DE100752C - - Google Patents

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DE100752C
DE100752C DENDAT100752D DE100752DA DE100752C DE 100752 C DE100752 C DE 100752C DE NDAT100752 D DENDAT100752 D DE NDAT100752D DE 100752D A DE100752D A DE 100752DA DE 100752 C DE100752 C DE 100752C
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pressure
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/0007Fluidic connecting means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
BOHN & KAHLER in KIEL. Manometerschoner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1898 ab.
Bekanntlich leiden Manometer sehr stark, wenn sie mit Behältern verbunden sind, in welchen der Druck heftig schwankt. Man kam daher auf den Gedanken, zur Schonung des Manometers in die Zuleitung des Druckmittels einen Widerstand einzuschalten, um solche Schwankungen fernzuhalten. Das Manome.ter bringt natürlich dann den mittleren Druck, niemals einen Maximal- oder Minimaldruck zur Anzeige.
Bei einer älteren Einrichtung dieser Art sind zwei Kammern durch ein ganz feines Loch mit einander verbunden, durch welches das Druckmittel nur langsam von der einen Kammer nach der anderen übertreten kann. Die Einrichtung hält die Schwankungen nur dann fern, wenn das Loch ganz fein ist, das feine Loch aber hat den Uebelstand, dafs es sich sehr leicht verstopft, und aus diesem Grunde ist die Einrichtung wenig zuverlässig.
Noch viel gröfser wird die Gefahr der Verstopfung dann sein, wenn die Löcher durch lange und enge Kanäle ersetzt sind und gar noch in scharfen Zickzacklinien verlaufen, damit die Druckstöfse sich nach Möglichkeit brechen. Aus diesem Grunde haben Einrichtungen der letzteren Art sich einen Eingang in die Praxis überhaupt nicht verschaffen können.
Bei richtiger Construction erfüllen daher die bis jetzt bekannten Einrichtungen für Manometerschutz ihre Aufgabe durchaus zufriedenstellend nur so lange, wie das zu messende Druckmittel ganz frei von Unreinigkeiten bleibt. , Diese Bedingung ist aber in der Praxis nicht zu erfüllen, man mufs vielmehr stets mit dem Umstände rechnen, dafs Schmutztheile in einen solchen Apparat gelangen, und eben deshalb sind die bekannten Einrichtungen nicht betriebssicher.
Diesem Uebelstande wird durch die vorliegende Einrichtung abgeholfen, und zwar dadurch, dafs in einem unter das Manometer zu schraubenden bezw. in die Druckleitung einzuschaltenden, zweckinäfsig cylindrischen Gehäuse eine Anzahl von Platten angeordnet sind, die Ausdrehungen und ein Loch enthalten, wodurch bei der Zusammenstellung der Platten Kanäle gebildet werden, die das Druckmittel (Dampf oder dergl.) zwingen, sich wiederholt zu brechen und dadurch seine Stofskraft einzubüfsen. Die eigenartige Anordnung dieser Platten gestattet es, die Durchgangsquerschnitte reichlich grofs zu bemessen, ohne die gute Wirkung zu beeinträchtigen.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Einrichtung und Fig. 2 eine Unteransicht einer der Platten.
Das unter das Manometer zu schraubende Gehäuse A ist oben mit passendem Muttergewinde versehen, und eine Oeffnung in der Decke des Gehäuses stellt die Verbindung mit dem Innern des Gehäuses her. Das Gehäuse ist an seinem unteren Ende ebenfalls mit Muttergewinde ausgerüstet, das etwas gröfsere Weite hat als der darüberliegende Theil, der zweckinäfsig cylindrisch gestaltet ist. In diesem letzteren Theile liegen die mit Ausdrehungen versehenen Platten α auf einander, und sie werden durch einen mit Loch a1 versehenen Schraubstöpsel b in dem Gehäuse zusammen-
gehalten. Eine Verschraubung c für das Zuleitungsrohr d des Druckmittels bildet den unteren Abschlufs des Gehäuses A.
In der einen Platten liegt das Loch al auf der Mitte, umgeben von einem ringförmigen Vorsprung α2, der durch die Ausdrehung der Platte gebildet wird, in der darauffolgenden Platte dagegen an einer Seite derselben und aufserhalb des ringförmigen Vorsprungs α2, in der dann folgenden Platte wieder auf deren Mitte u. s. w.
Auf diese Weise werden bei der Zusammenstellung der Platten α Kanäle gebildet, die das Druckmittel (Dampf oder dergl.) zwingen, sich wiederholt zu brechen und dadurch seine Stofskraft einzubüfsen. Die vortheilhafte Wirkung der Vorrichtung beruht auf der fortwährenden Brechung des Druckmittels in Verbindung mit fortwährenden Querschnittsänderungen, und die eigenartige Anordnung der Platten gestattet es, die Durchgangsquerschnitte reichlich grofs zu bemessen, derart, dafs die dauernd gute Wirkung nicht beeinträchtigt wird.
Die Ausdrehungen können natürlich auch noch andere Formen erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Schoner für Manometer, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem in die Zuleitung des Druckmittels einzuschaltenden Gehäuse (A) eine Anzahl von Platten (a) auf einander liegend angeordnet sind, die geeignete Ausdrehungen und Löcher (a1) enthalten, wodurch Kanäle gebildet werden, die das Druckmittel (Dampf oder dergl.) zwingen, sich wiederholt zu brechen
    büfsen.
    und dadurch seine Stofskraft einzu
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE100752C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2784741A (en) * 1953-08-03 1957-03-12 Crouse Hinds Co Explosion proof flame trap and drain
US4936716A (en) * 1986-12-03 1990-06-26 Abb Stal Ab Transport device for pneumatically transporting particulate material from a container under high pressure to a container under low pressure

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2784741A (en) * 1953-08-03 1957-03-12 Crouse Hinds Co Explosion proof flame trap and drain
US4936716A (en) * 1986-12-03 1990-06-26 Abb Stal Ab Transport device for pneumatically transporting particulate material from a container under high pressure to a container under low pressure

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