AT149149B - Fernsehvorrichtung. - Google Patents

Fernsehvorrichtung.

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AT149149B
AT149149B AT149149DA AT149149B AT 149149 B AT149149 B AT 149149B AT 149149D A AT149149D A AT 149149DA AT 149149 B AT149149 B AT 149149B
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George William Walton
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George William Walton
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Description


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    Fernsehvorrichtung.   zu den wichtigsten Problemen beim    ernsehen gehört die Erzeugung eines Hildes im impfänger,   das eine ausreichende Grösse, Rasterfeinheit und Helligkeit besitzt. Die grösste   Beleuchtungshelligkeit,   die auf einem Bildelement erzeugt werden kann, ist praktisch begrenzt, und für ein ausreichend klares
Bild muss die Zahl dieser Bildelemente notwendigerweise gross sein. Jedes Bildelement muss mit der erforderlichen Helligkeit bei einer Geschwindigkeit beleuchtet werden, die innerhalb der Sehträgheit des Auges liegt, d. h. mindestens   15mal   in der Sekunde, so dass die Zeitdauer, während welcher jedes
Bildelement beleuchtet werden kann, bei Verwendung nur eines Wiedergabelichtbündels naturgemäss sehr klein ist. 



   Diese Schwierigkeit kann durch Verwendung einer Mehrzahl von   Wiedergabelichtbündeln   ver- mieden werden, jedoch musste bisher jedem derartigen Lichtbündel ein besonderer Übertragungsweg zugeordnet werden, so dass keine erhebliche Vervielfachung der Zahl der   Wiedergabelichtbündel   praktisch durchführbar war. 



   Zweck der Erfindung ist, diese Schwierigkeit zu vermeiden, die verfügbare Lichtmenge zu vergrössern und das zur Übertragung eines Bildes gegebener Rasterfeinheit erforderliche Frequenzband zu verschmälern. 



   Nach der Erfindung wird ein Sender für Fernsehen u. dgl. verwendet, der mit einer Mehrzahl von Abtastöffnungen oder gleichwertigen Einrichtungen versehen ist, die das Objekt gleichzeitig abtasten. Weiterhin werden zwischen den von den einzelnen Abtastöffnungen abgeleiteten Signalen solche Phasenverschiebungen (u. zw. andere Phasenverschiebungen als die gleiche Zeitverschiebung für alle Frequenzen) hervorgerufen, dass die Signale ohne gegenseitige Störung über eine Zahl von Übertragungswegen übertragen werden können, die kleiner ist als die Zahl der genannten Abtast- öffnungen. 



   Im Empfänger wird eine Mehrzahl von Lichtbündeln erzeugt, die gleichzeitig über einen Wiedergabeschirm bewegt werden. Die ankommenden Signalströme werden einer Phasenverschiebung (die anders ist als die gleiche Zeitverschiebung für alle Frequenzen) unterworfen und die resultierenden Signale zur Steuerung der Lichtbündel verwendet. 



   Im Sender wirkt jede der Abtastöffnungen mit einer lichtempfindlichen Vorrichtung, beispielsweise einer Photozelle zusammen, und die von diesen Vorrichtungen gelieferten Ströme werden zur Erzeugung magnetischer oder elektrischer Drehfelder verwendet, aus denen die zu übertragenden Ströme abgeleitet werden. Auf diese Weise kann die Zahl der Übertragungswege kleiner, u. zw. gewünschtenfalls wesentlich kleiner gemacht werden als die Zahl der Abtastöffnungen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1-4 Erläuterungsskizzen, Fig. 5 schematisch einen Teil eines Senders nach der Erfindung, Fig. 6-9 weitere Erläuterungsskizzen, Fig. 10 schematisch eine Übertragungsvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 11 ein Schaltschema, bei dem die Zahl der zur Übertragung erforderlichen Phasen verringert werden kann, Fig. 12 eine Schaltungsanordnung einer weiteren Sendevorrichtung nach der Erfindung, Fig. 13 eine Schaltungsanordnung eines für den Sender nach Fig. 12 verwendbaren Empfängers, Fig. 14 und 15 eine Vorderansicht und eine Rückansicht eines elektrostatischen Verteilers nach der Erfindung und Fig. 16 eine Schaltungsanordnung zur Umwandlung eines zweiphasigen Ausgangsstromes in einen einphasigen Ausgangsstrom. 



   Zur Übertragung eines Bildes ist es erforderlich, zum wenigsten in einer Dimension eine Begrenzung der Rasterfeinheit des Bildes vorzunehmen. 

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   In der Ausübung wird dies beispielsweise durch die Bildabtastung erzielt, indem das Bild in eine Anzahl von Zeilen unterteilt wird. Je grösser die Zeilenzahl, umso grösser ist die Rasterfeinheit des wiedergegebenen Bildes. Ein Bild, das auf diese Weise in Zeilen unterteilt wurde, besitzt gewisse
Eigenarten. Zunächst wird jede Einzelheit des Ursprungsbildes, die kleiner ist als die Zeilenbreite, rechtwinklig zu den Zeilen integriert. Mit andern Worten : Eine derartige Einzelheit wird als eine
Einzelheit wiedergegeben, welche rechtwinklig zu der   Längsrichtung   der Zeilen eine Grösse besitzt, die gleich der Zeilenbreite ist. Die Grösse der wiedergegebenen Einzelheit in der   Längsrichtung   der Bild- zeilen bleibt ungeändert.

   Auf den ersten Blick mag es scheinen, dass auf Grund der Wiedergabe der
Bildeinzelheiten mit einer   Mindestgrosse   in einer Richtung das wiedergegebene Bild verzerrt wird. 



  Dies ist jedoch nicht der Fall, vorausgesetzt, dass die Zeilenzahl ausreichend gross gemacht wird. Wenn diese Zahl ausreichend gross ist, kann die Zeilenbreite gleich der kleinsten Streeke gemacht werden, die durch das menschliche Auge als selbständige Grösse erkannt werden kann. In diesem Fall erscheint das wiedergegebene Bild für das menschliche Auge nicht als unterschiedlich von dem Ursprungsbild, obgleich tatsächlich die Grösse der Einzelheiten in einer Dimension auf einen bestimmten Mindestwert, nämlich die   Bildzeilenbreite,   beschränkt worden sind. Wenn ein geeignetes Gitter oder eine ähnliche Vorrichtung zwischen das Urspnmgsbild und die Abtastvorrichtung geschaltet wird, kann die Rasterfeinheit des Bildes in beiden Dimensionen auf einen Mindestwert beschränkt werden, d. h. längs der Zeilen und auch rechtwinklig zu den Zeilen.

   Ein derartiges Bild besteht aus einer Anzahl kleiner Vierecke, und keine Einzelheit des Ursprungsbildes kann in diesem Bilde eine Fläche einnehmen, die nicht gleich einem ganzen Vielfachen der Viereck wäre, und ein derartiges Bild wird   als"Mosaikäquivalent"   des Ursprungsbildes bezeichnet. 



   Eine andere Wirkung der Aufteilung des Bildes in Zeilen besteht darin, dass Bildeinzelheiten nur eine Anzahl von Stellungen rechtwinklig zu den Bildzeilen einnehmen können, die gleich der Zeilenzahl sind. Wie ersichtlich, ist der Abstand zwischen irgendwelchen zwei benachbarten Stellungen in dieser Richtung gleich der Zeilenbreite. 



   Bei der Betrachtung von aus einem Bilde abgeleiteten Signalen ist es daher möglich, das Bild vor der Sendung als in Bildzeilen unterteilt zu betrachten, Fig. 1 zeigt ein derartiges Bild. Es ist eine Bildeinzelheit dargestellt,   nämlich   eine rechtwinklig zu den Bildzeilen verlaufende Linie. Um die weiteren Betrachtungen zu vereinfachen, sei an Stelle des zweidimensionalen Bildes nach Fig. 1 das entsprechende in Fig. 2 dargestellte eindimensionale Bild für die folgenden Darlegungen zugrunde gelegt. Ein derartiges eindimensionales Bild kann aus dem zweidimensionalen Bild durch seitliche Verschiebung der Bildzeilen gegeneinander derart, dass sie Ende an Ende in der gleichen geraden Linie liegen, erzeugt werden. Zu diesem Zwecke kann eine Staffelvorriehtung, wie sie in dem Patent Nr. 135433 beschrieben ist, Verwendung finden.

   Ein derartiges eindimensionales Bild wird im folgenden als Stichographie bezeichnet. In der Stichographie nach Fig. 2 sind die benachbarten Bilder der einzelnen Bildzeilen rechtwinklig zur Längsrichtung der   Stichographie   beträchtlich verbreitert worden ; beim praktischen Gebrauch wird nur ein schmaler Streifen der Stichographie verwendet, welcher die gleiche Breite besitzt wie die Bildzeilen. Die gestrichelten Linien in Fig. 2 kennzeichnen die Grenze der verschiedenen Bildzeilen, während die schwarzen Linien die Teile der in Fig. 1 dargestellten Bildeinzelheit veranschaulichen, welche in jeder Bildzeile vorkommt. 



   Bei der Abtastung einer Stichographie ist es nur erforderlich, wiederholte Verschiebungen zwischen einer Öffnung und der Stichographie längs der letzteren herbeizuführen. Zur vereinfachten Beschreibung kann daher die Stichographie als in einer zylindrischen Fläche mit dem Ende a neben dem Ende Z angeordnet betrachtet werden, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Die Stichographie wird dann wiederholt durch eine fortlaufend beispielsweise in Richtung des Pfeiles umlaufende Öffnung abgetastet. Es ist zu berücksichtigen, dass dieses Abtastverfahren, obgleich es für die Zwecke der Erläuterung geeignet ist, nicht notwendigerweise praktisch verwendet werden würde, jedoch können die meisten Verfahren als Äquivalent dieses einen beschriebenen betrachtet werden. 



   Gesetzt den Fall, dass das Bild vollständig in t-Sekunden abgetastet werden soll, so wird dies 
 EMI2.1 
 steht, werden die in einer mit der Öffnung zusammenwirkenden Photozelle erzeugten Ströme periodisch sein, da sich die Abtastung immer wiederholt. Tatsächlich können diese Ströme in eine Grundfrequenz und harmonische Frequenzen aufgelöst werden, d. h. sie können durch eine Fourierreihe ausgedrückt 
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 im Bogenmass beträgt. Die Signale einer jeden Öffnung können durch eine Fourierreihe dargestellt werden, alle Fourierreihen sind hinsichtlich der Zahl und der gegenseitigen Amplituden ihrer Grund- 

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 schiedene Modulationen der Signale vorhanden.

   Jede Abtastöffnung ergibt in ihren Signalen die gleichen Grundschwingungen und ihre Reihe von Harmonischen, wobei jede Reihe genau die gleiche in der Phasenbeziehung zu ihrer Grundschwingung und in den Amplituden für jede Abtastöffnung ist und die Modulationen einer jeden Reihe die gleichen sind. Der alleinige Unterschied zwischen den Signalen zweier Abtastöffnungen besteht in Zeitphasenbeziehungen zwischen den verschiedenen Grundschwingungen und, wenn das durch die Abtastöffnungen durchgelassene Licht verschieden ist, in einem allgemeinen proportionalen Unterschiede aller Amplituden. Jedoch ist der Phasenwinkel, und dies ist von besonderer Bedeutung, zwischen den Grundschwingungen zweier Abtastöffnungen für alle Grundschwingungen konstant, also für irgendwelche zwei Öffnungen mit dem gleichen Abstande im Bilde gleichbleibend. 



   Durch die Verwendung einer Mehrzahl von Abtastöffnungen ist es möglich, die Abtastgeschwindig- 
 EMI4.1 
 erforderliche Frequenzband zu verschmälern. Wenn ein Frequenzband der   gewünschten   Breite erzielt ist, kann dementsprechend eine weitere Vergrösserung der Zahl der Abtastöffnungen zur Erhöhung der verfügbaren   Lichtstärke   verwendet werden. Die bisher gegebene Schwierigkeit besteht jedoch darin,   dass bei einer grossen Zahl von Abtastöffnungen bei dem bekannten Verfahren eine entsprechend grosse Zahl von Übertragungswegen erforderlich war.

   Es ist vorgeschlagen worden, eine Mehrzahl von um   die Breite eines Bildelements voneinander getrennten Abtastöffnungen zu verwenden und die Signale der einzelnen Öffnungen durch Anwendung von   Verzögerungsstromkreisen   in einem Übertragungsweg miteinander zu kombinieren. Obgleich hiedurch die verfügbare   Lichtstärke   vergrössert wird, so kann man auf diesem Wege doch nicht das zur Übertragung eines Bildes gegebener Rasterfeinheit erforderliche Frequenzband nennenswert schmäler machen, da für irgendeine gegebene Abtastgeschwindigkeit die für die Gesamtheit der Abtastöffnungen zur Abtastung des gesamten Bildes erforderliche Zeit nicht wesentlich verschieden von der Zeit ist, die eine Öffnung zur Abtastung des Bildes braucht.

   Um eine   Verschmälerung   des Frequenzbandes zu erzielen, ist es erforderlich, dass die Abtastöffnungen weit voneinander im Bilde getrennt sind, und die Erfindung schafft die Möglichkeit, derartige, im weiten Abstand voneinander angeordnete Öffnungen (die zweckmässig, jedoch nicht notwendiger Weise gleichförmig über das ganze Bild verteilt sind) in Verbindung mit einer Zahl von Übertragungswegen zu verwenden, die wesentlich kleiner ist als die Zahl der Abtastöffnungen. 



   Eine schematische Darstellung eines derartigen Gerätes ist in Fig. 5 gegeben. 10 ist eine Vorrichtung bekannter Art zur Erzeugung einer Stichographie eines Objektes 11. Ein Bild dieser   Sticho-   graphie wird durch die umlaufende   Spiegeltrommel IS   über eine Reihe von elf Abtastöffnungen A, B, C, D, E, F, G, H, 1, J, K projiziert, die zweckmässig längs eines zu der Achse 13 der Spiegeltrommel konzentrisch gelagerten Kreisbogens angeordnet sind. In der Zeichnung liegt aus Gründen der Raumersparnis die Achse 13 der   Spiegeltrommel. M nicht   im Mittelpunkt des genannten Kreisbogens. Hinter jeder Abtastöffnung ist eine Photozelle   i,     Bd...     KI   angeordnet.

   Diese verschiedenen Zellen können naturgemäss auch durch eine einzige Zelle mit gemeinsamer Anode und einer Mehrzahl voneinander getrennter Kathoden ersetzt werden. Jede Zelle ist (gewünschtenfalls über einen Verstärker) an eine Spule eines magnetischen Verteilers 14 angeschlossen. Aus Gründen der Klarheit ist in der Zeichnung nur die Verbindung zwischen der Zelle   Xj   über einen Verstärker 15 mit einer Spule   K2   des Verteilers dargestellt. Betrachtet man irgendeine Grundfrequenz des Bildes von P Perioden pro Sekunde, die in den Zellen erzeugt wird, so wurde oben dargelegt, dass die an   benachbarten Abtastöffnungen   erzeugten 
 EMI4.2 
 teiler 14 aufgedrückt wird, so ergibt sich infolgedessen ein magnetisches Drehfeld.

   Dieses Drehfeld ist graphisch in   Fig. 6   dargestellt, die ausgezogene Linie 1 gibt die Feldstärke Null und die gestrichelte Linie 2 die Feldstärke längs des Verteilers zu einem bestimmten Zeitpunkt an. Es sei angenommen, dass die Abtastrichtung derart ist, dass das Feld in Fig. 6 in Richtung des Pfeiles umläuft, die Drehzahl 
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 Felder mit drei, vier bzw. fünf Maxima dargestellt, die mit der Geschwindigkeit P und in der gleichen Richtung wie die Grundschwingung umlaufen. Das Feld der fünften Harmonischen ist in Fig. 8 dargestellt. 

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 N-Maxima besitzt und die in umgekehrten Richtungen mit der Geschwindigkeit P Umdrehungen pro Sekunde umlaufen. Das resultierende Feld steht auf diese Weise still, ändert jedoch seine Stärke.   Die Frequenz P. A.

   N Perioden pro   Sekunde hat ebenfalls N-Maxima, die mit der Geschwindigkeit A. P Umdrehungen pro Sekunde in umgekehrten Richtungen umlaufen. 



   Wie ersichtlich, wird in dem Verteiler nach Fig. 5 ein magnetisches Äquivalent des ursprünglichen 
Bildes erzeugt. Die Übertragung eines solchen magnetischen Bildes kann durch Mittel durchgeführt werden, die bei mehrphasigen elektrischen Übertragungen bekannt sind. So werden in einer Mehrzahl von Spulen, die rund um das Feld in geeigneten Abständen angeordnet sind, durch die umlaufenden Felder Ströme erzeugt derart, dass wenn diese Ströme in der Ferne entsprechend angeordneten Spulen zugeführt werden, Drehfelder, ähnlich denen des Verteilers, erzeugt werden. 



   Es ist naturgemäss wünschenswert, dass die Zahl derartiger Spulen (und dementsprechend die Zahl der Übertragungswege) niedrig gehalten wird. Die Erfindung sei daher im folgenden beispielsweise unter. Anwendung von drei derartigen Spulen beschrieben. Eine derartige Anordnung ist schematisch in Fig. 5 veranschaulicht, in der die dreipolige Aufnahmevorrichtung als innerhalb des umlaufenden Feldes des Verteilers 14 angeordnet dargestellt ist. In Fig. 10 sind aus Gründen der Klarheit nur die drei Aufnahmewicklungen 4, 5 und 6 des Verteilers 14 nach Fig. 5 dargestellt. Durch die umlaufenden Felder werden in den drei Spulen   4,   5 und 6 Ströme erzeugt und drei ähnlich angeordneten Spulen 7, 8 und 9 eines Verteilers 16 zugeführt, der ähnlich dem nach Fig. 5 ist und sich an einem entfernten Punkt befindet.

   In diesem Verteiler 16 werden Drehfelder erzeugt, die   ähnlich   denjenigen sind, welche in dem Verteiler 14 des Senders vorhanden sind. Wenn der Empfangsverteiler mit einer Gruppe von Aufnahmespulen versehen ist, die in der gleichen Weise angeordnet sind wie die Senderspulen   A2,   B2... K2 nach Fig. 5, so werden in jeder dieser elf Spulen Ströme erzeugt, die den Strömen in den entsprechenden Spulen des Senders entsprechen. Jede dieser Aufnahmespulen wirkt mit einer geeigneten Lichtsteuervorrichtung zusammen, deren Öffnungen entsprechend den Abtastöffnungen des Senders angeordnet sind. Das Bild wird auf diese Weise wiedergegeben. 



   Die Vorrichtung nach Fig. 5 kann als Empfangsvorrichtung betrachtet werden, wenn eine Spule nach Art der Spule K2 über   einen Verstärker. M   mit einer Lichtquelle oder einer Lichtsteuervorrichtung verbunden ist, die an Stelle der Zelle Kl tritt. Die Stichographie wird durch die mit der Spiegeltrommel im Sender synchron laufende Spiegeltrommel12 auf der Vorrichtung 10 wieder hergestellt, die aus der Stichographie ein normales zweidimensionales Bild des ursprünglichen Objektes 11 wieder herstellt. 



   Bei dem beschriebenen Vorgehen sind verschiedene Frequenzen vorhanden, die unvollkommen wiedergegeben werden und in gewissen Fällen keine Wirkung erzeugen, beispielsweise im Fall eines elfpoligen Verteilers die Frequenzen 11. A. P und   (11 A + 3)   P. Bei den Frequenzen 11 A P ist, wie bereits erläutert, das resultierende Feld feststehend und kann nicht durch die drei Spulen voll-   kommen wiedergegeben werden. Die Frequenzen P. (11 A + 3) leiden an einer ähnliehen Beschränkung   

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 weil die in den drei Aufnahmespulen des Senders erzeugten Ströme in gleicher Phase liegen werden und keine Drehfelder im Empfänger erzeugen können. 



   Es ist jedoch möglich, irgendeine Störung des Bildes auf Grund dieser Frequenzen dadurch zu vermeiden, dass man dafür sorgt, dass diese Frequenzen im Sender nicht erzeugt werden. Wenn beispielsweise das Bild als Äquivalent eines Mosaikbildes abgetastet wird und die Zahl der Bildstreifen und die Zahl der   Mosaikelemente   eines jeden Streifens in geeigneter Weise ausgewählt wird, werden die Frequenzen nicht erzeugt. Bei Zusammensetzung des Bildes aus 200 Streifen und jedes Streifens aus 200 Elementen treten die unerwünschten Frequenzen beispielsweise nicht auf. 



   Wenn dafür Sorge getragen wird, dass Frequenzen, die keine Drehfelder erzeugen, fehlen, braucht die Zahl und Anordnung der Abtastöffnungen im Empfänger nicht die gleiche zu sein wie die Zahl und Anordnung der Abtastöffnungen im Sender, solange im Sender und im Empfänger die Abtast- öffnungen und Verteilerspulen in entsprechender Weise zueinander angeordnet sind. Die Schwierigkeit,
Drehfelder für Frequenzen P.   (A. N + 3)   zu erzeugen, kann weitgehend, wenn nicht völlig durch unsymmetrische Abstände der Aufnahmespulen   4,   5 und 6 im Sender und der entsprechenden Feld- erzeugerspulen 7, 8 und 9 im Empfänger vermieden werden.

   Beispielsweise kann in Fig. 10 der Winkel zwischen den Polen 4 und 5 105 , zwischen den Polen   5   und   61200 und zwischen   den Polen 6 und 4   1350 betragen,   die Pole 7, 8 und 9 sind in entsprechenden Winkelabständen voneinander angeordnet. 



   Die Schwierigkeit der Behandlung der Frequenzen P. A. N kann in ähnlicher Weise dadurch verhindert werden, dass der Abstand der   Pole , Bs... Es   in Fig. 5 ungleichmässig gemacht wird. In gewissen
Fällen kann dies zu   unerwünschten   Flackerwirkungen führen, wenn die gleiche Zahl von Abtast- öffnungen im Sender und im Empfänger verwendet wird, jedoch lässt sich dies dadurch vermeiden, dass im Empfänger eine grössere Zahl von Abtastöffnungen verwendet wird als im Sender. 



   Ein anderer Weg zur Verringerung der Schwierigkeit bezüglich der Frequenzen P. A. N besteht 
 EMI6.1 
 Abtastgeschwindigkeit kann die gleiche sein wie für   N-Pole,   und die einzigen, feststehende Felder erzeugenden Frequenzen sind dann die Frequenzen 4 P.   A.   N. Wenn die Doppelpole einen Abstand 
 EMI6.2 
 



   Die Sternschaltung nach Fig. 10, bei der sowohl ein Null-Leiter als auch drei Phasenleiter verwendet werden, ist im allgemeinen einer Dreieckschaltung vorzuziehen, obgleich die letztere in einigen Fällen ohne Nachteil angewendet werden kann. 



   Es ist wünschenswert, dass die Zahl der Abtastöffnungen ungerade und eine Primzahl ist, da die Zahl von feststehende Felder erzeugenden Frequenzen hiedurch herabgesetzt wird. Es lassen sieh jedoch auch andere Zahlen anwenden. In ähnlicher Weise und aus den gleichen Gründen wird vorzugsweise die Zahl der zur Übertragung verwendeten Phasen ungerade und zweckmässig als Primzahl gewählt. 



   Bei der Entscheidung über die Zahl der zu verwendenden Abtastöffnungen sind die folgenden Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Wenn   Nungleichförmig   angeordnete Abtastöffnungen verwendet werden und weiterhin ein Flackern vermieden werden soll und jede   Elementarfläehe   des Bildes 50mal in der Sekunde wiederzugeben ist, so muss unter Zugrundelegung der Bildanordnung nach Fig.

   4 die 
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 besitzen und jeder Streifen 250 Bildelemente erhalten soll, so wird bei Verwendung einer Abtast- öffnung die höchste erforderliche Frequenz bei 50 Abtastungen pro Sekunde 1875 kHz betragen, sie beträgt aber bei N in gleichförmigem Abstande voneinander angeordneten Abtastöffnungen nur 
 EMI6.4 
 
Wenn man noch eine weitere Herabsetzung der Frequenzbandbreite in Betracht zieht, ist es erforderlich, die   Wahrnehmbarkeitsgrenze   zu berücksichtigen, d. h. das schmälste Frequenzband, das noch den naturgetreuen Bildeindruck vermitteln kann. Für ein ruhendes Bild gibt es in dieser 

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 genen Bild sich in der gegenüber der richtigen Richtung umgekehrten Richtung bewegen würde.

   Dieser Zustand stellt daher die Wahrnehmbarkeitsgrenze dar, und das Frequenzband sollte sich bis jenseits dieser Grenze um einen Betrag erstrecken, der ausreicht, um eine richtige Wiedergabe der Bewegungen zu erzielen. 



   Eine Bildeinzelheit, die sieh längs eines Bildstreifens mit einer solchen Geschwindigkeit bewegt, dass sie 1/4 Sekunde für die Bewegung von einem Ende des Streifens bis zum andern braucht, ist schwer für das menschliche Auge zu erkennen. Wenn die Bewegung eine Sekunde erfordern würde und es sich um ein Objekt grosser Rasterfeinheit (beispielsweise mit 300 Bildstreifen im Bilde) handelt, könnte dem Auge das Erkennen gelingen. Angenommen, dass die Abtastung eines jeden Streifens in nicht mehr als   V   Sekunde durchgeführt werden muss, so bedeutet dies aus Sicherheitsgründen, dass das ganze 300-Streifenbild in nicht mehr als 75 Sekunden abgetastet werden muss.

   Bei einer Abtastgeschwindigkeit von 75 Sekunden pro Umdrehung ist die zur Wiedergabe eines jeden Elementes alle
1/50 Sekunde erforderliche Zahl der Abtastöffnungen gleich 3750, und die höchste, für das oben genannte
Bild erforderliche Frequenz von 75.000 Elementen gleich 500 Hz. Diese Zahl von Abtastöffnungen dürfte für praktische Zwecke in den meisten Fällen zu hoch sein, jedoch zeigt das Beispiel, was zum mindesten theoretisch mit Hilfe der Erfindung erreicht werden kann. Wenn man sich, wie oben vor- geschlagen, mit einer Frequenzbandbreite von 10 kHz begnügt und es geeignet wäre, mehr als die
191 Abtastöffnungen zu verwenden, die zur vollkommenen Wiedergabe alle   1/50 Sekunde erforderlich   sind, so wird die Zahl der Abtastöffnungen zweckmässig unter Beibehaltung der gleichen Abtastgeschwin- digkeit erhöht.

   Hiedurch wird mehr Licht verfügbar, da das ganze Bild mehr als 50mal pro Sekunde abgetastet wird. 



   Naturgemäss können die Übertragungswege sowohl durch drahtlose Trägerwellen als auch durch
Drahtleitungen gebildet werden. In beiden Fällen ist die Herabsetzung der Frequenzbandbreite von grossem Vorteil. 



   Die in Verbindung mit Fig. 5 vorgenommene Betrachtung der durch die verschiedenen Fre- quenzen erzeugten Drehfelder hat eine sehr interessante Tatsache ergeben. Da zu vernachlässigende
Frequenzen Werte gleich P. A. N besitzen, wurde ersichtlich, dass alle Frequenzen oberhalb der 
 EMI7.2 
   -- Harmonischen gegenüber der Grundschwingung erhöhte Feldgeschwindigkeiten besassen. 



  2   Obgleich die tatsächlichen Frequenzen niemals geändert werden können, so kann dies mit der Zahl der Höchstwerte in dem Drehfeld geschehen, und jede Herabsetzung der Zahl dieser Maxima des Feldes, das durch eine gegebene Frequenz erzeugt wird, ist von einer entsprechenden Vergrösserung der Drehgeschwindigkeit des Feldes begleitet. 



   Dieses Vorgehen kann gewünschtenfalls bis zur äussersten Grenze getrieben werden, d. h. bis zu dem Punkt, in welchem jede Frequenz nur einen positiven Höchstwert in ihrem Felde besitzt und in welchem die Geschwindigkeit des Feldes   S     t ist, worin t die   Frequenz selbst darstellt. Vom Standpunkt der Übertragung liegt hierin ein ausgesprochener Vorteil. 



   Ein Beispiel, wie dies mit 17 Öffnungen erreicht werden kann, ist in Fig. 11 dargestellt. Der erste Verteiler 17 hat eine Primärseite mit 17 Polen, deren jeder mit einer Windung versehen ist, die mit der Zelle einer Abtastöffnung zusammenwirkt. Der   Sekundärteil   des Verteilers 17 besitzt neun Pole mit Windungen, deren jede an eine entsprechende Windung des Primärteiles 19 eines zweiten Verteilers 20 angeschlossen ist. Aus Gründen der Klarheit ist nur eine derartige Verbindung in der Zeichnung dargestellt. Der Sekundärteil 21 des Verteilers 20 besitzt fünf Pole, deren Wicklungen an die entsprechenden Wicklungen des Primärteiles 22 eines dritten Verteilers 23 angeschlossen sind (auch hier ist wiederum nur eine Verbindung dargestellt). Der dreiphasige Sekundärteil 24 des dritten Verteilers 23 stellt den Auslasskreis dar.

   In diesem haben alle Frequenzen mit Ausnahme der Frequenzen   P. A. N Drehfelder   mit nur einem positiven Höchstwert, wenn der dritte   Sekundärteil24   mit einer dreipoligen Vorrichtung verbunden ist. Es ist erwähnenswert, dass abwechselnde Harmonische in der gleichen Richtung umlaufen und die andern in der umgekehrten Richtung. So laufen in dem gegebenen Ausführungsbeispiel ungerade Harmonische in der gleichen Richtung um wie die Grundschwingung und gerade Harmonische in der entgegengesetzten Richtung bis zur 17. (die lediglich ein schwingendes Feld erzeugt), nach welcher alle Harmonischen die gleiche Drehrichtung haben wie die Grundschwingung 
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 dritten 23,'2 für den Primärteil 22 und nur eins für den Sekundärteil 24.

   Es ist zu beachten, dass die Sekundärteile mehr Pole besitzen als positive Höchstwerte gebildet werden, wodurch erreicht wird, dass keine Frequenzen schwingende Felder erzeugen, ausgenommen naturgemäss die   P. i. Y  
Frequenzen. 



   Die Wirkung der in Fig. 11 dargestellten Tandemanordnung ist genau die gleiche wie diejenige einer Anordnung nach Art der in Fig. 5 veranschaulichten mit 17 Abtastöffnungen und symmetrischem dreiphasigem Sekundärteil mit der Ausnahme, dass die dritte, sechste (A. N+ 3) und   Ll.     V + 6)   Harmonischen eine Phasenfolge erzeugen, die nicht ohne die Tandemanordnung erreicht werden könnte. 



   In den bisherigen Darlegungen wurden nur statische Vorrichtungen beschrieben, d. h. solche ohne mechanische Bewegung zwischen Primär-und Sekundärteil des Phasenverteilers. Bei allen diesen Vorrichtungen erzeugten die A.   N   Harmonischen (worin   N   die Zahl der Abtastöffnungen des Senders ist) feststehende Schwingfelder. Das Ergebnis ist, dass im Empfänger im Phasenverteiler durch diese Frequenzen nur Schwingfelder wiedergegeben werden können, so dass diese Frequenzen nur in einigen der Empfangsabtastöffnungen in richtiger Stärke erscheinen.

   Sollte eine dieser Frequenzen mit nennenswerter Stärke im Sender auftreten, so würde auf Grund der stark herabgesetzten Abtastgeschwindigkeit die Wirkung im empfangenen Bild eine Zone hoher Kontraste sein, auf die eine Zone geringer Kontraste folgt und die sieh langsam und wiederholt durch das Bild mit der Abtastgeschwindigkeit einer Abtast- öffnung in der   Abtastrichtung   bewegen würde. 



   Offensichtlich würden die A. N Harmonischen ebenso richtige Ergebnisse erzielen lassen wie andere Frequenzen, wenn sie in dem Phasenverteiler des Senders Drehfelder erzeugen würden. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, die   Sekundärteils   4, 5, 6 in Fig. 5 mechanisch gegenüber dem Primärteil A2, B2... K2 umlaufen zu lassen. Diese Drehung ergibt eine Wirkung, die einer Geschwindigkeitsänderung eines jeden der umlaufenden Drehfelder äquivalent ist, jene Geschwindigkeit wird entweder verringert oder vergrössert, je nachdem das Drehfeld in der gleichen Richtung oder in der entgegengesetzten Richtung der mechanischen Drehung umläuft.

   Findet beispielsweise die mechanische Drehung des Sekundärteiles in der gleichen Richtung und mit dem vierten Teil der Drehzahl 
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 und dementsprechend gleiche Wirkungen in dem empfangenen Feld erzeugen. Um im Empfänger die ursprünglichen Frequenzen zu erhalten, muss dort die Relativbewegung zwischen Primärteil und   Sekundärteil   des Phasenverteilers mit dem Sender synchronisiert und in Phase gebracht werden, so dass eine umgekehrte Wirkung auf die Frequenzen ausgeübt wird und diese hiedurch auf ihre ursprünglichen Werte gebracht werden. 



   Die bisher beschriebenen Phasenverteiler verwenden nicht die ihnen im Sender zugeführte Höchstenergie. So ergibt beispielsweise die Anordnung nach Fig. 5 keine grössere Ausgangsleistung als mit nur fünf Abtastöffnungen oder nur drei um   1200 versetzten Abtastöffnungen   erzielt werden könnte. Der Phasenverteiler im Empfänger ist gleichfalls in der einfachen Ausführungsform nach Fig. 5 nicht zufriedenstellend, da, mit Ausnahme für drei Abtastöffnungen, die Phasen der Frequenzen in einigen Fällen unrichtig sind. Während daher die Anordnung nach Fig. 5 nur   Erläuterungszwecken   dient, ist bei praktisch zu verwendenden Geräten ein höherer Wirkungsgrad, insbesondere im Empfänger, wünschenswert. 



   Wie bereits dargelegt, ist es zu erstreben, die Signale aller Abtastöffnungen miteinander zu kombinieren, um auf diese Weise ein verstärktes Signal für die Sendung zu erzielen. Dies erfordert genaue Phasenverschiebung für jede Frequenz (mit Ausnahme einiger unwichtiger Frequenzen) und im Empfänger eine Wiederherstellung der richtigen Phase an den verschiedenen Abtastöffnungen. 



  Es wurde erläutert, dass der einfachste Weg, dies zu erzielen, darin besteht, schliesslich für jede Frequenz 

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 Polgruppen in drei Gruppen anzuordnen. Eine Gruppe würde für die geraden Harmonischen, die zweite für die ungeraden Harmonischen 1, 3,9 und 12 A + 3 oder 9 und die dritte für alle andern ungeraden Harmonischen vorhanden sein. 



   In dem zweiten Verteiler sind die Spulen   JLs, jBs... Ls   in der gleichen Reihenfolge angeordnet wie die ihnen zugeordneten-Abtastöffnungen. Die genannten Spulen sind unter Winkelabständen von   30  gleichmässig   verteilt, so dass nur ein Feld für jede Frequenz erzeugt wird. Auf diese Weise arbeiten alle Abtastöffnungen in der besten Phasenbeziehung zur Erzeugung eines verstärkten Signals, jedoch ergeben alle geraden und ungeraden Harmonischen mit Ausnahme der 12 A Harmonischen eine Nullwirkung.

   In dem dritten Verteiler ist die Spule   B61500 von   der   Spule As, die   Spule   D6900   
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 die bereits beschriebene Stellung gegenüber den Spulen   ,   B6 und   D6'Die   Spule   06   besitzt ihre normale Lage gegenüber der Spule   As,   sie ist also um 60  von jener entfernt. Die Spulen   G6, K6   besitzen gegen- über der   Spule A6   die bereits beschriebene Lage, so dass mit Ausnahme der 12 A Harmonischen alle geraden Harmonischen und die erste, dritte, neunte usw. Reihe keine Drehfelder erzeugt und die andern ungeraden Harmonischen verstärkte Felder besitzen. 



   In dem zweiten Primärteil 28 besitzen alle andern Frequenzen, die fähig sind, Drehfelder zu erzeugen, Felder mit drei positiven Maxima, die mit 1/3 ihrer Eigenfrequenz umlaufen. 



   Hiedurch wird in dem ersten Primärteil   25,   26 die 6. und 12   A +   6 Harmonische Felder mit drei Maxima und die 12   A   Harmonische Felder mit sechs Maxima besitzen. In den zweiten und dritten Primärteilen 28 und 30 besitzen die 12 A Harmonischen schwingende Felder mit zwölf Maxima. 



   Aus dem Beschriebenen ist zu ersehen, dass alle Frequenzen entsprechende Signale in dem zweiphasigen Auslass 34, 35 mit Ausnahme der 12. A und   12 A +   6 Harmonischen erzeugen. Diese letzt- 
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 wicklung dieses Transformators 32. Die 12 A Harmonischen besitzen in den beiden Sternmittelpunkten der Primärteile 25 und 26 gleiche Polarität und Phase und erzeugen infolgedessen keine Wirkung in dem Sekundärteil des Transformators 32. Andere Frequenzen in den Primärteilen 25, 26 haben an den beiden Sternmittelpunkten den Wert Null und erzeugen in dem Sekundärteil des Transformators 32 keine Wirkung.

   Der   Primärteil 28   ergibt in dem zweiphasigen Sekundärteil 29 eine Wirkung   bezüglich   der 1., 3., (12 A + 1) und der   (12 A + 3) Harmonischen,   die 12 A Harmonischen ergeben in dem Sternmittelpunkt die gleiche Polarität und Phase. 



   Der   Primärteil 30   ergibt in dem zweiphasigen   Sekundärteil-M   eine Wirkung bezüglich der 5. und   (12     A + 5) Harmonischen,   die 12   A   Harmonischen besitzen in dem Sternmittelpunkt von 30 die gleiche Polarität und Phase wie die gleichen Frequenzen in dem Sternmittelpunkt von 28, und aus diesem Grunde sind diese beiden Sternmittelpunkte miteinander und durch die Primärwicklung des Transformators 33 mit der Rückleitung   R   verbunden, so dass diese Harmonischen auf die Sekundärwicklung des Transformators 33 einwirken. An den Sternmittelpunkten von 28 und 30 besitzen alle andern Frequenzen den Wert Null und üben daher keine Wirkung auf die Sekundärwicklung von 33 aus. 



   Der zweiphasige Auslass der Gesamtanordnung besteht daher in der Phase der Klemmen 34 aus allen Frequenzen mit Ausnahme der (12   A + 6) Harmonischen   und in der Phase an den Klemmen 35 aus allen Frequenzen mit Ausnahme der 12 A Harmonischen. Die zwei Phasen befinden sich in Quadratur und können daher für alle Frequenzen mit Ausnahme der 12 A und der (12   A + 6) Harmonischen   Drehfelder erzeugen. Die Sekundärteile 27,29 und 31 und die Sekundärwicklungen der Transformatoren 32 und 33 sind als in Reihe geschaltet dargestellt, jedoch ist dies nicht wesentlich, da sie auch parallel zueinander oder über Verstärker in Reihe oder parallel geschaltet sein können.

   Gegenseitige Störungen zwischen den Schwingungen in den Sekundärteilen der Verteiler und den Sekundärwicklungen der Transformatoren 32,33 können zweckmässig durch die Verwendung von Verstärkern verhindert werden. 



   Fig. 13 zeigt eine Anordnung von Phasenverteilern für den Empfänger, der für den Empfang aus den Klemmen 34, 35 der Fig. 12 entnommener Signale verwendet werden kann. Die Klemmen 36 und 37 können als mit den Klemmen 34 und 35 verbunden betrachtet werden (obgleich naturgemäss die Übertragung auch durch modulierte Trägerwellen vorgenommen werden kann). Der zweiphasige   Primärteil 3   wirkt mit den Sekundärteilen 39 und 40 als Doppeleinheit und mit den Sekundärteilen   41,   42,43, 44 als Vierfacheinheit zusammen. Die Sekundärteile sind zueinander parallel geschaltet, obgleich die Spulen der Vierfacheinheit mit den Spulen der Doppeleinheit auch in Reihe geschaltet werden können.

   Die Wicklungen   38,   39,40 der Doppeleinheit können daher zueinander in der gleichen Weise angeordnet werden wie die Wicklungen 25, 26,27 nach Fig. 12. In der Vierfacheinheit sind die vier Sekundärteile   41,   42,43, 44 alle (beispielsweise unter Übereinanderlagerung) in dem Feld des Primärteiles 38 angeordnet. Zweck der Vierfacheinheit ist, die richtige Phasenverteilung der 4. und   (12     A +   4) Harmonischen sicherzustellen. Die Doppeleinheit verteilt die Phasen der 2. und (12   A     +   2) Harmonischen in der richtigen Weise.

   In die Sekundärteile 41,   42,   43,44 werden die   (12     A +   6) Harmonischen 

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 durch den Transformator 45 zwischen zwei Sternmittelpunkten eingeführt, es tritt also die umgekehrte
Wirkung ein wie in Fig. 12. 



   Der Primärteil 46 wirkt mit dem Sekundärteil 47 als alleinige Einheit und mit den Sekundär- teilen 48, 49 und 50 als Dreifacheinheit zusammen. Die Dreifacheinheit verteilt die Phasen der 3. und der   (12     A + 3) Harmonischen,   während die alleinige Einheit die Phasen der Grundschwingung und der 12   A     +   1 Harmonischen verteilt. Der Primärteil 51 wirkt mit dem Sekundärteil 52 zur richtigen
Verteilung der Phasen der 5. und der (12   A     +   5) Harmonischen zusammen. 



   Die 12 A Harmonischen werden durch den Transformator 53 an den Sternmittelpunkten der
Sekundärteile 47 und 52 zugeführt. 



   Die Bezugszeichen sind die entsprechenden wie in Fig. 12. Die Leiter   A,... L,   sind mit Licht- quellen oder Lichtsteuervorrichtungen oder mit getrennten Elektroden einer einzigen Lichtsteuer- vorrichtung verbunden, und      ist die gemeinsame Rückleitung. Jede Lichtquelle oder Lichtsteuervorrichtung wirkt mit einer Abtastöffnung zusammen, und das Licht der verschiedenen Abtastöffnungen wird durch eine geeignete, mit der Abtastvorrichtung des Senders synchronisierte Abtastvorrichtung über einen Wiedergabeschirm bewegt. 



   Die Abtastung bei der Wiedergabe des Bildes trägt zur richtigen Einlagerung der Signale bei, da, trotzdem ein Feld in den Verteilern mit hoher Geschwindigkeit umlaufen kann, durch seine Drehrichtung zusammen mit der Abtastung die Bildeinzelheiten auf Grund der Tatsache in die richtige Lage gebracht werden, dass die Abtastöffnung für alle Frequenzen nur eine Geschwindigkeit besitzt. 



   Die Anwendung mehrphasiger Verteiler nach Fig. 12 und 13 ist im allgemeinen die wirksamste, und mit der richtigen Zusammensetzung der Verteiler lassen sich einwandfreie Ergebnisse erzielen. 



  Naturgemäss lassen sich an Stelle der nur beispielsweise gegebenen Anordnungen auch andere Anordnungen derartiger Verteiler verwenden. 



   Die Ausgestaltung der beschriebenen magnetischen Verteiler kann ähnlich der dynamoelektrischer Maschinen sein, die mit verteilten Wicklungen od. dgl. versehen sind. Falls eine mechanische Bewegung stattfinden soll, können sie aus Rotor und Stator bestehen. Bei der feststehenden Ausgestaltung ist ein Luftspalt zwischen dem Primärteil und dem Sekundärteil nicht erforderlich, und bei Verwendung von Eisenkernen können diese für den Primärteil und den Sekundärteil gemeinsam sein. So können beispielsweise die Verteiler nach Fig. 5 und 10 aus aufeinandergeschichteten Scheiben bestehen, von denen ein Teil nach innen gerichtete Zähne und ein anderer Teil nach aussen gerichtete Zähne besitzt, so dass sich bei konzentrischer Anordnung der Scheiben die Zähne gegenseitig überlappen und dementsprechend für Primärteil und Sekundärteil gemeinsam sind.

   Bei magnetischen Verteilern können Transformatorenanordnungen zur Erzielung einer entsprechenden Wirkung verwendet werden, da die Drehfelder äquivalente Wirkungen darstellen. 



   An Stelle magnetischer Verteiler können auch elektrostatische Verteiler verwendet werden, deren Platten geeigneter Grösse im Winkel um eine gemeinsame Achse verteilt sind. Die Platten können als Sektoren eines Kreisringes ausgebildet sein. Auf einige dieser Sektoren werden die Signale der Abtastöffnungen aufgedrückt, während die andern als Sekundärteil wirken. Durch derartige Anordnungen werden elektrische Felder in der gleichen Weise erzeugt wie umlaufende magnetische Felder bei den magnetischen Verteilern. Durch eine Ausgestaltung   ähnlich   einem elektrostatischen Mehrzellenvoltmeter oder einem   veränderlichen   Luftkondensator mit ineinander greifenden Platten kann eine mechanische Bewegung des Primärteiles gegenüber dem Sekundärteil erzielt werden. 



   Die feststehende Anordnung kann ähnlich sein ; da keine mechanische Bewegung stattfindet, kann zwischen den Platten ein festes oder flüssiges Dielektrikum ohne Schwierigkeit verwendet werden. 



  Zur Erzielung einer für die gewünschte Wirkung ausreichenden Kapazität können Plattengruppen miteinander verbunden und zwischen in ähnlicher Weise gruppenweise angeordnete Sekundärplatten eingeschoben werden. Fig. 14 und 15 zeigen eine Anordnung, die an Stelle der   ähnlichen   Verteiler nach Fig. 12 treten kann. Auf einer Seite einer Isolierstoffseheibe 54 (Fig. 14) sind zwölf Platten 55 angeordnet, deren jede mit einem Verbindungszahn 56 versehen ist. Auf der entgegengesetzten Seite der Scheibe 54 sind, wie in Fig. 15 dargestellt, vier Platten 57 mit Zähnen 58 vorgesehen. Die Platten 55 können durch Widerstände an einen Sternmittelpunkt angeschlossen werden. Zur Erzielung einer Dreieckschaltung können aber auch benachbarte Platten 55 durch Widerstände verbunden werden. 



  Benachbarte Platten 57 in Fig. 15 können durch Widerstände so aneinander angeschlossen werden, lass sie in der gleichen Weise wie die zweiphasigen Auslässe 27,29, 31 in Fig. 12 arbeiten. Naturgemäss   können   auch Stapel von Platten, wie 55 und 57, verwendet werden, die Platten 55 eines derselben liegen über denen des andern Stapels und die Platten 57 einer Gruppe sind ähnlich über denen der andern Gruppe gelagert. Hiebei wird ein geeignetes Dielektrikum wie in Mehrplattenkondensatoren verwendet. Die einander entsprechenden Platten der verschiedenen Gruppen können dann miteinander verbunden werden. 



   Elektrostatische Verteiler sind einfach und wirksam und können oftmals einem magnetischen Verteiler vorgezogen werden, da sie zur Zusammenwirkung mit Elektronenröhren = Verstärkern, wie 
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   Soweit die Erfindung beschrieben wurde, werden die Signale unmittelbar den Phasenverteilern zugeführt, es ist jedoch in gleicher Weise möglich, die Signale in Form modulierter Schwingungen zu verwenden, wobei die Trägerschwingung die gleiche Frequenz und Phase für alle Abtastöffnungen besitzt. Die die Signale darstellenden Seitenfrequenzen besitzen dann verschiedene Phase an den ver- schiedenen Abtastöffnungen, so dass sie durch einen geeigneten Phasenverteiler im Sender miteinander kombiniert werden können, um einen Auslass mit einer geringeren Zahl von Phasen zu erzielen. In ähnlicher Weise kann die Kombination im Empfänger zur Erzielung einer richtigen Phasenverteilung auf eine Anzahl von Abtastöffnungen bewirkt werden. 



   Die Verstärkung der Signale kann an irgendeinem Punkt durchgeführt werden, beispielsweise vor und bzw. oder nach der Phasenverteilung. Im allgemeinen wird auf eine Vorverstärkung der einzelnen photoelektrischen Ströme eine Phasenverteilung folgen, auf die wiederum eine Verstärkung des zwei- oder dreiphasigen Auslasses folgt. Im Empfänger wird im allgemeinen die ganze Verstärkung vor der
Phasenverteilung stattfinden. Bei der Übertragung können so viel Übertragungswege verwendet werden als Phasen im Auslass des Phasenverteilers des Senders vorhanden sind. Bei der Übertragung auf Drahtleitungen bietet dies keine Schwierigkeiten. Tatsächlich ist dort eine dreiphasige Übertragung   zweckmässig,   da eine völlige Unterbrechung einer Phase stattfinden kann und dennoch ein Bild empfangen   wird.

   Bei drahtloser Übertragung ist die Verwendung von zwei Phasen vorzuziehen, und die ganze Übertragung braucht nur eine geringe Frequenzbandbreite. Wenn beispielsweise die höchste Bild-   frequenz 10   kHz   beträgt, so könnten die beiden Trägerwellen, deren jede für eine Phase vorhanden ist, in einem Abstande von 22 kHz gewählt werden. Ein Seitenband einer jeden Trägerwelle könnte in bekannter Weise unterdrückt werden, so dass das gesamte Übertragungsfrequenzband von den höchsten bis zu den niedrigsten Frequenzen nicht breiter zu sein braucht als 22   kHz.   Es ist aber auch in vielen
Fällen möglich, die beiden Phasen mit einer Anordnung von Widerständen, Kondensatoren und Induk- tanzen miteinander zu kombinieren, wie sie beispielsweise in Fig. 16 dargestellt ist.

   Hier wird der
Auslass der Klemmen 34 in Fig. 12 mit den Klemmen 59 und der der Klemmen 35 in Fig. 12 mit den
Klemmen 60 verbunden. Auf diese Weise wird jede Phase über eine Diagonale einer Wheatstoneschen
Brücke angeschlossen, die Brücke 61 besteht aus Kondensatoren 62 und Widerständen 63 und die
Brücke 64 aus Induktanzen 65 und Widerständen 66. Die andern Diagonalen der Brücken sind parallel an einen gemeinsamen Auslass 67 geschaltet. Die Resultierende an den Klemmen 67 ist in den Phasenbeziehungen der höheren Frequenzen gegenüber der niedrigeren verzerrt, wenn jedoch eine weitgehend übereinstimmende Anordnung im Empfänger zur Aufspaltung der empfangenen Resultierenden in zwei Phasen verwendet wird, werden die richtigen Phasenbeziehungen der höheren zu den niedrigeren Frequenzen wieder hergestellt. 



   Die Abtastvorrichtung im Sender und Empfänger ist so auszuwählen, dass die   Abtastcharak-   teristiken der verschiedenen Abtastöffnungen gegenüber dem Bild im wesentlichen gleich sind, d. h. bei   kurvenförmiger   Abtastung müssen die Abtastbewegungen für alle Abtastöffnungen in den gleichen Teilen des Bildes innerhalb eines halben Bildelements gleich sein, da andernfalls die höheren Frequenzen einer Öffnung eine andere Phasenbeziehung zu den niedrigeren Frequenzen besitzen als die einer andern Abtastöffnung. Die Abtastvorrichtung nach dem französischen Patent Nr. 737043 unter Verwendung einer einseitig gerichteten Abtastung ist in dieser Hinsicht sehr zufriedenstellend. Wird eine schwingende Bildabtastung verwendet, kann es zweckmässig sein, dass jede Abtastöffnung mit einem ihr eigenen beweglichen optischen Teil (d. h.

   Schwingspiegel nach dem obigen Patent) versehen ist, da eine geeignete Phasenverschiebung in den Schwingungen dieser beweglichen Teile vorhanden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Sender zum Fernsehen od. dgl. mit einer Mehrzahl von Abtastelementen (A... K), welche ein zu übertragendes Objekt gleichzeitig abtasten und von denen jedes Element das ganze Bild abtastet, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der von den Elementen abgeleiteten Signale eine Anzahl von Übertragungswegen vorgesehen ist, deren Zahl kleiner ist als die Zahl der Abtastelemente, und dass Phasenverschiebungsmittel (3,   14)   für die Förderung der Signale in die Übertragungswege vorgesehen sind, welche Phasenverschiebungsmittel derartige verschiedene Zeitverschiebungen für die verschiedenen Frequenzen erzeugen, dass die Signale ohne gegenseitige Störung über die kleinere Zahl von Übertragungswegen übertragbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Empfänger zum Empfang von mittels des Senders nach Anspruch 1 übertragenen Signalen mit Mitteln zur Erzeugung einer Anzahl von Lichtbündeln zur Wiederherstellung des Bildes, deren Zahl gleich der Zahl der Abtastelemente im Sender ist, dadurch gekennzeichnet, dass Phasenverschiebungsmittel vorgesehen sind, welche die den Übertragungswegen entnommenen Signale zur Steuerung der Lichtstärke aller Lichtbündel verwenden und dass die Phasenverschiebungsmittel verschiedene Zeitverschiebungen für die verschiedenen, die Signale zusammensetzenden Frequenzen erzeugen.
    3. Sender nach Anspruch 1, in welchem jedes Abtastelement mit einer lichtempfindlichen Vorrichtung . äi.... Ej) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass ein magnetischer Verteiler (14) mit Spulen (A2... K2) vorgesehen ist, welcher aus den von den lichtempfindlichen Vorrichtungen abgeleiteten Strömen magnetische Drehfelder erzeugt, und eine mit Spulen (4, 5, 6) versehene Auf- <Desc/Clms Page number 13> nahmevorriehtung (3) vorgesehen ist, welche zur Ableitung der zu übertragenden Ströme aus den genannten Feldern dient.
    4. Sender nach Anspruch 1, bei welchem jedes Abtastelement mit einer lichtempfindlichen V orrichtung (Al'.. K1) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrostatischer Verteiler mit Platten (55) vorgesehen ist, welcher aus den von den lichtempfindlichen Vorrichtungen abgeleiteten Strömen elektrische Drehfelder erzeugt, und dass Platten (57) zur Ableitung der zu übertragenden Ströme aus den genannten Feldern vorgesehen sind.
    5. Empfänger nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines magnetischen oder elektrostatischen Verteilers für die Erzeugung magnetischer oder elektrischer Felder aus den empfangenen Signalen und zur Ableitung der die Lichtbündel steuernden Ströme aus diesen Feldern.
    6. Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastvorrichtung derart ausgestaltet ist, dass alle Elemente (A... K) derselben Signale im wesentlichen identischer Frequenz und Wellenform erzeugen und dass Mittel (3, 14) zur Erzeugung von Phasenverschiebungen für die verschiedenen, die von einem Abtastelement abgeleiteten Signale umfassenden Frequenzen gegenüber den von einem andern Abtastelement abgeleiteten vorgesehen sind und die Phasenverschiebungen bei allen Frequenzen ausser den Grundfrequenzen kleiner sind als die Zeitverschiebung, welche dem Abstand zwischen den Abtastelementen entspricht. EMI13.1
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