AT141584B - Sperrklappensicherung für Gewehre mit Drehkolbenverschluß. - Google Patents

Sperrklappensicherung für Gewehre mit Drehkolbenverschluß.

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AT141584B
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locking
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Adolf Ing Urbantschitsch
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Adolf Ing Urbantschitsch
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Description


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  Sperrklappensicherung für Gewehre mit Drehkolbenverschluss. 
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 der bekannten Art und Weise auf dem   Gehäuseschweif.   Der Hinterteil des Schlösschens hat eine Längsbohrung 30 vom Durchmesser des Sehlagbolzens 8. Er sowie die Rückwand 31 des   Schlösschens   sind unten ausgenommen, u. zw. in einer Breite, die dem Durchmesser des Sperrklappendornes entspricht. 



   Die Sperrklappe besteht aus dem Dorne 32 und dem an ihm hinten angesetzten Kopfe 33 mit dem als Griff dienenden Flügel 34. Der Dorn 32 hat in der gleichen axialen Ebene, in der der Sperrflügel   34   steht, in der Nähe seines Vorderendes eine flache Ausnehmung. 35, in dem mittleren Teil eine zylindrische Warze 36 und hinten vor dem   Kopf. 3 ; 1   einen beiderseits flach   abgenommenen     Bord 37.   



  Dessen Abstand vom Kopfe 33 entspricht der Stärke der Hinterwand 31 des Schlösschens. 



   Bei zusammengesetztem Verschluss (Fig. 1-3) hängt das Schlösschen 26 mit seiner Bajonett- 
 EMI2.1 
   Sperrklappendorn 32,   der somit ständig unter dem Verspannungsdrueke oder dem ganzen Spanndrucke der   Schlagfeder   steht. Der Sperrklappenkopf 33 deckt die untere Ausnehmung der Hinterwand 31 
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 wirkung auf den geschlossenen   Verschluss.   Bei abgezogenem Sehlagbolzen ist sie nicht verstellbar wie bei den bisherigen   Sieherungen.   



   Bei ganz rechts gedrehter Sperrklappe-von hinten gesehen - (Fig. 3) steht die Warze 36 des   Dornes. 3. 2   am inneren Ende des Winkelschlitzes   22. Da   die   Schlagfeder : 38   den Schlagbolzen 8 stets vom Dorne   32   weg nach vorne drückt, so legt sich die   Warze. 36   dabei in die runde Rast   23   am Ende des Winkelschlitzes 22 ein. Zum Verstellen der Sperrklappe in eine andere Lage bedarf es daher eines gewissen   verstärkten Druckes   mit den Fingern auf den Flügel 34, um unter Überwindung der Federspannung die Warze aus ihrer Rast auszuheben oder richtiger : den Schlagbolzen etwas nach hinten zu ziehen. 



  Der Schlagbolzen wird somit durch die Warze 36 auch beim Ziehen des Abzuges am Vorschlagen verhindert. Er ist gesichert. Gleichzeitig ist aber auch der Verschluss gegen Öffnen gesperrt, denn in dieser 
Stellung der   Sperrklappe   liegt die flache ausnehmung 35 des Dornes gerade gegenüber dem Sperrstifte 15 im Griffstücke 4 des Verschlusses, so dass der Stift durch das Loch 24 des Schlagbolzens hindurch unter der Wirkung seiner Feder 16 mit seiner Spitze in diese Ausnehmung zu liegen kommt.

   Da der Schlagbolzen dank des Eingriffes seines Spannstollens 17 in die Nut 20 des Gehäuseschweifes an einer Drehung verhindert ist, so hindert er seinerseits mit der den Spannstift   15   umgreifenden Wand des Loches 24 den Stift 15, den Griff 4 und den Verschluss 1 sich zu verdrehen.   Dadurch   wird also auch der Verschluss selbst verriegelt. 



   Wird die Sperrklappe 34 in ihre senkrechte Stellung gedreht, dann drückt die   Aussenfläche   des Dornes 32 den Sperrstift 15 so weit nach aussen, dass er sieh infolge seines kegel- oder körnerförmigen Endes über die Ränder des Loches 24 heraushebt, wenn der Griff 4   zum Öffnen   des Verschlusses verschwenkt wird. Er gleitet dann mit seiner Spitze über der   Mantelfläche   des Schlagbolzens. Gleichzeitig mit dem Entriegeln des   Versohlussstückgriffes 4   ist beim Einstellen der Sperrklappe in die senkrechte Lage die Warze 36 in die mittlere   Rast 2 ; ;   des Winkelschlitzes 22 gelangt, der Schlagbolzen selbst also am Vorschnellen noch gehindert und dadurch gesichert. 



   Beim Umlegen des   Sperrklappenflügels.   34 ganz nach links (Fig. 1 und 2) bleibt der Sperrstift 15 vom Dorne angehoben, wie eben dargestellt, weil jetzt die Ausnehmung   35   des Domes vom Stifte 15 
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 und gibt diesen beim Drücken des Abzuges zum Vorschlagen frei. Dabei drängen die Ränder des Loches 24 im Schlagbolzen den Sperrstift   15   an seinem kegelförmigen Ende aus dem Loche heraus, und er gleitet mit seiner Spitze der Länge nach über die   Aussenfläche   des Schlagbolzens. 



   Bei abgelassenem Schlagbolzen kann, wie leicht ersichtlich, die Sperrklappe nicht verstellt werden, weil die Warze. 36 des Dornes am Hinterende des Längsschlitzes 21 im Schlagbolzen steht, dieser aber 
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 der gespannten Schlagfeder. Zum Verstellen der Klappe ist aber dann die ansehnliche Reibung ihres Bordes. 37 an der Hinterwand 31 des Schlösschens zu überwinden und daher ein selbsttätiges Verstellen der Klappe nicht zu befürchten. 



   Die Endwirkung der Sperrklappeneinstellung ist somit hier genau die gleiche wie bei den üblichen Sperrklappenausführungen. Nur ist der Weg. auf dem diese Wirkung erzielt wird, hier ein völlig anderer. 



  Während früher der Sperrklappendorn in einer Aussenverstärkung des Schlösschens gelagert war und so von aussen her auf den Sehlagbolzen und das   Verschlussstück   einwirken musste, wirkte er jetzt gewissermassen von innen her nach aussen. Erst diese axiale Lagerung der Sperrklappe macht aber das Anbringen eines besonderen Lagers an der Aussenseite des Schlösschens überflüssig, so dass dieses ein reiner Drehkörper sein kann, der aussen keinerlei Friisarbeit mehr erfordert. 

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   Dabei ist auch die sonstige Handhabung, das Zerlegen und Zusammensetzen des Verschlusses genau gleich wie bei den jetzt üblichen Verschlüssen. Nur beim Einführen des Schlagbolzens 8 in das Verschlussstück 1 muss beachtet werden, dass die   Abschrägung   25 vorne am   Sehlagbolzen   den Sperrstift 15 in den Griff   4 zurückdrückt,   weil sich sonst der Schlagbolzen nicht in das Verschlussstück hineinschieben liesse. 
 EMI3.1 
 einwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Sperrklappensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrklappendorn (32) zugleich das Widerlager für die Schlagfeder (38) bildet und sich dabei mit einem beiderseits flach abgenommenen Borde (37) von innen her an der Hinterwand (31) des Schlösschens (26) abstützt, das seinerseits in der üblichen Weise durch Bajonettverschluss (38, 5) mit dem Verschlussstüek (1) gekuppelt ist.
    3. Sperrklappensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im rohrförmigen EMI3.2 ist, die in einen Winkelschlitz (21, 22) am Hinterende des Schlagbolzens (8) eingreift, der in der einen Stellung der Sperrklappe (33, 34) eine Längsversehiebung des Schlagbolzens gestattet, ihn aber in den andern Stellungen mit dem Sperrklappendorne (32) kuppelt.
    EMI3.3 wird und den Verschluss (1) mit dem Schlagbolzen (8) gegen Verdrehung kuppelt, wenn in der Sperrlage der Sperrklappe eine Vertiefung (35) im Sperrklappendorne dem Sperrstifte (13) gegenüber zu liegen kommt, den Kolben aber zum Öffnen freigibt, wenn der Sperrklappendorn durch Verdrehen die Sperrstiftspitze aus der Vertiefung ausgehoben hat, so dass die Spitze über die Wand des Loches (24) im Schlagbolzen hinweg auf dessen Aussenseite gleiten kann.
    5. Sperrklappensicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrklappendorn (32) mit seinem Kopfe (33) das hinten offene Schlösschen (26) abschliesst.
    6. Sperrklappensicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Schlösschen (26), das einen Drehkörper mit im Wesen ebenflächigen Aus-und Abnehmungen bildet.
    7. Sperrklappensicherung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen (8) am Vorderende seines rohrförmigen Teiles mit einer schrägen Anlauffläche (25) versehen ist. mittels welcher beim Zusammensetzen des Verschlusses der von seiner Feder (16) in die Bohrung (9) des Verschlussstückes (1) hineingedrückt Sperrstift (15) in das Griffstüek (4) zurückgedrÜckt wird.
    8. Sperrklappensicherung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass im EMI3.4 gesehen sind, in die die Warze (36) des Sperrklappendornes (32) unter der Wirkung der Schlagfeder (, 38) einfallen kann, um die Sperrklappe in der ihr gegebenen Stellung festzuhalten.
AT141584D 1933-12-30 1933-12-30 Sperrklappensicherung für Gewehre mit Drehkolbenverschluß. AT141584B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19958337C1 (de) * 1999-12-03 2001-03-22 Sommer & Ockenfus Gmbh Sicherung für einen Verschluß für Repetiergewehre mit Schlagbolzensicherung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19958337C1 (de) * 1999-12-03 2001-03-22 Sommer & Ockenfus Gmbh Sicherung für einen Verschluß für Repetiergewehre mit Schlagbolzensicherung
EP1106954A2 (de) 1999-12-03 2001-06-13 Sommer + Ockenfuss GmbH Sicherung für einen Verschluss für Repetiergewehre mit Schlagbolzensicherung
US6401378B1 (en) 1999-12-03 2002-06-11 Sommer + Ockenfuss Gmbh Safety mechanism for a breechblock for repeating weapons
EP1106954A3 (de) * 1999-12-03 2004-01-14 Sommer, Gerd Sicherung für einen Verschluss für Repetiergewehre mit Schlagbolzensicherung

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