AT151076B - Aufschlagzünder. - Google Patents

Aufschlagzünder.

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AT151076B
AT151076B AT151076DA AT151076B AT 151076 B AT151076 B AT 151076B AT 151076D A AT151076D A AT 151076DA AT 151076 B AT151076 B AT 151076B
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Austria
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balls
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rings
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Inventor
Marc Birkigt
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Marc Birkigt
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aufschlagzünder. 
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   Der hintere Teil der Kammer 8 bildet einen   länglichen   Aufnahmeraum   15,   der beispielsweise zylindrisch ist. Dieser Aufnahmeraum kann sieh so weit   na-h   hinten erstrecken, dass er die   Hülse.   14 
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 dass man ihn verengen muss, um ihn in den Aufnahmeraum 15 einsetzen zu können. Die hiebei erzeugte Reibung ist stark genug, um den Ring 16 unbeweglich an seinem Platz so lange zu halten, als er nicht 
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 stellung halten, wenn nicht wenigstens dieser vordere Teil, vorzugsweise aber auch noch die Verdickung   12,   in der nachstehend beschriebenen Weise ausgebildet wären. 



   Die Innenseite des vorderen Teils des Ringes 16 besitzt eine sich nach vorne öffnende 
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 beispielsweise   300 beträgt.   Die Länge der konischen Erweiterung 17 ist zweckmässigerweise derart gewählt, dass sich die Kugeln   7. 3 gegenüber   der Wand dieser Erweiterung befinden, wenn der   Ring 76   seine hintere Stellung einnimmt. Der Schlagbolzen und seine Verdickung 12 sind derart angeordnet und ausgebildet, dass die   Kugeln. M,   wenn sie sich unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in der Aus- 
 EMI2.4 
 wird. Zur Erzielung der genannten Wirkung erhält die Hinterseite der Verdickung 12 beispielsweise die Form eines Konus 18. Der Winkel an der Spitze des zu diesem Konus   gehörenden   Kegels ist grösser als der Spitzenwinkel des Konus 17.

   Beispielsweise beträgt der Spitzenwinkel des Konus 18 50. 



   Wenn die einzelnen Elemente des Zünders die in Fig. 1 gezeigte Anordnung erhalten haben, bei welcher der Schlagbolzen verriegelt ist, ist die Wirkungsweise des Zünders die folgende. 



   Beim Abschuss läuft der Ring 16 (Fig.   )   zurück, während gleichzeitig die ausserordentlich grosse   Beschleunigung   der Granate im Innern der Waffe die Kugeln in inniger   Berührung   mit der Hülse   14   und den Schlagbolzen in Berührung mit den Kugeln hält. Wenn die Beschleunigung aufhört, d. h. nach dem Austritt des Geschosses aus dem Geschütz werden die Kugeln allmählich in Drehung versetzt. 
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 indem sie gleichzeitig den Schlagbolzen vor sich her schieben.   Schliesslich wird   letzterer frei gegeben, wenn nämlich die Kugeln um den Rand der   Verdiekung   12 herumgegangen sind. 



   Die Dauer des Sicherheitszeitraums für das   Geschütz   hängt von der Zeit ab, während der der Schlagbolzen unter dem Druck der Kugeln und unter der im gleichen Sinne tätig werdenden   Wirkung   der Verlangsamung des Geschosses auf seiner Bahn nach vorne bewegt wird. Um diesem Zeitraum 
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 kann man beispielsweise den Kopf 11 des Sehlagbolzens und die Bohrung 9 als Luftbremse oder Stossdämpfer ausbilden oder man kann eine gewisse Reibung zwischen dem Kopf 11 und der Innenwand der Bohrung 9 vorsehen. Zur Erzeugung einer solchen Reibung wird beispielsweise auf der Vorderseite des Kopfes 11 ein elastischer Ring   19   (Fig. 6) angebracht, der gegen die Innenwand der Bohrung reibt. 



   Schliesslich kann man zur Regelung des Sicherheitszeitraums auch auf die Masse des   Schlag-   bolzens selbst einwirken. Der Schlagbolzen wird zweckmässigerweise aus zwei Teilen hergestellt,   nämlich   aus einem Stahlkörper, der die Verdickung 12 aufweist, und einem Kopfteil aus Leichtmetall, der an dem Stahlkörper beispielsweise mittels einer Bördelung 20 befestigt ist. Diese Bördelung kann sich öffnen, wenn der Kopf des Sehlagbolzens zufällig einen Stoss erhält, während noch die Verriegelung wirksam ist. Zur Erleichterung dieser Lösung kann die Vorderseite der Verdickung   1'2   ebenfalls konisch und mit einem vorspringenden Zapfen 21 versehen sein.

   Dieser Zapfen ist an seinem Fuss mit einer Rinne versehen, in welche der Fuss eines rohrförmigen Körpers von geringer Wandstärke, der den Kopf 11 trägt, hineingedrückt ist. 



   Bei der zweiten Ausführungsform des Zünders (Fig.   7-10),   sind statt eines einzigen Ringes   Jfj   zwei Ringe   22,   23 vorgesehen. Der hintere Ring 22 ist in dem Aufnahmeraum   7J mit starker Reibung   angeordnet und dient zur   Verriegelung des Schlagbolzens   in der Ruhestellung des Ganzen. Der zweite 
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 besteht darin, dass die   Abschrägung   24 des Ringes 2. 3 derart angeordnet ist, dass sie gegenüber den
Kugeln 13 zu liegen kommt, wenn die   Ringe 22 und 2. 3   beim Abschuss gleichzeitig eine Rücklaufbewegung gemacht haben (Fig. 8). 



   Dieser Unterschied gegenüber der schon früher vorgeschlagenen Ausführungsform hat die folgende Wirkung. 



   Während bei der früheren Ausführungsform zum mindesten der Beginn der Vorwärtsbewegung des Ringes   23 ausschliesslich   urter der Wirkung der Verlangsamung des Geschosses auf seiner Bahn vor sich ging, wobei diese Verlangsamung gleich nach dem Austritt des Geschosses aus der Waffe eintrat, kommt bei der Ausführungsform nach den Fig. 7-10 zu der Wirkung der Verlangsamung noch der Druck der Kugeln auf die   Abschräguna'2 hinzu,   u. zw. werden die Kugeln durch den Körper des Zünders allmählich in Umdrehung versetzt.

   Wenn der Ring   2. 3 genügend   weit nach vorne verschoben ist, dringen die Kugeln 13 in dem Zwischenraum zwischen den beiden Ringen hinein (Fig. 9), wodurch der Schlagbolzen freigegeben wird, der infolgedessen im Moment des Aufpralls des Geschosses frei auf die Zündpille auftreffen kann (Fig.   10).   



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Aufschlagzünder mit durch die Zentrifugalkraft nach aussen treibbaren   Sperrkörpern,   z. B. 



  Sperrkugeln, die in ihrer Sperrlage eine gegenseitige Annäherungsbewegung des Schlagbolzens und der Zündpille verhindern, für Geschosse, insbesondere Kleinkalibergranaten, die sich auf ihrer Flugbahn um ihre Achse drehen, wodurch die   Sperrkörper   unter der Wirkung der Zentrifugalkraft gegen eine sie ringförmig umgebende, sich konisch nach aussen erweiternde, axial verschiebbare Wand gelegt werden, längs der sie sich nach auswärts bewegen, um hiebei gleichzeitig einen die Kugeln sperrenden Teil zwecks ihrer Freigabe zu verschieben, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Abschuss die sich konisch nach aussen erweiternde Wand   (17   bzw.

   ? 4) beispielsweise durch Reibung ausserhalb des Bereichs der Sperrkörper festgehalten wird und letztere durch ein durch den Abschuss unwirksam zu machendes Verriegelungsglied, beispielsweise eine zylindrische, sie umgebende Sperrwand, in ihrer Sperrlage gehalten werden, während die sich konisch erweiternde Wand durch die beim Abschuss des Geschosses auf- 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. konisch erweiternde Wand (tel) den vorderen Teil der Innenwand eines mit Reibung in den Zünderkörper eingesetzten Ringes (16) bildet, während der hintere Teil der Innenwand dieses Ringes die zylindrische Wand bildet, welche die Sperrkörper vor dem Abschuss verriegelt.
    3. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sich konisch nach aussen erweiternde Wand (24) auf der Innenseite eines Ringes 2. 3 angebra"ht ist, der durch einen zweiten, EMI3.3 gehalten wird, wobei die Innenwand des zweiten Ringes die Sperrkugeln (1, zylindrisch umgibt, während beide Ringe durch die beim Abschuss auftretende Beschleunigung des Geschosses derart verschoben werden, dass die Abschrägung (24) des einen Ringes gegenüber den Kugeln (13) zu liegen kommt, welche durch ihren Druck auf die genannte Abschrägung (24) die beiden Ringe (22, 23) voneinander trennen und so die Freigabe des Sehlagbolzens in an sich bekannter Weise bewirken.
    EMI3.4 Wirkung der Verriegelungsmittel (13) stehende Hauptkörper (7, 12) des Sehlagbolzens auf der Vorderseite einer Verdickung (12) konisch gestaltet ist und einen Zapfen ( : 21) aufweist, der an seinem Fuss mit einer Rinne versehen ist, in die der hintere Rand des beispielsweise aus Leichtmetall bestehenden, rohrförmigen vorderen Teils des Schlagbolzens hineingebördelt ist.
AT151076D 1936-01-17 1936-02-21 Aufschlagzünder. AT151076B (de)

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AT151076D AT151076B (de) 1936-01-17 1936-02-21 Aufschlagzünder.

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