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Magazinhalter für selbsttätige Feuerwaffen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Magazinhalter für selbsttätige Feuerwaffen, insbesondere Selbstladepistolen, welcher mit dem Druckstüek für den Hahn zusammenwirkt. Zweck der Erfindung ist, den Magazinhalter mit dem Druckstück so zusammenwirken zu lassen, dass das Einbauen und Ausbauen dieser Teile erleichtert wird, und die Möglichkeit eines falschen Einsetzens zu vermeiden.
Ferner wird mit der Erfindung angestrebt, die Lagerung des Magazinhalters im Hinblick auf sein Zusammenwirken mit dem Druckstück zu verbessern.
Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der Magazinhalter mit einer die Schlagfeder führenden Stange des Druckstücks durch Bajonettzusammengriff unverdrehbar gekuppelt ist und Druckstück, Magazinhalter und die zwischen diese eingelagerte vorgespannte Feder ein als solches ein-und ausbaubares Ganzes bilden. Diese Einheit ist so gelagert, dass sie sich in einer offenen Lagerstelle, insbesondere einer Schneidenlagerung, schwenkbar am Pistolenschaft abstützt und der Magazinhalter unter der Wirkung der Schlagfeder in die Sperrlage geschwenkt wird und das Magazin in den Pistolenschaft eindrückt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mit Bezugnahme
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vor dem Zusammenbau. Fig. 2 stellt einen Querschnitt nach 1-B durch das untere Ende des Druck- stückes nach Fig. 1 dar. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach CD durch den Magazinhalter nach Fig. 1.
Fig. 4 zeigt Druckstück, Schlagfeder und Magazinhalter gemäss Fig. 1-3 in zusammengebautem Zustand. Fig. 5 veranschaulicht den Magazinhalter einer Pistole in Seitenansicht und im grösseren Massstab, wobei der Griff der Waffe teilweise aufgeschnitten gezeichnet ist.
Der im Schaft der Pistole schwenkbar gelagerte Magazinhalter 151, der das Magazin 85 untergreift, ist mit der die Schlagfeder 126 führenden Stange 158 des Druckstücks 159 durch eine Bajonettverbindung gekuppelt. Das Unterende der Stange 158 ist mit seitlichen Vorsprüngen 150 versehen, die sich durch entsprechende Schlitze 152 im Magazinhalter einführen lassen, wenn die Teile zusammengekuppelt werden. Die Teile sind in der Gebrauchsstellung (also in der montierten Pistole) nicht durch die Vorsprünge gegen Verdrehen gesichert, sondern durch die Schneidenlagerung des Magazinhalters am Schaft.
Erst im herausgenommenen Zustand sichern die Nasen 150 gegen Verdrehen, indem sie sich gegen die durch die Schlitze 154 gebildeten Widerlager 155 legen, und verhindern somit eine Abtrennung des Magazinhalters. Zum Ausbau der Schlagfeder wird
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Schneidenlagerung am Schaft 156 ausgehängt und Druckstück, Sehlagfeder und Magazinhalter als Ganzes aus den Schaft herausgenommen. Zwecks Lösung der Bajonettverbindung zwischen Magazinhalter und Druckstück wird die Stange 7. M mit ihrem Ende gegen die Wirkung der Schlagfeder in die Querbohrung 15.'3 des Magazinhalters eingestossen, bis die seitlichen Vorsprünge 150 der Stange die in den schrägliegenden Wandungen des Magazinhalters angebrachten Schlitze 152 unten verlassen.
Nun wird die Stange um ein Viertel gegenüber dem Magazinhalter verdreht und unter Entspannung der Schlagfeder nach oben durch die Führung 152 des Magazinllalters 151 herausgenommen.
Durch eine entsprechend ungleichseitige Ausbildung der Bajonettkupplung kann erreicht werden, dass sich die Teile nur in einer ganz bestimmten gegenseitigen Lage zusammenbauen lassen.
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Da die Teile ausserdem in gekuppeltem Zustand unverdrehbar gegeneinander sind, ist ihr Einbau in stets richtiger Lage ohne jegliche Hemmnisse gewährleistet.
Das DruckstÜck und die Druckstange mit den Vorsprüngen können als ein flaches Stanzstück ausgebildet sein, wodurch die Herstellung des Kupplungsteils mit dem Magazinhalter verbilligt wird.
Am unteren Ende des Pistolenschaftes stützt sich der Magazinhalter 151 mit einer Kerbe 176
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Vorspannung eingebaute Schlagfeder 126 und schwenkt den Magazinhalter mit seiner Nase 181 in eine Rast 182 in der Wand des Magazins 85 ein. Die kräftig bemessene Sehlagfeder wirkt an einem verhältnismässig grossen Hebelarm, verglichen mit dem kleinen Hebelarm, mit dem das Magazin 85
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eingedrückt und in dieser Lage gehalten.
Soll das Magazin aus der Pistole herausgenommen werden, so wird auf die Unterseite 184 des
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Nase181 in den Rand des Magazinbodens eingreift, während er mit seiner gegenüberliegenden Kante 190 mit einer Überdeekfläehe 191 an der Griffsehale zusammenwirkt, unter die bei der Betätigung die Kante 190 tritt. Der Magazinhalter schliesst an seiner Unterseite bündig mit dem Magazinboden und der Griffsehale ab und stört somit die Handlichkeit der Waffe nicht, wie dies bei bekannten Konstruktionen der Fall ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Druckstück für den Hahn zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der Magazinhalter (1, 51) mit einer die Schlagfeder (126) führenden Stange (158) des Druckstückes (159) durch Bajonettzusammengriff unverdrehbar gekuppelt ist und Magazinhalter, Druckstück und die zwischen diese eingelagerte vorgespannte Feder ein als solches ein-und ausbaubares Ganzes bilden.