AT149040B - Einrichtung zum Anzeigen der Beschädigung der Luftbehälter von Bereifungen. - Google Patents
Einrichtung zum Anzeigen der Beschädigung der Luftbehälter von Bereifungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Anzeigen der Beschädigung der Luftbehälter von Bereifungen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> zur Begrenzung seiner Blähung gering ist und gleichzeitig an einem Absatz 21 eine Auflage für den Hohlkörper 8 bildet und am oberen Ende Aussengewinde 22 trägt. Auf dem Hohlkörper 8 ist noch ein Ring 23 aufgeschoben, auf welchem eine das zum Gewinde 22 gehörige Gegengewinde tragende Mutter 24 aufgeschoben ist, welche den Ring 23, der auf einer Stufe 25 des Hohlkörpers 8 aufliegt, in die unterste Stellung drückt. Der ringförmige Teller 17 ist mit Bohrungen 26 versehen, welche eine Verbindung vom Innenraum des Luftschlauches zu dem Raum oberhalb des Tellers 17 herbeiführen, da in der Normallage der Innendruck des Luftsehlauches eine Gummischeibe 27, die auf einer fest in den zylindrischen Fortsatz 18 eingepressten Metallseheibe 27'aufruht, auf die Lufteintrittsöffnung des Bolzens 1 presst. Der Luftschlauch 2. wird mit einer Beilagscheibe 29 und einer Mutter Jss auf die erfindungsgemässe Vorrichtung aufgepresst und schliesslich noch auf den Bolzen 1 eine Kopfmutter 31 mit Aussengewinde 32 aufgeschraubt. Auf das Aussengewinde 32 können die Signalvorrichtungen bzw. Fii1lverlängerungen aufgeschraubt werden. Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgendermassen : Durch den Schraubenbolzen 1 wird in den Luftschlauch Luft eingepresst, indem die Dichtungs- platte 27 mit der Metallplatte 27'gleichzeitig mit dem Teller 17 entgegen der Wirkung der Feder 19 heruntergedrückt wird. Durch den Innendruck des Luftschlauches, unterstützt durch die Feder 19, wird dieser Dichtungsring sofort wieder an die Öffnung angepresst, so dass der Austritt der Luft verhindert wird. Ist nun der Luftschlauch auf den erforderlichen Druck aufgepumpt worden, so wird EMI2.1 raum des Luftschlauches und der Bohrung 9 hergestellt, so dass ein Druckausgleich in der Luftkammer 7 und dem Innenraum des Luftschlauehes eintritt. Hierauf wird wieder die Mutter 31 angezogen, wodurch der Dichtungsringe fest an die Bohrung 9 angepresst wird und so wieder jede Verbindung zwischen der Luftkammer 7 und dem Innenraum des Luftschlauches unterbrochen. Wenn nun durch irgendeinen Unfall oder durch Undichtheit des Schlauches im Innern des Luftschlauches ein Druckabfall eintritt, so wird die Luft aus der Kammer 7 durch die Bohrungen 10 expandieren und den tellerförmigen Ring 17 entgegen der Wirkung der schwachen Feder 19 durch Dehnung des Häutchens 16 abheben. Allerdings kann mit Rücksicht auf das Gummihäutehen 16 ein Austritt der Luft aus der Kammer 7 durch die EMI2.2 der in der Kammer 7 befindliche Druck unwesentlich fallen wird. Durch Herunterdrücken des Ringes 17 wird aber auch der Dichtungsteller 27 mit der Metallseheibe 27'von der unteren Öffnung des Bolzens 1 nach abwärts gedrückt, und es kann nun die im Innern des Luftreifens befindliche Luft durch die Bohrung 20'und weiters durch die im Teller 17 angeordneten Bohrungen 26 hindurch durch die Bohrungen 4,3 des Bolzens 1 austreten und ein Signal betätigen. Durch vorliegende Erfindung ist es möglich geworden, ohne besondere Änderung der Luftzuführung an dem Luftschlauch eine Einrichtung zu schaffen, welche geeignet ist, eine grosse Anzahl von Autounfällen hintanzuhalten. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Anzeigen der Beschädigung der Luftbehälter von Bereifungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Luftkammer (7) angeordnet ist, welche bei Druckabfall im Luftschlauch die Lufteintrittsöffnung in den Luftschlaueh (28) öffnet. so dass durch den Austritt der Luft ein Signal betätigt wird. EMI2.3
Claims (1)
- Luftschlauches angeordnet ist.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (7) mit einer Bohrung (9) versehen ist, auf welche ein Dichtungsring (11) zu liegen kommt, der durch Lüftung über die Bohrung (9) die Verbindung mit dem Innenraum des Luftreifens frei gibt, um nach Druckausgleich durch Anpressen des Ringes (11) auf die Bohrung (9) die Kammer (7) vollkommen zu verschliessen.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer von einem Häutchen (16) ganz oder teilweise umgeben ist, das eine der Bohrung (9) entsprechende Öffnung aufweist.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (7) mit Bohrungen (10) versehen ist, gegen welche sieh das Häutchen (16) legt, und weiters eine Druckplatte (17) durch Federkraft ständig an das Häutchen (16) gepresst wird, wobei infolge Expansion der in der Kammer (7) befindliehen Luft eine Blähung des Häutchens (16) und damit auch ein Herabdrücken der Platte (17) herbeigeführt wird.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsplatte (27) mit einer Metallplatte (27') in einen zylindrischen Fortsatz (18) der Platte (17) eingelegt ist und durch den im Luftreifen befindlichen Innendruck das Anpressen der Dichtungsplatte (27) an die Bohrung des Bolzens (1) erzielt wird.7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (17) mit Bohrungen (2P versehen ist, so dass nach Abheben der Platte (17) eine Verbindung des Innenraumes <Desc/Clms Page number 3> des Luftschlauches (28) über die Bohrung (20') mit der Austrittsöffnung des Bolzens (1) herbeigeführt ist.8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (19). welche die Platte (17) an die Bohrungen (10) der Kammer (7) presst, einerseits auf der Platte (17) und anderseits auf dem Gehäuseboden (20) ihr Auflager findet.9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (20) in bezug auf die Kammer (7) derart angeordnet ist, dass eine Übermässige Expansion der Kammer (7) und dadurch eine übermässige Blähung und Beanspruchung des Häutchens (16) hintangehalten wird. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT149040B true AT149040B (de) | 1937-03-25 |
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1936
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