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Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung einer Differenz zweier Gleichströme bzw. einer Gleichspannung, deren Höhe dem Produkt zweier Wechselstromgrössen und dem Kosinus des von ihnen eingeschlossenen Phasenwinkels proportional ist, insbesondere zum Zwecke der Leistungs- summierung und der Fernmessung.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass das Quadrat des Absolutwertes der geometrischen Summe zweier Vektoren, vermindert um das Quadrat des Absolutwertes der geometrischen Differenz dieser Vektoren, gleich ist dem Produkt aus den Absolutwerten der beiden Vektoren und aus dem Kosinus des von ihnen eingeschlossenen Winkels. Ist der eine Vektor beispielsweise einem Wechselstrom proportional, nämlich k. J, und der andere einer Weehselspannung, nämlich E, und beträgt der von
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./c. J.. E. cos. g. Dieser Zusammenhang kann erfindungsgemäss in sehr einfacher Weise zur Erzeugung der Differenz zweier Gleichströme bzw. zur Erzeugung einer Gleichspannung benutzt werden, welche der Leistung eines Wechselstromkreises proportional sind.
Hiezu wird zu einer dem Strom des Wechselstromkreises proportionalen Spannung eine der Spannung des Wechselstromkreises proportionale Spannung einerseits in positivem Sinne, anderseits in negativem Sinne in Serie geschaltet, so dass eine Summen-und Differenzspannung erhalten wird, von welchen jede auf einen Stromkreis wirkt, dessen Impedanz in gewissem Bereich der angelegten Spannung annähernd verkehrt proportional ist. Dadurch ergeben sich die Ströme dieser Stromkreise in einer dem Quadrat der Summen-bzw.
Differenzspannung annähernd proportionalen Grösse ; diese Ströme werden dann jeder für sieh in irgendeiner bekannten Weise gleichgerichtet. Die Differenz dieser beiden Ströme besitzt, wie aus dem oben Gesagten unmittelbar hervorgeht, bereits die gewünschte Proportionalität zur Grösse des Produktes aus den Absolutwerten des Stromes und der Spannung und aus dem Kosinus des von ihnen eingeschlossenen Phasenwinkels.
Zweckmässig erfolgt die Ausführung einer erfindungsgemässen Einrichtung derart, dass unmittelbar eine der Differenz der beiden Ströme proportionale Spannung erhalten wird. Eine solche Ausführungsmöglichkeit zeigt die Fig. 1. In dieser bedeutet 1 eine Impedanz, die vom Strom J durchflossen wird.
2 bedeutet einen Hilfstransformator, welcher von der Spannung E erregt ist und dessen eine Sekundärwicklung eine Spannung E proportionale positive Spannung und dessen andere Sekundärwicklung eine negative Spannung zum Spannungsabfall in der Impedanz 1 hinzufügt. Der Absolutwert der
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der aufgedruckten Spannung proportionaler Strom ergibt. Von den Punkten 12 und der Anordnung kann dann eine der Leistung des durch den Strom J und der Spannung E dargestellten Wechselstromsystem proportionale Spannung abgenommen werden. Zweckmässig ist diese abgenommene Spannung etwa durch einen Kondensator 14 zu glätten.
Die Messung der Gleichspannung und damit der elektrischen Leistung E J cos. If erfolgt durch ein Gleiehstrominstrument. ? 3.
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Diese Umwandlung einer Wechselstromleistung in einen dieser proportionalen Gleichspannung bzw. Gleichstrom ermöglicht es olmeweiters mehrere Wechselstromleistungen zu summieren. Die Summierung von Gleichspannungen bzw. Gleichströmen ist ja bekanntlich in einfachster Weise durch
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Weise gewonnenen Gleichströmen bzw. Gleichspannungen ergibt sieh dann unmittelbar am Gleich- strom-Messinstrument die Anzeige der Summe der einzelnen Wechselstromleistungen. Die angegebene Einrichtung stellt also eine sehr einfache Lösung des Problems der Summierung von Wechselstromleistungen dar.
Da Gleichstrominstrumente bekanntlich mit ausserordentlich niedrigen Messbereichen hergestellt werden, kann die angegebene Einrichtung ohne Schwierigkeit mit sehr kleinen Strömen arbeiten.
Dies ermöglicht wiederum, ohne nennenswerten Spannungsabfall, die Messung über sehr lange Leitungen auszuführen. Bei Anwendung entsprechend empfindlicher Messinstrumente und genügend hoher Spannungswerte ist also die angegebene Einrichtung auch für Fernmessung und Fernsummierung mit Vorteil anwendbar.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung einer Differenz zweier Gleichströme bzw. einer Gleichspannung, deren Höhe dem Produkt zweier Wechselstromgrossen und dem Kosinus des von ihnen eingeschlossenen Phasenwinkels proportional ist, insbesonders zum Zwecke der Leistungssummierung und der Fernmessung, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrische Summe und die geometrische Differenz zweier Spannungen, die einerseits der Spannung, anderseits dem Strom des Wechselstromsystems annähernd proportional sind, gebildet werden und dass diese Summen-bzw.
Differenzspannung je auf einen Stromkreis wirkt, dessen Impedanz in gewissem Bereich annähernd verkehrt proportional der angelegten Spannung ist und dass die in den beiden Stromkreisen fliessenden Ströme gleichgerichtet werden und die Differenz dieser Ströme gebildet wird.