AT150685B - Schüttfeuerung. - Google Patents

Schüttfeuerung.

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AT150685B
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AT
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fuel
combustion chamber
combustion
compressed air
wall
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Alexandre Adrianoff
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Alexandre Adrianoff
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    Sehüttfeuerung.   



   Die Erfindung betrifft eine   SchüLtfeuerung,   bei welcher der Brennstoff, insbesondere kleinstückige Kohle, in einer rostlosen Verbrennungskammer von der   Beschickungsöffnung   her über eine Schrägfläche abgleitet und die Verbrennung durch eingeblasene Druckluft bewirkt wird. 



   Bei Feuerungen dieser Art sind die Wandungen des   Verbrennungsraumes     gewöhnlich   von einem Wasserraum umgeben, um die Wandungen zu   kühlen   und die durch die Verbrennung der Kohle entstehenden Wärmemengen aufzunehmen. Die   Erwärmung   des   Kühlwassers   erfolgt manchmal allzu heftig. Dies ist insbesondere an jenen Stellen der Fall, an denen in den Wandungen des   Verbrennungs-   raumes   Verengungen   vorhanden sind. Auch findet an diesen Stellen ein   ungenügpnder   Wasserumlauf statt, wodurch eine starke Erhöhung der Wassertemperatur verursacht werden kann.

   Anderseils wird bei den bekannten Brennern im allgemeinen die Luftzufuhr in das Innere des Brennstoffes infolge der Bildung von Schlacke nach ziemlich kurzer Zeit beeinträchtigt. 



   Die Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu beseitigen und einen Brenner der genannten Art von besonders einfachem Aufbau zu schaffen, bei welchem ein Nachlassen der Verbrennung bei Schlackenbildung vermieden wird. Gemäss der Erfindung befindet sich unterhalb der   Schrägfläche,   über die der Brennstoff abgleitet, ein   Hohlraum,   in den   eine Druckluftleitung einmiindet.   Hiebei ist zwischen der   Sehrägfläehe   und der oberen Wand des Hohlraumes ein geniigend weiter Wasserraum gebildet, in dem das Kühlwasser eine ausreichende Kühlwirkung ausübt.

   Anderseits kann die Bemessung des Hohlraumes derart erfolgen, dass der Brennstoff auch in diesem eine   Böschung   bildet, so dass das Durchtreten von Druckluft durch den Brennstoff auch bei   eintretender   Verschlackung nicht beeinträchtigt wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer   Sehüttfeuerung   gemäss der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1 ist ein Schnitt durch die Feuerung senkrecht zu seiner   Längsachse.   Die Fig. 3 ist ein lotrechter Schnitt durch die Längsachse. 



   In der Zeichnung bezeichnet 1 den Verbrennungsraum, der vorzugsweise von einer zylindrischen Wandung 2 umschlossen ist, die ihrerseits von   ein pm Wassermantel 3 urngeben   ist, der zwischen der Wandung 2 und der   Aussenwandung   4 ausgebildet ist. Die Wandung 2 hat auf einem Teil ihrer Länge eine in das Innere gerichtete seitliche Ausbuchtung, die oben von einer geneigten Ebene 5, seitlich vom Bogen 6 und unten von der Fläche 7 begrenzt ist, wobei letztere bei 8 an das Innere des Zylinders 2 angeschlossen ist, so dass einerseits zwischen der Fläche 7 und der geneigten   Flär-he o eine Wasser-   kammer entsteht und anderseits zwischen der Fläche 7 und dem Boden der Wandung 2 ein Hohlraum 13 gebildet wird. 
 EMI1.1 
 unter der Fläche 7 sich eine Düse 10 zum Einführen von Druckluft befindet.

   Die Kohle, die durch die Öffnung 9 eintritt, bildet im Innern des Verbrennungsraumes   1   eine obere Böschung   11,   wobei unter dem inneren Ende der geneigten Ebene 5 eine zweite Böschung 12 im Hohlraum   13   entsteht, in welchen Druckluft eingeblasen wird. 



   Der Verbrennungsraum 1 wird an seinem vorderen Ende durch eine Tür   14   verschlossen, die an dem mit der Wandung 2 verbundenen Ring 15 befestigt ist. Hinten ist der Verbrennungsraum 1 mit dem Innern eines Ofens bzw. einer Zentralheizungsanlage durch einen Kanal 16 verbunden, welcher in einem mit der Wandung 2 verbundenen Ring   17   vorgesehen ist. Die Ringe 15 und 17 sind hohl und 

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 EMI2.1 
 vorgesehen sind. 



   Der Brennstoff gleitet infolge seines Gewichtes durch die Öffnung 9 hinab und füllt den Ver-   brenl1ungsraum   1 teilweise an, indem er dort eine obere Böschung   H.   eine vordere   22   und eine hintere Böschung 23 bildet. Der Brennstoff liegt auf dem Boden der Wandung 2 auf und bildet ausserdem 
 EMI2.2 
 eingeblasene Luft tritt in die Böschung   12   ein und durchdringt den Brennstoff. 



   In der Praxis wird die Druckluft vorzugsweise der Linie des geringsten Widerstandes folgen, 
 EMI2.3 
 Punkt den Luftdurchtritt durch den Brennstoff infolge der allmählichen Verringerung der Dicke der Böschung. Anderseits steht die Luftdüse 10 nicht wie bei den meisten bekannten Brennern mit der brennenden Kohle in Berührung und das Ende 6 der geneigt en Ebene J liegt ausserhalb des Verbrennungs- 
 EMI2.4 
 und der   Fläche 7 gebildeten Kammer umläuft.   



   Eine Drosselung der Verbrennung kann leicht dadurch erhalten werden, dass   man   die Luftzufuhr durch die Düse drosselt oder absperrt, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Kohle vollständig erlischt, da die verlangsamte Verbrennung durch den natürlichen Zug vor sich gehen kann. Die in den Ringen 1-5 und   17   vorgewärmte Luft gestattet es, die Verbrennungsgase augenblicklich zu entzünden, wenn Druckluft wieder durch die Düse   1n   eingeblasen wird. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Schüttfeuerung. bei welcher der Brennstoff in einer rostlosen Verbrennungskanmer über 
 EMI2.5 
 gekennzeichnet, dass sich unterhalb der   Schrägfläche     (5)   ein   Hohlraum (7. 3) befindet,   in den eine   Druckluftleitung (10) einmündet.   
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. der Schrägfläche (5) zum Boden des Verbrennungsraumes (1) hinabreiehende Brennstoffböschung oberhalb der Druckluftleitung (10) verläuft.
    4. Schüttfeuerung nach den Ausprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) sowie die obere Wandung (7) des Hohlraumes (75) durch eine einwärts gerichtete Ausbuch- EMI2.7 zu ermöglichen.
    6. Schüttfeuerung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Seiten- wand des Verbrennungsraumes (1) Zuführungen (20, 21) für vorgewärmte Zweitluft oberhalb der vorderen und der hinteren Böschung (22, 23) des Brennstoffes vorgesehen sind.
AT150685D 1934-08-17 1935-05-25 Schüttfeuerung. AT150685B (de)

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AT150685B true AT150685B (de) 1937-09-25

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ID=3863858

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AT150685D AT150685B (de) 1934-08-17 1935-05-25 Schüttfeuerung.

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