AT119873B - Anordnung zum Steuern elektrischer Schalt-, Meß- oder Anzeigevorrichtungen. - Google Patents

Anordnung zum Steuern elektrischer Schalt-, Meß- oder Anzeigevorrichtungen.

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AT119873B
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Erich Dr Ing Dipl Friedlaender
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung zum Steuern   elektrischer Sehalt-,   Messoder Anzeigevorrichtungen in gleichzeitiger Abhängigkeit von einer Wechselstrom-und einer Gleichstromgrösse. Derartige Anordnungen haben z. B. Bedeutung für Relais, die auf einen streng definierten Effektivwert einer   Wechselstromgrösse   (Stromstärke oder Spannung) ansprechen sollen. Sie kann aber auch mit Vorteil zu Messzwecken Verwendung finden, vornehmlich dann, wenn man den Messbereich eines Messgerätes verlegen will, insbesondere dann, wenn man ohne eine Einbusse an Messgenauigkeit den Nullpunkt des Messgerätes unterdrücken und zugleich eine Überlastung des Messgerätes verhindern will.

   In allen Fällen wird der angegebene Zweck dadurch erreicht, dass die zu steuernde Vorrichtung von einem Gleichstrom durehflossen wird, dessen Stromstärke proportional der Differenz der Spannung einer Gleichstromquelle und einer durch Gleichrichtung aus einem Wechselstrom oder einer Wechselspannung gewonnenen zweiten Gleichspannung ist. 



   Durch Wahl einer nur auf Gleichstrom ansprechenden Vorrichtung oder durch Hinzufügung an sich bekannter Mittel zur   Unterdrückung   der Wechselstromkomponente des gleichgerichteten Stromes können die Schwankungen des pulsierenden   Gleichstromes unschädlich gemacht   werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an zwei Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulich. In Fig. 1 bedeutet 4 einen Weehselstromkreis, 2 einen an diesen angeschlossenen Spannungswandler, 3 und 4 je einen mit den Enden der Sekundärwicklung des Spannungswandlers verbundenen Trockengleichrichter. Die Gegenelektroden dieser Gleichrichter sind miteinander und dem einen Ende der Magnetwicklung eines Relais 6 verbunden, deren anderes Ende an die eine Klemme der Gleichstromquelle 5 angeschlossen ist. Die andere Klemme der Gleichstromquelle 5 ist mit der Mitte der Sekundärwicklung des Spannungswandlers 2 verbunden. Die Gleichrichter sind in bezug auf die Pole der Gleichstromquelle 5 so angeordnet, dass die Magnetwicklung des Relais 6 stromlos bleibt, wenn die Spannung des gleichgerichteten Wechselstromes kleiner oder gleich der Spannung der Gleichstromquelle ist.

   Das 
 EMI1.2 
 der Gleichstromquelle 5 übersteigt. Ein an Stelle des Relais 6 angeordnetes Messinstrument zeigt an, um wieviel die Wechselspannung einen durch die gegengeschaltete Gleichspannung definierten Grenzwert übersteigt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 wird die von einer   Wechselstrommaschine   11 in einem Stromkreise 12 erzeugte Wechselstromstärke mit der Stärke des die Wechselstrommaschine erregenden Gleichstromes verglichen, um einen Schutz zu schaffen, der unabhängig vom Erregungszustand der Wechselstrommaschine wirksam ist. Zu diesem Zweck ist an die Sekundärwicklung eines im Stromkreise 12 liegenden Stromwandlers 13 einerseits die eine Klemme der Magnetwicklung eines Relais 15, anderseits ein   Trockeng-Ieichric1Jter   14 angeschlossen.

   Die Gegenelektrode dieses Gleichrichters und die andere Klemme der Magnetwicklung sind mit dem einen Ende eines Widerstandes 18 verbunden, der in dem durch eine Gleichstromquelle 17 gespeisten Stromkreise der Erregerwicklung 16 der Wechselstrommaschine 11 liegt und mit seinem andern Ende an die andere Klemme der Magnetwicklung angeschlossen ist. Die beschriebene Einrichtung wirkt folgendermassen : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Differenz zweier Gleichspannungen, von denen die eine der   Weehselstromstärke   J und die andere der Stärke des Erregerstromes i proportional ist. Bezeichnet man die Proportionalitätsfaktoren mit   y.   bzw. ss, so lässt sieh diese Beziehung durch die Gleichung 
 EMI2.2 
   ausdrüeken.

   In   Verbindung mit der Beziehung J = 7c. i ergibt dies für den Erregerstrom der Magnet- 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Anordnung zum Steuern elektrischer Schalt-,   Mess- oder Anzeigevorrichtungen   in gleichzeitiger
Abhängigkeit von einer Wechselstrom- und einer Gleichstromgrösse, dadurch gekennzeichnet, dass die
Magnetwicklung der zu steuernden Vorrichtung von einem Gleichstrom durchflossen wird, dessen Strom- stärke proportional der Differenz der Spannung einer Gleichstromquelle und einer durch Gleichrichtung aus einem Wechselstrom oder einer Wechselspannung gewonnenen zweiten Gleichspannung ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselstrom von einer Synchronmaschine geliefert wird, während die Vergleichsspannung der Erregerstromstärke dieser Maschine pro- portional ist. EMI2.6
AT119873D 1928-09-26 1929-09-13 Anordnung zum Steuern elektrischer Schalt-, Meß- oder Anzeigevorrichtungen. AT119873B (de)

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