeptkarten angewandt ist. Es können auch auf derselben Rezeptkarte verschiedene MaL1- stäbe angewandt sein, z.
B. ein grösserer Massstab für kleinere Beimengungen, besonders wenn diese besonders wertvoll oder mit Vorsieht zu bemessen sind. wie bei Arzneimitteln. Es bedarf dann keiner besonderen Waage für die letzteren, wie bei dem Beispiel nach Fig. 5 angegeben.
Die Wirkungsweise des Beispiels nach Fig. 21 ist folgende : Bei Belastung der Waáge spielt der Zeiger 52 über der runden Skala und nimmt dabei mittels des Zahnrades 56 den Zeiger 54 in waagrechter Richtung mit, u. zw. um so weiter, je mehr die Waage belastet wird. Der Reflexionswinkel
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ist, damit zur vollen Ausnutzung der Kartenbreite der Schatten des Zeigers 54 fast bis an deren rechten Rand ausschlägt, und dies wird erreicht durch Vergrössern der Entfernung zwischen der Lichtquelle und dem Schirm 59. In Fig. 21 sind zwei verschiedene Stellungen der Lichtquelle und des Schiims eingetragen, und der Gang von drei Lichtstrahlen dargestellt.
Von der unteren Lage der Lichtquelle
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ausgehend ist in unterbrochenen Linien der an der Spitze des Zeigers 54 entlanggehende Strahl veranschaulicht, wie er von dem in vollen Linien gezeichneten Schirm 59 zurückgeworfen auf der Rezeptkarte beim Teilstrich 33'5% auftrifft, und weiter der Strahl, der auf demselben Reflexionswege das Ende der Kartenskala beim Teilstrich 50% erreicht. Die Blende 57 überdeckt das Fenster 58 so weit, dass rechts vom Teilstrich 50% Schatten ist. Derselbe Belichtungsbereieh lässt sich erzielen, wenn die Lichtquelle die obere und der Schirm die ebenfalls höhere gestrichelte Lage innehat.
Der eingezeichnete Randstrahl zum Skalenstrieh 50% liegt aber dem linken Fensterende viel näher als bei der tieferen Lage von Schirm und Lichtquelle. Dem Zeiger 54 stünde also ein viel kürzerer Verstellweg zur Verfügung, und die Ablesungen müssten entsprechend an Genauigkeit verlieren. Der Zweck der verstellbaren Blende 57 ist es, den erreichbaren günstigsten Verstellweg für die verschiedenen Gesamtgewicht anzugeben, und zu diesem Zweck ist die Blende über das Zahnrad 60 zwangläufig mit dem Einstellzeiger 51 für das Gesamtgewicht der herzustellenden Mischung verbunden.
In Fig. 22 ist ein Beispiel veranschaulicht, bei welchem die Lichtquelle und die Blendenöffnung
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angedeutet. Der Einstellzeiger 51 ist mit einem Zahnring 60 verbunden, und bei Drehung dieses Zahnringes wird über die Getriebe 61 a, b, c und 62 a, 62 b und die Welle 66 die Zahnstange 63 auf-und niederbewegt, welche ihrerseits die Lichtquelle 55 trägt. Die Lichtquelle ist an einem Schirm 6in angebracht, der mit seinem Fuss 65 auf einem Fuss 64 der Zahnstange 63 lose aufsteht. Mit der Drehung des Zeigers 51 bewegt sich also der Fuss 64 zwangläufig auf und nieder und nimmt dabei den Schirm 65 rt
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Einstellung des Zeigers 51 und der Lichtquelle 55 unter dem Einfluss der Schraubenspindel und des Leitblocks 67 a.
Hiedurch wird erreicht, dass mit der Einstellung des Zeigers 51 die Lichtquelle und die Blende auf eine Belichtung der richtigen Skalenlänge unter einem günstigen Reflexionswinkel am Schirm 59 selbsttätig mit eingestellt werden. Nötigenfalls ist an der Kurbel 69 durch Heben oder Senken des Schirms eine Feineinstellung möglich.
Die einzelnen Blenden 57 a, b, c mit vollständiger Leitvorrichtung sind den verschiedenen an der Skala des Ableselineals 53 einstellbaren Massstäben zugeordnet, u. zw. gehört die Blende 57 s zu dem grössten dieser Massstäbe und die Blende 57 c zu dem kleinsten. Für den Übergang zu einem andern Skalenmassstab ist ebenfalls eine Einstellvorrichtung angeordnet, von welcher der Ziffernträger 33' unter der Ableseskala 58, die Lichtquelle und die zugehörige Blende 57 a, b oder c zwangläufig abhängen, so dass sie gleichzeitig einstellbar sind. Nach dem gemeinsamen Einstellen kann wiederum durch Heben oder Senken des Schirms 59 eine Feineinregelung vorgenommen werden.
Die Einstellung des Skalenmassstabes mit Grobeinstellung der Optik erfolgt durch die Handkurbel 70 an einer Welle 71. Die Welle hat eine Schnecke 72, die mit einem Zahnsegment 73 in Eingriff steht. Dieses Zahnsegment bildet einen Arm eines zweiarmigen Hebels mit dem Drehpunkt 75, und der andere Arm 74 dieses
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ein Zahnrad 76. Dieses steht mit dem Zahnbogen 77 eines einarmigen Hebels 78 in Eingriff, der seinerseits mit einem grossen Bogen 79 eine heb-und senkbare Stange beeinflusst. Die Stange 80 greift mit einem Fuss 81 unter den Fuss 65, der die Höhenlage der Lichtquelle 55 bestimmt.
Auf dem mittleren Teil der Welle 71 sind drei Exzenter & a, b und c aufgekeilt, die über Hebel ? a, b und c und Hubstangen 84 a, bund c die Blenden 67 a, b und c einzeln beeinflussen. Die Hubstangen stehen unter dem Einfluss aufwärts drÜckender Federn 85 und sind je an einen quer abstehenden Ausleger 58'eines drehbar gelagerten und mit je einer der Blenden 67 a, b oder e starr verbundenen Stabes 68 a, 68 b, 68 c gekuppelt. Oben haben die Hubstangen Häupter 85', die bei dem dargestellten Beispiel als Winkelschenkel gestaltet sind.
Diesen Häuptern gegenüber sind auf einer Welle 87 Exzenter 86 a, bund c angeordnet, welche bei einer Drehung der Welle 87 mittels Handknopf 88 alle Hubstangen 84 gleichzeitig entgegen den Federn 85 abwärts drucken. Im übrigen ist die Höhenlage der Hubstangen durch die Hebel 88 a, bund c und die Federn 86 kraftschlÜssig bestimmt. Beim Auf-und Niedergehen der Hubstangen werden die Stäbe 68 a, b oder c der Blenden durch Auf-und Niedcrschwcnken der Aus-
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niedergelegt, so dass sie flach zwischen den Lichtstrahlen stehen oder quer zu den Lichtstrahlen umgelegt sind, in welch letzterem Fall ihr Schatten die Belichtung des Ableselineals begrenzt.
Die Blenden können, die Blende 67 a zu unterst, daehziegelartig übereinander umgelegt werden. In der Zeichnung ist nur die unterste Blende umgelegt, und die Blenden 67 bund c stehen, wie punktiert gezeichnet, aufrecht.
Die Schraubenspindel 66 hat für jeden der Leitblöeke 67 a, bund c eine besondere Gewindesteigung.
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Fensters 58 diejenige Stellung, in der sie im umgelegten Zustand die zu dem eingestellten Gesamtgewicht gehörige Abblendung gegenüber der Skala ergeben. Wird nun an der Kurbel 70 ein neuer Skalenmassstab eingestellt, dann wird beim Übergang zu einem grösseren Massstab von den in gesenkter
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Lage befindlichen Hubstange 84 a, bund c zunächst die am weitesten rechts befindliche gehoben.
Bei dem dargestellten Beispiel die Hubstange 84 a.
Die Aufwärtsbewegung erfolgt unter dem Druck der zugehörigen Feder 85, wenn der geometrische Mittelpunkt des Exzenters 82 a bzw. dessen Berüh- rungspunkt mit dem Hebel ? a sich bei der Drehung der Welle 71 senkt. Handelt es sich um grössere
Massstabänderungen, dann werden mehrere Hubstangen nacheinander gehoben, indem die Welle 71 um einen entsprechend grösseren Betrag gedreht wird. Beim Hochgehen jeder einzelnen Hubstange 84 wird dann ein weiterer Teil des Fensters 58 abgeblendet, indem die zugehörige Blende 57 sich daeh- ziegelartig über die bereits umgelegten Blenden legt.
Soll umgekehrt zu einem kleineren Massstab übergegangen werden, dann werden die in der oberen Lage befindlichen Hubstange durch entgegen- gesetztes Drehen der Welle 71, von links beginnend, gesenkt, so dass die zugehörigen Exzenter & '. * der Reihe nach über den jeweiligen Hebel 83 das untere Ende der zugehörigen Hubstange entgegen dem Druck der Feder 85 niederziehen. Beim Niedergehen einer jeden Hubstange richtet sich die zu- gehörige Blende auf und gibt einen Teil des Fensters für den Lichtdurchtritt von der Lichtquelle 5. 5 zum Schirm 59 frei.
Dem Einstellzeiger 51 gegenüber ist an dem Zahnring 60 eine Handkurbel 51 a angeordnet.
Bei Benutzung der Waage ist also zunächst an dieser Kurbel das gewollte Gesamtgewicht der Mischung einzustellen, dann ist zu prüfen, ob die Skala in der richtigen Breite belichtet ist und nötigenfalls an der Kurbel 69 eine Feineinstellung des Schirmes 59 vorzunehmen. Dann ist die Waage gebrauchsfertig. Soll der Skalenmassstab geändert werden, dann wird die Kurbel 70 um einen entsprechenden geringen Winkel gedreht und nötigenfalls mittels der Kurbel 69 die Belichtung der Skala nachgcregelt.
Sollen alle Blenden ausser Wirksamkeit treten, dann wird der Handknopf 88 gedreht. Beträgt die volle Länge der Verhältnisskala 100%, dann kann die Mischung der ausgewogenen Rohstoffmengen beliebig auch auf der Waage erfolgen. Bei Teilskala, wie dargestellt, ist der Schatten des Zeigers 54 jedesmal beim Übergang zu einem neuen Rohstoff auf Null zu bringen. Dies erfolgt von selbst, wenn jede fertig abgewogene Menge von der Waage entfernt wird und die Mischung abseits von der Waage erfolgt, der Zeiger kann aber auch zu diesem Zweck unabhängig vom Waagcngetriebe einstellbar sein.
Fig. 23 betrifft eine Waage nach den Fig. 21 und 22, jedoch mit veränderbaren Skalenziffern.
Zum Einstellen eines wirklichen oder eines fiktiven Wiegebereiehs ist bei diesem Beispiel der Rand eines entsprechend der runden Kilogrammskala als runde Scheibe gestalteten Ziffernträgcrs 131 auf einem Teil gezahnt (in der Zeichnung oben). In das Zahnsegment greift ein kleines Zahnrad 101 ein.
Dieses Zahnrad, und damit auch die Zahlenseheibe, wird durch eine kleine Welle 103, die an ihrem vorderen Ende einen Drehknopf 102 und am andern hinteren Ende ein weiteres kleines Zahnrad 104 trägt, angetrieben. Das hintere kleine Zahnrad greift in eine Zahnstange 105 ein, die wiederum über einen Hebel 106 auf eine Zahlenwalze 10'i einer Prozentskala wirkt und diese entsprechend verschiebt.
Durch diese Anordnung werden, wie bei der Skala nach Fig. 11, beim Drehen des Knopfes 102 auf der Gewichtsskala die Gewichtszahlen und zwangläufig damit an der Prozentskala die Prozentzahlen auf einen gewollten Wiegebereich übereinstimmend eingestellt. Bei dem dargestellten Beispiel ist in der den Ziffernträger abdeckenden Scheibe noch ein besonderes Ablesefenster 108 vorhanden, in welchem immer das Verhältnis zwischen dem wirklichen Wiegebereich der Waage und dem oberen Grenzgewicht des fiktiven Wiegebereichs abzulesen ist, das bei der jeweiligen Einstellung dem Endstrieh 100% der Verhältnisskala entsprechen würde.
Diese im Ablesefenster 108 sichtbare Verhältniszahl (bei dem dargestellten Beispiel 10%) gibt zugleich das Verhältnis zwischen den auf den wirklichen Wiegebereieh der Waage bezogenen festen Eintragungen bei den einzelnen Skalenstrichen und den in den Ablesefenstern 130 bei denselben Skalenstrichen erscheinenden Ziffern, die sich auf den zum nachherige Einstellen des vorgewählten Gattierungsendgewiehtes jeweils eingestellten fiktiven Wiege bereich beziehen.
Auf dem zylindrisch ausgeführten Ziffernträger 107 hinter dem Ableselineal bei der Rezeptkarte sind ausser den auf die fiktiven Gewichtszahlen bezugnehmenden Sätzen der Verhältniszahlen auch die Ziffernsätze angegeben, welche entsprechend Fig. 22 den verschiedenen Einstellungen der Lichtquelle zugeordnet sind. Die verschiedenen Ziffernreihen sind in der Richtung von zwei Koordinaten eingetragen, und die Verstellung des zylindrischen Ziffernträgers 107 erfolgt, je nach der Art der jeweiligen Einstellung, in der einen oder der andern der beiden Koordinaten.
Bei der dargestellten zylindrischen Ausführung des Ziffernträgers folgen die Ziffern für die verschiedenen Einstellungen der Lichtquelle innerhalb des wirklichen Wiegebereichs in der Umfangsrichtung, die Ziffern für den fiktiven Bereich dagegen in der Längsrichtung aufeinander. Dementsprechend ist bei dem dargestellten Beispiel ein Riementrieb 160, 161 als Kupplung zwischen der Einstellvorrichtung für die Lichtquelle und dem Zylinder 107 angenommen, und der Zylinder wird bei Verstellung der Lichtquelle gedreht, bei Änderung des fiktiven Bereichs dagegen längsverschoben. Um die Ablesung zu erleichtern, kann diese Zahlenwalze als Leuchtröhre hergestellt werden, oder es kann auch ein Filmband in ähnlicher Weise dem gleichen Zweck dienen.
Fig. 24 zeigt ein Beispiel für eine Rezeptkarte mit veränderbaren Skalenziffern. Die Karte ist als Klappkarte ausgeführt. Das oberste Blatt 110 der Klappkarte trägt die Rezeptskala und die Skalenteilung einer Wertskala 155 (Fig. 23) für den Eiweissgehalt zum Einstellen eines Gattierungsendgewichtes, das
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die Ablesefenster 111. Die Skala 155 umfasst auf der einfachen Kartenbreite den vollen Wiegebereich der Waage und ihr Endteilstrich ist der Endstellung des Einstellzeigers zugeordnet. Innen in der Klappkarte liegt der flache Zahlenträger 112 mit den verschiedenen Wiegebereiehen zugeordneten Ziffern-
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beliebige Eintragungen, beispielsweise Eintragungen über Einordnung der Rezeptkarten in eine Kartei, aufnehmen.
Im Falz der Karte ist ein Halter 114 für den blattförmigen Ziffernträger 112 angeordnet, wobei zu einer Karte mehrere auswechselbare Ziffernträger gehören können, die zweckmässig zusammenhängen und nach Art eines Faltbuches zusammengelegt sind. Der Halter 114 kann eine Schnur oder ein Drahtbügel sein. Die Ausführung nach Fig. 24 gibt eine besonders gute Gewähr gegen ungewolltes Verschieben von Zahlenträger und Rezeptskalenkarte gegeneinander. Bei dem dargestellten Beispiel
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hältnisses zwischen wirklichem und fiktivem Wiegebereich, desssen jeweilige Ablesung stets mit derjenigen in dem entsprechenden Fenster der Gewiehtsskala übereinstimmen muss.
Die Skalen, welche auf der Rezeptkarte nach Fig. 23 und 24 angeordnet sind, sind Wertskalen über Eiweiss-oder Stärkegehalt oder beispielsweise auch über den Gehalt an W. E. der betreffenden Gattungen oder auch Gattierungen. Die Anbringung dieser Skalen ermöglicht es, ohne ein zusätzliches Übersetzungsgetriebe zwischen Verhältnis und Gewichtsanzeigevorrichtung gleichzeitig Gewiehte, Misehungsanteil und Wertgehalt der gerade auf der Waage befindliehen Gattung abzulesen. Sowohl die Anbringung der Rezeptkartenskalen als solehe, als auch die Auswechselbarkeit der Ziffern ersparen je eine Übersetzungsstufe oder eine Parallelübersetzung. Über den Skalen kann eine mit dem Einstellzeiger 51 für die Einstellung des Gesamtgewichtes gekuppelte Anzeigemarke 116 spielen.
Diese Anzeigemarke kann ein Strich auf einem breiteren durchsichtigen Bande 117 sein, unter welchem sich Wertund Verhältnisskalen befinden können. Dieses durchsichtige Band läuft über zwei Rollen 118, 118' und seine beiden Enden sind mit einer Kette 119 zusammengeschlossen, die ihrerseits über ein Zahnrad 120 läuft, welches starr mit dem Einstellzeiger 51 verbunden ist. Mit der Bewegung des Zeiger 31 bewegt sich also zwangläufig, u. zw. immer in dem gegebenen Verhältnis, der auf dem durchsichtigen Bande befindliehe Strich.
Wird beim Gattieren mit der Waage nach Fig. 23 von einer absoluten Eiweissmenge ausgegangen, die in der fertigen Gattierung bereitstehen soll, wie bei dem Beispiel nach den Fig. 9 und 10, dann ist zu einer für die Gattierung aufgestellten Rezeptkarte derjenige Zahlenträger l1 auszuwählen, dessen Endziffer für die auf die Karte aufgedruckte Eiweissskala oberhalb der gewollten Eiweissmenge möglichst nahe bei dieser Menge liegt. Bei dem dargestellten Beispiel ist zum Bereitstellen von 9 kg Eiweiss ein Zahlenträger eingelegt, dessen Ziffern einer wenig über 10 leg reichenden Eiweissskala zugeordnet sind, und als dazugehöriger Wiegebereieh ist auf diesem Zahlenträger 100 kg vermerkt, wie im Fenster 115 sichtbar ist. Dieser Wiegebereich ist durch Drehen des Handknopfs 102 einzustellen.
Sobald im letzten Ablesefenster der Gewichtsskala die Ziffer 100 erscheint, ist auch die Walze 107 über die zwangläufige Verbindung jfss-. ? 0 auf denselben Wiegebereieh eingestellt. Danach bedarf es nur noch der Einstellung der Lichtquelle, wie in Verbindung mit Fig. 12 beschrieben, und die Gattierung kann ebenfalls
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Verfahren zum Gattieren mittels einer eine Gemischverhältnisskala aufweisenden Vorrichtung, an welcher die Beziehung zwischen den Ablesungen an der Verhältnisskala und den jeweils zuzumessenden Gattungsmengen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der 100% umfassende Bereich der Gemischverhältnisskala und die durch beliebige Vorwahl eines zur fertigen Gattierung gehörigen Mengenwertes bestimmte Gattierungsendmenge einander gegenseitig angeglichen werden.