AT150U1 - Feuerhemmende tuerzarge - Google Patents

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AT150U1
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AT
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plate
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rabbet
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AT0011894U
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English (en)
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Richard Ing Ludwig Rich Ludwig
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Kunex Tuerenwerk Ges M B H Kun
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine feuerhemmende Türzarge gemäss Oberbegriff des Anspruches 1. 



   Ziel der Erfindung ist die Erstellung von feuerhemmenden Türzargen, die einfach aufgebaut sind und trotz dieses einfachen Aufbaus möglichst feuerhemmend ausgeführt sind bzw. den entsprechenden Normen genügen. Vor allem sollen bei derartigen Türzargen serienmässig hergestellte Futterbretter, Zierverkleidungen und Falzverkleidungen eingesetzt werden bzw. diese serienmässigen Bauteile mit einigen wenigen, weiteren, einfach aufgebauten Bauteilen ergänzt werden können, um feuerhemmende Türzargen wirtschaftlich zu erstellen. 



   Dies wird bei einer Türzarge der eingangs genannten Art erfindungsgemäss mit den im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmalen erreicht. 



   Bei der erfindungsgemässen Türzarge sind somit lediglich an vorbestimmen Stellen im falznahen Zargenbereich schwer entflammbare bzw. schwer brennbare Bauteile einzufügen, um die entsprechend gewünschte Feuerfestigkeit zu erreichen. 



   Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen zu entnehmen. 



   Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   In der Zeichnung ist schematisch ein Schnitt durch eine Türzarge dargestellt, mit der eine Türöffnung in einer Mauer 20 verkleidet werden soll. Die Türzarge erstreckt sich sowohl beidseitig als auch oben quer über die Maueröffnung. Diese drei Mauerbereiche werden jeweils mit erfindungsgemässen Türzargenteilen verkleidet ; diese zur-Verkleidung der Türausnehmung verwendeten erfindungsgemässen feuerhemmenden Türzargenteile sind von ihrer Länge abgesehen im wesentlichen gleich aufgebaut. Wie diese einzelnen Zargenteile im Eckbereich verbunden werden, ist nicht Gegenstand der Erfindung ; die einzelnen erfindungsgemässen Zargenteile können   z.

   B.   auf Gehrung geschnitten und verbunden werden ; können aber auch die feuerhemmenden Platten mit ihren Seitenflächen aneinanderliegend angeordnet und lediglich die Falzverkleidung und die Zierverkleidung auf Gehrung geschnitten werden, um dem optischen Eindruck genüge zu tun. 



   Wesentlich ist jedoch die Ausbildung des falznahen Bereiches der Türzarge, um in diesem Bereich ausreichende Sicherheit zu schaffen, um ein Durchbrennen der Türzarge zu vermeiden. Es versteht sich, dass in derartige Türzargen feuerhemmende Türen angeordnet werden sollen. 

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   Die Zeichnung zeigt einen schematischen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Türzarge an einer beliebigen Stelle ihres Längsverlaufes. Eine erfindungsgemässe Türzarge umfasst ein Futterbrett   1,   das herkömmlicher Bauart ist und zwei seitliche Schlitze bzw. Nuten   16, 16' aufweist   und vorteilhafterweise eine Türdichtung 21 trägt. Ein derartiges Futterbrett 1 kann auch mit einer Aufdopplung l'versehen sein, um ein Türblatt 22 mit zwei Falzen bzw. Falzbreiten 32, 32' aufnehmen zu können. Die weitere Dichtung ist mit 21'bezeichnet. 



   Auf der einen Seite des Futterbrettes 1 ist eine Zierverkleidung 3 angeordnet, die mit einem U-förmig abgehenden Schenkel 15 in die Ausnehmung 16 des Futterbrettes 1 eingeführt ist. Auf ihrer gegenüberliegenden Seite trägt die Zierverkleidung 3 einen Schenkel 23, der an der Wand 20 anliegt und entsprechend bearbeitet werden kann, um dem Wanderlauf genau folgen zu können. Auf der anderen Seite ist in die Ausnehmung   16'des   Futterbrettes 1 ein Schenkel   15'einer   Falzverkleidung 2 eingeführt, die auf ihrer gegenüberliegenden Seite einen Schenkel 23' trägt, der ebenfalls bearbeitet werden kann, um die Falzverkleidung 2 an den Verlauf der Mauer 20 anpassen zu können.

   Futterbrett 1, Zierverkleidung 3 und Falzverkleidung 2 können-so wie sie dargestellt sind serienmässige Zargenteile : sein ; ungeachtet dessen, können jedoch diese drei Bauteile auch andere Form besitzen, ohne dass daraus sich Änderungen für die vorliegende Erfindung ergeben. 



   Bei der Montage einer derartigen Türzarge werden das Futterbrett 1 und die Falzverkleidung 2 zuerst verleimt und sodann in Stellung gebracht ; daraufhin erfolgt eine Montage der Zierverkleidung 3, indem der Vorsprung 15 in die Ausnehmung 16 eingeführt und dort in situ befestigt, insbesondere verleimt, wird. Zuvor wurde noch der Raum zwischen der Mauer 20 und dem Futterbrett 1 mit gegebenenfalls feuerfestem oder-hemmendem Montageschaum 24 hinterfüllt und/oder mit Stein-oder Mineralwolle 25 ausgestopft, um einerseits der Türzarge Halt zu geben und anderseits den freien Raum zu füllen. 



   Erfindungsgemäss ist das Futterbrett 1 in seinem falznahen Bereich mit zumindest einer Platte bzw. Leiste 7 aus feuerhemmendem bzw. schwer entflammbarem Material verkleidet. Die Platte 7 endet vorteilhafterweise bündig mit dem falznahen Ende des Futterbrettes 1 oder ist um ein Geringes, so wie in der Zeichnung dargestellt, hinter diese Endfläche zurückgesetzt, um die Montage der Falzverkleidung nicht zu behindern. Die Befestigung dieser Platte 7 erfolgt durch Schrauben oder Kleben, oder mit- 

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 telbar mit einer Schraube 25, die auch eine Futterstange 8 mit dem Futterbrett 1 verbindet bzw. daran festhält. 



   Die Platte 7 kommt mit ihrer falznahen Stirnfläche nahe bzw. in unmittelbare Anlage an eine Stirnfläche 10 des abgebogenen Schenkels 9 der Falzverkleidung 2. 



   Die Falzverkleidung 2 trägt eine mit der Platte 7 vergleichbare Platte 5 aus schwer entflammbarem bzw. schwer brennbarem bzw. nicht brennbarem Material, die bis in. den. falznahen Eckbereich reicht der- an den Schenkel 9 anstösst. 



   Mit der Anordnung dieser beiden Platten 5 und 7 ist Schutz für den falznahen Eckbereich der Türzarge gegeben und ein Durchbrennen weitgehend vermieden. Die Aussenseite der Türzarge wird im Bereich des Türfalzes durch die feuerhemmend ausgebildete Tür 22 geschützt. Wie entsprechende Branduntersuchungen ergaben, werden. damit ausgezeichnete Ergebnisse erreicht und die vorgesehenen Normen klar erfüllt. 



   Zusätzlich ist es jedoch besonders vorteilhaft, wenn innerhalb des von der Türzarge gebildeten Freiraumes in unmittelbarer Anlage an die Platten 5 und 7 eine Futterleiste 8 angeordnet ist, die insbesondere mit den Platten 5 und 7 bzw. dem Futterbrett 1 bzw. der Zargenverkleidung 2 verschraubt angeordnet ist. Damit wird die Stabilität und das Durchbrennverhalten der gesamten Türzarge wesentlich erhöht. 



   Die Futterleiste 8 kann die Türbänder 13 aufnehmen und verhindert damit ein Herausfallen der   Tür-12,   selbst wenn die Falzverkleidung verbrannt ist und nur mehr die Platte 5 einem Durchbrennen Widerstand leistet. Die Platten 5 und 7 schützen die Futterstange 8, die demzufolge auch aus Holz ausgebildet sein kann ; die Futterstange 8 kann jedoch auch in Form eines metallischen Formrohres, eines Winkeleisen oder einer Stange aus schwer brennbarem Werkstoff ausgebildet sein. 



   Besonders vorteilhaft für eine serienmässige Herstellung derartiger feuerfester Türzargen ist es, wenn die Platten 5 und 7 gleiche Breite, gleiche Dicke und gleiche Länge haben, so dass für die Serienfertigung dieser Türzargen keine sonderlichen Mehrarbeiten anfallen. Die Platten 5 bzw. 7 können auch mehrlagig ausgebildet bzw. angeordnet sein. In Zargenlängsrichtung können mehrere Platten 5, 7 aneinander anschliessend angeordnet werden. Auch die Futterstange kann mehrteilg bzw. mehrlagig aufgebaut sein. 



   Soferne in der Falzverkleidung 2 ein Schliessblech 11 vorgesehen ist, so kann dieses mit einer Schraube 12 schräg an die   Futterstange-8 und/oder   

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 mit einer entsprechenden Schraube 26 an die Falzverkleidung 2 angeschraubt werden. 



   Soferne die Höhe des überstehenden Endbereiches 10 des abgebogenen Schenkels 9 der Falzverkleidung 2 dicker ist als die Dicke der Platte 7, kann in dem falzseitigen Endbereich der Futterstange 8 eine Ausnehmung 17 angeordnet sein, in der der mit 18 bezeichnete Endbereich des Schenkels 9 aufgenommen werden kann. Diese Ausbildung ist vorteilhaft, um Toleranzen bei der Herstellung der Türzargen auszugleichen und trotzdem einen wirkungsvollen Schutz gegen ein Durchbrennen zu gewährleisten. 



   Das Material der Platten 5 und 7 bzw. für die Futterstange wird nach Bedarf gewählt ; dafür kommen   z. B.   in Frage Prominaplatten, käuflich erhältliche Brandschutzplatten bzw. (Holz) Platten, die durch entsprechende Behandlung schwer entflammbar bzw. schwer brennbar gemacht wurden metallische Platten, entsprechende Blechbeschläge usw. 



   Soferne im Notfall die beflammten Teile der Holzteile weggebrannt sind, würden die Türbeschläge nur mehr in den hinten liegenden Verstärkungen, z. B. Brandbolzen, Schliessverschraubungen usw., halten ; auch wäre die Fuge zwischen der Wand und diesen Verstärkungen frei durchlässig bzw. der Montageschaum den Flammen ausgesetzt und würde die Türzarge nicht mehr halten können. Durch die Anordnung der Platten 5 und 7 wird jedoch auch der Montageschaum vor den Flammen geschützt, ferner wird ein Ausbrechen bzw. Abfallen der Türbeschläge,   d. h.   des Schliessbleches bzw. der Angeln, entsprechend lange verzögert, um den   vorgesehenen     Normen   zu entsprechen. 



   Als weitere vorteilhafte Ergänzung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Türzarge,   d. h.   das Futterbrett 1 und/oder die Zierverkleidung 3 und/oder die Falzverkleidung 2, mit dem Mauerwerk 20 mittels einer nicht brennbaren Verbindung, insbesondere einer Verschraubung, verbunden ist. 



  Insbesondere sollte diese Verschraubung,   z. B.   eine Schraube 33, die Platten 5 und/oder 7 und/oder die Futterstange 8 umfassen, um möglichst lange einen stabilen Aufbau der Türzarge im Brandfall zu gewährleisten. 



  Derartige Verschraubungen erhöhen die Feuer und Einbruchssicherheit dieser Türzargen. 



   Die vorgesehenen Zargenteile, nämlich Futterbrett, Zierverkleidung und Falzverkleidung, bestehen üblicherweise aus Massivholz, Spanplatten, Mehrschichtplatten, Verbundplatten oder Werkstoffen, die brennbar sind und somit den Brandschutznormen nicht entsprechen. Durch die Anordnung der Platten 5 
 EMI4.1 


Claims (1)

  1. und gegebenenfalls der Futterstange 8 wird eine Verbesserung der Durcharenneigen-Ansprüche 1. Feuerhemmende, insbesondere aus Fertigteilen aufgebaute Türzarge mit einem Futterbrett (1), einer Falzverkleidung (2) und gegebenenfalls einer Zierverkleidung (3), dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite bzw.-fläche (4) der Falzverkleidung (2) zumindest im falznahen (Eck) Bereich zumindest eine erste schwer entflammbare bzw. schwer bzw. nicht EMI5.1 brettes (1) in seinem (End) Bereich zumindest eine zweite schwer entflammbare bzw. schwer bzw. nicht brennbare Platte (7), insbesondere Brand- EMI5.2 und zweite Platte (5, 7) gleiche Breite und/oder gleiche Dicke und/oder gleiche Länge besitzen.
    3. Türzarge nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Platte (5, 7) auf die Innenseite (4, 6) der Zierbzw. Falzverkleidung aufgeklebt und/oder aufgeschraubt sind.
    4. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Futterstange (8) im falznahen (Eck) Bereich der ersten (5) und/oder der zweiten (7) Platte und/oder an dem Futterbrett (1) und/oder an der Falzverkleidung (2) angeschraubt ist.
    5. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der zweiten Platte (7) der Dicke eines Überstandes (10) eines abgewinkelten Eckschenkels (9) der Falzverkleidung (2) entspricht.
    6. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterstange (8) an der Innenfläche des abgewinkelten Eckschenkels (9) der Falzverkleidung (2) anliegt.
    7. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterstange (8) an der Innenseite der zweiten Platte (7) anliegt.
    8. t Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Futterstange (8) der Breite einer der Platten (5, 7) entspricht.
    9. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Falzverkleidung (2) angebrachtes Schliessblech (11) mit einer schräg in die Futterstange (8) ragenden Schraube (12) befestigt <Desc/Clms Page number 6> bzw. angeschraubt ist.
    10. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (5) stirnseitig an den abgewinkelten Eckschenkel (9) der Falzverkleidung (2) ansteht.
    11. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Türbänder (13) durch die Falzverkleidung (2) und die erste Platte (5) in die Futterstange (8) geschraubt sind.
    12. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterstange (8) in Form eines metallischen Formrohres, eines Winkeleisen, einer Stange aus schwer oder nicht brennbarem Werkstoff oder aus einer Holzleiste ausgebildet ist.
    13. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Platte (5) breiter als der Abstand des Futterbrettes (1) von der Mauerlichte (14) ist.
    14. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Falz- (2) und die Zierverkleidung (3) U-förmig ausgebildet sind und dass jeweils ein Schenkel (15, 15') der Falz-und Zierverkleidung (2, 3) in eine Ausnehmung (16, 16') des Futterbrettes (1) eingeführt und dort befestigt sind.
    15. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Futterstange (8) im. (Eck) Bereich der Falzverkleidung (2) eine Ausnehmung (17) zur Aufnahme eines die zweite Platte (7) überragenden Schenkelteiles (18) der Falzverkleidung aufweist.
    16. Türzarge nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge mit zumindest einer Schraube (33) in der Wand gehalten ist.
    17. Türzarge nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (33) das Futterbrett (1) und/oder die Falzverkleidung (2) und/oder die zweite Platte (7) und/oder die Futterstange (8) durchsetzt.
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